Stolle1989 Aktives Mitglied
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Beiträge von Stolle1989

    Weniger Leistung würde ich auch wie Mankra aufgrund der Mischung vermuten.

    Evenfalls sind die Düsen etc. deutlich wärmer, also auch der Kraftstoff n bissl wärmer, was ebenfalls Abzüge bringt.


    Sportliche auf Leistung getrimmte Viertakter haben deshalb oft Showerdüsen überhaupt der Trichter.

    Meine Rennducati hat beide Düsen pro Zylinder über Trichter schweben.


    Dies spricht für besser Vermischung und mehr Kühlung des Gemischs.



    Ein Bekannter hat übrigens mal ne RD350 auf Saugrohrspritze umgebaut, läuft tadellos der Hirsch.

    Was ist denn am TPI besser als ne Saugrohrspritze?

    Effizienz? Abgas wegen der Norm?

    Ok, habe nochmal genauer geschaut, war Spriteinspritzung, sorry.


    Trotzdem wird es nicht primär der Pansch sein der Öl wild hin und her schleudert denn das würde eben nicht funktionieren. Ölnebel wird es trotzdem bleiben und wenn es Einlassseitig eingespritzt wird umso mehr.

    Würde sauber vernebelt werden würde auch ein Einspritzen in die gezielt in die Überströmer funktionieren. Es herrscht im Kurbelhaus schließlich zeitweilig ein Unterdruck.

    Es ist nicht nur der Kurbelwellenpansch der das Öl verteilt. Wie auch? Da steht ja kein Öl im Sumpf, und so wie ich die Definition Pansch kenne ist es, wenn ein sich bewegendes Teil in ein Medium eintaucht bzw. es aufwirbelt.

    Und durch den auftrenden Wiederstand gibt es die "Panschverluste".


    Ich habe zwar keine TPI aber wie ich lese und gesehen habe wird in die Überströmer eingespritzt, und dies muss ja wohl im Ansaugzyklus passieren, da sonst KW- und Pleuellager mangelgeschmiert werden.

    Wenn diesey Öl dort also hingelangt wird es wenn nicht sauber eingespritzt spätestens von den rotierenden Teilen vernebelt.


    Da also eine Ölnebel Atmosphäre herrscht wird es sowie überall ankommen und so viel wie eingespritzt wird wird halt auch verbrannt.

    Da also sowieso Ölnebelatmospäre im Kurbelhaus herrscht wird entsprechend beim überströmen immer Öl sauber in den Brennraum kommen und nicht irgendwo "hochkriechen".

    Wenn man es gebau will gubt es beim Einspritzer keinen Choke.

    Es ist auch keine Kaltstartanreicherung sondern einfach nur eine Standgasanhebung.


    Bei einem Motor ist der Leerlauf sowieso ein recht kritischer Zustand, man will den Motor recht niedrig stabil laufen lassen und er reagiert recht enpfindlich auf gewisse Parameter.


    Gerade bei Ein- oder Zweizylindern nutzt man da gern eine Anhebung des Stabdgasses um eben einen stabilen Lauf zu haben und dem "ausploppen" vorzubeugen.


    Selbstverständlich spritzt das Steuergerät die Menge passend zu Luft und Motortemperatur ein, auch wenn das Standgas angehoben wird.


    Die Einspritzmenge hängt grib an folgenden Parametern: Motortemp, Ansauglufttemp, Luftdruck, Drehzahl, Last (Drosselklappen- oder Schieberstellung).

    Wie der Drehwurm schon sagt, sollte keinesfalls an dem Drosselklappen Anschlag rumgefummelt werden.


    Selbst wenn der TPS Sensor resettet oder eingestellt (linearer oder degressiver Sensor) werden kann sollte man den nicht linearen Charakter der Drosselklappe nicht vergessem.


    Deshalb werden die eigentlich in der Ruhestellung nicht verändert sondern der kritische Luftbedarf im Leerlauf über den Bypass feinjustiert.


    Da ich einen Ducati Motor mit komplett freiprogrammierbarer Einspritzung inkl Loggingfunktion und nach Bedarf Lambdaanzeige betreibe kann ich dir sagen das beispielsweise 200upm verändertes Standgas kaum nennnenswerten Einfluss auf mager/fett haben.

