JanWu Profi Mitglied
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Beiträge von JanWu

    Nur dann, wenn es sich um eine Gesellschaft / juristische Person handelt. Das Impressum lässt eher auf einen Einzelunternehmer schließen und ich glaube auch eigentlich nicht wirklich, dass der zahlungsunfähig ist. Der stellt mehrmals pro Woche mehrere - unter Anderem auch hochpreisige - neue Artikel in den Shop ein, da wird er den Lieferanten auch, wenn es sich um Dropshipping-Angebote handeln SOLLTE nicht als schlechter Zahler bekannt sein.


    Ich glaube, der hat nur einfach keinen Bock drauf, den Leuten die Kohle zurückzugeben...aus welchem Grund auch immer.


    Mir fällt auf, dass der Thread hier seit 2013 existiert und bisher ganze sieben Leute was zu meckern haben...und von diesen Sieben haben sich Einige extra angemeldet, um meckern zu können und einige Andere haben so wenig Beiträge geschrieben, dass sie wohl das Internet auch nur alle paar Jahre mal anschalten, wenn sie ihren Frust loswerden wollen. Stünden diesen sieben und den vermuteten jeweils sieben Weiteren in anderen Foren in diesem Zeitraum nicht das Tausendfache an zufriedenen Käufern entgegen, würde es den Laden einfach schon lange nicht mehr geben.



    Betrug setzt auch Vorsatz voraus, das wage ich aber zu bezweifeln. Tatsächlich handelt es sich in dem Webshop um unverbindliche Darstellungen, zu denen ein Interessent mittels einer Bestellung ein Kaufangebot machen kann. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter das Angebot dann explizit annimmt. Das wird er vermutlich bei Dingen, die gar nicht mehr lieferbar sind, eher nicht tun, aber eine Annahme ist erstmal notwendig, um ein Lieferdatum für einen eventuellen Lieferverzug zu haben...

    Forder doch gleich die Todesstrafe für den Schwerstkriminellen...


    Ist zwischen euch überhaupt ein Vertrag zustandegekommen oder hast du ihm einfach unaufgefordert Geld überwiesen?



    Der Staat hat die Aufgabe, Straftäter nach der Tat zu bestrafen, damit er sich hoffentlich bessert. Er hat nicht die Aufgabe, jemandem präventiv zu verbieten, ein Geschäft zu betreiben, weil er ja dabei wen bescheixxen könnte. Das trifft dann nämlich auch auf dich und jeden anderen zu...schließlich KÖNNTEST du ja.



    Das hier hat in etwa die Bedeutung von illegaler Müllentsorgung oder Falschparken. Wenn du es mal mit richtig bösen Jungs zu tun hast, dann merkst du das schon.

    Ein Shop wird nur abgeschaltet, wenn man seine Providerrechnung nicht zahlt oder ihn selbst offline nimmt.


    Solange da nichts gesetzwidriges angeboten wird, haben die Rechtsverdreher damit nichts zu tun...der Shop kann sogar online bleiben, wenn man tot ist...der wird dann erst rausgenommen, wenn die Angehörigen dem Anbieter sagen, dass der Domaininhaber verstorben ist.



    Bloß, weil jemand bei einem kleinen Anteil seiner Kunden gesetzes- oder sittenwidrig handelt, heißt das nicht, dass er seinen Betrieb nicht weiterführen darf. Dafür muss schon was erheblich Schwerwiegenderes vorfallen. Hier in der Gegend gibt es so einen Spezialisten, der sich immer wieder mit ganz seltsamen Geschäftsmodellen selbstständig macht, beispielsweise hat der mit ein paar "Geschäftspartnern" auf allen möglichen Webseiten "Erlebniscoupons" zu Schweinepreisen verkloppt...wie z.B. halbe Stunde Lambo fahren für 19 Euro oder so ein Blödsinn, aber auch teurere Sachen wie Rennstreckenfahrten usw, die dann schon halbwegs Geld gekostet haben, aber immer noch weit billiger als normal waren. Klar, dass bei solchen Preisen (eine halbe Betriebsstunde im Lambo kostet ERHEBLICH mehr, da müsste man eigentlich schon hellhörig werden...) solche Mengen an Coupons verkauft wurden, dass da in kurzer Zeit richtig die Kasse geklingelt hat...und man diese Fahrten niemals abarbeiten kann, weil der Tag nur 24 Stunden und das Jahr nur 365 Tage hat. Die hätten jahrelang rund um die Uhr Leute fahren lassen müssen, um das abzuarbeiten. Die hatten das aber offenbar nie vor, sondern haben nach einigen erledigten Abwicklungen angefangen, die Leute alle immer weiter zu vertrösten. Rückzahlungen kamen dann auch nie. Denen wurde dann natürlich irgendwann das Handwerk gelegt, aber da war der Großteil der Kohle natürlich schon "weg". Teil der Strafe war dann, dass die 3 Jahre lang nicht mehr selbstständig tätig sein durften...aber die waren auch mal ein ganz anderes Kaliber als einer, der ab und zu mal ein paar Sachen nicht liefern kann und augenscheinlich solche Geldprobleme hat, dass er gezahlte Beträge nicht mehr zurückzahlen kann...

