nordsee523 Aktives Mitglied
  • Mitglied seit 23. November 2013

Beiträge von nordsee523

    Tja. Eine Frage veschiedene Antworten. Alle haben recht.


    Ich bins ohne fundierte Motorschrauberkenntisse selber angegangen und habe dann begonnen auch die Motoren selber zu machen. Werkzeug muss man haben, ja das ist richtig. Meiner Ansicht nach rechnet sich das aber schon recht schnell wenn man das alles selber kann. Auch auf andere Motoren kann man seine Erfahrungen übertragen und dann wieder den Gang zur Werkstatt sparen. Was man auch so alles von Werkstätten und Motorschraubern hört - wird da auch nicht immer sauber und nachhaltig für die Haltbarkeit gearbeitet. Man hört immer mal das weggegebene Motoren danach nicht richtig gehen oder nach kurzer Betriebszeit defekt gehen. Dafür wartet man oft richtig lange auf seinen Motor, zahlt ordentlich Geld dafür, weiß am Ende doch nicht so recht obs auch wirklich gemacht wurde und gelernt hat man auch nichts dabei.


    Ich könnte mir das jetzt und auch in Zukunft eher nicht erlauben an meinem Motorrad schrauben zu lassen. Seine eigene Arbeitszeit darf man natürlich nicht gegenrechnen. Ich brauche um meinen jetzigen Motor komplett zu machen (ohne Reparaturen) ca. 20h. Vom dreckigen Moped aus dem Transporter laden (dann säubern, schrauben, säubern, schrauben, säuber, Motor raus, säubern, Motor auseinander usw..) bis zum aufschrauben der Sitzbank und wieder ersten Startversuch ca. 20 Stunden. Wer in den zwanzig Stunden natürlich pro Stunde besser 50.- bei seiner Arbeit verdient und sonst eh keine Zeit findet - mag sich das rentieren. Aber der muss trotzdem ewig warten bis das Material von der Werkstatt wieder da ist. Ich könnte mir Sa. den Simmering der Gabel kaputt fahren und So. schon wieder mit frischer Gabel, neuem Gabelöl, gewechselten Simmering auf die Strecke. Wer zur Werkstatt muss kann das nicht. Ich könnte auch Montags beschließen ich tausch den Kolben - wenn ich nen Austauschzylinder mit Kolben da habe kann ich Mittwoch wieder fahren. (Zylinder vermisst für mich der Papst). Wer an seiner Strecke nen Homie hat der über Nacht 2 Motorräder fertig macht - dann ist das gut. Gibt es hier auch, der Kallauch kann das. Aber das macht der auch nicht immer für alle und jeden sondern für Teamfahrer oder andere Schützlinge. Sicher auch nicht umsonst, aber dennoch gibt es diese Leute nicht an jeder Ecke und man ist auf ne Werkstatt im Umkreis die keine Ahnung habe oder auf Zeitintensive Versandwege angewiesen.


    Selber schrauben können lohnt sich meiner Meinung aus mehrerlei Hinsicht.


    Erfahrung und sich helfen können

    Sparen von Lohnkosten

    Vertrauen in die Materie und sein Material

    Zeitersparnis wenn man weiß was ansteht


    Dagegen spricht die oft nicht einkalkulierte Dauer die man mit Informationen suchen und Vorgehensweisen rausfinden beschäftigt ist. Das wird aber irgendwann weniger und weniger, nur bei neuen Arbeiten verbringt man wieder Stunden damit sich die Arbeitsschritte und das wissen zu holen. Das hat der Motorschrauber aus dem ff, wir müssen es uns selber beibringen. Man sollte mit kleinen Sachen das Schrauben beginnen, aber naja, wenn nun mal der Motor dran ist - dann ist er dran.


    Dennoch würde ich den an Jacks Stelle im nächsten Herbst anfangen. Jack fährt da doch nur 30-50h drauf, da wird das passen.


    edit: Federbein gebe ich nach wie vor zu frezno emxs. :) gönnt man sich dann wenn es Service bekommen soll.

