OnkelPhil
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Beiträge von OnkelPhil

    Mit dem aelteren System gab es Probleme in der Hinsicht, dass das System v.a. im Schlamm und Dreck undicht werden konnte und der Druckpunkt immer schwaecher wurde, bzw. der Bremshebel bis zum Lenker gezogen werden konnte ohne ausreichende Bremswirkung. Das passierte immer wieder. Die Bremse musste also staendig wieder entlueftet werden.
    Bei einer der E-Freeride Testsessions in Munderfing hatte ich so ein Exemplar. Sehr laestig.
    Der Instruktor kannte das Problem gut, war auch blitzschnell beim Bremsenentlueften und hatte die Problemloesung fuer die Serienfahrzeuge da bereits angekuendigt.

    Muss sofort weg wegen Downgrade auf Kleinwagen
    Zwei schnelle Handyfotos von grade eben:
    https://plus.google.com/102240…7773828/posts/fKxtEFKUb92


    EUR 2900.-


    Mobile Inserat mit guten Fotos bereite ich die nächsten Tage vor.
    Modell Passenger, BJ 2004
    1,9CDI, 101PS
    194Tkm
    H1L1
    8-fach bestens bereift (Alle Reifen ca 80%, 1 Jahr alt)
    ACR Car Hifi (Real Audio, Eyebrid, JVC, BT Freisprecheinrichtung integriert)
    Alufelgen
    Nichtraucher, keine Haustiere
    7 Sitzer, mitte 2er Bank, hinten 3er. Vorne 2 Sitze hoehenvestellbar, Lordosenstuetze
    Ein Motorrad kann man bei eingebauter mittlerer Bank einladen, also mit 4 Sitzen im Auto
    Getriebe und Kupplung bei 130.000km erneuert
    SH, immer Werkstattwartung, Fahrwerksteile erneuert


    - Klimaanl. muss bei Bedarf abgedichtet werden
    - Fzg.schluessel sind verschlissen, daher Fernbedienung ausser Betrieb. Nachkauf ca 120.-
    - Vorgluehrelais muss erneuert werden (Renault-Teil: 80 Eur, startet auch ohne Vorgluehen problemlos, Gluehkerzen sind lt. Werkstatt ok)


    Probefahrt möglich. Zugelassen, fahrbereit, gepflegt.


    Ort: Niederbayern, Lkr. Rottal/Inn


    Österreicher: NOVA f.d. Fzg. ist bezahlt, da wir dieses zunächst in Ö zugelassene Fzg. bei Umzug aus Ö nach D selbst importiert haben.


    Alles weitere auf Anfrage. Gute Fotos inbes. Innenraum reiche ich nach.
    Greets, Phil

    Also werden wir wohl noch ein Weilchen mit Knattermotor in der Pampa umherstreunern.


    Wenn man sieht was die Automobilbranche bisher mit E-Antrieben oder Hybriden auf die Räder gestellt hat, wird doch noch eine geraume Zeit vergehen bis wir durch die Wälder "Surren".



    So sehe ich das auch. Wobei E-Autos immerhin so konstruiert sind, dass sie typische Pendlerdistanzen schaffen koennen. Die hoffnungsvollste Variante zum freien Offroadfahren mit Elektroantrieb sehe ich bei den Fahrraedern, die noch am weitesten kommen, und auch ohne Strom noch problemlos fahrbar sind.
    Alles andere ist dzt. fuer spezielle Bereiche.
    Was nichts dran aendert, dass die FR-E ein geniales Offroadmotorrad ist,
    das unglaublich Spass macht.

    Wichtiges Argument wenn dann dauernd irgendwo in der Pampa der Akku leer ist. :biggrin:


    Leicht schieben kann ich mir nicht vorstellen. Der motor lässt sich nicht entkoppeln und hat ein gewisses Bremsmoment auch Stromlos.



    Schade, dass du es dir nicht vorstellen kannst. Das haben bereits eine Reihe von Leuten, u.a. auch ich, beim Testfahren schoen ausprobieren koennen.