    Naja...wenn ich da so drüber nachdenke, fallen mir nicht viele Situationen ein, in denen ich Kopfrechnen müsste.


    Preise sind meist von oben vorgegeben und wenn man ein Angebot kalkuliert, hat man da im Normalfall Programme oder eine Excel Tabelle für, in der schon alle Details vorgegeben sind.


    Wichtig ist eher, dass die Leute wissen, wie sie zum Ergebnis kommen...und ganz besonders wichtig da dann, dass sie wissen, wie sie den Netto- aus dem Bruttopreis ausrechnen, weil man da eben nicht einfach 19% abziehen kann, da der Bruttopreis nicht 100% sondern 119% ist. Da können sie ruhig einen Rechner benutzen, spielt ja keine Rolle. Bei 10% von 10 Euro ist das natürlich eher peinlich...


    Der Lohnsklave, der deine Pakete packt, muss ja nur in der Lage sein, Zahlen abzulesen und die den Zahlen entsprechenden Mengen ins Paket legen.


    Dass du einen Mitarbeiter findest, der von sich aus nochmal beim Kunden nachfragt, ob die Bestellung wirklich so beabsichtigt ist, wenn da Artikel drin sind, die nicht zueinander passen, obwohl sie es offensichtlich sollten, kannste eh komplett vergessen, reduzier deine Ansprüche auf die Basics :D

    hab mir vor tagen ne 24 kg rundhantel gekauft,damit läßt sich prima rücken beine u etwas schulter u nacken trainieren,wird dann ähnlich benutzt wie beim kreuzheben.für ab u zu mal ganz gut.


    Meinst du eine Kettlebell?


    24kg ist da aber keine Anfängergröße mehr :D


    Ich glaube, meine Größte hat 18kg oder so, das find ich schon viel...hängt natürlich von der Anzahl der Wiederholungen ab :P





    Heimtrainer hab ich wie Rudergerät von Maxxus und find das Zeug fürs Geld ganz gut. Ist natürlich made in Fernost, aber man hat halt ein ganz gutes Preis- / Leistungsverhältnis.



    Bestes Trainingsgerät ist ein anständiger 140cm-Boxsack.

    Auf den Webseiten, auf denen ich so surfe, gehen immer nur Fenster von Tiffany oder Amber auf, die zufällig 3km von mir entfernt ist und mich zu hartem, unverbindlichem Sex überreden möchten.


    Dabei müssten die bei dem Wetter andere Sorgen haben....bei 3km müssen die eigentlich mitten auf irgendeinem Feld oder im Wald wohnen. Wahrscheinlich wollen die nur vögeln, um sich bei der Kälte mal bissl zu wärmen.

    wobei sich diese Kosten steuerlich betrachtet zumindest zum Teil relativieren



    Wie können sich Kosten steuerlich relativieren?


    Der "kannste ja von den Steuern absetzen"-Spruch muss irgendwann mal von Leuten in die Welt gesetzt worden sein, die überhaupt keine Ahnung von sowas haben und hat sich dann wohl in den Köpfen der Allgemeinheit eingebrannt. Die Leute denken tatsächlich, dass das alles kostenlos ist, weil man es "absetzen kann".


