Stefan16 Aktives Mitglied
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Beiträge von Stefan16

    Dabei darfst du aber eines nicht vergessen:

    Das Gold Niveau damals und heute ist fast nicht vergleichbar, es ist extrem gestiegen.

    Man sagt ja auch, was früher Gold war, ist heute Silber.

    Muss ehrlich gestehen, für die Klassen Bronze/Iron/Atom könnte ich mir vorstellen das man mit einem kleinem 4T generell besser fährt.


    GPS: Eines ist, zumindest in der Bronze Klasse, vollkommen ausreichend, es ist sehr gut ausgebandelt und man braucht es nur ab und zu zur Kontrolle. Man muss einfach manchmal einen Blick aufs GPS werfen und schauen ob in naher Zukunft wo ein Knick kommt.

    Vielleicht wäre es ja auch sinnvoll zuerst mal als Begleiter/ Mechaniker irgendwo mit zu gehen um die ganze Location, den Ablauf und das Drumherum kennen zu lernen 🤔

    Sicher kein Nachteil.


    Lufi hab ich fertig auf dem Träger aufgezogen, Reifen sind alle vormontiert, nur die Räder um zu stecken.

    Schon klar, je weniger man sich kümmern muss, um so angenehmer. Aber das werde ich zur Not auch schaffen ;)

    Eng wäre es nur, wenn mehr zum Schrauben ist, wie die festgegange TPI, wo man die Videos auf FB sah.


    Das mit der Begleitperson wird noch das Hauptproblem für nächstes Jahr.

    Dazu kommt noch Moped waschen, einladen/ausladen wenn möglich. Kostet alles Kraft die man nicht mehr aufwenden will, wenn man solange draußen war.

    War doch soviel zu schrauben?

    Nö, aber allein so Sachen wie Liftfilter wechseln, Reifen wechseln etc ist schon angenehm. Außerdem kann jemand der selber fährt besser einschätzen was man alles so braucht (trinken, essen, Orga zwecks Gps usw.) Allein das jemand die Orga vom ganzen Gepäck usw übernimmt, schaut wielange fährt man da und dort hin ist schon sehr fein.

    Und ja der Busfahrer sollte auch etwas Übung haben. Ins Skigebiet muss man z.b. 3h Serpentinen reiten…

    Jeden Tag min. 1-1,5h vor der Startzeit die man hat muss man raus aus dem Hotel ums Gps zu holen und zum Start zu kommen. Nachdem Finish, nochmal das gleiche retour. Man startet zwar früh und denkt, ahh nachmittag da werd ich dann Zeit haben, aber soviel mehr wie 2-3h Freizeit im Hotel bis zum Abendessen waren es bei mir dann nicht.

    Was mir gerade noch einfällt:

    Mousse bin ich sowohl vorne als auch hinten mit einem durchgefahren. Vorne ein altes X Grip EV1 glaub ich was ich früher in einem GT216 gefahren bin. Hinten ein Mitas Super Soft (Würde ich als angenehm fluffig beschreiben) Hat beides problemlos gehalten.

    Mouse ist unbedingt empfehlenswert! Es is sehr steinig und man fährt viel auf sehr grobem Schotter.


    Wenn man nach Sibiu fährt sollte man aktuell etwas aufpassen. Nach Ungarn gibt es neben der Autobahn momentan noch keine Tankstellen, diese werden erst gebaut (ca. 300km).


    Sprit fürs Moped gibts bei der Veranstaltung nur an den Tankpoints, nicht aber vor dem Start oder nach dem Finish.

    Natürlich, aber wenn es so extrem ist wie du sagst muss man oberhalb von 0.3 bar bleiben, Bin lange mit Tubliss gefahren (wie immer nur hinten) auch den 754 (den sogar mit 0.2 bar) und hatte keine Probleme. Gut ich fahre nichts was so hart ist, aber in Tapolca den steinigen Hügel war kein Problem. Wobei es dort eh besser mit etwas mehr Druck geht, weils ohnehin eher flott dahingeht...

    Imho problematisch wirds erst wenn man den Reifen irgendwo im Stand in einer Spurrille dreht und irgendein Stein oder so ihn dann aufschlitzt.

    Aber bei mir scheitert es schon daran Leute zu finden die A zur Unterstützung mitgehen und B eventuell das Rennen mitfahren um sich gegenseitig zu helfen


    Leute zur Unterstützung auf der Strecke finden sich genug und unter den nicht soguten Fahrern gibts dann eh so eine Art Teambuiling denk ich.

    Wäre es bei Regen auch noch gut fahrbar? Oder hätte sich, z.B. wegen Lehmbodens, Dramen abgespielt?

    Bis auf die Wiesen die wir gefahren sind, wärs schon ganz in Ordnung gewesen vermutlich. Ist aber sicher nicht angenehm, wenn man in den flotten Passagen klitschnass auskühlt.

    Gab es gröbere Staus?

    Nein. In Summe vielleicht 10 min bei mir.

    Für den Prolog gab es 7min Pauschal-Zeit, für Alle die nicht ins Finale kamen, auch für die Teilnehmer, die den Prolog gar nicht fuhren?