    Wenn einem "dauernd irgendwo in der Pampa der Akku leer ist", macht man zweifellos was falsch und muss mal kurz nachdenken. Die Freeride E ist aufgrund der Reichweite prädestiniert fürs Training auf Endurostrecken mit entsprechender Infrastruktur und Zweitakku. Alles andere kann man dzt. vergessen. Deshalb ist man auch bei der von einigen ersehnten Strassenzulassung bei KTM eher zurueckhaltend. What for. Zum Einkaufen fahren?
    Greets, Phil

    45 Minuten Endurofahren als Hobbyist mit der gewohnten Geschwindigkeit sind drin. Und die machen richtig Spass. Rekuperation geht allein deshalb schon nicht, weil man die Kiste schieben koennen soll. Und das geht bei der E-Version dafuer sehr leicht.

    Da könnte ich dann in die Bresche springen ;) hatte auch nen Termin zum Testride der E-FR, konnte diesen aber leider nicht wahrnehmen und nen anderen Termin gabs nicht :( habe ja auch relativ viel Erfahrung (evtl. sogar mehr wie moto-alpin) in diesem Thema durch bereits vier Saisonen auf der Quantya und zwei auf dem E-MTB, von daher könnte ich wohl schon auch gutes Feedback geben.



    Ein Kumpel von mir ist sowohl Quantya als auch Freeride gefahren, und war von letzterer begeistert, genau wie ich. Eigentlich wollte er dann einen ausführlichen Test (im Vergleich zu meinem Blogeintrag) mit guten Fotos schreiben (er ist MXer und ein guter Fotograf), aber dann kam ihm leider ein derber MX Unfall dazwischen.
    Auch Clemens von http://www.mojomag.de/ ist die Freeride gefahren und wird hoffentlich in Kürze was dazu schreiben. Zumindest warte ich seit längerem drauf...


    Dasvon moto-alpin beschriebene Szenarium halte ich übrigens für reine Zukunftsmusik. Ich sehe da keinerlei realistischen Weg hin. Mit "15kg Akku die 100km voll machen"? Wenn man mit 25kg Akku vielleicht 25km Strassenfahrt schafft (meine unmassgebliche Schätzung)? Ich glaubs nicht, aber ich würde mich natürlich freuen, wenn man das technisch erreichen könnte.


    Ich habe BTW in Reisersberg vor 2-3 Jahren mal im Fahrerlager jemanden mit einer Quantya angequatscht, einfach aus Neugier. Warst nicht zufällig du?


    Ich selbst möchte die FR-E gerne haben, aber meine Bremse dabei ist (neben der Kohle) die Tatsache, dass ich noch nicht wieder die Zeit für regelmäßiges Training habe (schätze das dauert noch so 3 Jahre oder was) und daß mich die Transporteranfahrt definitiv nicht mehr interessiert. Stunden im Auto abzuhocken geht mir unglaublich auf die Socken. Dazu ist meine Zeit zu wertvoll. Ich will komplett mit dem Moped unterwegs sein, und dafür ist meine WR250R ein Traum. Ich verzichte dafür auf das Quäntchen Ambitioniertheit, mit dem ich früher Granitbeisser und Co als Einzelfahrer gefahren bin, entsprechende Reifen gecheckt habe, das ganze Werkzeug usw. immer dabei hatte und halt schon eher motorsportlich orientiert war. Das ist vorbei. Heute fahre ich T63 und habe meinen Spass, wenn ich meinen eigenen Flow bei relativ geringem Schadensrisiko fahre, alles andere ist mir egal. Auf Extrembedingungen usw. verzichte ich dankend.


    Und das ist nun leider wieder genau nichts fuer die FR-E. Die hätte ich früher gebraucht, wo ich quasi jede Woche auf unserer Strecke gefahren bin, und immer mit dem Transporter dort.
    Vielleicht wird KTM ja in Mattighofen einen permanenten Freeride Park errichten, wo man leihen kann. Das sind fuer mich 25km, und sowas könnte ich mir dann auch sehr gut vorstellen. Der Fahrspass mit dem Ding war wirklich super.
    Greets, Phil

    Denke bei dem Akkugewicht der Freeride E könnte ich in meinem Rucksack ein 30 Liter Kanister packen.


    Deutlich mehr.
    Aber das ist egal, denn in dem Moment, wo man öffentlich oder auf freien Trails fahren will, ist die E-Version keine Alternative. Diese Fahrer müssen leider drauf verzichten.
    Die E-Version ist derzeit nur für begrenzte Gelände mit Infrastruktur sinnvoll einsetzbar. Also muss man eigentlich nichtmal eine Konkurrenzdiskussion anzetteln.
    Andererseits, realistisch betrachtet haben wohl bei uns nicht sehr viele Leute überhaupt die Möglichkeit, anspruchsvolle Offroadtouren in freiem Gelände (Öffentlichkeit) zu befahren.
    Die meisten werden wohl ohnehin auf abgeschlossene Strecken angewiesen sein. Fehlt also in vielen Fällen nur die Infrastruktur, und die wird bei hinreichender Nachfrage in manchen Fällen nachrüstbar sein.


    Für Trainingseinsatz wäre es also bereits denkbar (2 Akkus vorausgesetzt). Wer Bewerbe bestreiten will, wird allerdings 3 Akkus brauchen. Und eine Crew die sich drum kümmert während er/sie faehrt. Da wirds dann eher unrealistisch.
    Mich würde das schon irgendwie reizen. Die Kiste ist gut, mit der würde ich gerne testen was geht. Leider bin ich inzwischen absolut nicht mehr konkurrenzfähig :)
    Greets, Phil

    Ich bin schon scharf wie Lumpi mit einem e-Trialer und ca. 100 km Reichweite den Mitarbeitern der Staatsforsten usw. eins auszuwischen.....:biggrin:



    Huch. 100km Reichweite mit einem E-Trialer? Das halte ich vorerst für 100% ausgeschlossen.
    Das ist jenseitig.
    Greets, Phil

    Ich bin da bei den Akkus weniger optimistisch.
    Hat nicht irgenwann hier mal eine Elekronikdurchblicker geschrieben daß die Akkutechnologie gerade an einer gewissen Grenze angekommen ist und daß da kurzfristig keine gravierenden Leistungssprünge zu erwarten sind ?



    Es kommt ein sehr wichtiger Aspekt hinzu: wir sind längst an einer Schwelle angelangt, wo diese Fahrzeuge sich mal verkaufen müssen. Kein Hersteller kann es sich leisten, ewig lang in ein Loch reinzuentwickeln, egal ob subventioniert oder nicht.
    Ein Verkauf eines Sportgerätes wie der E-Freeride wird -so realistisch muss man sein- nicht ueber die Ökoschiene erfolgen. Dazu sind wir hier doch viel zu uninteressiert. Gutmenschentum ist nett, aber verkauft nichts.


    Das Erfreuliche ist nun, dass das gar nicht nötig ist. Das Ding sticht allein aufgrund seiner technischen Eigenschaften. Ob Öko oder nicht spielt keine Rolle. Ich behaupte: damit ist man als Hobbyist schnell schnell, und wenn man das garnicht will, hat man immernoch riesig Spass.


    Einziges Manko, welches der totalen Spassgesellschaft in die Quere kommt, ist die Akkuproblematik. Damit muss man sich arrangieren. Und das kann man m.E. nur, wenn man dieses Ärgernis über denn Fahrspass abfangen kann.


    Einige ganz wenige Sonderfälle mal aussen vor, wo Leute wirklich den leisen Motorlauf dafür ausnutzen können, dass sie das Ding sonntags auf der hauseigenen MX Piste ausfahren koennen, ohne dass ihnen die Nachbarn aufs Dach steigen.


    Wenn sich das Teil mal hinreichend verkauft und immer mehr Leute davon ueberzeugt sind, dann wird sicher auch wieder mehr Kohle in die Akkuthematik gepumpt. Die ersten Käufer muessen halt hoffen, dass die zukünftigen Akkus kompatibel bleiben. Das würde ich vom Hersteller tatsächlich in irgendeiner Weise verlangen.
    Greets, Phil

    Also auf die e-FR freue ich mich ja auch schon sehr. Ich stell mir das so genial vor wenn du nur mit dem Geräusch von der abrollenden Kette und den Reifen durchs Gelände schleichst.


