saschi.74 Aktives Mitglied
  • Mitglied seit 18. April 2007
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von saschi.74

    Juhu, hier gibt es tatsächlich die Blockierfunktion, um sich von Leuten wie Ihnen hier befreien zu können!

    Da lese ich immer wieder die dämlichen Totschlagsargumente der Jagdfreunde. Ich bin entschiedener Jagdgegner, lebe auf dem Land, direkt am Waldrand, habe 8 Jahre in einem Forstbetrieb gearbeitet und hatte beim Thema Anpflanzung und Wildzäunen genügend mit den Forstbehörden aber auch mit den Jagdpächtern zu tun. Was das für Typen waren, dazu schweige ich mich lieber aus. Und das Wildfütterung im Winter verboten ist, ist schlichtweg gelogen. es darf im Revier nach Herzenslust gefüttert werden. Nur beim Ankirren, dem locken auf das Schußfeld darf nur eine bestimmte Menge Futter angewendet werden. (auch im Winter) Und auch da wird das alles nicht genau genommen. Wenn ich da Verstöße melden möchte, lande ich bei der unteren Jagdbehörde. und rate mal, wer dort sitzt? Jäger! Diese widerliche Fetischistenlobby hat sich vor der Bevölkerung nicht nur ein ordentliches Lügenkonstrukt aufgebaut, nein, diese Lobby hat sich bis in die obersten Reihen der Bundespolitik gekauft.

    Die Wissenschaft kann nur leider nicht immer Theorie und Praxis miteinander verbinden. Natürlich reguliert sich jede Population von selbst. Wenn irgendwann die Nahrungsgrundlage ausgeht und dadurch die Population dezimiert wird etc.. Aber wir leben in Deutschland in einem kultivierten Land. Was uns Menschen zur Nahrungsgewinnung (Getreide, Raps), zur Veredlung (Mais, Getreide, Grünland) oder Energiegewinnung (Mais) dient, ist auch unserem einheimischen Wild ein Schmaus. Demzufolge gibt es keine Nahrungsnot. In unserer Region sind Wildschweine das größte Übel, gefolgt vom Dammwild. Rotten bzw. Herden mit 80 Tieren sind keine Seltenheit. Jagen ist die einzige Möglichkeit die Bestände zu kontrollieren und dementsprechend zu dezimieren. Natürlich kann man über die eingesetzten Mittel diskutieren. Aber zu behaupten die Jagd sei überflüssig ist schlicht und ergreifend falsch. Der Bedarf besteht einfach durch die erschaffene Kulturlandschaft des Menschens. Dieser Umstand verschaffte uns unseren jetzigen Wohlstand. Ohne billige Nahrungsmittel und Entkopplung der Arbeitskräfte aus der Landwirtschaft durch die beschimpfte "Industrialisierung" dieser, hätte das Wirschaftswunder Deutschland nach dem Krieg wohl in dem Umfang nicht statt gefunden. Alles isoliert zu betrachten macht keinen Sinn. Es ist alles miteinander verstrickt und in der Folge auch voneinander abhängig. Ich will das System nicht rechtfertigen, nur einen Denkanstoß setzten...


    In diesem Sinne

    Frohe Weihnachten

    Das Wild bekommt im Sommer Nahrung im Überfluss. Das ist keine Frage. Im Winter wird es aber von den Jägern gefüttert, bzw zum Hinrichtungsplatz angekirrt inklusive Leckstein und dem ganzen Kram. Genau dort liegt das Problem. Jägern geht es gar nicht darum Wildbestand zu reduzieren, bzw zu regulieren. Sie sorgen selbst dafür, dass das Wild auch im Winter genügend Nahrung findet und fördern somit bewußt die Vermehrung. Es gibt mittlerweile enorm viele jagdfreie Gebiete rund um den Globus. Diese zeigen ganz klar auf, dass trotz immer mehr schwindenen Lebensraum der Wildbestand sich natürlich selbst reguliert. Jagd und insbesondere die Hobbyjagd ist enorm lobbygestützt. Aufgrund dessen haben wir hier noch Jagdgesetze, wo man glaubt, diese wurden im Mittelalter verfasst.

    Ui

    Da liegst du aber völlig falsch du hast ja so gar keine Ahnung

    Also nach deinen Worten legitimiert der

    Staat Tierqaelerei

    Bist du so ein querdenker Typ

    Ja, das tut der Staat. Ich weiß nicht, ob ihnen der Begriff Lobbyismus etwas sagt? Wenn die Jagd etwas friedfertiges wäre, würde es den Jägerbegriff "waidwund geschossen" nicht geben, um Ihnen nur ein kleines Beispiel aufzuzeigen, falls sie verstehen, was ich sage. Ich beschäftige mich schon über 10 Jahre mit dem Thema und habe 8 Jahre in einem Forstbetrieb gearbeitet. Es ist schon etwas sehr egozentrisch und vor Allem enorm selbstüberschätzt, wenn das einzige Gegenargument "du hast ja so gar keine Ahnung" ist. Und dies in einem grottenschlechten Deutsch. Und nach dem wirren Querdenkersatz kann ich Sie sowieso nicht mehr ernst nehmen.

