lowbudget Aktives Mitglied
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Beiträge von lowbudget

    Zum Thema Schwungmasse:
    Kann mittlerweile jemand einen ausführlichen Erfahrungsbericht geben? Mich würde vor allem interessieren ob sich die Spritzigkeit in höheren Drehzahlen und das Hochdrehen bei der 250er durch die Schwungmasse stark verändert.


    Vor etwa zwei Wochen und jetzt drei Fahrten habe ich die Schwungmasse bei meiner 300er EXC verbaut.
    Der Einbau ist simpel, aber es ist zu empfehlen es zu Zweit zu machen um noch eine helfende Hand beim Einbau zu haben - ich hab mir so schon die Flossen verbrannt.
    Ich hab den Ring auf ca. 300°C erhitzt und dann schnellstmöglich mit dicken Schweißerhandschuhen auf das Polrad geschoben. Der Ring rutscht locker drauf und ich habe vorsichtig mit einem Messinghammer rundum geklopft um sicherzugehen, dass alles richtig sitzt. Nach etwas abkühlen hab ich den Zündungsdeckel wieder montiert und fertig war die Aktion. Simpel und gut. Keine Platzprobleme oder unangenehmen Überraschungen.


    Bei der ersten Ausfahrt war ich in schwierigem Gelände unterwegs, allerdings trocken und leider nicht rutschig. Als erstes wieder in den Sinn gekommen, dass ich etwas am Bike geändert habe ist mir als ich einen wheelie gemacht hab der überraschender Weise etwas steiler wurde als gedacht. Der Motor ist etwas träger und hing irgendwie anders am Gas - Unterschied ist nicht zu leugnen.
    Man kann jetzt ein bisschen wie beim Beta 300ccm Motor die Drehzahl weiter fallen lassen und an der Grenze zum Traktionsabriss oder Motorabsterben noch weiterrollen. Finde ich total gut! Ich mag dieses langsame Fahren und das letzte Suchen nach Traktion lieber als schnelle Sachen. Dafür sind die 240g meiner Meinung nach auch gut. Etwas fehlt Spontanität, aber es ist nur ein Bruchteil in welchem der Motor verzögern hochdreht. Spitzenleistung ist unverändert, aber der Weg dahin ein kleines wenig geglättet.
    Ich finde den Preis und die Qualität sehr fair. Man kann es ja ausprobieren ohne arm zu werden! Ich lasse die Schwungmasse drin, für mich passt das.
    In meiner Yamaha WR250 2t habe ich 410g zusätzliche Masse und hatte den direkten Vergleich weil ich das Bike auch als Crosser gleichzeitig besessen habe. Der Motor ist für Enduro viel besser zu handhaben. Auch die Geschichten von abscherenden Polrädern o.ä. kann ich nicht bestätigen. Die Yamaha hat sicher 200h mit dem Zusatzgewicht abgespult.
    Besten Dank an den Simon der für die KTM/HSQ die Teile gedreht hat!

    Immerhin ist der Estarter der KTM ab 2017 zuverlässig.
    Bei Beta ist man den Weg ja letztes Jahr genauso gegangen - auch der Starter ist gut. Ich bin froh noch den Kicker zu haben und werd eh noch keine TPI kaufen solange mein Vergaser Bike läuft. Egal ob nun Husky oder KTM draufsteht.


    Ich finde aber dies Jahr ist optisch echt mal eine Differenzierung der beiden Bikes vorgenommen worden. Klar konnte man die Husky und KTM auch im letzten Modelljahr unterscheiden, aber jetzt finde ich das gesamte Design noch unterscheidlicher. Leider gefällt mir die Form der KTM Plastiks besser. Die Huskys haben ja tausend kleine Ecken und sind etwas "verbauter". Beim Grasbahnrennen hatte sich jemand letztens das Heck seiner brandneuen FC zestört - da ist nichts mehr mit nur das Heckplastik tauschen. Da greifen mehrer Teile ineinander... Für materialintensives Fahren mMn nicht so cool. Ich vertrete den Ansatz für mein Enduro Bike: Keep it simple, stupid :D Deswegen mag ich meine Yamaha WR250 auch so gerne - da ist nix dran. Auch kein Estarter...

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    Die 150er find ich schon spannend!

