ripper Mitglied
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Beiträge von ripper

    Soweit ich das sehe, ist das Gewicht in den letzten 8 Jahren runtergegangen (letzter Kilo oder 2) und (Achtung Sarkasmus) wichtige Peripherie wie Wasserpumpen wurden so gelegt, dass die Maschine ja genau drauf fällt oder man daran hängenbleibt. An einer frühen 2000er steht irgendwie nicht soviel um den Motor nach aussen ab. Nach 2000 sind die Dinger eigentlich alle schon ziemlich geil von der Bedienung her. Beachte, das vor allem das Wettbewerbsgerät mit grossem Hubraum für den nicht Weltmeister kaum fahrbar ist. Das sind keine Traktoren die ab Standgas durchziehen wie noch in den Neunzigern. Im Zweifel ist kleiner besser und auch 125er für Erwachsene okay. Beim aus dem Busch rauszerren und beim antreten in Zwangslagen gibts für mich nichts besseres.
    Wie ich letztens gelernt habe, wird weil die Kupplungen heute so leicht sind auch viel mehr damit gearbeitet. Dementsprechend braucht ein Motor auch gar keinen Punch von unten mehr sondern man steht im Zweifelsfall auf Vollgas, rollt fast voll auf der Hinterradbremse stehend und moduliert die Geschwindigkeit und das lupfen des Vorderrad dann mit der Kupplung. Passt mir überhaupt nicht, ich roll wo lang und erwarte dann Gaswheelies. Ging bis vor 2000 ja auch weil die Motoren ab Standgas durchziehen und im Standgas selbst auch schon wo entlang tuckern.
    Mit Abstand am meisten Spass hatte ich auf ner getunten 125er Fantic von 1990. Am schönsten und leichtesten zu bedienen war die Kupplung an ner 2006er Sherco. Aber der 290er Motor war so richtig gar nichts für mich. Kaum anzutreten und dann entweder im Berg ausgegangen oder man dreht ein bisschen höher und fliegt hintenüber.
    Beim Trial kommt es fast nur auf den Fahrer an. Demnach kann man mit Geldeinsatz für modernes Gerät genau gar nichts reissen. Moderne frische Reifen drauf (mach ich bevor ich überhaupt das erste Mal mit ner neuen losfahr, wenn mit Schläuchen ggf noch vorne und hinten je 2 Rimlocks wegen dem niedrigen Luftdruck), den Luftdruck soweit runter, dass man fast auf der Felge fährt und los gehts. Ich hab Opas auf 1970er TL125ern gesehen die kamen beim wandern ganz leger überall hin und ich habe oben beschriebene Fantic in ehemaliger Nationalmeisterhand schiere Felsen hochfliegen sehen wo am Tag danach Leute in der Europameisterschaft ihre geregelten Probleme hatten.
    In dem Zusammenhang macht mir dann auch das billigere Moped (angepasst ans jeweilige Budget) mehr Spass weil man sich nicht die ganze Zeit denkt, oh ich könnte den Lack verkratzen sondern mehr sowas wie "da müsste man doch eigentlich hochkommen"

    Wie macht man denn son Update?


    Wenn nur der Motor warm wird kann man ja tatsächlich ne Minute später wieder losfahren. Bei über 35 Grad Aussentemperatur scheint sich der Motortemperaturgeber aber nicht mehr so richtig zu erholen und man steht dann alle naselang. 2 Minuten fahren, 1 Minute schieben in sengender Hitze wird als nach Hause schieben gewertet. Hatte ich bisher nur einmal aber aufeinmal ging mit der Batterie nix mehr. Zeigt nix an, macht nix mehr. 2 Stunden später zu Hause leuchten wieder 3 Lampen als wär nichts gewesen. Da bin ich dann auch von Abschaltung wegen Temperatur ausgegangen. Aber wenn man bedacht an die Sache herangeht, kommt man auch ohne Abschaltung aus, stimmt schon.


    Und zum Thema "Explosivität". Hab schon Übersetzungstechnisch was ausgeholt und in der Ebene ists auch super so zum worüber lupfen. Am steilen Berg kann man auch mit unter 1200 Watt wo hoch kommen. Aber wenns halt so richtig steil ist und man möchte nochmal anfahren gehts halt nicht mehr so kontrolliert und entspannt. Mit nem normalem Bike ohne Motor mit 24 Gängen kommt man da besser entlang. Ein Motorrad wurde nie erwartet.

