wuddy-ktm Profi Mitglied
  • Mitglied seit 9. November 2008

Beiträge von wuddy-ktm

    Ich bin den in Rumänien teilweise mit 0 bar gefahren als das Wetter uns mit Dauerregen überraschte. Allerdings langsam. Die Karkasse ist vergleichsweise steif und der Reifen schwer wie Blei. Mein Kumpel ist ihn dieses Jahr in Kroatien (wie immer im Schlamm nach und während Regen) auch mit Tubliss und 0,4 bar gefahren, er fährt nie weniger als 0,3 und hat im Wald, auf Steinen und im Matsch keinen Nachteil gegenüber Michelin Enduro medium oder EF07 grün festgestellt. Die Mischung ist gefühlt ähnlich weich wie beim EF07 grün, die Stollen sind riesig. Ich empfehle den 120er.


    LG Doc

    PS. Vielleicht kann ja friedrich renner auch was dazu sagen, er hat mir den damals empfohlen.

    20220609_173008 Kopie.jpg

    Wie schätzt du die Flankenhöhe im Vergleich zu einem Enduroreifen ein? Entscheidend wäre ja wie er sich um Wurzeln etc. anschmiegt. Stollenhöhe ist ja nicht alles und hohes Gewicht macht die Sache auch wieder träge :/

    Hat jemand Erfahrung mit dem Shinko R- 525 Hybrid Cheater?


    525 Hybrid Cheater Tire
    Hybrid Cheater intermediate terrain Enduro/Extreme single track trail tire finds traction in the most extreme conditions.
    shinkotireusa.com


    Ist das eine Option für Rumänien mit Tubliss? Hatten letztes Jahr doch verstärkt Plattfüsse durch Löcher in den Reifen. Die meisten Extremreifen haben aber eine weiche Karkasse, sodass ohne Luft fahren nur bedingt geht.

    War das Öl im rechten Gabelholm schon grau? Wenn das anfängt ist Aluabrieb drinnen, dann geht der Verschleiß exponentiell nach oben. Vermute ja das die Gabelbrücken dafür verantwortlich sind. Diese müssen nicht umgreifend klemmen. Gerade bei Beta fällt das negativ auf.


    Verrostete ICS-Federn gibt's öfter bei KYB, die Tauchrohre sind auch oft gammlig von innen.


    Die Paarung Tauchrohr zu Standrohr muss Spiel haben. Hätte es kein Spiel, würde die Gabel klemmen. Ob das Einkleben eine gute Idee war habe ich Zweifel. Beim nächsten Auseinanderbauen treibt die obere Buchse die Untere raus. Sitzt die Untere zu fest, rutscht die Obere einfach durch ohne die Untere raus zu treiben. Dann wirds problematisch.

    Zwischen schwer und leicht fahrbar reichen manchmal schon 10 mm Regen aus. Als Veranstalter schwer kalkulierbar wie das Fahrerfeld sich anstellt um dementsprechend die Strecke zu planen.

    Zum Nenngeld: kostet mittlerweile ordentlich, aber das Problem wird wohl sein, dass immer mehr mitverdienen wollen. Schwarzfahrer nach den Rennen zerstören die guten Beziehungen zwischen Eigentümern, Behörden und Veranstalter. Es kommt immer mehr Neid und Missgunst auf, weil es wie überall überhand nimmt.

    Kenne zwei Guide's aus dem Orgateam. Sie sagen selber in 5 - 6 Jahren wird es kaum noch möglich sein dort Motorrad zu fahren, ohne den Stress wie in Polen oder Tschechien zu haben jeden Moment erwischt zu werden.

    Das Servicekit 119994801901 sollte bei allen KYB Gabeln ab 2005 passen. Ich empfehle auch die Cartridgedichtringe + Teflonbuchsen (12.5 mm) mit zu tauschen. Bei den Dichtringen gibt es allerdings drei verschiedene Varianten. Am besten ausbauen und vermessen.

    Wenn du das Alter der Gabel nicht weißt, schau dir die Beschichtung der Standrohre innen an. Sind häufig verschlissen.


    Gruß

    Den Gummi vor 25 Jahren kannst nicht mit dem heutigen Zeugs vergleichen. Ist ja kein Kautschuk mehr drinnen und aus Umweltschutzgründen auch deutlich weniger oder anderer Weichmeicher.

    Schau dir nur Reifen an. Nach fünf Jahren sind die meisten Reifen komplett porös und kannst in die Tonne hauen. Gabs früher nicht.

