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heiopei Profi Mitglied
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Beiträge von heiopei

    ich finde ja, dass infrarot überschätzt wird.

    die eindringtiefe ist mit 4-5mm (optimistisch) nicht sonderlich doll

    und hilft eher bei oberflächlichen verletzungen.

    tiefliegende verletzungen werden davon nicht erreicht.


    aber hey, mankra hat eh zeit und mit ner infrarotlampe kann man nix

    kaputt machen. und es ist ein wohltuendes gefühl.

    also, ab auf die couch, fuss hoch, infrarotlampe drauf und dazu einen

    schweren rotwein. dann geht die zeit wenigstens rum... :D

    ich meine keller aufgeräumt habe und endlich wieder an den

    aufgebohrten 250er motor von meinem oldtimer ran komme.


    urlaub hab ich auch noch, also stehen die chancen gut, dass jetzt

    nach etlichen jahren bauzeit das ding zumindest fertig zu bekommen.

    Ich gebe zu, Bio in der Klasse 8 waren Viren nicht gerade mein Lieblingsthema. Die Aussage zu "Herr Virologe" war zu schroff, dass tut mir Leid.


    Dass sie keine Lebewesen sind, verstehe ich nun. Aber wie können sie dann "sterben"? Und wie reproduzieren sie sich durch den Wirt? Kannst du das kurz darstellen? Würde mir helfen.



    dem mann kann geholfen werden.

    dieser kollege hier erklärt in meinen augen sehr anschaulich zunächste die aktuell gängige lehrmeinung hinsichtlich

    der funktion von virenvermehrung und erklärt anschliessend auch wie die mRNA-impfung funktioniert.


    die type selber finde ich persönlich jetzt nicht sonderlich ansprechend, aber inhaltlich gibt es an der sache nichts auszusetzen.


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    Vor gut 20 Jahren wurde wurde der Hinweis gegeben, dass bis zu 20% Zumischung von Benzin zum Diesel das Gelieren unterbinden und die Startfreudigkeit des Selbstzünders erhalten würde. In der Tat hatte ich damals mehr Probleme den Diesel zu starten als heute. Kälter als -10 Grad war es jetzt jedoch morgens nie, in der Nacht vielleicht schon.

    das benzin verhindert nur aus ausflocken des parafins. zünden tut der treibstoff damit schlecher.

    vorkammerdiesel kann man damit betreiben, alle modernen diesel nehmen das relativ schnell krumm.

    die hochdruckanlage frisst recht flott. und das wird dann übelst teuer.

    ich habe die erfahrung gemacht, dass mit dem bioanteil der diesel bei minusgraden

    schneller "blöd" wird als es früher einmal war.


    früher ist das parrafin ausgeflockt und hat sich dann bei mehr temperatur wieder aufgelöst.

    sprich, karre einfach in die warme werkstatt schieben, nach ein paar stunden gehts wieder.


    der aktuelle diesel wird bei tiefer temperatur wie pudding, eine richtig zähe masse.

    und es dauert ewig, bis das wieder flüssig wird.


    und wenn du den karren startest, bleib alles im filter hängen weil der so fein ist

    (CR vs verteilereinspritzung).


    ich tanke daher wenns kühler wird nur noch ultimate oder das total-zeug im diesel kfz.

    schade ums geld, aber pudding im tank ist halt nicht hilfreich.


    mach mal den test, ein wenig diesel in ein glas, draußen stehen lassen. bei weniger als -18°C

    wird das fast schnittfest.

    ich hab gute laune,


    weil der versuch den restaurierten scheibenrahmen am oldtimer

    mit ner airbrush zu lackieren bis jetzt (grundierung) ganz brauchbar

    aussieht.


    mal sehen wie das wird wenn der decklack drauf kommt.

    ich habe mit risikoanalysen eine ganze zeit lang meine brötchen verdient.


    aus eigener erfahrung kann ich dir sagen, dass diejenigen, die das gewissenhaft machen

    natürlich alle möglichkeiten in eine solche betrachtung einfliessen lassen.

