Stefan Profi Mitglied
  • Mitglied seit 27. März 2001

Beiträge von Stefan

    Es werden bei der technischen Abnahme und auch vor / während der Veranstaltung nur Brust- und Rückenprotektor sowie Helm geprüft. Schulter-, Ellenbogen-, Hüft- und Knieschutz (EN 1621-1) werden nicht geprüft und sind auch nicht vorgeschrieben (ich würde auch behaupten, z.B. die Kniekappen der meisten Orthesen haben keine Norm). Die Passage im Reglement erklärt nur die verschiedenen Normen. Im Satz darüber steht "Das Tragen von Brust- und Rückenprotektoren ist vorgeschrieben - das Tragen von Schulter-, Ellbogen und Knieschützer wird dringend empfohlen".

    Übrigens gibt es von Ortema auch Bescheinigungen, dass deren Protektoren mit alter Norm (EN14021) auch die neue Norm erfüllen. Da reicht es, den Zettel mit zur Abnahme zu bringen. Vielleicht dort mal nachfragen, wenn ihr deren Protektoren habt. Ggf. haben das auch andere Hersteller


    Bitte auch unbedingt den Protektor der Abnahme im Rennen tragen, wir hatten schon Fälle, die dann im Rennen ohne oder mit einem anderen (nicht genormten) Protektor gefahren sind, das ist natürlich nicht erlaubt, so fahrt ihr dann nicht weiter.


    Hintergrund der ganzen Sache ist auch keine Regelungswut, sondern ganz einfach die Vorgabe der Versicherungen, dass alle Fahrer mit zugelassenen Protektoren fahren, um das Verletzungsrisiko zu verringern. Sonst wäre die Lizenz/Versicherung noch teurer, das wäre auch keine sinnvolle Lösung.


    Beim Helm gilt dieses Jahr noch die ECE 22-05 und ECE22-06, voraussichtlich ist ab nächstes Jahr nur noch die ECE22-06 zulässig.


    VG Stefan

    Hallo,
    das Nenngeld beträgt bei 2 Sonderprüfungen 90 € pro Tag, bei 3 Prüfungen 100 €. Großlöbichau halt dann doppelt für zwei Tage.


    Und ja, das Nenngeld musste erhöht werden, sonst fallen die Veranstalter weg, Verluste kann sich keiner der Vereine mehrmals hintereinander erlauben. Gerade Versicherungen und medizinische Absicherung sind deutlich teurer geworden, eigentlich kostet die Veranstalter aber inzwischen alles vom Dixiklo bis zur Genehmigung mehr...


    VG Stefan

    Dauerstartnummern für 2024 können ab 15.12. für alle Klassen beantragt werden, also los! Aber bitte beachten: Die Beantragung von Dauerstartnummern für die Klassen der DMSB Enduro Meisterschaft (DEC), der Seniorenklassen und Damenklasse ist nur für Inhaber von A-/B-/J-Lizenzen möglich.

    Hintergrund der Regelung ist, dass wir schlichtweg nicht in allen Klassen genug Startnummern haben, um auch für C-Lizenz-/Race-Card-Inhaber Dauerstartnummern zuzuteilen. Diese erhalten die Startnummer dann vom jeweiligen Veranstalter zugeteilt. Hier versuchen die Veranstalter, über das Jahr Wunschstartnummern zu berücksichtigen, dies kann jedoch nicht garantiert werden. Dauerstartnummern haben insoweit Vorrang, ansonsten müsst Ihr möglichst rechtzeitig zu den einzelnen Veranstaltungen nennen.


    Zudem eine Bitte: Prüft bei der Gelegenheit mal bitte alle Eure im Race-System hinterlegten Daten. Insbesondere Lizenznummern (es gab 2023 eine neue Nummer, für die Zukunft bleibt die dann wieder gleich), Motorrad mit Kennzeichen und Rahmennummer, Anschrift, Kontaktdaten, Bewerber... .


    Die Dokumentenabnahme und technische Abnahme ist ja zwischenzeitlich komplett digital und geht so merklich schneller. Allerdings nur, wenn die Daten richtig sind, ansonsten muss alles erst hinterlegt werden und alle anderen stehen wieder dahinter in der Schlange.