    Jede Ausgabe mindert erstmal den Gewinn...und wenn man überhaupt keinen Gewinn macht, erhöht sie nur den Verlust. Um etwas ausgeben zu können, muss man erstmal genug verdienen, um das Geld dafür zu haben und wenn man das Geld dann ausgegeben hat, ist es erstmal weg. Wenn man nun 1000 Euro netto an Betriebsausgaben hat, heißt das aber nicht, dass man deshalb 1000 Euro weniger Steuern zahlt. Nein, man hat nur 1000 Euro weniger Gewinn und muss eben 1000 Euro weniger Gewinn versteuern. Die Steuern auf 1000 Euro Gewinn sind aber keine 1000 Euro (bis jetzt zumindest, man weiß ja nie, was die Zukunft bringt), sondern nur ein (je nach Steuersatz mehr oder weniger) kleiner Teil dessen. Man muss also viel Geld ausgeben um nur wenig Steuern zu "sparen". Das ist aber nicht wirklich "sparen", man legt grundsätzlich immer drauf. Wenn man nun ohnehin schon nur sehr wenig oder gar keine Steuern zahlen muss, weil man Gewinntechnisch nahe der Freigrenze liegt, hat man sogar so richtig gar nichts davon, weil man die Steuerlast schwer senken kann, wenn man eh schon keine Steuern zahlt.



    Geht es jetzt um große Anschaffungen, also nicht um geringwertige Wirtschaftsgüter, müssen diese Ausgaben dann sogar über mehrere Jahre abgeschrieben werden, man darf also die Steuerlast nicht sofort in dem Jahr um den vollen Betrag senken, in dem die Ausgabe angefallen ist, sondern muss das z.B. beim Geschäfts-PKW auf 6 Jahre verteilen.


    Man muss für einen Arbeitsplatz grundsätzlich erstmal richtig investieren und insbesondere da, wo schweres Gerät oder Fahrzeuge im Spiel sind, dauert das erstmal Jahre, bis der neue Arbeitsplatz dem Unternehmen wirklich den ersten Euro Gewinn einbringt. Vorher wird im Grunde nur dafür gearbeitet, dass sich die Vorabinvestition amortisiert.

    Der Unterschied zwischen dem Bruttopreis für die Arbeitsstunde und dem Nettolohn des Mitarbeiters liegt aber nicht nur an USt, Gewinn des Unternehmers und Lohnnebenkosten Steuern.



    Ein Arbeitsplatz kostet richtig Geld...komischerweise denkt da niemals jemand dran, es scheinen alle davon auszugehen, dass ja sowieso alles vorhanden ist. Tatsächlich muss man aber erstmal alles besorgen, was der neue Mitarbeiter dazu benötigt, um seine Arbeit machen zu können.


    Natürlich ist das in jeder Branche unterschiedlich...bei mir ist das noch halbwegs überschaubar, erstmal brauche ich aber mehr Platz, einen weiteren Packtisch, der meinen Anforderungen genügt, einen weiteren Büroarbeitsplatz inkl. PC und allen Programmen drauf, die ich bei mir benötige und natürlich massenweise Kleinkram, der halt an jedem Arbeitsplatz benötigt wird...inkl. Videoüberwachung am Packtisch zum Filmen der Packvorgänge und all sowas.


    Eine Autowerkstatt kann keine 10 Leute einstellen, wenn sie eine 20m² Halle mit einer Bühne hat...da muss mehr Platz und mehr Bühnen her und an jedem Arbeitsplatz sauteures Werkzeug. Der Handwerker, der 6 Mitarbeiter hat, braucht vermutlich mindestens 4 Fahrzeuge...wie sollen die Leute sonst zur Baustelle kommen? Auch hier wieder massenweise teures Werkzeug für jeden Mitarbeiter, schließlich sollen die alle was tun und nicht rumstehen, solange ein anderer das Werkzeug benutzt.


    Das alles benötigt Verbrauchsmaterial, muss gewartet werden, manchmal ist was kaputt, manches braucht Versicherungen, dann verschwindet mal was...und nach all den Kosten muss noch genug übrig bleiben, um was zu verdienen und Rücklagen anzuhäufen, um den Mitarbeiter auch im Krankheitsfall weiter bezahlen zu können.


