mrhorsepower Aktives Mitglied
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Beiträge von mrhorsepower

    Ich frage mich beispielsweise, warum es keinen Schutz für die Fußrastenaufname gibt. Diese ist meistens nicht durch den Motorschutz geschützt und wird beim Endurieren beim Aufsetzen auf zB Steinen malträtiert.

    Screenshot_20221230_080800_Kleinanzeigen.jpg

    Richtig kaputt geht da zwar meistens nichts, es ist eher ein kosmetisches Problem, aber es müsste doch nicht sein, oder?

    Es sollte doch möglich sein, aus Edelstahl eine U-förmige Spange zu machen, die von passgenau über die Aufnahme geschoben und mit den Bolzen der Fussrasten verschraubt wird?

    Die Aussagen hier spiegeln eher wieder, dass man sich gegen Veränderungen wehrt und auf dem beharrt was man mal gelernt hat. Aktuell sieht es ja aber so aus, das man lebenslang lernen muss.

    Wenn man alles nur so macht wie "früher" würden wir noch mit ner Gelände -Max rumfahren oder noch ein bisschen weiter gesponnen gar nicht Moped fahren. Lästern über jüngere die etwas nicht können was man selbst beherrscht ist zwar bequem und stärkt das eigene Selbstwertgefühl, bringt einen aber doch nicht weiter. Spitz formuliert ist es eher Ausdruck/Flucht, dass man aktuellen Anforderungen nicht gewachsen ist.

    Will mich da gar nicht ausnehmen (bin 59J.), das nächste Auto wird max. Baujahr 1998 weil mich die modernen Kisten auch mehr nerven als Spass machen. Oder auf der Arbeit: jüngere Kolleginnen und Kollegen tun sich wesentlich leichter mit Veränderungen, neuen Programmen, Anforderungen, sowas fürchterlichem wie Dashboards, etc. . Egal ob man die Veränderung jetzt gut findet oder nicht. Aber ich finde viele jüngere wesentlich reflektierter als zu meiner Jugend in den 70', auch wenn von denen wesentlich weniger nen Nagel gerade in die Wand kloppen können. Bei Bedarf lernen sie es aber auf jeden Fall schneller.

    Ich würde das wirklich sehr gern glauben. Was ich jedoch leider täglich beobachte, ist das stete Abnehmen der Bereitschaft zu allem, was als Anstrengung empfunden wird. Ich würde das sehr gern als Veränderung begreifen, kann aber leider nicht umhin, es nur als Niedergang zu betrachten. Einige wissen es ja, ich bin Gymansiallehrer.

    Frag die Kinder, was sie in der letzten Stunde vor den Ferien spielen wollen - sofort kommt die Frage, ob man nicht einfach nur Musik hören und chillen könne. Spielen ist einfach nicht gechillt genug.

    Schnapp dir in einer beliebigen Klasse eine Lektüre eines beliebigen Schülers und blättere sie durch - die ersten 10 Seiten sind gelesen (das sieht man den Seiten an), der Rest ist jungfräulich. Abbruch wegen zu großer Anstrengung.

    Die Bereitschaft, sich zu konzentrieren, sinkt stetig. Filme schaut fast niemand mehr, zu lang. Youtube Videos, mittlerweile auch zu lang. Tiktok, 20 Sekunden, das kann gerade noch verarbeitet werden.

    Wir geben Leuten das Abi, die nichtmal basale Deutschkenntnisse aus der 6. Klasse anwenden können.

    Klar, das klingt nach Jammern.

    Aber die Abiturienten von heute sind in 10 Jahren die Chirurgen, bei denen wir unterm Messer liegen, wenn mal was sein sollte.

    Für mich eher beunruhigend.

    Und die Unis melden ja ebenfalls schockiert zurück, wie wenig die Erstsemester können


    Wer ist Schuld?

    Nicht die Kinder, sondern Eltern und Lehrer.

    Eltern, die nur noch kurz abends Zeit für ihre Kinder haben, weil sie sich beruflich selbst verwirklichen wollen oder arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen. Dann will man abends zwischen 17.30 und 21 Uhr nicht erziehen, sondern Harmonie.

    Und Lehrer, die - pardon -nicht die Eier haben, die derart verhärschelten Plagen dann einzunorden, sondern lieber alle durchwinken, als sich unbeliebt zu machen. Das sind dann die Kollegen, die am 23.12. vor Geschenken überhäuft kaum laufen könnend, aber selig lächelnd heimfahren. Weil sie so nett und beliebt sind. Macht weniger Arbeit als richtig unterrichten und angemessene Noten geben, fühlt sich aber besser an und wird genauso bezahlt. Deal!

    Nur im Sport, dachte ich, zählt moch Leistungsbereitschaft. Mein Jüngster spielt leidenschaftlich Fußball. Vom DFB scheint es eine Vorgabe zu geben, dass in den unteren Jugenden micht mehr nach Leistung entschieden wird, wer spielt oder nicht, sondern dass auf faire Verteilung der Spielzeit unter allen Spielern zu achten ist.

