yamaberg Mitglied
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Beiträge von yamaberg

    ich und ein Freund von mir haben das Projekt "Freerideumbau" vor vielen Jahren mal gemeinsam gestartet, und wir haben glaub ich so ziemlich alle (auch sinnlosen) Motor, Vergaser, Auspuff Konfigurationen durch, die uns irgendwie eingefallen sind....:-)

    und irgendwann lag bei ihm mal eine EXC Birne rum......klar, daß das dann auch ausprobiert werden muss.


    im Augenblick hat er eine Freeride 250f "endurisiert", und ehrlich, ich mag meine 2Takt freeride, aber das umgebaute 4Takt moped funktioniert sehr, sehr gut.

    das mit dem kleben war kein problem, wird thermisch aufgeschrumpft und mit kleber lediglich zusätzlich gesichert.

    ich hab so ein steahly flywheelweight in meiner verbaut, damals zufällig 2 stück bei einem österreichischen händler rumliegen gefunden und gekauft

    ob das komplette Umbauen der Freeride Sinn macht oder nicht, muss jeder selbst entscheiden.

    billig ist das Ganze nicht, das ist klar.

    zur Gabelbrücke vom Berreiter (Xtrig): hab sie verbaut, weil mit der originalen die Gabel nie so perfekt funktioniert hat wie bei der zweiten freeride, die wir exakt gleich umgebaut haben.

    Serienstreuung der KTM Brücke, offenbar. habs dem Berreiter damals auch nicht glauben wollen, war aber dann wirklich so.

    der andere Versatz macht das ganze etwas stabiler, EXC wirds trotzdem nicht. Man kann aber reichlich flott damit fahren, wenn man kann.....


    ich hab das Freeride Umbauen halt als Projekt gesehen, weil ich gern bastle und halt einfach sowas haben wollte.

    also, aus eigener Erfahrung:

    wie schnell man mit einer Freeride fahren kann, liegt hauptsächlich am Fahrer......ein ordentlicher Motor (300) und ein angepasstes Fahrwerk machen die Sache erheblich einfacher.


    ich (nein, bin kein Gott auf Rädern, aber auch nicht der ärgste Bremser) habe mit durchschnittlichen Endurofahrern in Rumänien geschwindigkeitstechnisch keine groben Probleme gehabt, und schnellen Leuten komme ich auch mit der 300er TPI nicht nach, wenn sie es eilig haben.......


    also, es liegt immer an deinem Fahrkönnen und deinem Anspruch/Leidensfähigkeit.


    am Moped sitzen kannst du dir abschminken, ausser du bist ein Zwerg. also muss man seinen Fahrstil halt darauf einstellen. ( und gut Kondition in den Beinen haben :)


    ja, auf wirklich schnellen Etappen wirst du mehr EInsatz zeigen müssen als auf einer normalen Enduro.

    da wo es sehr technisch und langsam und winkelig und steil wird, wirst du dafür einen dicken Grinser im Gesicht haben. (und nein, es wird trotzdem nicht automatisch ein Jarvis aus dir.

    die wirklich, wirklich harten Sachen gehen auch mit der Freeride nur wenn man weiss, was man tut.)


    Im Endeffekt wirst du ausprobieren müssen, wie es dir mit der Freeride geht, das kann dir keiner garantieren.

    aber die Tendenzen sind wie oben beschrieben

    Bendix und Kronenrad sind von der Paarung passend (Freerideversion) und beide neu gewesen!

    Buchsen sind neu und original KTM, wüsste nicht wo es andere gibt.

    Kronenrad ist richtig geshimt, obwohl es mir auch nicht erschlissen würde warum die Welle abschert wenn das nicht so wäre.

    andere Buchsen gibt es z.B. von XRC, die sind dann wesentlich stabiler als die originalen.