    Ach, mit dem deutschen Importeur hatte ich leider keine guten Erfahrungen gemacht. Der wenig freundliche Mann war auch mal hier im Forum meine ich. Daher habe ich direkt in den USA gekauft was auch kein Problem dargestellt hat.
    Bei dem deutschen Importeur würde ich nichtmal 10 Liter Rennsprit kaufen wenn der einen Euro kosten würde...Ähnliches sagt er wahrscheinlich von mir. Beruht also auf Gegenseitigkeit.

    Mein Bruder fährt seit 1.5 Jahren einen Lectron in seiner 300er 17er Husky.
    Die hat vorher übel gesoffen und wir haben die nicht besser eingestellt bekommen. Das Bike ist zwar immer noch etwas durstig aber sie läuft schön und er kommt etwa 70Km mit einem Tank (zügig, sandig)


    Ich habe in meine 2017er KTM EXC 300 einen Lectron verbaut den ich eigentlich mal für meine WR250 Yamaha gekauft hatte.
    Nach ein paar Emails mit dem sehr netten und hilfsbereiten Chef Brooks Tomblin hab ich den Vergaser mit einer anderen Domino Gasgrif in die KTM gebaut. Ich musste den Gaser etwas fetter machen aber jetzt läuft die Kiste top!
    Sie lief vorher auch sehr gut und hatte furchtbar viel Leistung die echt explosionsartig kam (Gnarly, FMF Powercore, gelbe Feder) Jetzt läuft sie etwas geschmeidiger und der Verbrauch ist top!
    IGE 3 Stunden rennen schaffe ich mit 9 Litern, reicht alsod er originale Tank (Sportfahrer, oberers Drittel in der Platzierung)
    Bike startet gut, qualmt weniger und es läuft nie was aus wenn die Fuhre mal liegt.
    Einzig: Ich glaube die Kiste läuft n Tick heisser als mit dem wahrscheinlich etwas zu fetten Mikuni.
    Ich bin sehr zufrieden und bei KTM kommt man auch an den Choke da genug Platz ist wenn PDS verbaut ist.


    Besten Gruß,
    Jonas

    Den Bericht habe ich zwar nicht gesehen bisher (zu viel um die Ohren) aber ich war beim Dreh einer der Statisten.
    Nach dem Dreh habe ich viel mit der Redakteurin (und den völlig engstirnigen Jägern) gesprochen und versucht ihr mal zu erklären worüber sie da überhaupt berichtet.
    Hatte nicht das Gefühl, dass es viel gebracht hat damals...
    Die Jäger hab ich in deren Revier gefragt ob die Landschaft eigentlich komplett natürlich dort sei. Es war halt ein Wald mit mehreren Trassen und einer Schotterpiste dadurch. Die Jäger sagten nur: JA, ist alles so wie die Natur es geschaffen hat. Hier durchzufahren ist kriminell!
    Tja, der Kumpel der dort fährt hat mir hinterher erzählt dass alles durch den Menschen dort gestaltet sei. Steinbrüche sind der Grund für die terrassierten Wege etc. Da sieht man mal was für ein Naturempfinden die Jäger dort hatten und wie grenzenlos ignorant man sein kann.
    Ich für meinen Teil fahre in der Natur und bestaune was geboten wird. Und das mit Respekt vor allen Lebewesen und Lebensformen - die Jäger schauen wohl nur durchs Zielfernrohr statt den Horizont mal etwas zu erweitern.
    Werd den Bericht mal ansehen!
    Gruß

    Wie ihr es alles besser wisst, wahnsinn!
    Mit ein wenig Abstraktionsvermögen kann man sich ähnliches doch im Steinbruch, Sandgrube, Tagebau oder sogar im Rennen etc. vorstellen.
    Also ich hab solche Situationen (weit weniger krass) auch schon gehabt!
    Zum Glück hat der Kollege sich nicht schwer verletzt und warnt jetzt mit eindrücklichen Bildern.

    Ich versuche wenn möglich immer den breitesten Hinterreifen zu nehmen, speziell wenn ich weiß welches Mousse gut passt. Beispiel 140er Mitas 754, den fahre ich bis das Mousse zu weich ist, dann nehme ich den 120er und verwende das Mousse nochmals.


    Beim AT81 weiter oben habe ich mich nur geirrt. Da würde ich wohl auch erst den 140er versuchen. Ob ein 120er merklich leichteres handling bietet weiß ich nicht, dazu fahre ich viel zu schlecht. Ich hoffe aber das "breiter" gepaart mit weichem Mousse oder wenig Luftdruck mehr Grip, speziell bergauf, bietet.


    Den xt754 gibt's doch gar nicht als 140er???