wuddy-ktm Aktives Mitglied
  • Mitglied seit 9. November 2008

Beiträge von wuddy-ktm

    Zum Thema Öl: Hatte ja auch eine 300er TPI, Modell 18 mit 300 Bh. Ich verwendete das empfohlene Motorex Cross Power und hatte nie Probleme. Kumpel seine 21er 300er hatte jetzt vor kurzem einen Kolbenfresser bei 60 Bh. Er verwendete auch Motul 710. Ich würde da keine Experimente eingehen. Zuviele Faktoren sind unbekannt. Wie verhält sich das Öl im Luftwirbel (wird ja nicht dem Benzin beigemischt), sprich Verneblung, Benetzung, spätere Auswaschung durch Einmischung von Benzin an den Überströmern etc.... Der Motor wurde mit Motorex entwickelt, da weiß man das funktioniert.

    nein um die Uhrsache warum sie wenn vom Ständer auf den Rädern steht ca 10-15cm einsackt

    Ist genügend Luftdruck drauf? Zuviel einsacken geht eigentlich nur, wenn der Druck zu klein ist. Wäre der Hauptkolben undicht, würde die Gabel mit der Zeit komplett einsacken. Kommt Druck aus der Entlüftungsschraube der Gabel? Wenn ja ist die Luft-Cartridge undicht (Dichtring Kolbenstange). Dann baut der Druck sich in der unteren Hälfte der Luftkammer ab und die Negativkammer bietet dann zu viel Gegendruck.

    Beim Trax sehe ich keine Probleme das für's Hardenduro abzustimmen. Inwieweit jetzt die Standardabstimmung passt ist sicher Geschmackssache und abhängig von den Vorlieben.


    Bei der CV besteht in meinen Augen aber ein kleines Problem. Richtig feines Ansprechen ist schwierig zu realisieren. Grund: Das Cone-Valve-System kann nicht mit Float verbaut werden. Es besteht maximal die Möglichkeit es ohne Vorspannung zu verbauen. Heißt die Feder welche das Conevalve daran hindert nachzugeben (also die Dämpfung erzeugt), muss das Conevalve beim Ausfedern ja wieder komplett verschließen, sonst wird die Zugstufe nachteilig beeinflusst. Beim Einferdern wird dadurch ab dem ersten Moment relativ viel Dämpfung erzeugt. Es gibt Leute, welche das Basevalve dann entsprechend in der Dämpfung schwächen, um das zu kompensieren. Ist aber eher kontraproduktiv, da dadurch Kavitation am Conevalve entstehen kann.

    Abhilfe würde beispielsweise eine geteilte Feder für das Conevalve schaffen, sodass Dämpfung über die stsrke Feder erst ab einem gewissen Float erzeugt wird und eine schwache Feder das Ventil schließen lässt. Quasi das klassische System über Shims + Checkvalvefeder. Habe ich aber noch nicht gesehen....

    Gebe ich dir recht. Aber bei zu viel Druck in der N²-Blase lässt das kleine "Überdruckventil" Öl entweichen beim Einschieben der Kolbenstange, weil das verdrängte Öl den Weg des geringsten Widerstandes geht. Die Blase gibt nicht nach durch zu hohen Druck, darum fließt es aus dem Ventil.

    Das Ventil ansich kann natürlich auch defekt sein.

    Oder das Midvalve ist im Verhältnis zum Basevalve zu straff ausgelegt, sodass zu viel Öl beim Einschieben der Kolbenstange hinter dem Basevalve fließt. Aber dann ist auch eine Vermischung des Öl's von der Cartridge und der Außenkammer gegeben, weil der Dichtring bei entstehendem Unterdruck in der Zugstufenkammer nicht mehr richtig abdichtet.


