manticore Mitglied
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Beiträge von manticore

    Ja im Prinzip schon, dadurch wird das Hinterrad am Absprung eben nicht so schnell ausgefedert, wird also wie Struppi sagt, nicht so hochgekickt. Und führt deshalb nicht zu einer Vorwärtsrotation.

    Ich hatte gerade den verrückten Gedanken vielleicht mal zum deutschen MXGP Lauf fahren zu wollen... Also, entweder bin ich zu doof oder es gibt tatsächlich nur VIP Tickets für 280 Euro zu kaufen? 8|

    Ja, das kannst du natürlich ja auch machen wie du möchtest...Kann ja jeder selbst entscheiden wann ihm das Risiko zu hoch ist oder nicht.


    Der Artikel stand in Ausgabe 9/2020 vom Crossmagazin. Sie beziehen sich auf Daten aus einer unabhängigen Studie von Action Sports EMS, einer Sanitätervereinigung. Fast 10.000 Unfälle in knapp 10 Jahren wurden aufgenommen. Die Ergebnisse sind Eindeutig, hab hier mal die Studie rausgesucht: https://www.actionsportsems.com/case-study-neck-brace

    Hier ein Video, ist natürlich von Leatt gesponsert. Ab ca. 8:50 Minuten gibt's aber Dummietests zu sehen und auch Auswertungen wo die Kräfte hinwirken usw.


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    Den Artikel vom Crossmagazin such ich jetzt gleich mal raus.


    Sitzen sollte das Neckbrace so, dass es auf der Brust, dem Rücken und den Schultern aufsitzt und dahin verteilen sich dann auch die Kräfte. Es darf nicht von den Schultern abstehen(dann ist es zu klein bzw. zu kurz) und auch nicht auf einem dickeren Protektor aufgesetzt werden, da es den selben Effekt hat, wie wenn es zu klein es. Es steht dann nämlich von den Schultern ab, ist zu nah am Helm und schränkt dann auch die Bewegung deutlich ein und die Kräfte werden im Fall des Unfalls nur noch auf Brust und Rücken abgeleitet, was nicht optimal ist.

    Fragt doch am besten mal den Moreau was er dazu sagt. Wenn ich mich recht erinnere war die Helmkamera daran schuld das er jetzt im Rollstuhl sitzt. Es ist nun mal so, daß sich der Hebelarm durch die Kamera deutlich erhöht, der Nacken also noch weiter oder kräftiger überdehnt wird als nötig und zusätzlich ein Abrollen des Kopfes verhindert oder gestört wird.


    Zum Neckbrace Thema, finde ich das was Hughes da erzählt schon fast fahrlässig. Muss jeder für sich selbst entscheiden. Ja, in manchen Punkten hat er recht und ja, die ersten Leatt Neckbrace wie da im Video, sind nicht optimal gewesen mit der Stütze die auf die Wirbel drücken. Dennoch haben die auch, soweit ich mich da recht erinnere, eine Sollbruchstelle an der Stütze die bei hoher Belastung bricht und zusätzlich noch Energie aufnimmt. Die neueren Braces, auch von anderen Herstellern, sind mittlerweile deutlich besser gestaltet und bieten auch mehr Bewegungsfreiheit. Zudem, würde ich mir lieber einen der unteren Wirbel brechen als das Genick. Gelegentlich kommt es ja wohl auch mal zu Schlüsselbeinbrüchen usw. Das würde ich mir auch lieber 10 mal brechen als ein mal das Genick. Zudem wage ich zu bezweifeln das Neckbraces durch Einschränkung der Bewegungsfreiheit zu Fahrfehlern und Stürzen führen.


    Im Crossmagazin war letztes Jahr ein ausführlicher Bericht über Neckbraces, mit einer Studie und Auswertungen von Unfällen über mehrere Jahre in den USA. Die genauen Zahlen hab ich nicht mehr im Kopf aber es war eindeutig, dass Neckbraces schwere Verletzungen und insbesondere tödlich Verletzungen deutlich verringern.


    Im professionellen Bereich mag das vielleicht wirklich einen entscheidenden Vorteil bringen ohne Neckbrace zu fahren. Nicht umsonst werden z.B. Herlings und Coldenhoff, nachdem sie letztes Jahr der Querschnittslähmung knapp entgangen sind, weiterhin ohne fahren. Für mich persönlich als Hobbyfahrer ist die Entscheidung allerdings eindeutig...

    Gibt's jetzt zu kaufen falls jemand Interesse hat... ;)


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    Die Regie hat ja im passenden Moment was anderes gezeigt, deshalb weiß es irgendwie keiner so genau. Gerüchte besagen Anderson hätte die schwarze Flagge gesehen. Andere behaupten er wäre raus gefahren weil er Höhenkrank gewesen wäre. :/


    Tomac auf Yamaha wäre jedenfalls mal was anderes, Yamaha hat gefühlte 10 Werksfahrer aber keiner dabei der so richtig ernsthafter Titelkandidat ist.

    Genau, hab auch nur so eine Wurst umgelegt bekommen, die die Schultern zurück drückt, damit der Knochen möglichst gerade aneinander wächst. Zu 100% hat das zwar nicht funktioniert, einen Hubbel merkt man da auch nach ca. 20 Jahren noch. Aber für den Kassenpatient muss das wohl reichen... ;)

    Schlüsselbein ist echt ätzend, da merkt man erst mal das gefühlt der ganze Oberkörper an diesem kleinen Knochen hängt. Hab ich mir in meiner Jugend auch mal gebrochen, wurde nicht operiert. Nach ca. 6 Wochen sollte es schon ziemlich gut sein, Kopf hoch :thumb: