wuddy-ktm Aktives Mitglied
  • Mitglied seit 9. November 2008

Beiträge von wuddy-ktm

    Nochmal zurück zum klassischen Dämpfer und dem angeblich ominösen Problem des wandernden Dichtkopfes. Fügte einen Sicherungsdraht an der Staubkappe und dem Gummipufferanschlag ein. Wäre der Dichtkopf gewandert hätte der Draht die Staubkappe runter gezogen. Ist aber nichts passiert :/. Bin sogar extra MX gefahren.... ^^. Der Dämpfer war mehrmals am Ende des Federweges, somit sollten auch hohe Einferdergeschwindigkeiten geherrscht haben. Es ist immer noch das N10Z Ventil verbaut.

    Der Alurahmen kann sich bei Krafteinwirkung verbiegen und bleibt danach trotzdem stabil und erfüllt seinen Zweck bis zum Rennende etc.. Im nachhinein kann er auch gerichtet bzw. geschweißt werden. Ein Kunststoffrahmen bricht und ist dauerhaft defekt.

    Klemmen wäre auch der Extremfall. Aber dennoch ist das Thema berechtigt. Durch die Klemmung wird das Standrohr der Gabel oval. Die Kraft welche die Führungsbuchse des Tauchrohrs ausübt wird somit auf eine kleinere Fläche verteilt. Verschleiß nimmt zu. Allerdings habe ich noch keine WP-Gabel gesehen wo die Beschichtung an dieser Stelle der Klemmung defekt war. Einer meiner CC-Gabeln ist Baujahr 2008 und hat dort keinerlei Anzeichen einer Beschädigung. Habe aber schon drei CC- Kayaba-Gabel aus einer Yamaha gesehen, wo an dieser Stelle die Beschichtung schon stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Baujahr war ziemlich identisch. Ob das jetzt an der Beschichtung oder den Gabelbrücken von Yamaha liegt weiß ich nicht.


    (P.S. Mein Bruder wollte in seiner Beta 300 RR die OEM CC-Marzocchi (auch verschlissen) gegen eine Kayaba tauschen. War aber auch nicht so clever eine gebrauchte zu kaufen 8o)


    Habe noch ein Bild gefunden....

    Du hast natürlich Recht, ich meinte auch die Beschleunigung.


    Warum sollte das so sein? Aus der Sicht des Rades federt beides (vorne wie hinten) mit der selben Geschwindigkeit ein. Die Gabel hat nahezu ein Hebelverhältnis von 1:1 ( je nach Lenkkopfwinkel) und der Dämpfer ca. 3:1. Das heißt auch die Beschleunigung ist dreimal kleiner. Anders sieht es mit den Drücken aus. Diese sind bedeutend größer im Dämpfer. Schätzungsweise dreimal zu hoch. Kommt natürlich auf die zuverdrängende Menge an Öl an (Dämpfergehäuse-/ Cartridgedurchmesser)

    Ist doch der klassische Umbau auf Open Cartridge. Funktioniert definitiv mit reichlich Erfahrungen zwecks Abstimmungen. Aber mit der OEM Zugstufe in beiden Holmen ist es sicher etwas zuviel an Dämpfung. Auch das Midvalve wird unnötig hart, fühlt sich auch wieder bockig an...

    Im Prinzip soll es mit dem Standardsetting funktionieren. Wird es sicher und auch eine deutliche Verbesserung darstellen. Habe es aber nicht probiert, da es mir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel zu weich sein wird. Vor allem mit der OEM Zugstufe habe ich meine Schwierigkeiten, ist mir viel zu flummihaft.

    Vermutlöich wegen dem Bremshebel der da beim hoch klappen im Weg wäre . Ist beim Gasmopped auch so ähnlich das die originale Raste da kein " Fleisch " hat .

    Ich würde ja eher auf den Kickstarter tippen. Damit beim Durchtreten und Anschlag auf der Raste kein Schaden am Kickstarter entsteht. Ist sicher nicht bei jedem Moped möglich.