    Dort ist aber gut kallkulierbar wann das Federbein in die Post geht und wann es zurück ist. Der Servicepreis ist angemessen, ein Stickstoffgerät oder was auch immer habe ich noch nicht angeschafft. Auch war bei mir auch noch nie ein Federbein auf einmal undicht, so dass man das noch morgens vor der Arbeit reparieren müsste, weil Nachmittags training ansteht. Bei der Gabel kommt es dagegen vor, dass bis zum nächsten Tag der Dichtring neu muss. -> selber können.

    Wenn Du das jetzt noch auseinaderreißt, verpasst Du euren Saisonstart. Dann hast die Maschine erst im Mai wieder fertig.. Lager raus und rein, Simmeringe raus rein, Schaltung und Getriebe, das ist nicht ganz ohne wenn man das noch nie auseinader hatte. Das geht natürlich, aber Du wirst Dich darin zeitlich verzetteln.


    Dabei kannst mit kosten von 450-550 Schleifen rechnen. Lager, Simmeringe, Pleuel, Dichtungen.


    Mach das im nächsten Winter. Glaube den Leuten hier.

    Jo hat die Dinger. Nerven aber, wenn man das jetzt nach 2-3 Jahren wieder auseinander nimmt um vielleicht einen festgegangenen Bremskolben wieder gangbar zu machen oder zu erneuern oder warum auch immer man das auseinander nimmt, brechen oft die Kabel von diesen Verschleißanzeigern. Dann entweder neuen holen oder überbrücken.


    Die Beläge mit Scheibe die ich jetzt ausgewechselt habe waren beim Kauf vor 4 Jahren schon drauf, also schon etwas angefahren. Ich habe seitdem 80.000km drauf gefahren. Die Reifen habe ich damals direkt neu gemacht, haben jetzt nach 80.000 aber noch 3-4mm. Pirelli Cargo. Fahre aber auch echt lahm mit dem Ding, also spritsparend (9,5-10 Liter) obwohl der Hobel 160ps hat und man damit auch zügig (12-13 Liter) fahren könnte.


    Besser als den ollen Verschleißanzeiger finde ich aber die Windschutzscheibenheizung und natürlich den Tempomat den ich immer benutze. Die Standheizung läuft leider mal wieder nicht zuverlässig, das Teil ist auch obersatt wenn es denn verlässlich gehen würde. Dazu die Verglasung in Schwarzglas im Laderaum, die Holzverkleidung hinten und das große Fenster in der Trennwand usw. Bin ich mit der Ausstattung echt mehr als zufrieden.

    Ich denke das ist ganz normal.

    Du hast Sprünge , du hast ein ausbrechendes Hinterrad , es versetzt dich mal , du hast Streckenabschnitte vor denen du Respekt hast da muss man schon eine richtig coole Socke sein ( oder scheintod) wenn man da keine solchen Pulssprünge hat.

    Wo gibts sowas beim Rennrad ?

    Schätze es auch so ein wie Jack, Crossi und Twin. Habe auch eine Zeit lang viel gemessen. Da gabs immer mal Ausschläge nach oben. Im Durchschnitt aber so 160-170.


    MX ist aufregender und nicht so vorhersehbar wie Cardiotraining, selbst wenn die Ausdauereinheiten knackig sind. Beim Cross musst hier und da mal heftig reagieren, oh hier nochmal gutgegangen und hier jetzt aber mal Anschlag - oh ein Stein usw...


    Wenn ich bei meinen wenigen Rennen die ich fahre im Vorstart stehe, sieht man mir auch nicht an dass mir gleich das Herz durch den Brustkorb schlägt, obwohl ich keinen hohen Anspruch auf eine Platzierung habe sondern versuche genauso wie im Training zu fahren, alles gelernte einfach nur abrufen... Und dabei stehe ich noch neben dem Motorrad, der Puls wird trotzdem schon stark erhöht sein. Und der Rennpuls ist dann nochmal höher als bei schnell versucht zu fahrenden Trainingstagen.