    Da sitzen dann Talente auf der Bank und schauen fassungslos zu, wie ein Mannschaftskamerad, der nie im Training ist und nicht mal gegen einen Ball treten kann, das ganze Ergebnis versaut.


    Ich denke oft an Heine:

    "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht"

    Aha, danke. Wo wir dann wieder bei 500 Stutz wären... :D :thumbup:

    So wie der Schalldämpfer bei mir meistens nach kürzester Zeit aussieht ist mir da das Geld zu Schade.

    Geht mir genauso.

    Daher die Frage nach dem Fresco, der kostet nur 189 und sieht schick aus.


    Der Scalvini ist auch schick, aber ob Carbon bei Feindkontakt so haltbar ist?


    So extrem lang soll er gar nicht sein, weil er dann da schon irgendwie stört bzw irgendwo hängenbleibt, wenn das Motorrad den Berg runterschrubbelt

    Gutem Morgen zusammen,


    auf meiner 300er TPI von 22 fahre ich den FMF Powercore 2 mit normaler Birne. Ich finde es von Vorteil, dass er sehr kurz ist und sich kaim mit dem Untergrund verhakt, wemn das Motorrad mal hangabwärts rutscht. Allerdings empfinde ich ihn als relativ laut.

    Für meine Gasgas EC 300, die ich betsellt habe, suche ich daher eine leisere Alternative.

    Im Zuge dessen frage ich mich, ob die Form / Länge / das Volumen des Endschalldämpfers in irgendeiner Weise eine spürbare Auswirkung auf die Motorcharakteristik hat. Geworben wird ja gern mit " mehr Power über den ganzen Drehzahlbereich" und ähnlich blumigen Formulierungen.

    Also: Kann ich da im Grunde nehmen was ich will ( würde den Fresco bevorzugen, der ist rechg schick finde ich) oder steckt dahinter eine Raketenwissenschaft?

    Ich habe mir gerade eine Ape 50 angeschafft. Mit 197 cm kann ich darin nicht ganz aufrecht sitzen, Komfort gibt es nicht.

    Was mich trotzdem fasziniert:

    Ein bisschen gefaltetes Blech, ein 3PS ( an guten Tagen) 50 ccm kann, verglichen zum Gang zu Fuss, schon erstaunlich viel von dem, was mein T5 auch kann:

    - trocken von A nach B befördern

    - jede Menge zuladen.

    Gerade innerorts, wo die Vmax nicht so relevant ist, kann das eine günstige und spaßige Alternative sein.

    Manchmal frage ich mich, ob die Entwicklungen im Autobereich noch sinnvoll sind. Ein Kollege führte mir stolz vor, dass er seine Heckklappe nicht mehr per Hand, sondern mittels spastisch anmutender Stocher- bzw Rührbewegungen mit dem Fuss unter dem Stoßfänger betätigen kann. Wahnsinn.

    Sollte ich irgendwann nicht mehr über die körperlichen Voraussetzungen zum manuellen Öffnen der Heckklappe verfügen, hoffe ich, dass meine Urenkel mich vom Führen eines KFZ abhalten.

    Mit Anfang 20 bin ich mit meinem 50 PS T3 zum Surfen nach Südfrankreich gefahren und vorher noch einen Schlenker zum Ärmelkanal. Max 90 kmh, um den Motor zu schonen, der überall Öl rausgedrückt hat, aber Spass ohne Ende.

    Wenn ich diese ganzen downgesizten Kisten sehe ( Gibt es den aktuellen Passat tatsächlich mit 1,2 TSI? Diesen Hubraum hatte früher ein Corsa ), vollgestopft mit Stellmotoren, damit der adipöse, androgyne Familienvater beim Alnatura-Einkauf während des ohnehin kräftezehrenden Homeoffice körperlich und geistig möglichst wenig gefordert wird, dann werde ich ganz melancholisch. Ich meine, wenn sich einer so ein Ding kauft aus echter Begeisterung für das technisch Machbare, gern.

    Aber die Mehrheit, das unterstelle ich jetzt msl einfach unsachlich, least so ein Fahrzeug aus indifferenter, stumpfer Übersättigung.

    Aber nicht für ein Modell, welches gerade erst auf den Markt gekommen ist. Ältere Modelle und Farben die sich schlecht verkaufen gibt es immer günstig. Ich hab die letzten Jahre für aktuelle Plastik Kits immer um die 140-160€ gezahlt.


    Michael

    Stimmt so nicht ganz, ich gabe 2022 für meine 21er Gasgas und meine 22er Exc max 120 für den kompletten Satz gezahlt. Man muss halt Angebote abwarten.

    Die Verfügbarkeit von Aftermarket Teilen war für mich immer eines der Hauptargumente für den KTM Konzern.

    Sollte diese seitens des Herstellers eingeschränkt werden, gräbt sich KTM selbst das Wasser ab..

    Stimme da zu 100% zu.

    Die Bearbeitung von Rücksendungen bei 24mx ist, gelinde gesagt, extrem speziell.

    Für mich ebenfalls ein Grund, da nicht mehr zu kaufen.