    Mach dich erstmal schlau was ein Jäger für Aufgaben hat statt solchen mumpitz

    Wie toetungswahn von dir zu geben


    Achso frohes Fest auch

    Der Jäger hat "Aufgaben" welche sich Jagdverbände selbst auferlegen, um in der Bevölkerung Verständnis für ihren Tötungsdrang zu bekommen. Nachweislich reguliert Jagd überhaupt nichts. Im Gegenteil. Jäger sind nichts Anderes, als Leute, welche in ihrer Freizeit gerne nachstellen und töten. Entweder, weil es ein allerübelster Fetisch ist, oder weil sie ordentlich beim Jagen verdienen wollen. Oftmals ist es Beides. Dass man zb Rehkitze vor der Mahd rettet, kann man auch tun, ohne ein paar Monate danach genau auf diese Tiere zu ballern. In Gera macht das übrigens ein Verein, weil die Jägerschaft keinen "Bock" darauf hat. Jagd ist nicht zeitgemäß, erzeugt unendliches Leid und mir persönlich geht massiv auf den S.ck, dass sich diese Bastelbuden, genannt Jagdkanzeln wie eine Kette in Rufweite durchs Land zieht.

    Erst letzten Mittwoch schrieb er mir, das er auf Eberstedt hofft. Am nächsten Tag war er tot. Als wir Gemdental fuhren, ahnten wir nicht, dass zu diesem Zeitpunkt ein Kind unfassbar traurig und verzweifelt als Vollwaise dasteht. Franks Tochter hat ihren Papa vergöttert! Und genauso war es andersherum. Wenn ich mir sein letztes Foto zum 3. Klasse Schulstart seiner Kleinen anschaue, dann bin ich gerührt und fassungslos zugleich. Hoffen wir alle das Beste! Jetzt können wir zeigen, dass wir wirklich eine sehr starke Gemeinschaft sind und sollten versuchen, eine ordentliche Summe zusammenzubringen, damit wenigstens finanzielle Sorgen in nächster Zeit kein Thema seiner Tochter und seiner Eltern sein sollten.

    Kann jemand was zur Simson mit der Nr. 350 sagen? Der Motor sieht komisch aus...

    Das ist eine Simzet. Simson Fahrgestell Nachbau etwa 1979 und CZ 125 / 511 Motor mit geänderten Steuerzeiten. Wurde so in einer Hand voll Motorräder für 125er Privatfahrer in der DDR eingesetzt. Die Tschechen hatten die CZ 125 / 516 Metalex mit Homologation, aber reinem Crossmotor, so wie ich sie fahre. Vorteil ist, dass man im Trockenen mehr Leistung hat. Der Nachteil entsteht allerdings im Nassen, da die Motorcharakteristik sehr speziell ist.

    Eine wunderschöne Geländefahrt. Das Team des MSTC Gemdental ist enorm freundlich. Alles hat reibungslos geklappt und die Strecke war einfach traumhaft! Am liebsten hätte ich noch eine 5. Runde gefahren!

    Ich denke, es zeichnet sich so langsam ab, dass wir dieses Jahr überhaupt keine Veranstaltungen mehr haben werden. Selbst wenn sich die Ansteckungsrate plötzlich drastisch nach unten reduziert und man von einer tatsächlichen Eindämmung sprechen kann, gehen die Veranstalter mit Vorkasse und viel Vorarbeit enorme Risiken ein. Gerade in Lockerungen des Lockdown besteht die Gefahr, dass die Verbreitungsrate auch wieder stark ansteigen kann. Im Moment scheint es wirklich so zu sein, dass wir erst am Anfang der Pandemie stehen, welche man unbedingt global und nicht nur lokal betrachten muss. Der Grippe vergleich hinkt mittlerweile mehr als gewaltig, wenn man sich die derzeitigen Entwicklungen in den USA anschaut, oder in der europäischen Nachbarschaft! Ich kann mich nicht erinnern, dass während einer Grippewelle die Ärzte entscheiden mussten, wer überhaupt medizinische Hilfe bekommen kann, dass Leichen per Millitär entsorgt wurden, oder wie in New York, per Gabelstapler in vorrübergehende Massengräber verbracht wurden. Was uns hier zu gute kommt ist derzeit eine recht gut funktionierende Arbeit der Regierung und ein Gesundheitssystem, welches nicht auf Sand gebaut wurde. Wenn wir uns jetzt alle ein bisschen zusammenreißen und mal nicht nur egoistisch an die Sache herangehen, sollte es möglich sein, dass wir uns Alle nächstes Jahr wieder an der Startuhr sehen!

    Belassen wir es dabei. Ich wollte auch keinerlei negative Stimmung erzeugen. Mit der Umkleberei kann ich seit letztem Jahr und auch in Zukunft einigermassen leben. Wer Unverständnis für mich empfindet, der soll es halt tun. Freuen wir uns auf eine tolle Geländefahrt bei sehr warscheinlich trockenem und milden Wetter. Euch eine gute Anreise!

    Da hast Du sicher Recht. Würde ich als nicht Betroffener evtl genauso aburteilen. Na wie auch immer. Dann wird bei den beiden Veranstaltungen halt weiterhin umgeklebt. Provisorien sehen auf Fotos immer Sch.... aus, wenn man sich schon die Mühe macht, authentische Bekleidung, Helm usw an den Start zu bringen.

    Ich bin bei Johannes gelistet, aber das interessiert den Veranstalter nicht, da der hauseigene Fahrer in der Clubklasse mit modernen Motorrädern die selbe Nummer hat. Ich würde es verstehen, wenn ich mit der Classic bei den Modernen starte und dort jemand schon diese Nummer hat. Aber so ist es aus meiner Sicht schon etwas unverständlich. Der Höhepunkt war in Niederossla erreicht, als ich trotz Nennbestätigung mit meiner Nummer nachträglich noch umkleben sollte. Da habe ich dann aber doch die besseren Argumente gehabt.

    Kann ich nur bestätigen. Klasse Organisation, herrliches Gelände in einer schönen Landschaft und sehr freundliche Menschen, welche die Veranstaltung mit Herzblut betreiben!