    Das ist die Anspannung. Daher kann ich nur den Tipp geben, wer mal nen 20min Rennen fahren will, braucht sein Training nicht auf 25min Turns ausrichten. Das reicht nicht. Da fällst vorher runter. Da sollte man eher 40min sicher fahren können - dann reichts für einen 20min Rennlauf, der ja dann auch noch +2 Runden sein kann. Also auch 25min dauern wird.

    Techno verbinde ich immer mit den ganzen Pillen schmeißenden Kaspern. In meiner Zeit als Türsteher waren die techno events immer die schlimmsten. Nur total verpeilte menschen.

    Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe es halt so erlebt.

    Kann ich mir vorstellen. Es gibt aber verschiedene Arten von pillenschmeißenden Kaspern. Ich würd mal sagen ich gehe auch in Hamburg lieber nicht in die meisten Technoschuppen. Eben weil oftmals seltsames Klientel dort unterwegs ist. Die komplette Reeperbahn habe ich früher mal abgeklappert, hat mir alles nicht zugesagt. Zuviel Stress, zuviel Agression, musste mich permanent umsehen welche Gestalten da so rumschwurbeln. Habe den Kiez was das Feiern angeht damals abgehakt.


    Aber es gibt die Perlen, wo der Eintritt etwas teurer ist, die Longdrinks zwar gut gebaut werden aber eben auch 8-9 Euro kosten, die Türsteher wortkarg aber durchsetzungsstark sind, die keine Bonus and Friends Meilen zum sammeln anbieten, wo kein Partyfotograf rumschleicht - die noch nichtmal besonders durch eine stylische Einrichtung oder gar expliziter Sauberkeit glänzen können - aber wo eben eine solide Partygesellschaft mit Gebrauchsspuren weiß warum man da ist. Die Tür blockt nicht alle die evtl aus dem üblichen Raster fallen, seltsamerweise sorgt sie aber dafür dass eine bunte Mischung an partypeople reinkommt die sich verstehen und keiner offensichtlich zu der Stressgruppe gehört. Klar gibts da auch Drogen und man steht auch mal daneben wenn auf ner CD Hülle was vorbereitet wird, aber da wird keiner gedrängt oder doof angequatscht oder in was mit rein gezogen. Die wollen alle ohne Ärger durch die Nacht kommen.


    Also ich kann nur jedem Empfehlen mal in einen echten Technoladen zu gehen der einen guten Klang durch vernünftige Anlage in Räumen mit dicken Mauern bieten kann. Wenn man sich drauf einlassen will, macht das auch ohne Drogen, spätestens nach ein paar Drinks richtig Spass weil der Sound fett rüber kommt.


    Hat man dann noch paar Erinnerungen an die alten Tage wo man doch mal im BTMG verrutscht ist, so kann man diese Erinnerungen prima wieder hochholen und sich in längst vergangene und ungesunde aber niemals zu vergessenenden Nächte zurückversetzen...


    edit: Ein Laden gab es am Anfang der Reeperbahn der richtig Hammer war, ich erinnere mich - DAS PHONODROME am Nobistor - zu erreichen in einem stillgelegten Kaufhaus über deaktivierte Rolltreppen - alter war das der Wahnsinn. Der einzige Laden den ich gerne auf der Reeperbahn besucht habe. Leider war ich zu spät dran, war schlicht zu jung. Paar mal war ich da, irgendwann war das Ding dann zu. Ich glaube dort wurde mittlerweile ein neues Gebäude hingesetzt.


    BTT: Zum Workout taugt mir Elektro allerdings nicht so sehr. :)