    Ein Kumpel hatte auch ne 520er die optisch schon 37 mal um die Welt gefahren/gefallen ist.

    Nichts bis auf der Motor funktionierte mehr aber das Teil war immer auf den ersten Kick da und hatte immer volle Leistung. Ölverbrauch hielt sich in Grenzen und Service so ab und zu.


    Es war ein Wunder wie robust der Apparat war.

    Damals den 525 RFS Motor bei 160 Stunden nach Hobbyenduriererei geöffnet.

    Hätte man sich sparen können, war alles tiptop.


    Bzgl des drehens. Drum fahr ich beim MX auch lieber 450F statt 250F. Das ewige kurz vorm Begrenzer rumgejodel sagt mir beim Viertakter so garnicht zu.

    450er kann man schön auf der Drehmomentwelle fahren und wenns mal kurz vorm dem Absprung nicht reicht einfach kräftig am Griff gedreht. :D

    Einfach abwarten, der ein oder andere Schatz wird schon noch wegen Corona kommen.

    Und wenns dann dringend wird weil erfolgreich Existenzen bedroht werden kann der mit etwas auf der Kante shoppen gehen. ;)


    Teilweise kamen hier im Netz schon recht günstig schöne alte W116 und 126 S Klassen für auf einmal annehmbare Preise.

    Ich denke das muss jeder für sich selbst wissen.

    Die Leute sind erwachsen....


    Ich bin mit meiner EXC525 offen mit 18 gefahren und würde es wieder tun.

    In der Regel 75% Offroad aber auch mal zu Kumpels oder nen Döner holen.


    Drum ist der Anwendungsfall entscheidend ob man am Ende Spaß damit hat.

    Deshalb sage ich ja auch, es muss Einsatzzweck gebunden sein.


    Mir war es bislang immer ziemlich egal ob die Daten im Schein zum Krad passen aber das muss jeder für sich selbst wissen.


    Ich gehöre aber auch nicht zur hätte, wäre, wenn Vollkaskomentalität und handle eher so wie es mir passt. Obs nun gut ist oder nicht wird man später sehen, dazu fahre ich aber in der Regel nur bei niedrig fequentierten Bereichen.

    Wäre dann fahren ohne Versicherungsschutz sowie Steuerhinterziehung....

    Kommt nicht so geil auch wenn es gang und gebe is... Es gibt es enduros mit wenigstens 38 PS im brief.

    Ja stimmt schon, komischerweise kenne ich Niemanden im engeren Freundeskreis der tatsächlich gedrosselt gefahren ist.


    Auch wurde ich mal erwischt, allerdings noch mit 125er. Natürlich habe ich mich sehr einsichtig gezeigt und so blieb es bei Sozialstunden und Maschine ordnungsgemäß vorführen...


    Ist allerdings etwas am Thema vorbei, wollte nur drauf hinweisen, da dies in der Regel auch bei Enduros ala EXC normal ist.


    Viel entscheidener ist ja noch die Frage nach dem Anwendungszweck.

    Soll es ein Alltagsmotorrad sein, welches auch mal son bissl im Gelände fahren soll?

    Oder soll primär enduriert werden.

    Dann wäre mir das was im Schein steht ziemlich egal.

    Naa, schau dir mal nen OhlibsTTX an, der ist schon anders.

    Druck ubd Zugstufe oben am Gehäuse, unabhängig voneinander einstellbar.


    Dort hat es eine doppelte Zylinderwand weshalb das Öl entsprechend fließen kann.


    Bei nem regulären Dämpfer verstellt man ja auch immer mininal die Druckstufe wenn man an der Zugstufe dreht.

    Habe beides gefahren und keinen Unterschied bemerken können.

    Sehe als einzigen Vorteil die besseren Eigenschaften wenn ordentloch heiß gebremst wird.


    Ich verstehe auch nicht wie Leute anhand eines Druckpunktes eine Bremse beurteilen zu können

    Wie sich die Bremse im Betrieb und bei Wärme verhaltist interessant, der Rest sekundär bzw. völlig unwichtig.


    Je weniger Handkraft man möchte, je teigiger wird eben auch das Hebelgefühl, allerdings nur im Stand...