    Meine Meinung: Bin diese Gabel erst einmal gefahren. Und zwar die AER-ConeValve. Extra für klassisches Enduro abgestimmt für einen Fahrer meines Levels. Über Wuzeln war die Gabel sehr unkomfortabel bis hin zu harten unangenehmen Schlägen in den Lenker. Sie vermittelte ein schlechtes Feedback. Grund denke ich war zum einen sicher das hydraulische Setting, aber auch die Progression durch das Luftpolsters. Die Gabel wird zu schnell hart im Verlauf des Federweges. Sicher von Vorteil für Durchschlagschutz. Aber beispielsweise in Kurven mit Wurzeln, etwas höhere Geschwindigkeit, wird die Gabel durch die Fliehkraft komprimiert. Kommt jetzt ein Schlag durch eine Wurzel wird es schnell unkomfortabel bis hin zum Vorderrad verspringen. Das funktioniert mit einer Stahlfeder bedeudent besser.

    Außerdem finde ich es schwierig im klassischen Enduro vor dem Rennstart noch den Gabeldruck zu überprüfen. Motorrad steht Übernacht im Parc Fermè, vor Rennstart sind 5 Min Zeit... morgens kann es noch sehr kalt sein. Das muss alles beim Druck mit kalkuliert werden. Das wird alles etwas stressig....

    Aber im Vergleich zur Standard 350 EXC-F mit 11.399,-€ zu 12.899,- € in der Unterschied doch gar nicht so gravierend. Den Ansatz das Moped mit einem besseren Fahrwerk anzubieten finde ich jedenfalls gut. Ob es nun eine AER sein muss ist fraglich....

    Moin Erhard,


    würde sagen die Gabel liegt irgendwo dazwischen. An die Performance der CC-Gabel kommt sie noch nicht heran. Aber ich denke da geht noch was. Das Setting habe ich einfach nach meiner Erfahrung erstellt, da ich die Dämpfung des Dynamic Valve nicht berechnen kann. Aber der Holm mit dem Dynamic Valve generiert im Vergleich zum OEM Druckstufenventil schon im Stand deutlich Dämpfung. Auch ist eindeutig eine Veränderung der Lowspeeddämpfung bei einer Klickerverstellung zu spüren. Was beim OEM-Einsteller nicht gegeben ist. Es ist auf jeden Fall eine günstige Maßnahme aus der Gabel gute Performance raus zu holen.

    Kleines Feedback:


    Bin am Wochenende zum fahren gekommen. Gewohnter Single-Trail. Feuchte Bedingungen, zum Ende hin anhaltender Regen. Viele Wurzeln, Waldboden, ausgefahren, Beschleunigungswellen, Anbremswellen, typische Sonderprüfungsbedingungen. Schnelleres Tempo.


    Der Dämpfer funktioniert wirklich nahezu perfekt. Habe erstmal nichts auszusetzen. Sehr feinfühlig, komfortabel, aber dennoch nicht zu weich. Es arbeitet definitiv besser im Gegensatz zum alten defekten Ventil. Es ist straffer in der Lowspeed-Dämpfung. Die Highspeed-Dämpfung ist trotzdem sehr komfortabel. Harte Schläge werden sauber gedämpft. Vermittelt ein sauberes Feedback wie das Hinterrad sich verhält. Traktion, Drift, etc lassen sich sehr schön fühlen. Erstmal einen:thumbup:


    Zur Xplor-Gabel mit dem Dynymic Valve. Im Anhang mein verbautes Setting. Ist angelehnt an meine CC-Gabel. Erstmal. Ich bin echt positiv überrascht :thumbup:. Die Gabel arbeitet wirklich richtig gut. Sie vermittelt ein absolutes sicheres Gefühl. Man bekommt immer Feedback vom Vorderrad. Keine harten unkomfortablen Schläge in die Handgelenke. Über Wurzeln, auch mit hohem Tempo, vermittelt das Vorderrad immer Kontrolle. Selbst in wurzligen Kurven ist die Traktion sehr gut und berechenbar. Der Verstellbereich ist riesig und deckt ein hohes Spektrum ab. Das Setting ist sicher noch nicht optimal ;)


    P.S. Luftkammer ist 100 mm und im rechten Holm ist ein Einsteller im Basevalve verbaut (20 Klicks auf)

    Dateien

    Bei Beta funktionierst seit 2010 bisher bei allen Baujahren super mit zwei getrennten Ölkreisläufen. Will ich nicht mehr missen. :love:

    Warte mal ab. Das halbe Kilo an zusätzlichem Gewicht vom Öl (KTM 1 Liter; Beta 1,5 Liter) wird in den nächsten Evolutionsstufen sicher noch wegrationalisiert :rolling: