Greenfrog Profi Mitglied
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Beiträge von Greenfrog

    Naja, egal ob das in meinem Fall jetzt geholfen hätte oder nicht, ein anständiger Nierengurt schadet jedenfalls bestimmt nicht, vorallem auch bei Schlägen die von außen einwirken.


    Werde mal schauen was es da von Ortema so gibt, die machen ja auch Klamotten für diverse Sportarten und kennen sich mit der Anatomie scheinbar ganz gut aus.

    Ich war eben beim MRT, der Arzt meinte es braucht sehr wahrscheinlich nicht operiert werden.


    Was den Nierengurt angeht, habe ich ihn auch angesprochen. Er meinte das hätte bedingt geholfen. Bei Stößen kann es aber zu einer zusätzlichen Krümmung der Wirbelsäule kommen wodurch die Wirbelkörper aufeinander treffen und die Bandscheiben einseitig belastet werden, dementsprechend ist ein guter Nierengurt auf jeden Fall nützlich.

    Es sind nicht die Muskeln die den Stoß abfangen sondern eben die Bandscheiben, wenn diese gleichmäßig belastet werden umso besser. Ein guter Nierengurt kann die Wirbelsäule besser in Position halten.


    Das was ich jetzt tragen muss um meinen Rücken zu schonen ist soeine Art Nierengurt.

    ... aber das hat keine schützende Wirkung bei Kräften, die von oben oder unten auf Dich einwirken. Da wird es trotzdem eine Stauchung geben.

    Ich behaupte ja auch nicht, dass es der ultimative Schutz ist und dass es eben auf den Gurt ankommt ist ja mein Reden.


    Also es gibt zum Beispiel Nierengurte die stützen sich im Prinzip auf dem Becken ab und gehen hoch bis zum Rippenbogen, sie haben definitiv auch eine Stützfunktion bei senkrechten Stößen.

    Ja, der hilft nicht, kann vielleicht ein bisschen den Rücken entlasten, wenn man damit Probleme hat, oder keine Bauchmuskulatur. Generell soll der nur vor einer Unterkühlung der Nieren schützen.

    Das sehe ich etwas anders, Gewichtheber oder diese Strong Man Teilnehmer tragen auch sehr oft einen Gurt, damit die Wirbelsäule gestützt wird und da kein Wirbel "herausspringt". Die sind auch nicht untrainiert.

    Mach erstmal drei Kreuze, dass die Bandscheiben dir das (hoffentlich) nicht übel genommen haben!


    Meine Überzeugung ist schon, dass eine stabile Rumpfmuskulatur mit der beste Protektor für den Rücken ist...

    Ich möchte da auch gar nicht widersprechen. Was auch noch hinzu kam, ich habe auf der Hinfahrt gemerkt, gar keinen Nierengurt dabei zu haben. Ich habe mir bei Louis dann das billigste Schlabberteil gekauft ohne jegliche Stützfunktion. Also soein Stück Taucheranzug.


    Es waren sicher mehrere Faktoren.


    Nicht so fit, Dummheit, falsches Material, falsche Fahrwerksabstimmung.

    1. Nur ist das n mieses Gefühl wenn der Boden unter den Rädern weg ist.

    Ja, da sagst Du etwas, ich dachte nur scheisse das wird ne böse Landung. Möglicherweise hat da auch eine leichte Schockstarre eingesetzt, als ich gemerkt habe da ist ja gar nicht zum drauf landen.


    Also etwas abfangen kann man das wohl, indem man den Hahn aufdreht und möglichst auf dem Hinterrad landet, wie es hier in dem Video schön beschrieben ist. Man sieht aber auch, daß Fahrwerk passt bei dem, er geht bei der Landung ja null in die Knie, ich musste voll in die Knie. Das Fahrwerk hat einen Großteil der Energie eben gar nicht abgefangen.


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    Das liest sich, als würde es an Muskulatur mangeln, die einen genau wie das Fahrwerk vor solchen Verletzungen bewahrt.