    Fahre einfach beides nach Lust und Laune. Mache ich auch so. Wobei die 350 er ganz klar das Enduromoped ist, weil sau gute Traktion und daraus resultierende Präzision über Wurzeln, Steine und Bäume vor allem bei schnellerer Fahrt unschlagbar ist. Die 250 2T ist eher das Spaßmoped für die Crossstrecke. Gerade wenn die Gripverhältnisse schlecht werden, ist die Zweitakter klar im Nachteil. Fehlende Drehmoment unten mit agressiver Leistungsentfaltung ab Mitte macht kontrollierstes Beschleunigen schwieriger. Aber dafür macht es einfach saumäßig Spaß :prosit:

    Bin Sonntag eine Runde auf unserem Singletrail gefahren. Fing mit der vordersten Position an. Fuhr sich überraschender Weise gut. Ist unglaublich direkt ohne das es zu nervös wird. Manchmal über Wurzeln etc. könnte man sich einbilden das man den Lenker stärker festhalten muss. Enge Kurven und Richtungswechsel gehen besser. Gibt ein sehr gutes und präzises Feedback. Geschuldet wahrscheinlich auch den fehlendem Gummipuffer in der Brücke, welche in der SX-Variante standardmäßig verbaut sind.

    Versuchsweise dann eine Stellung weiter nach hinten gebaut (4 Positionen möglich). Befindet sich aber immer noch weiter vorne als die vorderste Position an der SX-Brücke. Fahrverhalten wurde wirklich etwas komfortabler, sprich der Lenker wurde ruhiger. Aber immer noch sehr direkt und gutes Feedback vom Vorderrad.

    Positiver Nebeneffekt: ich scheine merklich anders zu stehen auf dem Motorrad und hatte keine Probleme mit den Beinen. Oder es war einfach nur ein guter Tag 8o


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    P.S. Zur Geschwindigkeit auf unserem Singletrails. Würde schätzen 80% der User hier im Forum würden sagen wir sind geisteskrank, wenn wir teilweise 4. Welle von Wurzelkante zu Wurzelkante zwischen den Bäumen düsen. Da darf nicht viel schief gehen, sonst mächtig aua :yeah: :prosit:

    Update:

    habe mir den Renthal 826 (KTM high) geholt. Fahre nicht die originale Gabelbrücke, sondern die Originale von den SX-Modellen. Mit dem 826 komme ich gar nicht klar. Bekomme überhaupt kein Druck auf das Vorderrad und rutsche aus jeder Kurve. Außerdem steigt die Front extrem schnell.


    Darauf hin suchte ich nach Informationen, welche Lenkereinstellung welche Wirkung hat. Fündig bin ich bei Youtube geworden. Dort gibts reichlich Videos zu Mountainbikes. Kann man sicherlich nicht 1:1 übertragen, aber die Physik ist prinzipiell gleich.


    Ein Punkt der mir hervor stach, ist die Position des Lenkers zum Lenkkopf. Sprich, wenn eine Gerade źwischen beiden Mittelpunkten der Handgriffe gezogen wird, spielt der Abstand der Geraden zum Lenkopf für das Händling eine entscheidende Rolle. Bei den Mountainbikes ist dieser Versatz immer nach vorne, bei den Enduros nach hinten. Denke aber die Auswirkung ist gleich.


    SX Gabelbrücke, Lenkerklemmung ganz vorne


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    EC / EXC Gabelbrücke, Lenkerklemmung ganz vorne


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    Ist schon ein deutlicher Unterschied. Je näher diese Gerade den Lenkopf kreuzt, desto direkter wird das Lenkverhalten, je weiter entfernt umso besser wird der Geradeauslauf. Außerdem soll zum Beispiel Armpump bei einem größeren Abstand reduziert werden, da das Vorderrad sich wohl stärker alleine wieder ausrichtet. Wobei ich sagen würde da hat der Nachlauf den entscheidenden Einfluss.



    Vergleich zwischen EXC und SX Gabelbrücke. Klemmung jeweils ganz vorne.

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    Werde es jetzt mit der EXC Gabelbrücke testen und berichten welche Einstellung mit zusagt.

    Ich formuliere mal so: die Lenkerenden neigen nicht nach unten, sie stehen schon ziemlich waagerecht. Aber die meisten fahren den Lenker weiter noch oben gedreht, darum meine Formulierung.