    Vakant, Kiddas.fm, Sender (Label) haben gute Sachen rausgebracht, Jens Zimmermann macht bodenständigen Techno, ein echter Favorit ist Staffan Linzatti, Gregor Tresher ist dabei, Lützenkirchen hat neben vielen zu aufgeregten Sachen auch ein paar coole Tracks gemacht. Gibt da tausende Artists, ich hab nur ne kleine Auswahl, etwa 100 Scheiben und die kenn ich nichtmal alle ausreichend genau um da richtig mit zu "arbeiten". Sicher sind die Spezialisten wie ein Tiesto oder Sven Väth, genauso der alte Kern um die Mayday oder Naure One aller ehren Wert, aber die abgespeckte Version von Techno bei 124-128 bpm taugt mir am meisten. Leider muss ich, falls ich mal nen Abend lang Techno hören möchte so dass es mir gefällt auch gleich nach Hamburg fahren. Da sind paar Läden die was solides machen. Hier in der Gegend gibts nur komische Großraumdissen die um 21:00 aufmachen, dafür um 04:00 schon schließen, mit Chartmusik und wenn mal Techno auf dem Flyer steht ist das kunterbunter Kommerzschrott den man wahrscheinlich nur betrunken halbwegs ertragen kann. Außerdem passt die Beschallung dann auch nicht so richtig dazu. Die hochpolierte Teeniedisco außenrum passt genausowenig. Dann cruise ich lieber ein zwei mal im Jahr nach Altona, eier da paar Stunden aufm Flur rum und morgens um 7, bin ich froh nach Hause zu fahren weil ich feststelle, bis 12 Mittags schaffe ich das schon lange nicht mehr..


    Also ruhiger Techno in guter Qualität, vor allem der Ton im Club muss passen.

    Den tollen neuen StarDjs aka David Guetta und Konsorten kann ich dagegen überhaupt nichts abgewinnen.


    Leider findet auch auf diesen eher gesetzteren Electropartys die CDJ und Serato Timecode Technik Einzug auf den Pulten. Gut, bleibt den Auflegern mehr Zeit für andere Dinge oder spezlellere Mixes mit anderen oder aufwändigeren Effekten. Aber am meisten freue ich mich wenn ich in den Waagenbau komme, der Blick zu Pult geht (da ist keiner hinter ner Kanzel versteckt und verglast) und da noch 2 Technics stehen und die sich drehen... Ohne USB, ohne CD, ohne Laptop. Nur Platten. Das ist coole Scheiße. Da darf auch mal der Beat rauslaufen weil der Artist grad von was auch immer abgelenkt wurde, ne Nadel springen oder was eben so passiert. Aber das ist echt. Nur eins darf nicht passieren: Das irgend son PartyDJ während des Sets in ein Mikro labert. Das ist echt der Abschuss. In diesen Großraumdissen haben die alle nen Mikro auf dem Mischer, ich frage mich immer wenn ich das gesehen habe was zur Hölle wollen die damit...

    Geholt habe ich die Dinger tatsächlich um Technoscheiben aufzulegen, aber kein Trance oder kitsch kram. Minimal Techno und Techhouse könnte es am ehesten treffen. Zum nebenbei hören nutze ich aber andere Platten. Ältere Deutschrap Sachen und seriösen Hiphop von heute. Paar Rock Oldies sind auch dabei wie Manfred Mann oder Pixies.

    Gibt's den 1210 noch neu, eine Zeitlang waren die wie Goldstaub, aber ist schon ein paar Tage her, habe mittlerweile wieder ein Kassettendeck um die alten Mix Tapes zu hören 😊

    Wird wieder in Japan von Panasonic produziert. Gebrauchte MK2 in gutem Zustand kosten 500-650 Euro. Habe vor Jahren mal 2 Stück im wohnzimmertauglichem Zustand für je 300.- besorgt. Habe mich etwas in Auflegen probiert, aber da fehlt mir anscheinend das Talent und dann die Geduld um darin fit zu werden. Egal, zum paar Platten auflegen und mal hemdsärmlig ineinander fließen zu lassen reichts schon. Aber jeden Wupp, Klick und Tschak von Platten auswendig lernen und jeden Break und so weiter zu behalten - das bekomm ich nicht hin. Dennoch freue ich mich an dem guten Material und es ist wie mit Werkzeug auch, mit vernünftigen Sachen machts halt mehr Spass.

