300exc 2012 hinten zu tief?


  • Wobei, wie geschrieben, auf einer glatten Wiese die Federung/Dämpfung wenig mitspielt.



    Sagt wer?
    Probiers aus. Dreh die Zugstufe auf und versuch auf einer flachen Kurve, sonderprüfungslike, das Bike ums Eck zu bekommen.
    Dann mach das gleiche mit zugedrehter Zugstufe.

  • Zig Forenbeiträge und auch etliche Testberichte Online und in Zeitschriften.
    Auch in diesem Forum, z.B:
    http://www.offroadforen.de/vb/…46&viewfull=1#post1292646
    Im Direktvergleich heißt es immer wieder, daß Husky oder Beta mehr Grip am VR bietet.


    Ich komme vom Downhillen, da hat die Dämpfung sehr großen Einfluß (Imho einen größeren als beim Moped), glaub mir, ich hab in diesen 10 Jahren schon bißerl mit div. Dämpfungen gespielt. Auch mit der alten EXC, wie schon vorher geschrieben.
    Ich behaupte auf keinen Fall, daß ich ein FW Guru wäre, aber Grundkenntnisse und Erfahrungen schreibe ich mir schon zu.
    Aja, verstellbare Gabelbrücke hatte ich auch, 18 und 20mm, diesbezüglich kaum ein Unterschied.
    Merkt man vielleicht noch gar net so, wenn man nur ein Moped hat, aber im direkten Umstieg.....gewaltig.


    Deshalb bin ich umso zufriedener mit der 12er. Da fühle ich mit sogar mit dem orig. Fahrwerk schon sehr wohl, ebenso wie mit der Honda + Nost Fahrwerk, ohne dem Bedürfniss, laufend herumdrehen zu müssen.
    Deshalb ist das Thema mit den alten Rahmen für mich durch und wie geschrieben, mit den obigen Einstellungen/Vorgaben fährt sich die 12er sehr neutral.

  • Finde da jetzt zwar nicht, was die Aussage bestätigt, dass die Dämpfung keine Auswirklung auf Kurvenagilität auf einer Wiese haben sollte, was ja der Punkt war, aber gut.


    Probiers aus, wenn du das nächste mal einen Kurs absteckst.
    Um das ganze auch noch extremer zu betreiben kannst du
    Test 1:
    Die Zugstufe ganz auf und die Druckstufe ganz zudrehen an der Gabel
    Dadurch arbeitet die GAbel sehr weit oben und das Bike wird nicht so schön durch flache Kurven zu bewegen sein.


    Test 2:
    Zugstufe zu, Druckstufe auf. Dadurch arbeitet die Gabel weiter unten und du wirst feststellen, dass sich das Bike leichter einlenken lässt.


    Beides natürlich Extremeinstellungen. Im richtigen Betrieb fährt man ja immer mit Kompromissen.

  • Aso, dachte das "Sagt Wer" bezog sich auf die Untersteuerneigung der KTMs.


    Das die Federung und Dämpfung auf einem glatten Boden kaum eine Auswirkung hat, kommt von mir. Wenn sich die Federung kaum bewegt, kann sich dies auch wenig auswirken.
    Bleibt nur die Gewichtsverschiebung. Klar, diese ist bei wenig Lowspeed Druckstufe und Zugstufe stärker spürbar.


    Wegen Testen:
    Nun zum Drittenmal: Ich hab es ausprobiert !!!!!!


    Von Anschlag bis Anschlag, mehrfahr mit Nost telefoniert, Gabel nochmal eingeschickt, Gabel abgesenkt aufs Maximum (waren über 10mm Überstand, gerade daß das Rad nicht blockieren kann) und Lenkerpendeln öfters eintrat und trotzdem ging die Karre nicht ums Eck wie die Honda.
    Ich rede nicht von 5min probieren, sondern die ganze letzte Saison immer wieder.