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    das Problem mit dem Startersystem des "alten" 2Takt motors ist, wenn da irgendwo zuviel/zuwenig Spiel ist, eine Buchse etwas ausgeleiert, irgenwas nicht 100% passt, dann hält das nur sehr kurzfristig.

    soweit ich mich erinnern kann, haben die letzten Baujahre (freeride und Enduros) alle die gleichen Übersetzungen gehabt.#

    Bei der Freeride ists besonders lustig, weil die von Werk aus keinen Kickstarter hat............

    Warum soll die Verbrennung mit weniger Verdichtung effektiver verbrennen? Würde ja behaupten es ist genau umgekehrt...

    stimmt. allerdings hat der TSP low comp nicht weniger verdichtung als der originale KTM kopf (soweit ich das weiss) die bezeichnungen low - mid- high beziehen sich nur auf deren zylinderköpfe, laut meinem Wissensstand

    Hast du schon mal in Betracht gezogen das es an deinem Low Compression Zylinderkopf liegen könnte. Wenn der auch eine große Quetschkante hat, besteht eventuell die Möglichkeit das eine erhöhte Menge an unverbranten Kraftstoff über dem Auslass sich im Krümmer sammelt und mit der Resonanz dann wieder zurück in den Brennraum. Wo dann eine Überfettung entstehen würde. Es besteht ja die Annahme das das Gemisch in der Quetschkante/-fläche unproduktiv ist und nicht mit verbrannt wird bzw. auf die Flammfront keinen Einfluss hat...

    hmmm...interessanter Ansatz. Wobei der Motor generell mit dem TSP low comp head schöner läuft, und eigentlich effektiver verbrennen sollte. (laut allem was ich jetzt bisher zu dem thema gelesen habe)

    wäre eigentlich leicht zu testen, nur hab ich hier zuhause keinen entsprechenden "referenzhang"......:-(

    werd mir das TSP TBI Set mal bestellen, und versuchen den einen Injektor im TSP Adapter (da wo jetzt der Temperaturfühler im Ansaugtrakt sitzt) zu montieren, und den anderen im TBI Adapter vor den Membranen lassen.

    wäre interessant wie sich dein Motor unter den von mir beschriebenen Umständen verhält.

    ist aber nicht wirklich leicht zu simulieren.

    beim "normalen" fahren läuft auch mein TBI Umbau perfekt.



    "Meine Erfahrungen:


    in 98 prozent aller Fälle läuft der Motor als TBI in oben genannter Konfiguration sehr, sehr gut.

    ABER:

    es gibt Szenarien, wo er bei der Gasannahme stottert, und auch das Standgas nicht mehr stabil ist.


    getestet mit 3 ECU`s (TSP, Original, MCE Performance) am gleichen rumänischen Hang direkt hintereinander (gut, ist eher kein Hang sondern eine relativ steile, lange Auffahrt in einer felsigen "Rinne", 2ter Gang mit viel Kupplung, gegen Ende 2 höhere "Schnapper" wo der Motor von lange Gas recht offen viel Kupplung Nudelbetrieb auf spontanes hochdrehen gehen muss, um den schnapper hochzukommen. geht dort ein paar minuten zäh bergauf.

    genau da taucht das Problem (reproduzierbar mit allen 3 ECU´s) auf: Motor stottert rum, dreht nicht spontan fehlerfrei hoch und fühlt sich an wie ein überfettteter Vergasermotor. Standgas ist dann auch ziemlich im Eimer.


    ausserhalb solcher "Quälereien", beim "normalen" Endurofahren funktioniert der Motor perfekt. oben raus macht das MCE Mapping mit spürbarem Abstand am meisten Druck, die beiden anderen ECU`s sind oben raus um einiges harmloser (alles im 1er Mapping, also dem "scharfen)"

    im Rahmen meines "ECU Tests" konnte ich an dem Tag genau diese Auffahrt nicht als TPI fahren, weil ich nicht spontan auf TPI umbauen konnte (injektoren wären einfach, aber dazu hätte ich dann auch den Öltank mit Pumpe wieder aus eine manderen moped raus und in meines einbauen müssen)


    aber ich bin letztes Jahr dort als TPI gefahren, und auch etliche andere Motorquälereien, und als TPI hat das Moped nie eine falschen Huster gemacht

    Update:

    bin jetzt die letzten 3 Monate (ca,) mit TBI Umbaukit gefahren.