    Richtig!

    Ja, das ist auch mein Hauptproblem. Meine "Chefin" will mit dem großen Ducato nicht fahren, schon gar nicht irgendwo in RO Hinterland.

    Imho brauchst jemanden mit der auch am Moped schrauben kann, alles andere ist sinnlos.


    Was noch zu erwähnen ist: Die Service Points, Finish Areas sind auch immer so gewählt das man da gut parken kann.

    Gratulation an Stefan16 , Bronze Klasse souverän jeden Tag durch gefahren.


    Danke.


    Kurze Zusammenfassung der Tage, ein paar Worte zur Orga usw.

    Anreise geht super, ist eig. alles Autobahn was man fahren kann.

    Wir wurden für Sonntag zur inscription bestellt - leider bucht der Veranstalter das Zimmer aber erst ab Montag, warum auch immer. Wird sicher vielen Fahreren so gegangen sein.

    Montag konnte man auf einen flachen, flowigen Track rund um den Gusteria Hillclimb trainieren. Eine Runde hatte glauch ich ca. 25km.

    Dienstag der Prolog war auch in Ordnung finde ich, hatte da zwar meine Probleme, aber es war jetzt nichts eingebaut was wirklich nur die Profis fahren können.

    Mittwoch 109km: der erste und einfachste Offroad Tag, sehr schnelle flowige Strecke. Am ersten Tag war ich zwischenzeitlich schon etwas enttäuscht da eig, kein Hard Enduro Element dabei war.

    Donnerstag 113km; War für mich persönlich vielleicht sogar der härteste Tag. Zuerst hat es schon geregt, dann beim Start wars trocken, als wir dann auf dem Berg waren hats wieder genieslt und es war recht nebelig, Sicht war nicht so gut, Viele beschissesne Eselsteige, schlecht zu sehen wo man da hinfährt. Viele lange Abfahrten, viele kleine harte Schläge, da hat man irgendwann das Gefühl das Fleisch vom Oberarm will sich vom Knochen trennen. Übernachtet haben wir dann in einer kleinen Pension im Skigebiet auswärts.

    Freitag 125km: Vormittag einen sehr guten flow gefunden und gut angedrückt, wieder viele Eselpfade abgekommen, hat aber besser funktioniert als am Vortag, wenn man sie schneller fährt spürt man die Löcher auch nicht mehr so schlimm :D . Ich würde sagen technisch wurde uns an diesem Tag am meisten abverlangt. Gab auch die ein oder andere schwierigere Stelle, insgesamt vielleicht 2-3 zum anschieben.

    Samstag 110km: Es wurde uns ein technischer Tag versprochen, aber es waren nur 1-2 Hänge dabei welche ich als technisch anspruchsvoller beschreiben würde, Ansonten wieder sehr schnell, lange Downhills welche ordentlich an den Kräften zerren.

    Insgesamt bin ich inkl. dem Training am Montag ca. 570km gefahren.


    Orga hier unten ist schon sehr gut und man merkt das hier ein Österreicher mit am Werk ist, dem die Sicherheit sehr am Herzen liegt.

    Das Essen ist ein wenig ein Manko hier würde ich sagen, zum einen weil wir von unserem Hotel zum Abendessen immer ins Ramada gehen müssen, zum anderen weil die Gerichte jetzt nicht wirklich perfekt sind für uns Enduro Fahrer, aber zuminder 5/7 mal hat es auch abends Nudeln gegeben.

    Was hier wirklich nicht zu unterschätzen ist sind die Transferzeiten! Mein Bruder ist ca. 16h nur hier unten im Bus gesessen um mich zu den Offroad Starts zu fahren, im Servicepoint zu unterstützen und im Finish dann wieder abzuholen.

    In Summer würde ich sagen, ohne Unterstützung ist das ganze fast nicht machbar.

    Reifensatz haben wir einmal einen neuen drauf gegeben von Donnerstag auf Freitag, aber IMHO brauchts hier für die Bronze Klasse keinen Soft Reifen. Bin den Michelin Endruo Medium gefahren und dieser ist hier denke ich im trockenen sowie im nassen ausreichend.

    so kann auch wirklich jeder mal RBR fahren, allerdings sind ja die Teamklassen vor ein paar Jahren weg gefallen.

    Wobei man die Distanzen nicht unterschätzen sollte. Da prellts schon ordentlich lange rein in die Handgelenke ^^

    Ich glaube ich hab alle 4Jahre einen gebraucht. Also 30 Filter bestimmt. Bin halt Wiederverwender. Frischer Teiniger erst im letzten Waschgang

    Dito. Ich verwende auch Papierfilter aus dem Lackierbereich um den Reiniger vom groben Dreck zu befreien.

    Wenn,dann müssten alle nur noch bei 1 Marke tanken,irgendwann senken die die anderen ihre Preise und dann wechseln alle wieder zu der günstigsten Marke,bis die anderen nachziehen usw

    Ich bin mir sicher, der Sprit ist bei dieser Marke dann so schnell alle, das man dann gerne 2€ zahlt um welchen zu bekommen…

    Die Kette wird bald reißen :D :D :D