  • Joar, wenn du zwischen Druck offen/Zug zu und Druck zu/Zug offen keinen Unterschied beim Einlenkverhalten merkst, kann das 3 Ursachen haben:
    1. Du bremst nicht wirklich vor der Kurve aka. du bist zu langsam
    2. dein NOST Zeug ist nicht das gelbe vom Ei
    3. Du hast kein Gespür fürs Fahrwerk
    ;)

  • [/QUOTE] wegen der begrenzten möglichkeiten fahr ich deutlich mehr auf crossstrecken als enduro.[/QUOTE]


    Ich fahr eigentlich nur auf der Crossstrecke. Deshalb habe ich pauschal gleich
    mal eine 72-er Feder eingebaut. Mein Nettogewicht ist 75kg.
    Jetzt schlägts nichts durch und federt trotzem noch :glotz:

  • Joar, wenn du zwischen Druck offen/Zug zu und Druck zu/Zug offen keinen Unterschied beim Einlenkverhalten merkst, kann das 3 Ursachen haben:
    1. Du bremst nicht wirklich vor der Kurve aka. du bist zu langsam
    2. dein NOST Zeug ist nicht das gelbe vom Ei
    3. Du hast kein Gespür fürs Fahrwerk
    ;)


    Willst Du mich jetzt provozieren, oder muß ich wirklich jetzte Selbstverständlichkeit, wie Wasser ist Naß, Abends wird es dunkler, der Himmel ist blau aufschreiben?
    Bitte lese, was geschrieben wird, es ist nervig, 2 bis 3x das gleiche schreiben zu müssen.
    Wo hab ich geschrieben, daß ich keinen Unterschied spüre?
    Ich schrieb, daß die Untersteuerneigung nicht wegzubekommen war.


    Zu 1: Reinbremsen vergrößerte das Untersteuerproblem, Referenz = die Honda
    Zu 2: Bei der Honda ein großer Schritt zu Serie, bei der KTM der Dämpfer auch ein großer Schritt nach vorne, deutlich besser geworden, vor allem ruhigeres Heck und kein Nachkicken, z.B. beim Überfahren kleiner Kanten oder Bäume. Aus der Erinnerung besser als 12er Serie, vorne mit der Gabel bin ich aber wirklich nie zufrieden gewesen. Weder original, noch mit Nost. Keine Ahnung, ob es an der OC Gabel, am 2T oder warum auch immer.
    Jetzt bei der 12er bin ich zufrieden, an die Honda kommt es aber noch nicht ganz ran.
    Zu 3: Eher das Gegenteil. Ich komme vom Downhillen, da ist alles noch Direkter und hat das FW. einen größeren Einfluß. Ich bin eher noch zu übersensibel. Und hab eben noch zum Vergleich andere Mopedn.

  • Nein, ich will nicht provozieren.
    Ich hab auch nie was zu dem untersteuern der KTM gesagt.
    Zwei Bikes zu vergleichen ist zwar für die Auswahl des am besten zum Fahrer passenden Bike sinnvoll. Aber ein Fahrverhalten von einem Bike auf ein anderes zu übertragen ist eine verzwickte Sache. Da spielen zu viele Faktoren eine Rolle.


    Du hast nur behauptet, dass die Dämpfung keinen Einfluss hat auf Fahren auf einer Ebene/Wiese, also folglich zb. auch flache Kurven.
    Und genau das Gegenteil kann man eben mit dem von mir beschrieben Einstellungen beweisen.
    Das Handling des Bikes ändert sich eben schon durch Einstellungen der Dämpfung.


    Wenn man dein Statement weiter denkt, würde es ja heißen, dass Dämpfung auf Asphalt gar keine Bedeutung hat. Sag das mal einem Supermotofahrer/Rundstreckenfahrer.

  • Ich fahr eigentlich nur auf der Crossstrecke. Deshalb habe ich pauschal gleich
    mal eine 72-er Feder eingebaut. Mein Nettogewicht ist 75kg.
    Jetzt schlägts nichts durch und federt trotzem noch :glotz:[/QUOTE]

    crossfreak
    glaub dir gern, daß es noch federt:teufelgri. ich habe für mich nur eine unausgewogenheit des serienfahrwerks bei standarteinstellung festgestellt.
    welches moped fährst du?
    hast du vorn auch eine stufe härtere federn eingebaut?

