Martin Kemmeter Aktives Mitglied
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Beiträge von Martin Kemmeter

    Wenn Du mit dem Endurieren eh erst anfängst, würde ich einen Einsteiger-/Fahrtechnikkurs ins Auge fassen. Gerade das "über Hindernisse"-Fahren ist m.E. nur schwer durch schlichtes Probieren zu erlernen, auch wenn es Unmengen an guten Videos dazu gibt. Als Straßenfahrer gewöhnt man sich da schnelle die falsche Technik an, die man nur rel. schwer hinterher wieder raus bringt. Ich bin da das beste abschreckende Beispiel.


    Und natürlich wenn möglich verschiedene Moppeds mal probefahren, so eine XTrainer ist im Vergleich zur BMW gefühlt schon ein Mountainbike.

    Und mal putzen kann auch nichts schaden, da kann man gleichzeitig sich evtl. anbahnendes Unheil wie lockere Schrauben, gammelige Steckverbindungen etc. rechtzeitig erkennen und beseitigen. Ich bin echt kein "Putziputzi" (die alten Säcke hier werden sich an den entsprechenden Thread erinnern :-)), aber heute hatte ich aus Langeweile bzw. zum "therapeutischen Schrauben" beim Trialer nach dem Abstrahlen (ein Euro an der Waschanlage reicht bei dem Spielzeug aus...) die Räder draußen und das Gerät ein bisschen gestrippt und da war schon die eine oder andere kleine derartige Baustelle...

    Du musst den Schwimmsattel erst mal vernünftig beweglich kriegen, also - wie Twin geschrieben hat - am besten das ganze Geraffel demontieren und die Buchsen/Führungen ordentlich saubermachen und schmieren. Dann ergibt sich der Rest von selbst. Den Bremskolben halt nicht über seine Dichtung im Sattel hinaus reindrücken.


    Twin, Du als alter Guru: Was ist denn zum Schmieren der Buchsen/Führungen das Mittel Deiner Wahl?

    Wie bereits geschrieben: Das ist ein Schwimmsattel, der über zwei Bolzen mit dem Bremssattelträger verbunden ist und zwar so, dass du ihn seitlich hin- und herschieben kannst. Den Bremskolben vorher vorsichtig ein Stück in den Sattel reindrücken, damit Platz für die neuen dickeren Beläge ist. Und nochmal der Hinweis: An sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Bremsen nur selber schrauben, wenn man weiß, was man tut.

    Mit den anderen genannten Adressen hab ich keine Erfahrung, das soll also daher keine Wertung sein, aber Kivo ist klasse und ich finde es auch schön, dass man mit ihnen so schön altmodisch per Telefon/Mail "kommunizieren" kann. Oldschool und unkompliziert halt.

    Bei der Enduro ist auch nur selten Nachziehen notwendig, das Checken gehört halt inzwischen zum „Standardprogramm“. Ist ja wirklich keine Arbeit. Beim Trialer ist da vor allem hinten öfters mal eine Speiche etwas locker.

    Ich überprüfe zwar nicht unbedingt nach jedem Fahren, aber gefühlt schon ca. nach jedem zweiten oder dritten Mal, beim Trialer öfters. Da knallen die Räder halt auch öfter und intensiver an die Kanten. Klangprobe mit Schraubendreher o.ä., Festziehen vorsichtig mit Handgelenks-Dremo.

    Wenn's funktioniert.... aber es hört sich gewagt an und eher nicht so, wie es sich der Erbauer gedacht hat. Da hätte ich Schiss, dass ich - grobmotorisch wie ich bin - abrutsche und irgendein Malheur anrichte, am Mopped oder an meinen Knochen :-)

    Ich kann als Trial-Späteinsteiger und EVO 300 4T-Fahrer bzgl. der 2T nur bedingt mitreden, aber alles, was ich beim Trial so erlebe und höre, geht auch sehr in die Richtung, dass es für eine 300er (Marke egal) schon eines gewissen Levels bedarf bzw. dass dieses vorhanden oder angestrebt sein sollte, um eine 300er wirklich zu nutzen. Auch "Downgrades" auf 250 hab ich aus demselben Grunde schon einige mitbekommen und eigentlich immer mit dem gewünschten positiven Ergebnis. Oder halt - wie Oldifan auch schrieb, einer meiner Trainingspartner kann das auch bestätigen - eine 300 SS. Oder halt - aber das ist dann sehr subjektiv - ein 4T.

    Zweifellos gute Moppeds, aber wenn es wirklich um MX geht, also nicht um (technisches) Enduro, m.E. fehl am Platz. Es kommt wie immer auf den Einsatzzweck an und ich nehme an, dass der Threadersteller weiß, wovon er spricht und was er machen möchte, wenn er MX meint.

    Du bist das nicht der Einzige, rumag, ich hab zwar "nur" Größe 43, aber auch sehr dünne Waden. Beim Enduro geht's mit den Orthesen (Ortema X-Pert), trotzdem ist der Stiefelverstellbereich am Limit. Mit den Trialstiefeln, mit denen ich nur rel. dünne Jitsie- Protektoren und dazu noch die dünne Trialhose kombiniere, schaut's schon lustig aus...und die gutgemeinten Ratschläge "iss halt mehr!" funktioniert nicht:-)