hitch Aktives Mitglied
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Beiträge von hitch

    Bei uns in der Schweiz ist eigentlich alles verboten, sobald es keine öffentliche Strasse mehr ist. Von daher fahre ich daheim auf MX-Strecken (die sind so in einer Autostunde erreichbar) oder, wenn ich am So Morgen kurz fahren will, gehe ich (mit latent schlechten Gewissen) in die Kiesgrube oder auch mal durch den Wald; dort, wo nicht so viele Begegnungen zu befürchten sind. Dann mache ich aber eher so Geschicklichkeitssachen ohne Begrenzerspiele.


    Die Nummer lasse ich dran und ich schalte den Motor aus, wenn z.B. einer mit dem Ross kommt.


    Die Felder lasse ich allermeistens (ähnlich wie Altmarkendurist) in Ruhe, da ich ja nicht weiss, was der Bauer da geplant hat oder mit welchen Substanzen dort gearbeitet wird.


    Gruess
    hitch

    Graham Jarvis , Alfredo Gomez sind nicht hoch gewachsen und fahren gar nicht mal so schlecht..
    Ich denke Deine Grösse ist Tiptop. Zum Endurofahren nützt es schon manchmal, wenn man bergauf mit den Beinen etwas zusätzlich dippeln kann, aber das wars dann auch schon. Aber wenn Du am Schluss um 1.8m sein wirst, würde ich mir da keine Sorgen machen :thumb:


    Du wirst so gross sein wie es sein soll und mit dieser Grösse musst Du arbeiten. Es gibt ja auch Möglichkeiten, den Töff etwas runter zu holen (Sitzbank), das wäre eine konstruktive Möglichkeit für Dich.


    Gruess
    hitch


    Naja langsam reden und schnell fahren schließen sich nicht aus - genauso wie umgekehrt. ;)


    Was mir in den Medien gelegentlich begegnet ist der Vorwurf "Deutsche" kämen arrogant rüber. Was ich aber für einen psychlogischen Effekt halte, denn auch hier in schwäbisch Sibirien wirkt das sprechen der Schriftsprache auf viele etwas gestelzt. Dabei vergisst man gerne, dass der Sprecher evtl. tatsächlich nur die Standardsprache spricht. Also ein Maurer der "nach der Schrift" spricht hält sich nicht automatisch für etwas besseres.


    Was mich interessieren würde:
    Wird der (evtl. auch unbeholfene) Versuch eines Nichtschweizers Schwyzerdütsch zu reden eher positiv oder negativ aufgefasst? - Ich meine natürlich einen ernsthaften Versuch und nicht irgendwelche "chäschduhütdiovoschcha" Veräppelungen.


    Es stimmt, dass Deutsche teilweise als arrogant empfunden werden. Das ist zum einen, dass der Deutsche sein Brötchen gerne im Imperativ bestellt ("ich kriege zwei Brötchen!") wohingegen der Schweizer lieber im 2. Konjunktiv seine Anliegen geltend macht (ich hätte gerne zwei Brötli)
    Aber hey! Wir haben kein Sprachroblem mit Deutschen, mit denen kann man ja wenigstens reden (ich kann kein Suaheli)


    Zur Frage, ob ein Deutscher versuchen soll, sich das Schwiizertüütsch anzugewöhnen: Das ist mir schnurzegal, solange ich nicht in meinem Land von einem Fremden aufgefordert werde, Hochdeutsch / englisch / französisch etc. zu sprechen (ganz anders, wenn man mich bittet) Aber das wird wohl auf der ganzen Welt auch so sein.
    Othmar Hitzfeld z.B. ist bei uns hoch in Ehren und der redet einen lustigen Mix - Slang in der Schweiz: passt :thumbup:


    Viele Deutsche reden mit mir auf deutsch und ich mit ihnen schwiizertüütsch,
    beide verstehen sich: passt :thumbup:


    Also, alles entspannt i dä Schwiiz :saint:
    Gruess
    hitch


    ... Manche (viele?) Schweizer haben wenig bis keine Vorstellung über die Unterschiede in D. Dabei müssten gerade die Schweizer doch ein Bewusstsein für Unterschiede INNERHALB eines Staates haben...


    Natürlich kennen wir Unterschiede bei Euch: die im Süden sind Schwaabä :D , im Norden d Pröissä :thumbup:
    fertig, das langt doch :prosit:


    Sowieso sind wir uns im deutschsprachigen Raum recht ähnlich, auch wenn wir das manchmal nicht so wahrhaben wollen. Am Besten komme ich mit den Österreichern und den Bayern aus, habe aber auch gute Bekannte Im Schwabenland, Saarland, Hessä und Elsass.
    Leider hat die EU uns (DE AUT CH) vordergründig etwas entfremdet. Aber das kann sich ja in Zukunft wieder bessern :D


    Gruess
    hitch

    Autsch! Erfahrungsgemäß habt Ihr es nicht so mit den sozialistischen Ansätzen - aber als Bewunderer und Verfechter der direkten Demokratie bin ich trotzdem neidisch.