    Kann das schon sehr gut verstehen mit dem runterkommen durch Fitnessstudio bzw. Kraft oder Fitnesstraining. Wenn man richtig im Training ist gibt es kaum die Frage ob man es nun heute macht oder nicht. Dann wird es gemacht und direkt nach dem ersten Satz merkt man es war die absolut richtige Entscheidung es nicht ausfallen zu lassen. Dann kommt man aus dem Trainingsraum nach beendetem Workout raus und fühlt sich einfach gut. Egal wo dieser Raum ist. Im Keller, im Schuppen, in der Werkstatt, im Sportraum oder im Studio. Selbst draußen im Hof habe ich mal trainiert, weil dort die einzige Möglichkeit bestand Klimmzüge und Dips mit LowBudget Ausrüstung zu machen. Den Rest hatte ich dann im Kellerraum. Ist aber schon 2 Wohnungen her. In der letzten hatte ich eine riesen Werkstatt mit extra Sport-Bereich. Jetzt muss ich mir mein Zimmer nach Umzug mal langsam einrichten.


    Ich wollte den Sport aber auch nicht nur rein der Form halber wegen machen. Ich zähle auch die enormen positiven Effekte auf die Psyche, die Lebenslust, die Wiederstandsfähigkeit gegen Stress und so weiter zu den Gewinnen eines regelmäßigen mittleren Trainings. Nicht umsonst sagte mir vor einigen Jahren der gute alte Herbert, mit den beiden Ohrensesseln im Kaminzimmer, es gibt in der Psychotherapie bereits den Ansatz, dass Patienten von vielen Therapeuten garnicht behandelt werden wenn die nicht glaubhaft versichern die Therapie mit sportlichen Einlagen gleich welcher Art zu begleiten. Damals war ich zum Glück schon lange im Training, bedingt durch einen sehr kleinen Verkehrsunfall auch perfekt begleitet durch Physiotherapeuten und Ärzte, das war eine Langstreckenreha - und konnte so sehr gut nachvollziehen was der gute alte Herbert damit meinte.


    Vielen Leuten würde es blitzartig besser gehen wenn sie regelmäßig Sport treiben würden - gleich welcher Art. Es muss nur etwas fordernd sein, die Komfortzone soll mindestens leicht verlassen werden. Dann kommt von allein schon der Wille nach etwas mehr und gleichzeitig fühlt man sich wesentlich besser. Ist oft nur schwer aus dem Alltagsrad ins diszplinierte sportmachen zu kommen, vor allem für Leute die das garnicht kennen.


    Ein Glück wissen wir hier alle schonmal wie das geht, was das bringt und das wir das können. Damit haben wir den Obercouchpotatoes schonmal was vorraus.


    Attacke!!



    ..morgen.


    :)

    Wenn es sich nach zuviel anfühlt, ist es zuviel. Platten hör ich auch zu selten. Mountainbike ist mein Alltagssport und nen guter Ausgleich. Ruhe (außer mein schnaufen) und draußen. Und vor allem ohne Tacho damit man die Fahrt genießt und nicht irgendeinem Wert hinterherhechelt. Krafttraining wird mir schnell langweilig obwohl es notwendig wäre.

    So eine Nadel in die Rille zu legen entschleunigt schon von ganz allein. Merke ich grade wieder sehr. Habe kurz vor Weihnachten einfach mal nen nagelneuen Technics 1210 MK7 mit ordentlichen Tonabnehmer bestellt (habe selber 2x 1210er, aber schon viele Jahre alt) und den dann zwischen den Jahren meinem Papa geschenkt. Er meinte Anfang Dezember mal sein oller Spieler würde eiern und Laufschwankungen haben. Hab das Teil dann einmal angehört und das so abgetan. Aber in der Zwischenzeit fasst ich den Entschluss ich muss dem alten Mann mal was geiles gönnen was er sich niemals selber kaufen würde. Hoffe er legt mal in einer Regelmäßigkeit was mit dem Gerät auf. Platten von früher (BJ 57) hat er genug. Das ist schon ein echt cooles Teil.

    Das kenn ich.......Natürlich arbeite ich nicht 24/7, aber nach depperten Tagen ist es schwer sich zu motivieren, noch eine Trainingseinheit ein zu legen. Setzt man schnell mal vorm TV oder versumpft vorm PC......