    Kann sich jeder selbst ausrechnen, ob da wirklich so viel übrig bleiben kann, wenn man vom Kunden 50 Euro netto pro Stunde nimmt und der davon ausgeht, dass der Scheixx Handwerker damit seinen feudalen Lebensstil mit Ferraris in verschiedenen Farben für jeden Wochentag finanziert.


    Der Krankenschwester fallen jedenfalls alle diese Kosten nicht an...die braucht ein paar Liter Sprit oder eine Busfahrkarte am Tag, macht ihren Job mit all den Gerätschaften, die ihr zur Verfügung gestellt werden und fährt danach wieder nach Hause, ohne sich über die Kosten ihres Arbeitsplatzes Gedanken machen zu müssen.


    Nach deiner Theorie ist ja jeder seines Glückes Schmied und braucht nur mehr zu hackeln um auch auf die Sonnenseite zu wechseln, trotzdem bleiben aber diese Jobs die erledigt werden müssen und auch dementsprechend bezahlt gehören.


    Wenn die Sonnenseite für dich allein durch viel Geld definiert wird, kann es grundsätzlich jeder schaffen...aber meistens ist es dann doch eher so, dass die Schattenseite der Sonnenseite ist, dass man im Grunde gar keine Freizeit mehr hat und nur noch für die Arbeit "lebt". Die bösen Reichen haben in der Regel selten Zeit für ihre Familien, ihre Frauen gehen fremd und die Kinder erhalten ihre Aufmerksamkeit in Form von Bargeld. Bei Selbstständigen kommt dann noch die ständige Angst vor einer Pleite hinzu, weil man im Grunde das komplette finanzielle Risiko selbst trägt. Ob das jetzt die Sonnenseite ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.


    Theoretisch kann es jeder schaffen, der vernünftige Mensch wählt aber in der Regel etwas Geregeltes mit Freizeit, die ihm Lebensqualität ermöglicht und bei dem er kein finanzielles Risiko trägt.



    Das Problem ist nicht, dass es nicht jeder schaffen kann, sondern dass normale Jobs für normale Leute kein normales Leben mehr ermöglichen.

    :D



    Ich hatte erst überlegt, ob ich das mit dem Klauen in meinem Text noch unterbringe, aber da muss man immer damit rechnen, dass alle protestieren und einen beschimpfen, weil man sagt, dass im Grunde jeder Mitarbeiter sich dann und wann mal bedient, wenn sich die Gelegenheit ergibt :D


    Völlig egal, ob es um Geld geht oder um Ware oder so simple Sachen wie Kugelschreiber oder sonstiges Büromaterial. Ich habe schon als Kind gelernt, dass das offenbar völlig normal ist, mein Onkel hat bei einem großen Münchner Elektronikkonzern gearbeitet und hat die gesamte Verwandtschaft mit Büromaterial versorgt...genau wie alle seine Kollegen.


    Als Selbstständiger mit Mitarbeitern weiß man: brauchst du pro Jahr eine Europlatte Kopierpapier, bestell drei...dann musst du vielleicht erst im September nachbestellen, um über das Jahr zu kommen :D

    Wenn der "Staat" unzählige Milliarden für "Fremde" raushaut und trotzdem dauernd von Überschüssen faselt, während die Leute, von denen diese Überschüsse kommen, teilweise nicht wissen, wovon sie Nahrung kaufen sollen, dann ist doch wohl ganz eindeutig, wie man Unternehmen und die Arbeiter entlasten kann...durch massive Steuersenkungen.



    Außerdem ist doch wohl klar, warum die Großindustrie nicht einfach die Gehälter senken kann...ein Wort: Gewerkschaften.


    Ein Handwerksbetrieb sucht sich halt einen anderen Mitarbeiter, wenn einer nicht zufrieden ist, bei tausenden Arbeitern wird das schwierig, das mal eben auf die Schnelle unkompliziert zu regeln. Aber auch die Großindustrie arbeitet ja schon lange mit Zeitarbeitern, die machen die gleiche Arbeit, aber kriegen halt nicht annähernd das, was die alten Festangestellten mit den alten Verträgen bekommen.