    Motor Konfiguration:

    300TPI 21`

    custom ECU flash von MCE Performance

    TSP low comp Zylinderkopf

    zusätzliche Schwungmasse auf der Zündung

    1:60 Premix

    13:52 Übersetzung


    Motor lief vor TBI Umbau schon sehr, sehr gut und absolut fehlerfrei.


    Meine Erfahrungen:


    in 98 prozent aller Fälle läuft der Motor als TBI in oben genannter Konfiguration sehr, sehr gut.

    ABER:

    es gibt Szenarien, wo er bei der Gasannahme stottert, und auch das Standgas nicht mehr stabil ist.


    getestet mit 3 ECU`s (TSP, Original, MCE Performance) am gleichen rumänischen Hang direkt hintereinander (gut, ist eher kein Hang sondern eine relativ steile, lange Auffahrt in einer felsigen "Rinne", 2ter Gang mit viel Kupplung, gegen Ende 2 höhere "Schnapper" wo der Motor von lange Gas recht offen viel Kupplung Nudelbetrieb auf spontanes hochdrehen gehen muss, um den schnapper hochzukommen. geht dort ein paar minuten zäh bergauf.

    genau da taucht das Problem (reproduzierbar mit allen 3 ECU´s) auf: Motor stottert rum, dreht nicht spontan fehlerfrei hoch und fühlt sich an wie ein überfettteter Vergasermotor. Standgas ist dann auch ziemlich im Eimer.


    ausserhalb solcher "Quälereien", beim "normalen" Endurofahren funktioniert der Motor perfekt. oben raus macht das MCE Mapping mit spürbarem Abstand am meisten Druck, die beiden anderen ECU`s sind oben raus um einiges harmloser (alles im 1er Mapping, also dem "scharfen)


    also, nur so als Warnung.

    werd als nächstes mal ein Gespräch mit MCE machen, mal sehen ob er glaubt man kann das per Mapping hinkriegen. (wäre mir am liebsten)

    ansonsten werde ich das TSP TBI kit mal testen.

    ich möchte eigentlich wenn es geht unbedingt auf Premix 1:60 bleiben.

    also, soweit ich das im kopf habe taucht das das standrohr nach der verlängerung des federweges tiefer in das obere rohr der gabel ein, das heisst der reifen kommt näher zur unteren gabelbrücke (oder halt dem Kotflügel)


    und ja, die xtrig gabelbrücke hat einen leicht veränderten nachlauf, der die fuhre eine spur stabiler macht.


    für verbindliche auskünfte einfach den berreiter anrufen.

    die xtrig rocs gabelbrücken sind sehr sehr gut, ich habs nicht glauben können, aber bei mir hat das spürbar was gebracht, die gabel war vorher immer etwas "hakelig"

    wobei die original Gabelbrücken auch ziemlicher schrott sind, da dürfte eine sehr hohe serienstreuung herrschen. (und haarrisse hatte meine auch, so wie etliche andere...)


    bringen die 2 cm was? naja, schaden tun sie sicher nicht. man kann halt zum ende hin progressiver werden und verliert nicht so viel am Amfang.

    ich vermute mal die originalen Reifen sind so hoch, dass sie bei vollem einfedern dann oben am kotflügel innen streifen.

    rutherford racing in england sind die importeure für europa, bauen aber auch ausserhalb der insel grad händler auf. schreib denen mal ein mail.

    die injektoren werden bei jedem umbau auf TBI mit stopfen zugemacht.

    mce performance musst du anrufen.