    Man hört immer wieder mal im Zusammenhang mit Rollerkindern oder bei Gespannfahrern, dass zu grosse Batterien (Autobatterie für die Rollko Anlage/ als Ballast im Beiwagen) das Ladesystem eines Motorrades überlasten und es dann kaputtgeht. Es geht gar nicht darum noch 10 Zusatzlampen dran zu machen , sodass die Lima nicht mehr hinterher kommt sondern einfach nur Installation einer zu grossen Batterie. Mich würde interessieren was genau passiert.


    Ich würde sagen, der Laderegler wird wenn ja sogar weniger belastet, weil die Spannung bei entladener Batterie gar nicht so hoch kommt, als dass er "regeln" also Leistung verbraten muss. Die ungeregelte Motorrad Lima bringt doch eh immer volle Leistung ob die Lampen an sind, die Batterie voll oder leer ist oder ob ich Zusatzscheinwerfer, ne Heizweste, Heizschuhe und Griffe laufen habe und dann die Spannung sich nach zwei drei Stunden auf der Autobahn auf 10,3 Volt einregelt, die Lampen immer matter werden und die Griffe auch nicht mehr so warm sind. Anschieben nachm tanken muss man dann natürlich auch noch...

    Ich hab ja eines der ersten (das?!) erste Egokit nach Australien importiert. War alles schon schwierig genug da wollt ich nicht auch noch mit Fahrrädern rumexperimentieren ob alles passt. Drum hab ich einfach ein Kona Operator geholt wo ich wusste, dass es passt und welches natürlich erheblich mehr kann als ich. Macht aber schon schon Spass son Ding. Mit den Monsterfederwegen und der doch recht exponierten Lage des Motors im Verbund mit der nicht ganz verrutschsicheren Befestigung ist es doch einigermassen lästig an Baumwurzeln hängenzubleiben. Wenn der Motor verrutscht ist die Antriebskette unten und man kann nicht mehr ordentlich treten und muss allen ernstes schieben.
    Wenn man natürlich richtig krass ist und einfach überall drüber fliegt kein Problem.
    Die Befestigung des Kettenspanner ist auch nur ne Frechheit. Einmal Kettenspannung mit dem Finger prüfen und das Ding ist verdreht und nur mit Maulschlüssel und Inbusschlüssel zu richten. Die original verbaute Kettenführung muss entfernt werden um das Kit anzubauen. Ohne fliegt schon öfter mal die normale Fahrradkette ab. Kann sein, dass es da was im Zubehör auch von Ego gibt. Ich hab mir selber was gebogen.
    Freeride und darüber Bikes haben ja auch nur einen Kranz vorne. Beim nächsten Mal gäbs mindestens 2 Kränze vorne. Der erste Gang ist einfach nicht kurz genug für Trialeinlagen. Der Motor hat zwar überhaupt genug Kraft um auch recht steil hochzurollen aber kommt halt nicht so explosiv wie man sich das wünscht.
    Vom Prinzip bin ich überzeugt, Leistung ist begrenzt aber wenn man Fahrradtypisch fahren möchte mehr als ausreichend und es macht riesigen Spass. Aber ich hab auch schon Bikes mit dem Kit im Rahmendreieick gesehen, das wäre glaub schon erheblich geiler.
    Hab die Batterie auch noch nie leer gefahren... immer nur Motor oder Batterie überhitzt daher hats System abgeschaltet und dann gings schiebend wieder zum Auto. Ein 25 Kilo Bike mit zu langen Gängen kurbelt man nicht mehr mal eben zurück.

    Jou Norwegen. Auto weil ich nicht fliege wenn sichs vermeiden lässt. Moped wär theoretisch lustig aber da find ich gar niemand der mitkommt. Im Auto pennen findet schon niemand besonders lustig. Auch bei unter minus 15 draussen rumfahren, zelten und Russengespann am Strassenrand reparieren geht´s langsam in Richtung zu alt für die Scheisse. Abgesehen davon natürlich, dass ich kein Russengespann habe ;)

    Wollt ich schon immer mal sehen, diesen Winter könnts was werden.


    Fragen die sich direkt am Anfang stellen und die mir vielleicht jemand anders der schon mal da war beantworten kann


    Was für Temperaturen kann man erwarten?
    Kann das ein deutsches (Benzin) Auto ohne zusätzliche Ausrüstung? Oft haben die Karren ja Kühlflüssigkeits vorwärmer und sowas.
    Würde wohl auf mein Glück hoffen und ungefähr 4 Tage da oben einplanen daher die Karre ggf durchlaufen lassen.
    Funktioniert LPG bei so tiefen Temperaturen, bekommt man LPG überhaupt?
    Mal abgesehen von Extremwetterereignissen, wie gut sind die Strassen geräumt und kommt man von Höhe Lofoten/Tromso noch bis zum Nordkap? Da war ich ja auch noch nicht.
    Wie weit kommt man mit Frontantrieb und Schneeketten auf normalen Strassen?
    Ist Arsch der Welt,Nordnorwegen mitten im Winter auf Touristen eingestellt und bietet Betten im Motel/ BnB Restaurants oder ist das abgeschnitten und wird für die Wintersaison zugemacht und nur bescheuerte Extremabenteurer mit Zelt und Motorradgespann fahren da hin?