    Also, nicht nur am Moped arbeiten, auch etwas Selbstoptimierung betreiben :thumbup:

    Ja, ganz sicher spielt das auch eine Rolle und ich bin ja auch keine 20 mehr. Ich bin mir jedoch nicht so sicher inwieweit die Muskulatur vor Stauchungen in dem Sinne schützt. Es hat mich halt zusammengestaucht. Bei einer gewissen Krafteinwirkung kann die Bandscheibe das nicht mehr abfedern.


    Ich war eben bei meinem Bruder, 110 Kilo sind es aktuell. 1,92m bin ich groß.


    Mankra


    Hallo Mankra, ich denke auch, wäre das Fahrwerk nicht durchgeschlagen und dadurch auf Block gegangen hätte ich das jetzt nicht.


    Ich bin im Prinzip wieder so gefahren wie damals, da habe ich auch nur 85 bis 90Kg Kilo gewogen, mit Klamotten also an die 105. Bei bestimmten Sprüngen und Landungen schlug das Fahrwerk da auch schon mal durch, war damals auch alles nur Standartfahrwerk.


    Naja, jetzt sind es aber 25 Kilo mehr und jünger bin ich eben auch nicht geworden. Die Bandscheiben, ich denke da kann man noch soviel trainieren wie man will, die leiden auch einfach mit der Lebenszeit, sprich der Puffer ist nicht mehr ganz so ideal.


    Ja wie auch immer, hätte mal nicht sofort so fliegen lassen sollen. Das war so auch nicht geplant, habe mich bei dem Sprung geirrt, bin zum ersten Mal auf der Strecke gefahren und war mir sicher, es ist einer von den langen Tables, den ich da vor mir habe. Also auch ein richtig dummer Fehler von mir.


    Naja, wird schon alles wieder gut.

    Also kann man daraus schon folgendes Fazit ziehen. Gerade in Extremsituationen, wo das Fahrwerk und der Federweg voll ausgereizt wird, kann die passende Einstellung einen den Arsch retten.


    Ein auf den Fahrer zu hart abgestimmtes Fahrwerk ist bestimmt ebenso nicht ideal. Jedoch geht es ja nicht komplett auf Block indem es durchlägt. Also zu weich ist in der beschriebenen Situation ja an eher "gefährlicher".


    Auf jeden Fall wird das Fahrwerk auf mein Gewicht abgestimmt bis ich wieder heile bin zum fahren. Echt kacke gelaufen, bin seit Ewigkeiten mal wieder gefahren und dann gleich soeine Kacke. ||

    Moin, Du hast Dir die Frage aus meiner Sicht schon selber beantwortet. Bei 30 Kg "drüber" hat das Fahrwerk einfach keine Reserven mehr, ist schneller durchgeschlagen als mit einer härteren Federrate und den sonstigen Zaubersprüchen, die in ein Fahrwerk eingebaut sind und dementsprechend knallt das natürlich ordentlich. Ich behaupte mal, mit einem gemachten Fahrwerk, welches auf Dich abgestimmt ist, wäre das nicht passiert. Oder nicht in dem Maße.


    Bin selber eher ein "schwerer" Junge und habe mein Fahrwerk machen lassen. Ich bin immer wieder erstaunt, was da tatsächlich noch für Reserven da sind, wenn es drauf ankommt. Durchgeschlagen ist das noch nie, allerdings ist das ein Fahrwerk für's Enduro fahren und ich bin ein so genannter "Nichtspringer" ;) bzw. habe bei langen, steilen Sprüngen die Buxe voll. Also hüpfe ich eher auf den Table, als dahinter ins Flat.

    Ja, eigentlich ja logisch, was für 75 Kilo ideal ist, ist es für 120 Kilo ganz bestimmt nicht so.


    Ehrlich gesagt habe ich aber auch gar keine Personenwaage zuhause, die werde ich mir auf jeden Fall endlich mal besorgen damit ich mal an meinen Idealgewicht feilen kann. 115KG waren es "letztens" jedenfalls schon mal nur mit Schlüpper, vor 6 Monaten oder so.


    Also auf 100 möchte ich ganz gerne wieder kommen, bei 1,90m passt das dann schon.

