Bernie
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Beiträge von Bernie

    Honda will/muss endlich wieder nen Titel holen. Da ist es sicher das beste Rezept, den besten, schnellsten Fahrer zu haben. Und das ist m.E. Kenny.


    Dass das dennoch nicht zwingend aufgehen muss, liegt in der Natur dieses Sports. Ein Anderson ist ja normalerweise kein klarer Titelanwärter. Er ist halt derzeit nur "hellwach, während die Konkurrenz schläft". Sinnbildlich gesprochen.


    Also wen sollte Honda stattdessen auf die CRF setzen?

    Er wird schon gehandicapt sein, original ist anders als krumm zusammen geschustert ! von mir kann ich sagen, dass ich nach Verletzungen immer eine Zeit brauchte um wieder mental an alte Zeiten anzuknüpfen, der Schmerz hinterlässt Erinnerungen.


    Dann solltest du mal an deiner Ärztewahl arbeiten Carsten. Krumm zusammengeschustert ist definitiv keine Option. Von meinen 10 OPs wären sicher zwei Stück nicht notwendig gewesen, wenn direkt die besten dran gewesen wären. Bei Kenny gehe ich davon aus, dass er diesbezüglich von Anfang an die besten Bedingungen hatte.

    Ich sehe da in erster Linie das Thema Fitness und vor allem den Grundspeed.


    Mental glaube ich nicht an große Hürden. Ich hatte eine sehr vergleichbare Verletzung mit sehr ähnlichen OPs etc. Mental habe ich null Probleme. Träume beispielsweise noch oft vom Endurofahren, kein einziges Mal aber bisher vom Stürzen. Auch hab ich kein ungutes Gefühl oder gar Schiss, wenn ich aufs Motorrad steige.


    Insofern ist es für mich schlicht die Frage, ob Kenny die Lücke schließen kann, die durch ein Jahr ohne Racing entstanden ist.

    Hi Twin,
    Hi Michael,


    ich lese ja schon lange mit. Hat ne ganze Zeit gedauert mit dem ganzen Scheiß umzugehen. Aber der Mensch gewöhnt sich an alles und vergisst auch ganz gerne mal. Trotzdem fehlt mir das Endurofahren sehr.


    Aber Leben geht weiter, auch mit Einschränkungen. Hoffe das beste für Kenny und drücke Tomac die Daumen für den Titel und Dungey, dass er wieder zu alter Souveränität zurück findet.


    Cheers
    Bernie

    Wenn sie das Knochenmark vom Spenderknochen entfernen( was sie bestimmt machen) kann es gut sein dass er ohne Medikamente auskommt die das Abstoßen verhindern. Ich drücke die Daumen dass er wieder fahren kann aber bei solchen OPs verliere ich den Glauben... Das ist schon alles unglaublich bitter.


    Das wird dabei natürlich entfernt. Das hat auch nix mehr mit nem Knochen zu tun, wie wir es kennen. Deswegen kann man das ja auch in beliebige Formen bringen. Ich hab mich damals nur ein wenig damit beschäftigt weil ich das recht schnell für mich ausgeschlossen habe da es mit nem künstlichen Ellenbogen Teilgelenk einher gegangen wäre. Ellenbogen Endoprothetik ist aber immer noch sowas wie Jugend forscht und die Nachteile waren mir zu zahlreich


    Trotz entferntem Knochenmark kann es aber dennoch zu Abstoßungsreaktionen des eigenen Körpers kommen. Da ist der Körper schon ziemlich eigen.


    Na ja, ist ja nur ne Vermutung von mir, dass sie Kenny sowas eingesetzt haben.


    Der fährt nicht mehr. Da bin ich ziemlich sicher - leider.

    Könnte mir vorstellen, dass das ein sog allogener Knochen ist, den sie ihm da eingesetzt haben.


    Das stand bei mir auch mal zur Diskussion. Vereinfacht ausgedrückt ist das ne Knochenmatrix von nem Kadaver (Mensch oder Tier, i.d.R. Schwein). Damit kann man quasi beliebige Formen zurechtklöppeln.


    Nachteil ist die Gefahr, dass er abgestoßen wird. Deshalb muss man dann ein Leben lang entsprechende Medikamente nehmen.


    Wie gesagt, ich habe nn sehr ähnlichen "Ritt" hinter mir. Mich würde es nicht wundern, wenn Kenny nie wieder ans Startgatter rollt. Zumindest nicht auf dem Niveau wie vorher.


    Ich leide echt mit dem Kerl, das könnt ihr mir glauben.

