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Martin Kemmeter Aktives Mitglied
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Beiträge von Martin Kemmeter

    Ich hab in einem Anfall geistiger Umnachtung beim Demontieren zwei kleine Löcher in dier Innenseite/Seite zur Felge eines Mousse (vorne, X-Grip EV-0) gestanzt. Breite ca. 2 cm, Tiefe ca. 1 cm. Wie es halt so aussieht, wenn man das flache Ende eines Montierhebels rein drückt. Gibt´s da irgendeinen Trick zum Reparieren ("Flüssig-Mousse"/-Kleber, Stück Schlauch um die ensprechende Stelle...) oder einfach ignorieren und abwarten, was passiert?

    Ich seh ja hier, wie es den Kollegen mit "nicht-Sportenduros" auf dem Pfungstädter Kurs so ergeht, Ok, es gibt keine echten Geländeschwierigkeiten wie Auf- oder Abfahrten, aber es ist ziemlich eng, inzwischen fast komplett Sand (und nicht nur ein bisschen auf einer Hartbodenoberfläche, sondern durchgehend) und daher bei Nässe schon nicht unanstrengend. Die Fahrer der kleineren "Dual-Purpose"-Moppeds haben es da einfach aufgrund des Gewichts schon deutlich leichter als die Dickschiff-Treiber (also alles ab ca. 690/701 oder dann die Zweizylinder aufwärts), selbst wenn die straßenorientierten Pneus draufbleiben. Wenn das Dickschiff mangels Vorderradgrip im Sand dann mal nach außen schiebt, kommt der Boden schnell näher :-).

    Ich gebe bei dem Dual-Purpose-Ansatz neben dem Gewicht das Thema Reifen zu bedenken. Wenn sich das "wettkampfloses Enduro-Wandern" mit den Reifen, die Du sinnvollerweise für "flott innerstädtisch, sowie auf Landstraßen mitfließen" aufziehst, machen lässt, ok. Aber ab einem gewissen Level im Gelände (Feuchtigkeit, Untergrund, Topologie) setzen "Dual-Purpose"-Pneus da schnell ein Limit, jenseits dessen es keinen Spaß mehr macht. Und beim Aufheben und Rumwuchten des verschlmmten Moppeds kommt dann das Thema Gewicht... Klar kann man auch mit FIM-Gelände-Reifen auf Asphalt ganz nett fahren, die machen da schon mehr mit, als man am Anfang vermutet, aber dann hast Du halt heftig Verschleiß und es ist irgendwo Perlen für die Säue.

    Ich hatte Iris Krämer mal als Instruktorin bei einem Kurs "Trialtechnik mit der Enduro". Die ist laut lachend einhändig Kreise um mich gefahren....

    Und die Idee, ein Mopped über die Rampe auf den Hänger zu fahren, hatte ich auch mal - das Mopped eines Kumpels auf seinen Hänger. Der Rest ist, nun ja, Geschichte - zum Glück gibt´s keine Bilder davon...

    Ich nehme den ja auch nicht für "Hard-Enduro" (der Begriff ist bei mir eh fehl am Platz), sondern als Allrounder für auch schnellere Sachen, härtere Böden, auch mal Cross-Strecke. Das EH-1 war nicht wirklich weich, es ist halt für den Innendurchmesser des Bridgestone (wie auch des Michelin, der hielt aber mit zwei Reifenhaltern auf der Felge) ziemlich klein.

    Wenn der Standard die Artikelnummer 19884 ist und damit derselbe wie der bspw. beim extreme-enduro.shop als „hart“ bezeichnete Reifen (was ich stark vermute), dann ist er spürbar härter als die beiden von Dir genannten Pneus. Ich hab die Bridgestone als meine „Reifen für alle Gelegenheiten“ als Allrounder auf dem einen Radsatz und bin sehr zufrieden. Auf dem anderen Radsatz sind Mitas C19 gelb und EF07 grün. Auch der Michelin Enduro Medium (die Oringinalbereifung meines Moppeds, liegt in der Garage und kommt nach den Mitas drauf) ist m.E. Klar weicher als der Bridgestone.

    Die folgende zweiteilige Artikelserie ist zwar schon zwei Jahre her, zeigt aber m.E. gut die Fakten und Größenordnungen, die man völlig unideologisch zur Kenntniss nehmen muss, aber ich würde mich den dortigen Schlussworten anschließen:


    "Hoffentlich haben Sie einen Eindruck einiger Größenordnungen gewonnen. Der ist nötig, wenn es darum geht, die Implikationen einer Decarbonisierung der vollständigen Energiebedarfe zu verstehen. Dass sie nötig ist, darüber sind sich fast alle Experten einig. Alle beschriebenen Probleme sind mit bestehender Technologie lösbar. Sie sind nur sehr, sehr groß. Davon kann man sich einerseits entmutigen lassen, andererseits kann man sich auch einen Umstand ins Gedächtnis rufen: Wir Deutsche verbrauchen heute schon so viel Energie. Die Infrastruktur von Erdöl im Boden bis zu Benzin im Tank haben Menschen gebaut. Sie können also auch etwas Anderes bauen, selbst wenn das größer ist."



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