    und die nehmen das sehr ernst. übertrieben ist da nicht, und untertreiben auch nicht.

    nüchtern und solide ist da das maß.


    der kniff liegt darin, dass die studie das ausmaß der pandemie beschreibt.

    davon unabhängig ist die eintrittswahscheinlichkeit.

    beide größen liegen der risikoermittlung zu grunde und ergeben die (theoretisch)

    gebotenen präventionen.


    ich habe die o.g. studie gelesen, es ist ein moderates szenario betrachtet worden.

    das szenario geht von einer mittleren sterberate (10%) und einer bedingten übertragbarkeit

    aus. die ähnlichkeiten zum aktuellen C-19 sind deutlich. die zahl der dadurch versterbenden

    personen liegt erheblich über dem, was wir aktuell haben: 7,5 mio tote in deutschland

    innerhalb der ersten 3 jahre.


    https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf


    ab seite 55 gehts los.


    die großen unterschiede zur aktuellen situation (kein anspruch auf vollständigkeit):

    der R-wert wird mit "3" relativ hoch gesetzt, aktuell sind wir knapp über "1".

    die verfügbarkeit von impfstoff wird mit "nach 3 jahren" angenommen.

    wir sind jetzt mit 1,5 jahren (also bis sommer 2021) um ein vielfaches schneller.

    effekt: das maximum der kurve ("höhe der welle") und auch die breite ("kraft der welle")

    wird in der simulation größer angenommen, als sie in der aktuellen situation ist.

    dadurch ist die intensivmedizinische betreuung nicht so schnell am limit, das drückt

    gleichzeitig den anteil an verstorbenen. annahme 10%, wir liegen aktuell mit 3% sterblichkeit

    deutlich drunter.


    der rest der annahmen liesst sich wie eine blaupause. ich werte das als gutes zeichen

    hinschtlich der analyse. das zeigt, dass die analysten hier sehr gute arbeit geleistet haben

    und in ihren annahmen sehr nah an der realität liegen.


    das bedeutet im weiteren verlauf, dass man davon ausgehen kann, dass die 2012 entwickelten

    (mathematischen) modelle für die modulationen recht realistisch sein sollten. damit kann man dann

    recht präzise vorhersagen, was eine signifikante reduktion der ausbreitungsgeschwindigkeit

    einer solchen erkrankung verlangsamt.


    ich möchte die maßnahmen zum lockdown nicht werten.

    jedoch ist in der analyse zu sehen, dass "einschränken der kontakte" offenbar das höchstwirksamste mittel ist.

    auch wenn uns das nicht gefällt.


    in summe sind wir damit von dem o.g. szenario erfreulich weit weg. aber der zustand ist nicht stabil.

    wir befinden uns immer noch mittendrin, das ganze kann schnell kippen und dann kann sich die situation

    dramtisch verschlechtern. das blöde ist: gekippt ist´s gleich, die situation wieder in den griff zu bekommen

    ist langwierig und mühsam.


    von daher meine interpretation: durchhalten. es wird noch dauern.

    nur mal so, kurz zum Nachdenken:

    Wie bekommst du den Stickstoff in den Dämpfer?

    es besteht keine Möglichkeit den Druck abzulassen.

    und wenn jemand an dem Deckel rumschraubt, fliegen ihm bei bestenfalls 10bar die Innereien um die Ohren

    mir ging es eher darum meinen unmut darüber zu äußern, dass ein nicht servierbarer dämpfer in ein sportmottorrad eingebaut wird.

    an dem ding selber rumzufrickeln dürte eine mittelmäßig gute idee sein, wie du so schön beschreibst.

    trs hat in der kleinsten modellversion auch ollé dämpfer verbaut.


    wieso der deckel nicht geschraubt sondern gepresst wird, ist mir schleierhaft.

    wegen einem gewinde den dämpfer nicht wartungsfähig zu machen

    gehört in meinen augen verboten. das ist weder ressourcen- noch geldbeuteschonend.