    Ja, definitiv besser als manche andere Systeme, jedoch auch träger. was nicht immer schlecht sein muss..
    Es wird darum gehen, dass Produkte aus inländischer (Schweizer) Produktion nicht exorbitant teurer sein sollen als im Ausland (siehe Pharma, Food etc) die Wurst wird immer noch teurer sein und das Bayer - Deo auch :D leider auch die Power Parts aus Vietnam Mattighofen 8|

    ..... Jetzt mal im Ernst: 20% billiger + 20% MWSt. zurück sind 40%. Da kommt auch ein seeehr ausgeprägter Patriotismus ins Wanken. Jeder von uns bastelt sich doch sein Moralgebäude wie er will - menschlich halt.






    Stimmt. Darum werden wir in absehbarer Zeit über eine sog. Fairpreisinitiative abstimmen dürfen.

    Ich sehe es aus der Sicht der Arbeiterschaft.
    Dass gewisse Produkte unverschämt überteuert sind ist klar. Alleine die Ankündigung, dass Aldi und Lidl in die Schweiz kommen hat bei den etablierten Ketten eine allgemeine Preisreduktion bewirkt... das gibt zu Denken.
    Ja und der mit der Kavallerie :D das Ross des Generals hätte mir leid getan 8|


    Netter Mythos, ein Bankgeheimnis, das die Schweiz übrigens zugunsten der in den USA zu verdienenden Fränklis freiwillig aufgegeben hat...


    Das haben wir nicht freiwillig aufgegeben, unsere damalige Finanzministerin brach (all zu schnell) unter den Drohungen der EU und der USA zusammen, ohne im Gegenzug einen guten Deal für die Schweiz auszujassen. Ausserdem: das Bankgeheimnis nutzt bzw. nutzte ja vor allem Leuten, die etwas zu verbergen haben / hatten. Von daher habe ich als normaler Arbeiter kein Problem damit, da es bei mir nichts zu holen gibt.


    Was ich jedoch nicht in Ordnung finde ist der Einkaufstourismus, den viele Schweizer betreiben und auch hier propagiert wird. das ist einfach nicht fair gegenüber dem Detailhandel in der Schweiz.


    Gruess
    hitch

    Es gibt viele Wochenaufenthalter, die mieten dann eine möblierte 1 oder 1 1/2 Wohnung (ca. sFr. 700.-) und fahren ca. jedes zweite Wochenende heim. Du musst irgendwo in der Schweiz registriert sein, das kann auch ein Campingplatz sein.

    @ Twinshocker
    Ich war das letzte Mal 1993 auf Ski's. .-). Trotzdem würden sich auch Einheimische finden lassen. Denen müsste man allerdings mehr bezahlen, denn die leben das Ganze Jahr hier.


    @ Hitch
    Nicht vergessen darf man allerdings, das in der Schweiz Ersparte im EU-Ausland die doppelte Kaufkraft hat.






    das stimmt natürlich; ist ja auch der Grund, wieso viele im Ausland meinen, die Schweizer seien alle reich.

    Deutsche Fachkräfte sind bei uns willkommen, zumal eine echte Chance besteht, dass die nicht direkt Sozialhilfe benötigen.
    Von der Mentalität her sind wir halt schon etwas anders.. nicht alle Deutschen werden bei uns glücklich. Aber das muss ja jeder für sich selber herausfinden, da sollte man sich nicht aufs hören und sagen verlassen.


    Vom Verdienst her verweise ich auf den Big Mac Index, da ist DE und CH fast gleich. Will sagen: nur wegen dem vermeintlich höheren Salär lohnt es sich vielfach nicht. Bei unserer Lohnsumme (Bruttolohn) sind etliche Abzüge noch nicht gemacht, was beim Deutschen automatisch abgezogen wird.
    Gruess
    hitch


    Ich bin da voll bei Dir, habe nur Aussagen von zwei Vorschreibern kommentiert.

    Heieiei


    KTM wälzt NICHT immer alles auf die Händler ab, das stimmt einfach nicht. Selber schon bei meiner 950er erlebt; da gibt es eine Liste von möglichen Defekten, die auch nach Ablauf der Garantie getauscht werden (Anlasserfreilauf beispielsweise)


    Und dass KTM nur noch auf die Strassenmaschinen schaut ist auch galoppierend falsch. Siehe Engagement vom Werk in den div. Offroad - Sektoren.


    Die ganze Aufregung aufgrund eines popeligen Öltanks.

    Sorry, musste mal raus.


    Gruess
    hitch