    Gerne auch andere Eingaben was ich unter Umständen vergessen haben könnte. :)

    Trialwandern, dann Trial fahren. Die Geschwindigkeiten sind sehr niedrig. Dafür trägt man fast keine Schutzkleidung. Wenn man krasse Sachen probiert klatscht man halt mal gegen ne Wand und halbe Sekunde später kriegt man noch das Moped auf Vollgas an die Birne.
    Aber selbst bei ambitionierter Gangart war ich auf Singletrails meist so langsam, dass man noch korrigieren konnte oder zumindest auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen, dann einfach hinstellen und das Moped ohne Fahrer in den Abgrund stürzen sehen konnte. Insgesamt hatte ich bei solchen Aktionen mehr Angst vor wilden Tieren die einen aufessen könnten als Verletzungen.


    Weil sich die Dinger wie ein Fahrrad fahren, werden schonmal Berge auch in DH Manier einfach rollen gelassen genommen und Wassergräben als Sprungschanzen genommen. Dafür sind vorallem die Bremsen nicht gemacht und weiterhin trägt man nicht genug Schutzkleidung um sich bei 70 langzumachen.

    Beim 2 Takter ist das ein wenig umfangreicher: Es gibt nämlich 2 Verdichtungen. Die eine ist die geometrische und die andere die tatsächliche. Die geometrische kann man leicht mittels geplantem Zylinderkopf, Kopfdichtung, oder auf Kolben aufgeklebtem 10 Pfennigstück erhöhen. Das bringt bei allen Drehzahlen erhöhten Verbrennungdruck, mehr Kraft und mehr PS. Speziell bei kleinen Motoren die man viel mit Vollgas betreiben kann bemerkt man hier deutliche Veränderungen. 125er und sowas. Die tatsächliche ist dann die, die sich durch die Steuerzeiten ergibt. Zusätzliches Gas, dass eigentlich gar nicht in dem geometrischen Raum sein sollte wird mitverdichtet und es ergibt sich somit künstlich eine Verdichtungserhöhung und auch hier ein Zuwachs an Verbrennungsdruck. Bei diesem kommt es aber komplett auf die Abstimmung an. Wenn die Resonanzfrequenz für unten rum optimiert ist oder "weiter optimiert" wird ergibt sich eben Kraftzuwachs unten rum, wenn man die Steuerzeiten auf den oberen Drehzahlbereich optimiert ergibt sich hier mehr Leistung. Wenn man denkt geometrische Verdichtung ist aber zahm, erhöht es dann auf normale Werte und dann kommt die tatsächliche Verdichtung dazu, schiessen die Werte in die Höhe. Wenn man übertreibt gehts verliert man zuerst Leistung oder muss durch zahmere Zündeinstellung künstlich weniger Leistung erzeugen und danach gehts dann auch relativ schnell schon kaputt. Somit sind beide Sätze richtig.
    Am Mofa wirkt 0,2mm abgeplant jedenfalls Wunder... Hm... ich sollte fast mal meinen Roller dahingehend beäugen..

    Vielleicht einfach nochmal in sich gehen und überlegen wie viel Offroadanteil tatsächlich kommt und wie schwierig es wird. Sowas wie das offroad Touristenstrassenhighlight der Alpen und überwachsene Feldwege fahre ich auf ner Suzuki SV 650 auf Metzler Z4. Wenn nen Bergrutsch kommt und es mal 30 m es ein bisschen näher am Abgrund entlang gibts kurz erhöhten Puls andere auf Sportgerät drehen um aber für einen selbst gehts danach gehts weiter. Zum Beispiel aufm Anhänger zum Harzring und da kommts dann auch wieder auf den Fahrer an. Aber von den PS und der Höchstgeschwindigkeit liegt sie auch hier höher als die KTM 690 mit ähnlichem Gewicht. Die DRZ 400 ist auf ner Kartstrecke bis zu ganz schön schnell. Wäre auch meine erste Wahl gewesen wäre der Gebrauchtpreis nicht vergleichsweise teuer. Auf der Strasse wo man LKWs überholen möchte wirds jedoch schon mal knapp für meine Bedürfnisse mit der Leistung. Ich freue mich daher mehr über ein Motorrad für die Hälfte vom Preis (2500 EUR bei um die 10000km) bei dem ich es mir ggf leisten kann wenn ich es wegschmeiss oder verkratze und dann tatsächlich auch alles Sachen damit mach wo ich mich mit höherpreisigem ggf selbst aus Bedenken abhalten würde.


