andistahl Mitglied
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Beiträge von andistahl

    Wir fahren seit einem Jahr in Sydney einen Tesla 3, Basismodel.

    Förderung gibt es erst seit letztem Monat und im Vergleich zu Deutschland verschwindend gering

    War für uns aber interessant weil durch Coronaabschreibungen über den Betrieb meiner Frau der Wagen etwa genau soviel kostete wie ein normale Limousine ähnlicher Spezifikation und wir sowieso eine neuen Wagen gebraucht haben

    Wallbox zu hause in der Garage, komplett mit Nachstrom (kein Solar) geladen, sind etwa AUD 250 (Euro 160) für die 12000km im Jahr gewesen

    Das Fahrvergnügen ist aber nicht mit Geld aufzuwiegen:ich weiß ist sehr pubertär aber es macht einfach Spaß V8-Mustangs an der Ampel eine Meter Vorsprung zu geben um ihn den gleich wieder abzunehmen.... :D

    Gruss aus downunder

    Mike

    Ok, nach ueber einem Jahr mal wieder ein Update, falls es noch jemanden interesiert ;)

    Metzler MC5 80/100 21 braucht etwa drei bis vier zusätzlich Tennisbälle, 34 anstelle 31.

    Gruss von downunder

    Mike

    Driftet etwas weg vom Thema, aber ich hatte gemeint ob Du mal ein Allradmotorrad gefahren bist ;)

    Zugegebenermaßen gibt es deutlich mehr von den hier diskutierten Huskies und BMW's.

    Bei uns in Großraum Sydney gibt es wahrscheinlich mit meiner AWD Christini nur zwei AWD Motorraeder aber bestimmt ein paar dutzend von den erwähnten Huskies.

    Gruss aus downunder

    Mike

    Nachteil meines Erachtens war, das man gefühlt immer die gleiche Klettenspannung hatte. Fuhr hinten irgendwie komisch, vor allem bei der Landung nach einem Hopser oder wenn man über quer liegende Bäume gebollst ist. Im übrigen hat die Kopflastigkeit das nicht besser gemacht! Und das Ritzel wechseln stell ich mir auch etwas komplizierter vor. Aber das Teil hatte/hat seine Fans und einen Platz im Kuriositätenkabinett der Endurosport-Modelle. Gleich neben 70°-Husaberg und Allrad-Enduro! :thumb: Die 449 aus der Rote-weißen Husky-Zeit war doch das Schwestermodell, wenn ich mich Recht entsinne. Auch ein abgefahrenes Teil, das nicht jedem gefiel!

    Allrad im Kuriositätenkabinett ?

    Das trifft mich als Christini- Fahrer doch schon ;)

    Aber nur fast :D

    Scherz beiseite, bist du schon mal eine gefahren um zu dieser Einordnung zu kommen?


    Gruss aus downunder

    Mike

    Hi Werner,

    Ich finde es toll wie Du dich mit der Idee auseinandergesetzt hast und es war auch nicht als irgendein persönlicher Affront gemeint.

    Es ist nur nur ein Erfahrungsbericht, der natürlich auch persönlich gefärbt ist. :)

    Wobei die Christini Technik auch schon seit fast 20 Jahren verkauft wird.

    Wer weiß, vielleicht hat da auch jemand was abgeguckt ;)

    Gruss von downunder

    Mike

    Ich bin vor fünf Jahren eine Christini 300 AWD Probegefahren, bevor ich die Maschine gekauft habe.

    Zusammenfassung: Fahrverhalten auffällig unauffällig.

    Ich habe etwa drei Stunden bei uns im Busch verbracht (ich wohne am Nordrand von Sydney in Australien) und bin mit der Erwartung rein das sich das doch ganz anders anfüllen muss als meine 250EXC.

    Und da war..... eigentlich nix. Zuerst etwas frustrierend da ich doch das gaaaaaanz große AWD Gefühl erwartet hatte.