    Ganz so ist es nicht. Aber es bleibt immer erträglich und nervt nicht. Der Motor arbeitet unglaublich feinfuehlig und ist auch ebenso kontrollierbar. Dieses feine Ansprechen zu jeder Zeit hoert man auch beim Fahren am Motorklang.


    Zitat


    Das mit den Accus ist nur eine Frage der Zeit und wird kommen, zur Not den Zweitaccu in den Rucksack und eventuell ein Ladegerät mit dabei das es schaft in dem Zeitraum von drei Bier den Accu zu füllen und vorausgesetzt der Accuwechsel ist auch keine Meisterprüfung.


    Vergiss das.
    Den Akku kriegst du in keinen normalen Rucksack, und kein Mensch wuerde sich das antun. Das Teil ist so, dass man beispielsweise nach einem ausgiebigen Enduroworkout sicherlich bereits seine Muehe hat, den Akku vom Boden in die Akkubucht reinzuheben. Bzw. den leeren Akku dort rauszuheben. Darf man nicht unterschaetzen. Zweitakku am Moped ist keine Option. No way, das machen nichtmal total Bekloppte. In dem Punkt muss man konservativ bleiben. Transporter zur Strecke ist die einzige Moeglichkeit.

    Thema Strassenzulassung der Freeride E: Absolut verständlich, dass es die vermutlich wohl nicht gibt, meine ich. Du hast als Hobbyendurist bei endurotypischer und halbwegs ambitionierter Offroadfahrt gut 45 Minuten Fahrzeit. Dann schiebst du (was bei der Freeride uebrigens leicht geht).


    Im Strassenbetrieb wird man eher in Kilometern messen muessen, und das wird nicht viel sein aufgrund des dort ganz anderen Fahrprofils. Sinnlos, die Kosten für das Zulassungsverfahren aufzuwenden.


    Die Freeride E hat derzeit nur einen Sinn: Fahren auf abgesperrten Strecken mit Lademoeglichkeit und Zweitakku. Unter diesen Bedingungen ein geniales und extrem lässiges Offroadsportmotorrad mit einer motorbedingt konkurrenzlosen Fahrbarkeit bei völlig ausreichender Leistung. Für meine Endurotrainingszwecke wäre es allererste Wahl. So easy, so problemlos und dabei ausdauernd und schnell (für meine Verhältnisse) war ich glaub ich noch mit keiner Sportenduro unterwegs. Und zwar praktisch ohne Training, das mir seit Jahren leider fehlt.


    Einziges Argument dafür wäre vielleicht: wenn man 10.000 Eur für ein Moped ausgibt, dann muss es zulassungsfähig sein. Aber ich glaub, auch davon muss man sich bei der Freeride E verabschieden, solang keine _erheblich_ besseren Akkus verfuegbar sind, weil es wirklich keinen Sinn hat.


    Ich glaube aber auch: sobald der eine oder andere Hobbyendurist sich drauf einlaesst (Leute, die mit Transporter zur Strecke fahren, nur fuer die hat das einen Sinn), wird der Fahrspass alles andere in den Hintergrund drängen. Es ist ein reines Sportgerät, als solches dann supergenial und spassig. Betriebskostenmäßig, wartungsmäßig und weil das Teil beim Fahren frei von jedweder Nervigkeit und vollkommen sorglos ist. Wirklich cool und wirklich überzeugend.
    Greets, Phil

    Wenn ich dich, wie beschrieben sehe, quatsche ich dich einfach an ;) in Reisersberg bin ich aber eher der "Voll"-crosser, soll heissen, ich fahre wenig bis garnicht auf der Endurostrecke!
    Bist du die E-FR in Mattighofen gefahren, (auf deinem Avatarbild ist sie ja zu sehen)?
    Wenn du der elektrischen Geländefahrt nicht abgeneigt bist, können wir ja auch in Vilshofen/Sechssessel was zum fahren ausmachen, da brauchst dann nicht mal ein eigenes Mopped :thumbup:
    http://www.quantyapark.de/