    Normalerweise hätte deine Knie den Stoss abfangen müssen.

    Wenn du wo runter springst z.b Lkw Trailer oder Mauer hast du ja keinen anderen Stossdämpfer.

    Ich weiß ja nicht wie weit und hoch das Moped war .Aber eigentlich muss das dein Körper bei richtiger Körperhaltung das wegstecken. :/

    Hmmm, klar haben meine Beine einen großen Teil abgefangen, ich weiss nur nicht ob das von den Kräften die da wirken vergleichbar ist mit einem Sprung aus 3 Meter Höhe , vorallem wenn das Fahrwerk frühzeitig am Ende ist!? 🤔 Bei einer Landung ohne Motorrad rollt man sich ja idealerweise auch noch ab um die Energie in eine Drehbewegung umzuwandeln. Bei gewissen Kräften packen das die Beine alleine auch nicht, es wird damit nur ein Teil abgefangen. Spring mal aus 2,50 bis 3,00m Höhe wo herunter, wenn du dann einfach stehen bleibst, aus der Hocke aufsteht bist du jedenfalls echt gut.


    Noch eine Theorie, das Fahrwerk sollte ja so abgestimmt sein, dass es auch härtere Landungen abfängt und bei harten Landungen der gesamte Federweg genutzt wird, entsprechend des Fahrergewichts, jedoch auch nicht durchschlägt. Wenn das Fahrwerk in meinem Fall 30 Kilo zu wenig abfängt, also bis zum Anschlag durchschlägt, wirken diese 30 Kilo mit einem Faktor X auf meinem Körper, weil das Fahrwerk ab dem Punkt einfach zu weich und am Ende ist.

    Ich bin vor drei Wochen etwas zu hoch und zu weit ins Flat gesprungen und es hat im Fahrwerk und im Rücken ein dumpfes Klockgeräusch gegeben. Ich dachte im ersten Moment, jetzt ist was kaputt. Naja, ich mir dann nichts mehr dabei gedacht, ne Schmerzpille genommen und noch mal versucht ein paar Runden zu drehen. Jede Welle, jeder Schlag hat weh getan.


    Ich dachte mir zuhause dann ok, vielleicht ein Nerv eingeklemmt, Hexenschuss oder soetwas, wir sind ja nicht wehleidig.


    Weil es nach einer Woche nicht wirklich besser wurde, habe ich mir einen Termin beim Orthopäden geben lassen den ich gestern hatte.


    Ich dachte mir, ich bin aus dem groben raus, der verschreibt mir ne schöne Thaimassage und gut ist. Naja, die haben mich dann von innen fotografiert am Rücken und es stellte sich heraus, daß der 12 Brustwirbel mit etwas Versatz gebrochen ist. Die mich ersteinmal in ein Korsett gepackt und mir ne Überweisung für ne Kernspin gegeben. Wie es danach weiter geht muss ich mal schauen.


    Meine Frage ist nun aber, wäre mir das auch passiert, wäre das Fahrwerk auf mein Gewicht abgestimmt gewesen? Es ist die Standart Fahrwerkeinstellung gewesen, die ja in etwa bei 75 bis 85 Kilo liegt. Ich bin da mit Klamotten circa 30 Kilo darüber.


    Das Problem dabei war ja, das das Fahrwerk von der Federrate und Abstimmung für mich einfach zu weich war, das Fahrwerk durchgeschlagen ist und sich die Energie auf meine Wirbelsäule übertragen hat, bei der die Bandscheibe den Stoß auch nicht mehr abfangen konnte.


    Das ist jetzt so meine Theorie, ich frage mich halt, ob das mit einer passenden Abstimmung evtl. nicht passiert wäre?

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    Also wenn wir mal ne etwas größere Party gemacht haben, dann haben die Nachbarn einen Fresskorb bekommen. Oftmals lassen sich Dinge aus der Welt schaffen indem man sich erkenntlich zeigt. Ein Jahresgutschein für den Bratwurststand ist jedenfalls billiger als sich mit soetwas herumzuschlagen.