    Keine Anstriebsverspannung wie im 4x4, keine schwergängige Lenkung, kein ruppiges Ansprechen der Federung, fährt einfach wie eine "Normale"

    Also bin ich einfach ganz normal Mopped gefahren, allerdings in einer Gegend in der ich vorher noch nicht war und damit die Tracks nicht kannte. Bis ich dann etwas mehr auf die anderen Fahrer geachtet habe und mich dann über deren springende und rutschend Räder gewundert habe. Und dann habe ich den AWD Hebel auf aus gestellt....und plötzlich war ich wieder gezwungen meine Linie genau zu wählen, im Richtigen Moment Gewicht zu verlagern und konnte mit dem Hinterrad über eine Felsen hängend am Hang nicht mehr anfahren (was ein Ärgerpfeifen.gif)

    Und dann habe ich bewusst alles falsch gemacht was man so am Hang falsch machen kann z.B. in tief Spurrillen rein fahren bis die Fußrasten aufsetzen, Gaswegnehmen bevor das Vorderrad an quer liegenden Wurzeln anstößt, an feuchten Baumstämmen Gas aufmachen sobald das Hinterrad anstößt..... und meistens (die Physik kann auch nicht bei AWD überlistet werden) ging das ganz unspektakulärer gut.

    Summasumarum bin ich der Meinung das ohne gravierende Änderung meines Fahrstils ich auf jeden Fall Vorteile habe an kniffeligen Stellen und nachdem ich auch schon zu den "alten Säcken"gehöre mir der AWD das Leben etwas einfacher macht.

    Das zusätzliche Gewicht hat mir das Anheben vom Vorderrad nicht bemerkenswert beeinflusst, aber die Maschine ist vom Handling eine Enduro KEIN Motocross Motorrad.

    Ich finde es auf jeden Fall schade, das die Motorräder nicht mehr bei uns erhältlich sind.

    Gruß von downunder

    Mike

    Denke auch. Sicherlich cool so ein Ding mal zu fahren, aber der großen Masse wirds zu teuer sein. Daher auch Verwendung im Militärbereich. Da spielt Geld ja oft keine so große Rolle, zumindest wenn man nicht alles für Berater verschleudert. Und wenns brenzlig wird, kann das extra an Traktion den Unterschied machen.

    Bzgl Preis: Meine Christini AWD 300 war vor fünf Jahren bei uns in Australien günstiger als z.b eine KTM 300EXC, aber da spielt auch der Wechselkurs mit rein

    Und bezüglich der Entscheidungsfindung beim Militär hatte ich eine interessante Info direkt von Christini (ist damit natürlich unter Umständen nicht ganz unparteiisch :(

    Das amerikanische Militär hat bei der Ausschreibung die Fahrer bei Testfahrten mit Pulssensoren verkabelt, bei den Christini AWD war die Belastung der Fahrer deutlich niedriger als bei der Konkurrenz.

    Wenn es wirklich eng, rutschig und anstrengend wird kann ich das bestätigen, da ist es für meine "alte Pumpe" ein großer Vorteil ;)

    Gruß von dowunder

    Mike

    Die Produktion von Christini geht seit einiger Zeit nahezu komplett zum Amerikanischen Militär/Grenzschutz, also wenig bis keine Unterstützung für Sportveranstaltungen.

    Ich fahr eine Christini 300 (2takt GasGas Motor) seit guten fünf Jahren.

    Nicht das ich noch Rennen fahre, aber wo ich fahre gibt schon genug Tracks die für Extremenduro genutzt werden

    Je anspruchsvoller das Gelände desto besser gehts (für meine alten Knochen ;) )

    Man kann das gleiche Gelände auch mit einer normalen Enduro machen, aber mit mehr Kraftaufwand und/oder braucht mehr Speed.

    Gruß aus downunder

    Mike

    Moin, ich will jetzt ja nicht wieder das komplette Forum mit meinen Luftfilter-Problemen nerven, ABER:


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    Bei mir sieht´s genauso aus?!