    VG Stefan

    Unsere Google-Maps-Karte stellen wir bewusst immer ohne den genauen Streckenverlauf bereit. Insbesondere wegen Problemen mit "Schwarzfahrern" wollen wir die Strecke nicht im Detail im Internet stehen haben. Einen groben Plan gibt es im Programmheft, das bekommt jeder Fahrer ohnehin.


    Die Runde ist wie jedes Jahr eine 8, das hat viele Vorteile. Das wir dieses Jahr andersherum fahren hat den netten Nebeneffekt, das (aus meiner Sicht) die Zeitkontrollen-Anordnung etwas selbsterklärender ist. Wie erklären alles noch einmal genauer am Samstag in der Fahrerinformation: Die ZK gehört auf jeden Fall zur vorherigen Etappe (auch farblich) und entspricht dieses Jahr auch der geografischen Anordnung (sprich: die westliche Schleife ist links, die östliche rechts). Gelbe Schleife= gelbe ZK, rote Schleife=rote ZK. Ihr bekommt das hin. :thumbup:


    VG Stefan

    Ausschreibung ist Online:

    Schwarzes Brett - RaceSystem 2023 - Motorsport-Online-Nennungssystem


    Ansonsten muss das Nummernschild nicht geprägt sein, bei mir war das immer mit im Dekorsatz als Aufkleber enthalten. Da sind wir in Deutschland echt noch gesegnet, in Italien darf nur mit großem Kuchenblech gefahren werden (was man erst mal schadlos durch eine Veranstaltung bringen muss).


    Ansonsten wird Tucheim auch sportlich interessant, es sind wohl eine Menge starke schwedische und tschechische Fahrer dabei.


    VG Stefan

    Dauerstartnummern konnten bis Mitte Januar beantragt werden - und auch wenn vermutlich nicht jeder mit Dauerstartnummer an jedem Rennen teilnehmen wird, so halte ich das Feld dennoch für gut gefüllt.

    Die können auch weiter über racesystem beantragt werden.

    Ausnahme: Wer eine C-Lizenz hat bekommt die Dauerstartnummer erst bei der ersten Veranstaltung und ohne Garantie für das ganze Jahr. Hintergrund ist, dass sonst z.B. bei den Senioren + Supersenioren die 99 Startnummern gar nicht für alle reichen würden, etliche starten ja nur bei 1-2 Veranstaltungen.

    Evolution ist die Top-Linie

    LITE ist auf Ebene Evolution, allerdings mehr auf Leichtigkeit ausgelegt (enger geschnitten, flexibler, dünneres Material, hält aber nicht ganz so viel aus)

    Kinetic ist die mittlere Linie, deutliche schwerer als LITE, aber gut (auch wenn die BOA-Verstellung von Evolution / Lite fehlt, die ist grandios)

    F16 ist die "Einsteigerlinie" und deutlich günstiger, da ist nicht viel dran (Knie nicht verstärkt...).

    Petrol ist sozusagen die "Tourenlinie", etwas wärmer und eher auf Widerstandsfähigkeit ausgelegt und etwas "schwerer" (mit Taschen...). Qualitativ m.E. mind. wie Kinetic


    Für normale Zwecke ist Preis-Leistungs-mäßig wahrscheinlich Kinetic eine gute Wahl. Ich hatte eigentlich immer Kinetic oder Lite, ist beides gut, ich empfinde das etwas dickere Material der Kinetic-Linie auch nicht als störend.

    Die Runde war 58 km und hatte sogar einen zusätzlichen Tankstopp ohne Service (die Fahrer müssen selbst Tanken, der Veranstalter hat die Kanister zum Tankstopp gefahren), beim EnduroGP sind 50 km Tankreichweite vorgesehen. Die kleine Runde zu nehmen war keine Vorgabe der FIM/Racedirection.


    Ich war als Teil des Orga-Team in Zschopau und fand die Veranstaltung auch aus Fan- und ehemaliger Fahrersicht sehr gut. Beim Prolog war die Matrix schon hart, die Tests an Samstag und Sonntag waren aber m.E. ganz großes Endurokino. Der Crosstest war für mich ultimativ, mehr geht nicht, geiler kann ein Test nicht in die Landschaft und Täler eingebettet sein. Da wäre ich am liebsten selbst sofort rein gefahren.


    Und sportlich ist das ohnehin absolut beeindruckend, wie der Garcia drauf hält ist unglaublich, keine Ahnung wo der auf nasser Wiese den Grip herzaubert.