  • [quote='frezno','http://www.offroadforen.com/index.php/Thread/?postID=1302328&#post1302328']spann sie mal 8mm vor


    da ich diesen sommer nicht mehr zum fahren komme hab mir mal eine Vorrichtung gebaut um die durchhänge genauer messen zu können.
    man hat ja sonst immer wieder erstaunlich streuende Messergebnisse.:kuck:


    um einen stat. sag von 33mm zu erreichen, mußte ich die feder um 9mm vorspannen.
    also 1mm mehr als die vorspannung für max. belastung (aussage handbuch).


    merkt man die erhöhte vorspannung schon in form von unsensiblerem, harscherem ansprechen des dämpfers oder ist die vorspannung noch im akzeptablen, sensiblen bereich.
    ansonsten würde ich dann gern eine 72er feder einbauen.
    komm ich mit der 72er bei einer vorspannung von 6-7mm in den bereich von ca. 33-35mm
    stat. durchhang?


    wär nett, wenn mir frezno oder ein anderer "fahrwerksgebildeter" evtl. dazu was sagen könnte.


    grüßle

  • [quote='frezno','http://www.offroadforen.com/index.php/Thread/?postID=1302328&#post1302328']spann sie mal 8mm vor


    um einen stat. sag von 33mm zu erreichen, mußte ich die feder um 9mm vorspannen.
    also 1mm mehr als die vorspannung für max. belastung (aussage handbuch).
    [/B]



    9mm sind in Ordnung!
    So wie ich das verstanden hab, gehts darum die Feder nicht zu weit vorzuspannen, da diese sonst beim einfedern auf block gehen kann.


    was erreichst für einen dyn. Durchhang (bei 33mm stat.)?

    wenn man nicht die Fresse halten kann... einfach mal Ahnung haben :teufelgri

  • [quote='v6chri','http://www.offroadforen.com/index.php/Thread/?postID=1303804&#post1303804'][quote='Herr der Dinge','http://www.offroadforen.com/index.php/Thread/?postID=1303740&#post1303740']

    [COLOR='Silver']9mm sind in Ordnung!
    So wie ich das verstanden hab, gehts darum die Feder nicht zu weit vorzuspannen, da diese sonst beim einfedern auf block gehen kann.

    nicht nur das.
    je mehr du die feder vorspannst, desto mehr energie speicherst du darin und um so mehr kraft musst du aufwenden, um die feder zu bewegen (ansprechen zu lassen).
    die feinfühligkeit im ansprechverhalten und der grip nehmen entsprechend ab und dein körper kriegt die streckenbeschaffenheit mehr zu spüren.


    was erreichst für einen dyn. Durchhang (bei 33mm stat.)?
    110mm.
    wenn das nicht reicht und die nächsten tests zeigen, daß sie hinten zu spröde ist, muß ich dann die härtere feder nehmen.
    die härtere feder müsste ich dann weniger vorspannen, was der feinfühligkeit und der durchschlagresistenz zu gute käme und gleichzeitig das heck etwas höher bringen würde.
    soweit die theorie.
    kann natürlich sein, dass dann der stat. durchhang wieder zu groß wird, was ich nicht abschätzen kann. das würd ich halt gern vorher etwas eingrenzen.

  • Ich fahr eigentlich nur auf der Crossstrecke. Deshalb habe ich pauschal gleich
    mal eine 72-er Feder eingebaut. Mein Nettogewicht ist 75kg.
    Jetzt schlägts nichts durch und federt trotzem noch :glotz:


    crossfreak
    glaub dir gern, daß es noch federt:teufelgri. ich habe für mich nur eine unausgewogenheit des serienfahrwerks bei standarteinstellung festgestellt.
    welches moped fährst du?
    hast du vorn auch eine stufe härtere federn eingebaut?
    [/QUOTE]

    Ich fahre eine 300 EXC Mj.2012.
    In der Gabel habe ich eine Nummer härtere Federn (4,4) eingebaut.
    Passt für mich gut, auch mit der Balance.

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