    Ohne irgendwie die beiden Filter gegeneinander zu bewerten und nur zur Info:

    Ich habe Unifilter bei uns in der Nachbarschaft und bin vor Jahren bei denen in die Fabrik gestiefelt . Ein Werbeargument von Unifilter war das die Staubpartikel in Australien kleiner sind als in anderen Teilen der Welt (der Kontinent ist auch etwas älter ;) ) und deshalb würden sie feinporigeren Schaum verwenden als der Wettbewerb.

    Macht Sinn für mich, wenn man das Video anschaut.Ob das kriegssentscheidend ist muss jeder selber wissen, ich denke da ist auch immer die die Abwägung zwischen Filterwirkung und Luftdurchsatz.

    Gruss von downunder

    Mike

    Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.

    Ich habe den normalen EC300 Motor, wahrscheinlich vom 2015 Modell.

    Da habe ich wohl soweit Glück gehabt mit der Motorkupplung und hoffentlich bleibt das auch so


    Was bei mir quietscht ist die Überlast- Kupplung zum Vorderrad, und das nur wenn ich die an einer rutschigen Stelle das Moped extrem viel Lastwechsel/unterschiedlichen Schlupf zwischen Vorder- und Hinterrad habe.

    Kommt aber eindeutig von unterm Tank und soll so sein.


    Gruss von downunder

    Mike

    Fair dinkum mate! Auch bei mir hat das ATF (in meiner vorherigen GasGas) gut funktioniert was clutch drag usw. betraf. Allerdings hat es das Kupplungsquietschen eher verstärkt. Das ATF dem Getriebe nicht schadet, davon bin ich inzwischen auch überzeugt.
    Von den physikalischen Eigenschaften, soweit feststellbar, zeigt sich das es kalt wie warm bis zu 3 mal dünnflüssiger ist als normales Öl.

    No worries, mate. :)

    Das Quietschen habe ich noch nie gehabt, hast Du ein paar Infos?

    Wann es auftritt, wo es herkommt, und wie man es los wird?

    Probleme mit dem trennen habe, ich wie oben gesagt, mit ATF Öl nicht.


    Gruß von downunder

    Mike

    Danke. Hätte eigentlich gedacht, dass wenn es mehr Öl ist es eher schlechter würde. Gas Gas schreibt 10/40er vor, ich verwende Bel Ray Gearsaver W80, welches von der Viskosität dem 10/40 entspricht und natürlich für Nasskupplung geeignet ist. Von allen Ölen die ich bisher getestet habe (immerhin 12) ist beim Bel Ray das Kupplungsquietschen am schwächsten.

    Ich wechsle penibel alle 20 Stunden oder früher und fülle immer exakt bis zur Maximummarke (sind exakt 850 ml).
    Welches Öl verwendet ihr bei den Japsen um die Hitzeprobleme (welche?) zu minimieren?

    Ich bin ja bekannt für etwas unkonventionelle Methoden.....

    Ich fahre in meiner Christini mit dem 2015er EC300 Motor (wie auch in allen meinem Zweitaktern der letzten 40 Jahren ;) ) das rote ATF Automatikgetriebe Öl.

    Speziell bei der Christini, um das Problem der klebenden Kupplung beim Kaltstart zu beheben und ein Kriechen beim warmen Motor zu kurieren, also wohl ähnlich wie bei Dir.

    Ich wechsele sobald das Zeug von rot zu braun geht (ist wohl Kupplungsabrieb) und das sind etwa 4 Mal im Jahr, kommt also auf etwa 10 - 20 Stunden.

    Hatte nie Probleme mit den Getrieben oder Kupplung der verschiedensten Hersteller.

    Ein Freund hat auf seiner KTM 250 EXC mit ATF Oel etwa 500 Stunden drauf und bei der Revision waren die Getriebelager noch in der Toleranz

    Gruß von downunder

    Mike

    Ohne das qualifiziert begründen zu können, hatte ich das Polrad auch weiterverwendet.

    Auf dem Photo sieht es nicht so aus als ob die Riefen tief genug sind um eine Unwucht zu erzeugen, mehr oberflächlich, oder?

    Und wenn es vibriert oder nicht funktioniert kannst Du immer noch wechseln.

    Gruß von downunder

    Mike