    Super! Sechssessel kannte ich nicht, sieht mir nach MX Piste aus, und ich bin eigtl. ein reiner Endurofahrer, kein Springer, aber egal, wuerde mich nicht daran hindern, dort zu fahren.
    Und ja, ich bin die E-Freeride 2h lang gefahren und das war absolut genial:
    http://blog.phil-muehlberger.de/?p=15


    LG, Phil

    Ganz meine Meinung, vom Ursprünglichen Ready to Race-Gedanken bleibt da leider nicht mehr viel, die BMW GS verkauft sich wohl zu gut :(


    Da wird sie aber noch beworben, mal sehen: http://www.ktm.com/de/freeride/freeride-e/highlights.html


    Coole HP übrigends Phil, evtl. trifft man sich ja nächste Saison mal in Niederbayern und Umgebung :thumbup:


    Für mich persönlich war die Vorstellung der 1190er ein schlimmerer Schocker, als die Verkaputtdesignung der 2012er Duke 690. Aber was solls. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten mag es korrekt sein. Schade ist es dennoch und kaufen werde ich sowas nicht. Würde ich aber ohnehin nicht, also vollkommen egal.
    Danke fürs HP Lob! Freut mich sehr, und ich würde mich auch sehr freuen, wenn wir uns mal in Reisersberg o.dgl. sehen. Ich bin immer mit einer weißen WR250R mit Taferl, Licht usw. unterwegs und fahre auch mit diesem Gerät zu den Strecken. Ich kenne sonst niemanden, mit dem ich da verwechselt werden könnte :)
    Leider wars dieses Jahr garnix, da ich die WR 100% sicher fürs Pendeln brauchte, und das Risiko eines Enduroschadens nicht in Kauf nahm. Inzwischen hab ich aber wieder ein Pendlerfahrzeug, naechste Saison wird es wieder zu Endurostreckenbefahrungen in Reisersberg und Mattighofen kommen.
    Greets, Phil

    Naja dann fällt die schon mal raus aus meiner Liste und die FR 350 rückt einen Platz auf :zunge:
    Wie wahrheitsgemäß schätzt du deren Aussage ein, da ja jetzt die Erprobung, mit Testfahrten für potenzielle Endkunden auch schon länger läuft!?



    Nicht zu fassen. Damit hätten sie die deutlich bessere Freeride gekillt. Nach den letzten Postings hier in Bezug auf den 350er Motor und die anscheinend notwendigen leidigen Frisiermassnahmen bei der 350er ist die für mich inzwischen uninteressant, also konkret dieses Fzg., nicht das Konzept. Ich würde sie einer Sportenduro zwar immer noch vorziehen, aber den Usecase habe ich im Moment nicht. Wirklich schade. Die E-Version ist nämlich grossartig, und zwar insbes. auch der geniale Motor.
    KTM geht mit den neuesten Modellen definitiv auf den Massenmarkt zu. Besieht man sich diese grätzige neue 1190er Adventure oder besieht man sich die 2012er Duke im Vergleich zur bildschönen 2011er, dann wird das offensichtlich. Damit verkaufen sie viel besser, was ich traurig finde. Aber daran ist der Markt schuld, nicht KTM. Möglich, daß sie diesem etwas rückwärts gerichteten marketingdiktierten Trend auch die Freeride E opfern. Verspricht wohl nicht genug Revenue. Oder was auch immer.
    Sehr sehr schade. Hoffentlich stellt sich diese Absage doch noch als Ente raus, denn die Freeride E wurde ja mit starken Worten als sicher angekuendigt, sogar bereits für Ende 2012. Und das Ding ist in einem sehr weit gediehenen Quasi-Serienstandard und fährt auch so.

    aber jetzt mal im Ernst: ist es nicht gerade ein wesentlicher Vorteil der FR dass sie LEISE ist?
    Die Grenze wo man Enduro fahren kann verschiebt sich doch ständig weiter nach Osten, Offroadstrecken (bei uns in der Ecke eh nur Crossplätze) hier werden immer mehr geschlossen. Ich find Einzylinderballern auch super, aber ich glaube die Zukunft für Enduros ist leise.



