artus Profi Mitglied
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  • aus Jerichower Land
  • Mitglied seit 16. September 2002

Beiträge von artus

    meist geht es mit weichen Reifen (finde besonders Mitas) und Tubliss / Nomousse nicht lange gut, im steinigen Terrain schon gar nicht obwohl der Grip natürlich mega ist. Bin aber noch nicht alle aktuellen Softreifen mit Tubliss gefahren.

    Evtl. hat sich da mitlerweile ja ein Softreifen hervor getan der mit Tubliss ganz gut hält (auch wenn man etwas aggressiver fährt)?

    Ich fahre zwar nicht Rallye und entsprechende Reifen, kann dir aber sagen das es egal ob mit Tubliss oder auch Nomousse beim Platten ohne zusätzliches Mousse ein großes Geeier ist, man kommt zwar vom Fleck aber sehr bescheiden weil sehr schwammig (im harten Gelände mit langsamerer Geschwindigkeit geht es noch irgendwie), mit zusätzlichem Mousse evtl. eine Lösung, auf jeden Fall das gewünschte Setup vor Renneinsatz ausgiebig selbst testen.

    Die Kühler sind ihmo auch bloß noch aus Papier im Vergleich zu vor 20 Jahren oder täuscht das?

    Ich kann die aktuellen Beta Kühler oben mit der Hand verdrehen wenn sie unten im Schraubstock eingespannt sind.

    Viele Kühlerschützer taugen leider auch gar nichts und haben den Namen eigentlich nicht verdient.

    Seit es die Platten (das war mal ne sehr gute Erfindung) gibt ist ihmo alles gut gerade bei seitlichen Einwirkungen - oder wer hat die schon zerstört?

    Gibt natürlich immer Leute die irgendwie alles kaputt bekommen...

    Im klassischen Enduro fährt die Niemand, im Hard Enduro eigentlich jeder der es da bischen ernster meint.

    Ein 754 ist nach 3 Jahren auch extrem hart, aber leider nicht abgefahren

    kenne ich, der Reifen der im Sand nie alle wird und das gilt auch für den grünen :D


    ich hab neulich in Spanien einen über mindestens 5 Jahre alten EF07SL drauf gehabt, der war sicher einen Tick härter als neu (aber definitiv nicht so hart wie ein medium oder harter), hatte aber auf dem steinigen Geläuf immernoch mega Grip (spürbar mehr als die Kollegen mit Metzeler Extreme soft) und war dann auch entsprechend schnell runter.

    Ich stelle mal 2steile Thesen auf:

    1. Straffes Gefühl und Durchschlagsicher ist imho nicht das selbe.

    2. Gute bzw. schnelle Fahrer brauchen nicht automatisch (wesentlich) steifere Fahrwerke. Ein guter Fahrer knallt nicht einfach durch die Gegend, sondern sucht sich gute Linien. Ein steifes Fahrwerk im Enduro bringt den Nachteil von weniger Grip, denn die Räder folgen nicht mehr so gut den Unebenheiten.


    VG Erhard

    das stimmt sicher, zu 2 kann ich sagen das alle guten bzw. schnellen Fahrer aus Pokal und DM die ich kenne eher straffe Fahrwerke fahren, verglichen mit Standart FW oder FW für Hard Enduro.


    Einem 3-4 fachen Staatsmeister kann ich nicht das Wasser reichen, hätte es zu besten Zeiten vielleicht mit Ach und Krach und viel mehr Training mal in die A-Lizenz geschafft. Mochte aber ehh immer mehr schweres Enduro als das schnelle Zeug. Achja, da ich es fahrfertig auf ca 90Kg bringe sind meiner Erfahrungen natürlich auch anders als bei 70-80Kg.

    Okay, du glaubst also das die Werksfahrer Gabeln verbaut haben die von außen exakt! wie Kayaba Gabeln aussehen (Gabelfuß, Rohr und Kappen oben, über Aufkleber redet niemand) und dann innen Sachs (ist ja allgemein bekannt wofür die taugt) verbaut ist? Ernsthaft? Sorry aber das glaube ich einfach nicht!

    Gibt's da echte Belege außer Jonny hat mir das erzählt!?


    Das die ersten Racing Jahrgänge sehr straff abgestimmt waren ist bekannt.

    Wenn ich meine 21er (gilt als straff) schon auf Block bringe - was meinst du was die schnellen Leute aus der B-Lizenz und erst recht A-Lizenzler damit veranstalten? Gut ich muss dazu sagen ich spreche für D, in Österreich kenne ich mich nicht aus.


    Lowbudget ist Forenmember hier, ging nicht um die Person an sich sondern um seine 22 Racing die ich gefahren bin.

    Wer ist dein Offroad Crack?

    richtig, was bringt das dann? vielleicht sollte man mit solchen Behauptungen zurückhaltender sein, aber hey, war natürlich hier im Forum schon immer so, es wird viel geschrieben behauptet und draußen kucken sich alle nur an und HÄÄÄ!? ("Im Forum hab ich gelesen das xyz scheiße ist")

    Auffällig ist, dass keiner der Weltklasse-Beta-Werksfahrer jemals eine KYB verwendet hat und die immer mit der "ach so schlechten" Sachs-ZF-Gabel fahren. Der Walker sagt sogar, dass da jetzt nix Besonderes in der Sachs Gabel drinnen ist und die nur anders Abstimmen. Wenn ich 23 zum Erzberg fahre werde ich ihn fragen.

    ??? Holcombe, Freeman, Walker, van Horebeek und jetzt Watson als auch Lupino fahren eindeutig Kayaba Gabeln auf sämtlichen Fotos.

    Du muss da also etwas verwechseln, möglich das gemeint ist das Walker quasi eine standart Kayaba fährt die nur auf ihn angepasst wird und keine spezielle "Werksgabel".


    Meine persönlichen Erfahrungen zu den Beta Kayaba Gabeln sehen anders aus als deine (nicht zu verallgemeinern genau wie deine Erfahrungen), z.B. meine 21er 200er Racing gilt ab Werk als eher zu hart abgestimmt, passt mir aber recht gut, Federweg wird voll genutzt, schlägt 1x am Tag durch. 22er Racing 300er vom lowbudget würde ich ab Werk fahrwerksseitig als gut Hardenduro tauglich bezeichnen (also eher weich), Fahrer aus dem klassischen Enduro werden meckern das sie viel zu weich ist ... usw


    Kauft ein "Rumnudler" eine Racing, wird ihm das Fahrwerk zu hart sein, dürfte klar sein.

    Ohohoh, ist nicht schlimm wenn man Ironie und Realität nicht

    ja hast Recht, ich hab Gestern die Realität nicht verkraftet, war mit 2 TPI's ne 160KM Enduro Runde fahren...und zwischendurch waren wir mal tanken...😄

    Unfassbar. Sorry für meine Anmache.

    der grüne 454 hat sich irgendwie nie durchgesetzt in der europäischen Hardenduro Szene, das wird Gründe haben, genau wie der grüne 754.


    Die neuen Reifen mögen ja das Nonplusultra im Hardenduro sein, aber die Preise!? Wenn man bedenkt das wenn es schlecht läuft der Reifen nach 1 oder 2 Tagen verschlissen ist ... =O