Hiha Aktives Mitglied
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Beiträge von Hiha

    Ich war natürlich auch schon bei verschiedenen Ärzten, die konnten mir aber bisher nicht weiterhelfen außer zu sagen: "pausiere das Fahren für X-Wochen"... naja, mir schon klar dass es durch Schonung dann kurzfristig besser wird, aber wenn ich nach X-Wochen eben mit meinem Hobby weitermache, würde das ganze Spiel ja wieder von vorn losgehen, oder nicht?!

    Such Dir einen Sportmediziner, frag ggf. in einem größeren MX-Verein oder an der nächsten Sportuniversität. Möglicherweise hast Du ein ganz anderes Problem.

    Die landläufigen Orthopäden sind hauptsächlich mit der Behandlung von Sesselpupsern beschäftigt und können sich nicht vorstellen, dass sich andere Leute auch mal etwas heftiger bewegen...

    Gruß

    Hans

    Das sieht mir stark nach Kolbenmüsli aus. Vielleicht ist mal ein Ventil abgerissen und hat einen Kolben zerschlagen, was bei der R45 ja nicht so selten vorkommt. Normalerweise wechselt man dann nicht nur den Kolben, sondern putzt innen auch mal durch...

    Gruß

    Hans

    Ja, die schließen üblicherweise kurz bei Erreichen der Scheitelspannung. Es gibt mittlerweile auch welche mit IGBT oder MOSFETs, die öffnen hochfrequent. Dadurch dass die Spannung dann aber zusammenbricht, fließt auch nicht der volle Strom, weswegen die Bremswirkung auch nicht so hoch ist.

    Ich hab bei meiner Renn-XT nur die Lichtspule ausgebaut und die Zünderregerspule drin gelassen.


    Gruß

    Hans

    Butter ist das einzige mir auf Anhieb einfallende Wort, das je nach Region mit allen drei Artikeln angesprochen wird. "Das Butter" gibts in bestimmten Gegenden Altbaierns nämlich auch. "Der Butter" sowieso...

    Gruß

    Hans

    Das Drähte abzwicken bringt nix, ab höheren Drehzahlen bremst das sogar mehr als wenn sie kurzgeschlossen wären. Hat mir zumindest mal ein Elektromaschinenbauer erzählt, der sich mit der Herstellung solcher LiMas befasst.

    WENN, dann musst Du die überflüssigen Pole aus dem Blechpaket absägen. Das einzige Problem: Welche die Überflüssigen sind, das musst DU herausfinden. Und das ist nicht so einfach, denn auch Pole die auf Anhieb überflüssig aussehen, können durchaus am magnetischen Fluss mitwirken :)

    Gruß

    Hans

    Nach stärkeren Verbiegungen um mehrere zentimeter sind die Rohre oft oval, das sollte man dann besser bleiben lassen. :saint:


    Wenn das Prüfen/Messen in der Drehbank zu umständlich ist, kann man auch die Bettführung per Lichtspaltprobe und Fühlerlehren verwenden. Geht schneller, und man sieht die eigentlich verbogene Stelle oft besser.

    Gruß

    Hans

    Bei 2mm ist das noch gut machbar. Hartholz hat bei mir nicht lang gehalten, ich hab Polyamidformen gebastelt, und die Rohre unter der Presse mit Manometer gerichtet. Auf 1/10 ging das immer.

    Gruß

    Hans

    3. Und nun der tatsächliche Fehler: 2 Schaltklauen waren verzogen. Ich hatte diesen Fehler ausgeschlossen, da diese aus Guß sind. Wenn ich zeit habe, werde ich mal Bilder einstellen.

    Mach das mal, das sind nämlich mit ziemlicher Sicherheit Schmiedeteile. Die verbiegen gern bei einem Sturz, wenn der Schalthebel nicht wegklappt, oder der Fahrer ein grober Lackl ist.

    Gruß

    Hans

    Am Zylinder kann ich nix erkennen, da würd ich eine Rissprüfung mit Farbe machen.

    Am Kopf hats ja die ganze Aussenplatte von einem Steg abgerissen, an den mans auch wieder anschweissen sollte, sonst siffts später latent. Dazu würd ich die Risse großzügig bis zum Steg runter ausfräsen, und mit WIG zuschweißen. Wegen Verzug hätt ich wenig Angst, ist ja nur aussen. Drüberplanen muss man so oder so.

    Gruß

    Hans

    Die Zweitaktdiesel mit Ventilen haben meist nur Auslassventile im Kopf, und Einlass-/ Überströmer in der Zylinderwand. Und damit Öleintrag ins Abgas. Schwierigkeiten beim Ventilzweitakter treten auf, sobald man hohe Drehzahlen möchte. Die Nockenwelle rotiert beim Zweitakter doppelt so schnell, also mit Kurbelwellendrehzahl, aber die oszillierenden Massenkräfte steigen quadratisch. Viermal so harte Ventilfedern wären die Folge...

    Gruß

    Hans

    Flüssigmetall wird problematisch wenn der Riss durch ein Schraubenloch geht.

    Ich seh kein Problem beim Schweissen wenn der Riss nur aussen liegt. Das ist ein sehr normales und prozesssicheres Verfahren. Ventilausbau ist ja eher kein Problem, schadet eh nicht, wenn der Kopf mal herunten ist.

    Übrigens sollte im Kühlwasser auch im Sommer Korrosionsschutz sein, der i.d.R. auch gegen Gefrieren schützt.

    Gruß

    Hans

    Rehm, Fronius, Merkle ... bauen halt Profigerät für den Dauereinsatz, da muss das Gerät funktionieren, und das kostet. Ich hab auf solchen Dingern gelernt, aber aus Budgetmangel hab ich für die Firma ein Stahlwerk WIG AC/DC angeschafft. Ja mei, Chinakracher ists schon, und zu genau unter die Haube reinschaun darf man nicht, sonst Erblindungsgefahr wegen fliegender Verdrahtung, aber für knapp Vierstellig gibts halt nix in der Leistungsklasse. 200A AC beim Aluschweißen bringt das Gerät, die Funktionen sind vielseitig, und fünf Jahre Garantie gibts halt auch nur, weil's sogut wie keiner Dauereinsatz verwendet. Ich bin weitgehend zufrieden damit, einen Garantiefall hatte ich gleich am Anfang, die Abwicklung war problemlos und recht flott.

    Gruß

    Hans