    Interessant fand ich auch das Duell Freeman/Persson um den E3-Titel am Sonntagmorgen, die hatten beide richtig dass Messer zwischen den Zähnen und sind die Tests unglaublich aggressiv angehangen. Gerade Persson sah teilweise aus als wäre er ordentlich über dem Limit. Die haben sich beide vor dem Tests selbst angeschrien. 😎


    Insgesamt kann man Zschopau nur empfehlen, muss man unbedingt mal gesehen haben, die ganze Region lebt einfach Enduro. Die schwedische Delegierte meinte sie hatten viele Junioren dabei, für die war das der erste internationale Lauf. Die muss sie erst mal wieder aufbauen, so sind die von Anspruch her erschrocken, sowas wie den Extremtest sind die noch nie zuvor gefahren :D


    Gruß Stefan

    Die ZK ist zugleich gut und schlecht, das ist uns bewusst. Die 8er-Runde ist für die Fahrer und Teams gut, weil nur ein Servicebereich nötig ist und keiner irgendwelche Kanister mitgeben muss. Nachteil sind die 2 ZK nebeneinander, man kann in die falsche ZK fahren.


    Wir haben uns extrem Mühe gegeben, die Linien gut auszuschildern. Die ZK-Nummern (die fast jeder am Zeitenstreifen hat) standen groß dran, die Schleifenfarbe als Punkt (die Etappen sind gelb bzw. rot ausgeschildert), die Anordnung der Linien entsprach der Karte (Westschleife links, Ostschleife rechts) und darunter stand je ein Schild in allen Varianten (Ihr kommt von SP Meltewitz und wollt zur SP Burgberg, ihr kommt von rot und wollt zu gelb, ihr kommt von Schleife 2 und wollt zu Schleife 1). Um ehrlich zu sein weiß ich nicht mehr, wie wir das besser ausschildern können. Es haben auch einige nach 2 komplett richtigen Runden erst in der 3. Runde falsch gestempelt, da haben die schon ganz schön gepennt...

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    Mal schauen ob wir das noch besser lösen können. Wir haben auch schon überlegt, je eine ZK an das gegenüberliegende Ende des Fahrerlagers zu stellen, aber dann haben wir Gegenverkehr und irgendwer findet sich trotzdem noch, der falsch fährt. 🤷


    Was ich als Endurofahrer gelernt habe ist eins: Absolut niemals hektisch werden, das geht nach hinten los. Egal wie viel Zeitdruck ist, die Zeit zum Nachdenken muss man sich nehmen. Das waren vermeidbare Fehler, das Reglement ist da nur ziemlich hart und wir können uns bestimmt besseres vorstellen, als Leute zu disqualifizieren...


    VG Stefan

    Ein Vereinskollege ist technischer Kommissar, die messen regelmäßig mitten in der Veranstaltung. Gerade mit der 2m-Max-Methode kann man auch kaum z.B. in Dahlen zur Abnahme den ganzen Tag auf dem Markt mitten in der Stadt stehen und bei ca. 300 Leute mit Maximaldrehzahl messen, dann drehen alle Anwohner durch und es war die letzte Veranstaltung. Wer am Samstag schon im Stand sehr laut klingt hat eine ziemlich gute Chance, Sonntag mal kurz irgendwo auf dem Feld anhalten zu dürfen.


    Sehr schön erlebt habe ich das mal vor Jahren in Ungarn zur EM: Freitag stand der TK da, hat kurz den Motor starten lassen und bei einigen den Hinweis gegeben, dass das Motorrad schon laut ist aber wer will kann trotzdem gern abgeben. Samstag stand der dann an der ersten ZK mit dem Notizzettel vom Vortag, Messgerät und den Worten "please start your engine" :evil:

    Das mit dem Teiletauschen halte ich teilweise auch für übertrieben. Beispiel gestern der Toyota vom Zitzewitz: Das Getriebe hat am ersten Tag der Marathonetappe (sprich: Auto muss 2 Tage halten) etwas Öl verloren. Abends kommt der Servicetruck (als Rennteilnehmer) und die Leute aus dem Servicetruck als "contenders" dürfen über Nacht sicherheitshalber das Getriebe wechseln, während die Autobesatzung schön im Camper ruht und morgens mit dem Kaffee in der Hand mal fragt, ob sie fertig sind. Klar ist das aus Sicht von Zitze berechtigt, aber das finde ich vom Reglement her recht sinnlos (dann darf man es nicht Marathonetappe nennen bzw. andere Teilnehmer sollten zumindest abends nicht helfen dürfen).