    Seit ich gestern die E Freeride ausgiebig fahren konnte, ist jeglicher Wunsch
    nach der 350er gestorben, insbes. wenn ich mir schon wieder diverse Details
    der Motorisierung im Thread ansehe mit den ueblichen Sportenduro Auspuff-
    modifikationen, Hitzeproblemen, alternativen nicht hologierten Mappings
    usw.. Der alte Quatsch halt.


    Die E-Version hat einen phantastischen Motor, bietet perfekte Fahrbarkeit
    und eine irrsinnig gute Antriebsdosierbarkeit, wie ich es so noch nicht erlebt
    habe. Dabei ausreichend Leistung fuers Endurofahren und ggfs. eine
    beachtliche und sehr spontane Beschleunigungsfaehigkeit, wenn man ganz
    aufmacht. Der Gasgriff reagiert immer linear, man bekommt immer genau das,
    was man wuenscht. Egal welcher Drehzahlbereich. Das macht es so einfach.


    Fuer mich gibts da ggfs. keine Alternative mehr. Leider dann halt wieder
    mit Transporter zur Strecke, damit Zweitakku mitkommen kann. Sonst
    hat es keinen Sinn. Akkuumbau ist easy.
    Dzt. ist mir das Dualsportprinzip ans Herz gewachsen. Mit Moped gemuetlich
    zur Strecke und danach gemuetlich wieder heim. Kein Aufwand, keine
    sinnlosen Autostunden.


    Es wird BTW Akkuleasing fuer die Freeride geben, habe ich mir sagen lassen.


    Fuers Endurowandern gehts leider nicht, und fuer normales Strassefahren
    schon gar nicht, das ist keine Frage.
    Aber auf der Strecke ist es ein Traum. Wie ein Tranchiermesser, feinste
    Kontrolle. Wirklich etwas, das man testen sollte.


    LG, Phil

    :thumbup:
    War gestern Beim Freeride Testen. Genial. KTM liess mich 2 volle Akkus verfeuern. Bilder und Kurzbericht (in den Kommentaren!):
    https://plus.google.com/u/0/10…7773828/posts/bh6kuK3G3ZG


    Und hier noch das Streckenpanorama:
    https://plus.google.com/u/0/10…7773828/posts/QExpnAAnmh4


    Ja, ich war da wirklich mit dem Instruktor allein. Die anderen Bewerber
    waren nicht erschienen. Grossartiger Tag.



    C&P meines Fahrberichts aus G+:
    =======================================
    So ich lass mich jetzt noch ein wenig über den Traumtag heute aus. Ich fühle mich wie immer nach einer anständigen Endurosession wie ein 2h lang auf den Stein gehauter Oktopus über der Wäscheleine. So muss das sein.


    Das Gelände habe ich mit etwas Glück auf Anhieb gefunden, obwohl da praktisch nichts los war. Ein oranger Transporter war am Ausladen und hatte 4 Freerides drin. Der nette junge Herr stellte sich als Instruktor vor, und wir sind sofort ins Reden gekommen.


    Die Freerides wurden mit Akkus ausgestattet, und ich bekam eine Einweisung. Dabei wurde das Anzeigeinstrument auf dem Lenkkopf erklaert, sowie der Hauptschalter und der Anlasser. Und das wars schon.


    Anlasser?
    Ja, Anlasser. Und zwar muss man den drücken, bevor man fahren will. Das ist eine geheimnisvolle und sehr coole Sache. Erst wird das System mit dem Hauptschalter gebootet, was durch eine Lichtorgel am Display signalisiert wird, dann drückt man den Anlasser zur Aktivierung. Zum einen leuchtet dann die eingestellte Fahrstufe (1-3), zum anderen - und das ist das eigentlich coole - gibt das System dann ein sanftes Rauschen von sich. Ich war hin und weg von diesem dezenten Raumschiffsound, aber der Instruktor konnte mir das nicht technisch darlegen, was das waere. Ich habe selbst keine Ahnung. Evtl. ein versteckter innerer Luefter? Jedenfalls, dieses ominöse und geheimnisvolle Rauschen legt dar: "du kannst jetzt".