    Es gibt in Deutschland nicht viele öffentliche Orte die ein Rennmotorrad auf Slicks nicht auch schaffen könnte zu erreichen. Für alles andere würde ich mir ggf ein Zweitmotorrad aus dem Trialbereich anschaffen wenn du Bedenken beim Gewicht hast. Denn auch strassenzugelassene Enduros wie die DRZ 400 sind eigentlich viel zu schwer für was sie sind. Ab 1500 Eur gehts da bei los. Insgesamt hättest da noch nen 1000er für Sprit über ;)


    wüsste ich wie ich an die Brocken aus Amiland kommen würde
    würde ich sie auch direkt da drüben beschaffen



    Caterpillar hat diese Inserts im "hauseigenen" Werkzeugbedarf ("Workshop Tool" Katalog/ vielleicht "One Safe Source" Katalog). Da sollte man auch die Hülsen einzeln bekommen. Zeppelin GmbH ist der deutsche Vertreter. Wenn du in der Nähe von ner Niederlassung bist einfach mal reinschneien und schwierig sein. Kosten kann ich nicht übersehen aber manchmal wird man überrascht wie günstig es ist.

    Alles klar, hat sich erledigt danke. Finanzieller Aufwand zu gross und wenn man dann auch noch dabei bleiben muss ist es eh nen klarer Fall. Für 2500 Eur kann ich alle Bohrer die ich jemals im Leben brauchen werde neu kaufen und noch ein Eis essen gehen nachher.

    Hat jemand Erfahrung mit nem Bohrerschleifgerät. Wüsste mal gerne um die Grenzen eines solchen Gerätes und ob es Tipps gibt für gute Geräte. Bis 10mm kauf ich bisher einfach neu und ab 10mm schleif ich die noch mal sehr grob nach mit meistens sehr aggressivem Profil. Aber meistens sind sie dann auch schon von vorher ausgeglüht (?!) und das schärfen bringt nur kurze Zeit was.


    Speziell: Kann so ein Ding einen mitten drin abgebrochenen Bohrer der halt jetzt nur noch halb so lang ist wieder in die richtige Form bringen und dann gehts wieder los weil der ist ja tatsächlich noch "gut" und nicht ausgeglüht ist? Man kriegt ja schon mal Konvolute aus ollen Bohrern in dicken Grössen (16 bis 30mm ) , da wär das schon interessant die ggf einfach abzukloppen und neu zu schleifen.


    Kann man einen ausgeglühten Bohrer revidieren indem man ihn ne halbe Stunde in som Ding lässt und nach 2 bis 3cm wieder an noch guten Stahl kommt?


    Ich gehe davon aus, dass das Nasschleifer sind und man die Bohrer einfach da rein stopft und dann einen Kaffee trinken geht oder muss man dabei bleiben und ggf noch werweiss wie Ahnung und Gefühl haben um ein gutes Ergebnis zu bekommen?

    Ich würde tippen, damit man während man über Wettbewerber fährt oder das Moped über einen selber weniger ins "Getriebe" mit Gliedmaßen kommt. Trialmopeds haben das ja auch zum Schutz von Umstehenden und helfenden Händen die einem am Hang helfen.

    Ja, an einer langen schrägen wenn man nicht genug Schwung hat oder kriegen kann sondern hochtuckern muss aber gleichzeitig durch den Schwerpunkt Probleme hat das Vorderrad am Boden zu halten und auch keine Probleme mit Grip hat (Fels zum Beispiel) kann man schräg zur Steigung fahren um das Vorderrad am Boden zu halten und trotzdem noch Kraft auf das Hinterrad bringen. In der Senkrechte sehe ich keine Vorteile und in der senkrechten kann man halt auch nur schwer quer zur Steigung fahren ;) Wallriding mal abgesehen

    Ich tippe auf ja, weil Weg am Berg künstlich länger und Vorderrad entlastet oder gerne gar nicht am Boden daher lenken schwierig bis unmöglich, denn irgendwann muss man ja "die Kurve kriegen". Ich find peilen und konzentrieren auf ner geraden auch schon schwierig genug. Da wollt ich nicht auch noch am Berg um Kurven fahren.
    Wie kommst du auf deine Theorie?