    Ich finde aber z.B bei der Enduro-WM auch nicht gut, dass die Mechaniker schrauben dürfen, vielleicht bin ich da altmodisch.


    Ansonsten: Die Weber-Vlogs von Zitze finde ich Top, sehr interessant und viele Hintergrundinfos.


    VG Stefan

    Hier geht es eher darum, dass der Probefahrer das Auto nicht gestohlen, sondern lediglich unterschlagen (sprich nicht zurückgegeben, obwohl er müsste) hat. Durch die Übergabe zur Probefahrt hat er ein Besitzrecht (kein Eigentum, das wird rechtlich unterschieden) am Fahrzeug, sprich es ist kein Diebstahl weil das Auto ja freiwillig übergeben wurde. Die Nichtrückgabe ändert daran nichts, das Auto ist nicht "abhanden gekommen" und damit gibt es den gutgläubigen Erwerb der Käuferin.

    Ich denke Streitberg hat von der Veranstaltung her ganz andere Voraussetzungen, die Absage von Zschopau dürfte in weiten Teilen mit den unter Corona-Bedingungen nicht handhabbaren Zuschauermassen zusammenhängen (siehe der Prolog, Abstand ist da nicht). Zudem ist so ein WM-Lauf nicht ganz umsonst, also braucht man die Zuschauereinnahmen unbedingt, sonst ist das wirtschaftliche Risiko einfach nicht tragbar...


    Bei einem "normalen" DM-Lauf in Streitberg ist das Zuschauerproblem viel kleiner, v.a. wenn man keinen Eintritt kassiert, und es gibt keine so massiven Zuschauerpunkte wie in Zschopau. Die Fahrer und Betreuer sind in Sachen Abstand u.s.w. handhabbar, selbst wenn man die Betreuer namentlich registrieren muss. Für Streitberg hätte ich noch Hoffnung...

    Uns blieb ja nichts übrig, in der Situation wäre alles andere vermutlich auch nicht vernünftig. Wir haben zumindest versucht schnell und umfangreich zu informieren. Schade um die viele Arbeit, irgendwie haben wir gerade ganz schön Pech mit irgendwelchen äußeren Umständen.


    Andererseits: Letzteres Jahr zum EnduroGP lief alles perfekt (Wetter, keine Stürme oder Viren...), da wäre eine Absage wesentlich schlimmer gewesen.


    Zumal wir dieses Jahr die Rekordzahl von 356 Nennungen hatten, das sehen wir schon als Lob der Teilnehmer für unsere Veranstaltung.


    VG Stefan

    ....gegen wen ist er denn heuer gefahren,
    als dass man sagen kann er "hat überzeugend gewonnen" :kuck:

    Immerhin hat er gegen alle, die teilgenommen haben, gewonnen. Sah auch alles nicht wirklich nur nach Glück aus, das war schon souverän.


    Was kann er denn dafür, wenn die alle schon vorher verlieren (diesjähriger 450 SX Champ) oder nicht antreten(letztjähriger 450 SX Champ). Krasse Argumentation, ich denke objektiv sollte man schon halbwegs bleiben.


    VG Stefan

    Der DMSB liefert mit der neuen Enduro-DM-Homepage gerade wieder ganz groß ab! Jetzt müssen die Ergebnisse der einzelnen Läufe schon auf einer Unterseite von Baboons veröffentlicht werden, weil der DMSB es tatsächlich nicht schafft, die Ergebnisse auf die eigene "hochaktuelle" Homepage zu stellen. Die "alte" Seite bis März war dagegen komplett aktuell (und wurde nicht vom DMSB betreut), auf der Neuen steht noch nicht mal ein Info zu Waldkappel am vergangenen WE oder den hinzu gekommenen Lauf in Rehna. :cursing:


    Traurig wie ein "Motorradsportverband" den Sport nach unten zieht. Ich stecke selbst wie auch viele andere auch eigene Zeit und Energie in die Orga bei einem der DM-Läufe, da bekommt man echt einen Hals so etwas liebloses zu sehen.


    Ich haben übrigens letzte Woche mal eine (konstruktive!) Mail an den DMSB geschrieben, natürlich keine Antwort...


    Gruß Stefan