    Die Rekonstruktion seines linken Unterarms (vom Ellenbogen bis zum Handgelenk so ziemlich alles) ist ne aufwendige Sache. Allein der Ellenbogen ist sehr langwierig, und dass fürs Handgelenk ein Stück Knochen aus dem Schienbein genommen werden musste, macht die Sache nicht besser. Wer jemand in seinem Bekanntenkreis hat, der so ähnliche Verletzungen hatte, kennt die realistische Chance


    Ich hatte vor 3,5 Jahren ne sehr ähnliche Verletzung. Mit mehrmals externem Fixateur etc. Deswegen habe ich ja auch gleich gesagt, dass Kenny m.E. nicht zur laufenden SX Saison und höchst wahrscheinlich auch nur zu den kommenden Outdoors wieder auf dem Motorrad s


    Ehrlich gesagt würde es mich nicht wundern, wenn Kenny den Sport generell an den Nagel hängen müsste. Der Ellenbogen ist eines der kompliziertesten Gelenke nd zum
    dem noch recht filigran.


    Nur mal so: ich bin seit meinen Verletzungen damals (war allerdings mehr als nur der Ellenbogen) zu 80% schwerbehindert!


    Good Luck Ken

    Das stimmt Twin. Und RB ist ja was Ärzte anbetrifft sehr gut vernetzt.


    Ich war/bin zwar privat versichert mit Chefarzt etc. Das hat mir aber zunächst mal nix geholfen überhaupt den besten Chirurgen ausfindig zu machen. Operieren wollte die mich alle. Je komplexer der Fall, desto interessanter ist es für die Brüder.

    Das ist so ne Sache mit den guten Ärzten. Leider "firmieren" Ellbogenspezialisten nicht unter dieser Bezeichnung. Das sind Unfallchirurgen bzw. Schulter-, Hand-, Wiederherstellungschirurgen. Ich habe damals ziemlich viel rumgesucht, habe mich bei fast nem dutzend Ärzten vorgestellt, nachdem ich mit nem nahezu steifen Ellenbogen und vollkommen aufgehobener Unterarmdrehung aus Klinik No. 2 entlassen wurde.


    Ich hatte sogar versucht Kontakt aufzunehmen zu Ärzten der US Army. Die flicken teilweise böse Sachen wieder gut zusammen. Grade bei den Vets die in den diversen Krisenherden dieser Erde auf ne Mine latschen o.ä.


    Mir wollten Ärzte ne Ellenbogenprothese einsetzen und nen Teil meines Ellenbogens mit Hilfe von allogenem Knochenmaterial (Knochenmatrix vom Mensch- oder Tierkadaver u.a.) nachmodellieren etc. Da muss man echt zweimal hinschauen bevor man entscheidet, was man macht bzw. gute professionelle Beratung zur Seite haben. Da denke ich, ist Kenny (hoffentlich) top aufgehoben.


    Cross fingers

    Moin zusammen,


    der ein oder andere hier wird mich noch kennen. Ich hatte im Oktober 2013 nen bösen und sehr folgenreichen Sturz beim Enduro. U.a. auch mit nem ziemlich üblen Trümmerbruch des rechten Ellenbogens samt Unterarmfraktur. Insofern bilde ich mir ein, dass ich aus meiner Erfahrung und den diversen OPs heraus ein wenig einschätzen kann, was da so auf Röntgenbildern zu sehen ist. Was wir da bei Kenny sehen, sieht echt nicht gut aus. Sein Radius steht echt ziemlich beschissen da. Der Ellenbogen ist leider ein ziemlich komplexes Gelenk und es gibt deutlich mehr Erfahrungen mit Frakturen der unteren Extremitäten als mit der oberen.


    Ich behaupte mal, dass wir Kenny lang Zeit nicht wieder auf dem Motorrad sehen werden. Wenn er zu den Outdoors wieder auf seiner Honda säße, würde das m.E. nahezu an ein Wunder grenzen. Ich sehe ihn leider leider frühestens zur SX Saison 2018 am Gate. Mir tut das alles für ihn unfassbar leid und ich kann genau nachempfinden wie er sich fühlt. Auch was er auf Instagram zu den Schmerzen schrieb.


    Get well soon Kenny and stay strong

    Stimmt, das wäre sicher die schlauere Aussage gewesen. Aber mei, der Bubb ist doch noch jung.


    Jau Fritz, kann halt nicht so ganz loslassen. Und irgendwann wird auch der größte Bullshit Normalität. Ausserdem interessiert es mich ja weiterhin was der Kenny in USA so alles veranstaltet.

    Glaubt ihr alle noch an den Osterhasen? Der Junge casht jetzt einfach richtig - und das ist auch gut so. Niemand möchte letztlich hören, Suzuki hat mir 1 Mio (oder was auch immer) mehr geboten als KTM. Also muss der Flex im Rahmen halt herhalten.