    TV hab ich nach Umzug mit Absicht nicht im WZ aufgehangen. Den hab ich ins Schlafzimmer gepackt. Schlafe eh alleine und wenn ich irgendwann meine ich müsste Schwachsinn im Fernsehen gucken, dann geh ich ins Bett. Ein Glück schlaf ich dann auch schnell ein, also schlecht in den Schlaf komme ich erfreulicherweise nicht. Vielleicht sollte ich mal weniger News-Radio hören, diese ganzen Nachrichten und C-Situation scheinen mich zu durchbohren. Hab oft Radio zuhause an oder eben auf den Wegen im Wagen zur Arbeit oder wenn ich einen Postzustellwagen mit Radio bekomme. Hätte ich TV im Wohnraum würde ich da wohl direkt nach dem Heimkommen vor klemmen und nebenbei noch den Laptop laufen haben. Ne, ne - hier gibts erstmal kein Fernseher. So schaffe ich immerhin ab und an noch was von den Sachen die noch müssen. Meine kleine Episode hat wohl komplexe Gründe, versuche mal an paar Schrauben zu drehen, bei Zeiten. Die erste wird es sein sich sofort nach Arbeit und evtl. Supermarkteinkauf direkt die Sportsachen anzuziehen... Aber bis das so weit ist. :)

    Ja danke. Immerhin leg ich dafür wenn ich sonst nach den 40h Haupt- und 10h Nebenjob schon nich viel auf die Kette bringe wieder hier und da was auf die Teller. Solange die sich drehen, kanns so schlimm nicht sein. Vielleicht sollte ich mal den Trainingsraum einrichten, nach Umzug steht da alles überkopf. Also eigentlich ist alles da, man muss es nur nutzen.. :) Gut, ne Werkstatt oder ordentlichen Schuppen hab ich nicht, Bike steht im Crafter. Aber besser als draußen unterm Baum...

    Also 60kg leg ich mir beim Bankdrücken nie auf, egal was wie voran geht. Hab immer bei 40kg + leichter Stange aufgehört zu erhöhen und einfach damit die 3 oder 4 Sätze gemacht. Da gehen dann die kleinen Ärgernisse der knubbelnden, springenden Sehnen bei mir los. Habe sicher auch meine Vorgeschichte an Verletzungen, daher macht mir das kein schlechtes Gewissen. Mit Monstergewichten trainieren brauch ich nicht, da komme ich schnell in die Überlastung und das zwicken und pausieren geht von vorne los.


    Klar, man hört so ein gesunder Mann kann mit Training dann locker sein eigenes Körpergewicht drücken, aber das scheint auf mich nicht zuzutreffen. Sehe für mich eher einen Gewinn darin, langfristig mit mäßigen Gewichten verschiedene Übungen zu machen. Das kombiniert mit Radfahren und Rudergerät, guter Ernährung und gutem Schlaf ist schon so ein Schub für meinen MX Stil das ich ein noch mehr an Fitnesstrainingsbelastung gar nicht möchte oder brauche. Ich habe das so etwa 4 Jahre super hinbekommen, es war toll. Nach Verletzungen kam ich mit den Rückschritten und dem Wiedereinstieg zurecht. Nach der letzten Aktion in Apenburg, einer Refraktur Clavikula im Herbst 19, bin ich voll aus dem offbike Training ausgestiegen. Dann kam noch viel andere Belastung aus dem Alltag dazu und so bin ich nur noch ab und an zum Motorradfahren gekommen.


    Naja, 2 Jahre etwa mache ich schon gar nichts mehr an Sport nebenbei, weil ich zu depri bin und mich der Arbeitsstress auffrisst. Ich dürfte echt wieder anfangen - und wenn es mit paar mal planken und Liegestütz am Abend ist. Dann kann es schnell wieder zur Routine werden und man kommt wieder rein. Aber ich habe das Gefühl ich könnte einfach nicht mehr. Ja, mir gehts nicht so gut grade, ich kenne einen Teil der Lösung (Sport), aber ich kann nicht. :(