    Unterm Strich würde ich die Gabel jemandem geben der Erfahrung damit hat 8o

    Fahrwerk ist eben viel Geschmackssache 8)


    Aber zwecks der Balance. Die OEM Federraten empfinde ich schon in Harmonie zueinander, auch wenn deutlich zu weich. In der 300er müsste OEM ja 4.2 N/mm und 60/63/66 N/mm verbaut sein ( gehen wir hinten mal im Mittel von 63 N/mm aus). Bei einer 4.0er vorne wärst du laut OEM Empfehlung bei 57/60/63 N/mm. Da ist die 75er ca. 25 % über der Empfehlung....

    Interessante Beobachtung.
    Zumindest beim Anfahren sollte der Dämpfer egal sein: Am Stillstand und beim langsamen losfahren muss der Dämpfer kaum bis gar nix arbeiten.


    Wie schwer bist Du netto/nackig?

    Doch, gerade wenn Kanten beim Anfahren stören. Probiere einfach mal eine gleiche Anfahrt mit Kante mit originaler Vorspannung und einmal mit 10 mm mehr. Dazwischen sind Welten....

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    Beim Extrem Enduro hängen die Fahrwerke sehr tief drin.

    Ganz andere Abstimmung auch schon optisch zu sehen. :huh:

    Richtig. Die fahren sicher einen Durchhang von 120 mm und mehr....

    .... als Nachteil empfinde ich das man ein sehr gutes Gleichgewicht auf dem Moped braucht .. soll heißen die Füße oder Fuß so wenig wie möglich von den Rasten nimmt , extrem bei technischen Anstiegen 🤔😩, wo man viel mit der Hüfte und dem Gewicht arbeitet sollte , als leihe die Füße nimmt ,verliert er schnell an traktion was das selbe beim wieder los fahren an extreme steilen Passagen bedeutet … bekommt man die Füße auf die Rasten ,ist der Spaß an Steigungen grenzenlos … beim Serien Dämpfer find ich den Kompromiss da besser … im direkten vergleich würde ich aber den Trax immer wieder bevorzugen …

    Die Aussage deutet auf eine ungleiche Balance hin. Klar ist es immer besser die Füße auf den Rasten zu lassen um Traktion am Hinterrad aufzubauen, aber der Trax sollte diesbezüglich nicht schlechter sein wie der OEM.


    Meine Interpretation dazu:

    Außer das ich die Feder hinten zu hart im Verhältnis zu vorne sehe, ist entweder deine Federvorspannung zu groß. Würde max. 7 - 8 mm empfehlen. Oder deine Lowspeeddämpfung ist zu stark... beim Anfahren aus dem Stillstand hat der Lowspeedeinsteller den meisten Einfluss. Bist du etwas in Fahrt beginnt sehr früh der Einfluss des Highspeedeinstellers, den vielleicht mal schrittweise öffnen...

    Aber 4.0 N/mm Vorne und eine 75 N/mm hinten finde ich schon sehr aus der Balance. Fahre ja selbst ein Trax in meiner 350 EXC 20, auch mit 75 N/mm. Habe persönlich ein Leergewicht von 90 kg, also fahrfertig an die 100 kg. Vorne kann ich zwischen mehreren Gabeln wählen. Habe eine mit 4.6 und eine mit 4.8 N/mm Federn. Damit empfinde ich das Motorrad in einer guten Balance, wobei ich eher zu 4.8er tendiere. Fahre nun selten Extremenduro, eher klassisches.

    Aber mit deinen 4.0er und 75er muss das Moped wenn es mal kurz schneller wird sehr zapplig werden.... ?

    Denke eher 4 Speichen damit das Ventil des Hochdruckschlauches nicht abreißt. Man soll es ja in Drehrichtung hinter dem Reifenhalter platzieren. Falls der rote Hochdruckmantel sich auf der Felge windet bzw. streckt, ist so eine möglichst kurze Strecke gegeben.

    War doch immer bei dem Mitas XT 754 mit nur einem Reifenhalter das Problem. Dort wurde bei weichem Mousse oft der Stahlgürtel beschädigt, da der Reifen insich soviel arbeitete, dass er vor dem Reifenhalter stauchte und dort kaputt ging.