    Alles weitere ist schnell gesagt: man fährt los. keine weiteren Fragen. 100% Spass. Nach ziemlich genau 45Minuten merkt man, dass es etwas müder wird, dann wechselt man den Akku.


    Also die Umgewöhnung auf Handbremse links ist kein Thema. Nach 5 Minuten geht das. Tip: Finger an der Bremse lassen. Man würde beim Endurofahren ohnehin da die Kupplung ziehen, also kann man das sehr leicht auf die Bremse umlegen. Das Ins-Leere-Treten mit dem rechten Fuss ist dann schnell abgelegt.


    Der Motor ist feinste Kultur. Er kann alle Spielweisen. Supersanft bis bösartig. Die 30 PS sind absolut glaubwürdig und matchen erstaunlich gut damit, was ich von meiner WR250R und meiner früheren EXC200 als 30 PS kenne oder kannte. Passt. Grossartig ist, dass der Motor immer und jederzeit bereit ist. Den Drehzahlmismatch gibts hier nicht, also wenn man einen Anlieger versehentlich im falschen Gang anfahren wuerde. Wird nie mehr passieren.
    Auch genial ist, dass die Leistung nicht drehzahlabhaengig ist. Das ist schwer zu erklaeren, wirkt aber im Endurogebrauch subtil und sehr gutartig. Wenn bei gleicher Gasgriffstellung die Drehzahl hochgeht (beispielsweise bei Verlust des Bodenkontaktes), wird das Ding dabei nicht zum Monster, das einen bei der Landung abwirft. Mit einem 2T waere das beispielsweise durchaus denkbar.
    Alle motorischen Manöver, die ich vom Enduroeinsatz her kenne und anwende, gehen mit dem Gerät jederzeit und sehr einfach.


    Der Motor haengt mikrofein am Gas und hat eine Kontrollierbarkeit, die man beim Verbrennungsmotor suchen muss. Man kann ihn so fahren wie einen gutartigen Enduromotor mit relativ viel Schwungmasse, aber da dieser Schwungmasseeffekt allein durch die Regelelektronik erzielt wird, ist sie im Nu weg, wenn man Stoff gibt. Dann zoomt einen die E-Freeride in den naechsten Anlieger. Und auch das tut sie mit 100% reproduzierbarer Antriebstransparenz und absoluter Berechenbarkeit.


    Dabei faellt dann beim Anbremsen auf Bodenwellen die suboptimale Gabel auf, aber das ist für mich weder neu noch überraschend. Da müßte dann im Ernstfall mal ein WP Profi drübergehen.


    Eine Macht ist das Geraet auf geschlängelten engen (Slalom-) Streckenstücken, wo man mit einem erstaunlichen Tempo und feiner Gaskontrolle durchzieht. Das entwickelt schnell einen Flow, der nicht mehr selbstverständlich ist.


    Seit Jahren trainiere ich nicht mehr regelmäßig und viel zu wenig auf Endurostrecken, aber mit der Freeride kam ich heute auf Anhieb 100% klar, vermutlich sogar bei höherem Tempo als mit meiner WR.
    Das Gebotene würde für mich auch bei Motorsportanwendung im Endurobereich sicher ausreichen.


    Das persönliche Fazit ist: sollte ich mich wieder zu regelmäßigem Endurosport aufraffen, dann ist die E-Freeride das Fahrzeug. Besser kann man m.E. nicht endurofahren. Das ist es. Letzendlich ist nurmehr die Akkulogistik zu klären, dann ist alles andere bereits perfekt.


    Und sehr erfreulich war dann noch ein abschliessender Schlüsseleffekt, nämlich der Rückumstieg auf meine WR250R, mit der ich zur Strecke gefahren war. Kein Schock, nicht befremdlich, alles vertraut. Sie sind sich nicht ganz unähnlich, irgendwie. Es passt zusammen.
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