    Teil des Problems ist aus der senkrechten Geraden wieder in die Horizontale zu kommen. Weil sonst nützt aller Schwung nichts, die Richtung ist weiterhin nur Himmelwärts. Schau dir Trial videos von Jungs in der WM an oder Spiel Trial Fusions ;) Das Vorderrad muss vektoriell entlang der oberen Schräge oder noch höher laufen. Bei solchen Höhen könnte nen Kickerstein für das Vorderrad der selbiges springend oder fliegend über die senkrechte Kante bringt helfen. Bedenke im Moment des Aufpralls auf oder kurz unter der Kante hat das Hinterrad fast unendliche Traktion und bringt dich hoch auch induziert es einen Drehimpuls um den Aufstandspunkt des Hinterrades und bringt dich wieder in die richtige Richtung. Ich komm vom Trial weiss deshalb nicht wie eine KTM mit 50 PS mit 120km/h drehendem Hinterrad auf Vollgas an dieser Stelle reagiert. Da wär ich ein wenig vorsichtig, dass sie dann einfach clutch dump mässig aufsteigt. Ansonsten mitm Arsch überm Hinterrad bis die Kante kommt und dann während das Vorderrad wieder über die Kante rollt aggressiv über den Lenker "springen" und das Moped mitzerren. Durch die Form der unteren Kurve des Hangs hat auch hier das Hinterrad mehr als normal Traktion. Darauf kann man sich mit dem richtigen Timing über die Fussrasten abstützen. Wenn man genug Geschwindigkeit hat könnte man auch mit der Hinterradbremse kurz stark bremsen oder beim 4t Motor kurz vom Gas gehen um ein Drehmoment um den Aufstandpunkt vom Hinterrad zu induzieren und damit das Vorderrad belasten während es über die Kante rollt. Wenn die Richtung erstmal stimmt gehts weiter.

    Luftfracht und vermutlich benutzter (used um ggf Steuern zu sparen am anderen Ende und dann fuel reservoir) Tank sind Rezept für schwierige Verhandlungen da ja erfahrungsgemäss mindestens noch 3 Liter darin herumschwappen und auch die Restgase allein genügen um nen ganzen Flughafen hochzujagen blabla. Da brauchts ggf Zettel die bestätigen dass er fachmännisch belüftet und geleert wurde oder der Transporteur weigert sich pauschal komplett. Nicht sicher ob der Zoll ein Wort mitzureden hat ob das Gut wegen sowas raus darf. Bisher bin ich immer nur am Paketdiensleister gescheitert mit meinen Ansinnen. Die Richtlinien für "Gefahrgut" haben unlängst nochmal nen guten Schub Richtung bescheuert bekommen.

    Die meisten alten waren entweder eins oder anderes. Drosseln war als solches nicht vorgesehen sondern man kaufte halt entweder Mofa oder Moped/Mokick. Die Unterschiede zwischen den Modellen sind meist natuerlich nur ein Krümmer oder Vergaserdurchmesser.
    Solo 712 Mofa, Solo 713 Moped als Beispiel oder auch Zündapp bla50 vs bla25


    Achtung Halbwissen aber wie ich es verstanden hab, berechtigt er neue Moped Führerschein tatsächlich nur zum fahren bis 45 km/h. Die alten mit 50cc und eingetragenen 40km/h sind daher okay auch wenn sie mit Anlauf ja immer 55 fahren, die Roller vor 2002 mit eingetragenen 50km/h nicht und die DDR mit 60km/h schon gar nicht. Sollte man sich ggf noch mal mit genauer beschäftigen um keinen Ärger im Falle des Falles oder bei ner Kontrolle zu haben.

    Jetzt da die Kinder auch 125er 15ps und volle Geschwindigkeit fahren dürfen, wie ist das denn jetzt mit den Versicherungsbeiträgen um sie von den alten erfahrenen Motorradfahrern die nie Unfälle bauen abzugrenzen. Nur um zur Arbeit zu kommen sind die Dinger ja super mit Steuerfrei und so. Fahren die "alten" jetzt mit 80km/h durch die Gegend oder so was um weiter für 35 Eur im Jahr mit Prozenten durch die Gegend fahren zu können? Oder Holt man sich lieber ne 150er mit 17ps? Ich fahr zu diesem Zweck jetzt 50erle aber überleg ob nicht nen grösserer Roller netter wär so mit mal eben auf die Autobahn