Wer war bei LOU im Schweisskurs und hat auch nichts kapiert!!!

  • LOU hatte mal ein Kurs im schweissen abgehalten und da war ich recht fit:yeah:;):rotwerd:.


    Ich muß nun davon ausgehen, daß er nicht alle kniffe uns gesagt hat:mecker:, sonst müßte es ja halten.


    Problem ist:


    Ich habe zwei Kickstarterwellen in der Länge gekürzt, von der Dicke her abgedreht und die soll nun wieder verschweisst werden.


    Schweissnaht sah super aus, außer bisschen dick evt.:).
    Also abgeschliffen, war dann super:yeah:.


    Als Test mal kurz aufgeschlagen:cool:.


    Ähh, dann waren es wieder zwei Teile:O:mecker:.


    Was mach ich da falsch?


    Muß das besonders sauber gemacht werden (Teile sind neu).


    Oder geht so eine Welle nur spez. zu schweissen.


    Zu meiner Verteidigung muß ich sagen, ich habe ein Kaltschweissgerät (Ich glaube so ruft sich das:verwirrt:)
    Hole mir jetzt so Flaschengedönns und probiere nochmal.


    Wo ist der Fehler:wirr:?


    Ein paar Ratschläge wären nicht schlecht, denke ich kann da nicht zu oft schweissen.

  • Kaltschweißen ist eher mit dem Kleben verwandt und für deine Anwendung völlig ungeeignet. Damit kann man beispielsweise ganz gut Gehäuse reparieren, d. h. es fällt nicht von allein auseinander, hält aber keine größeren zusätzlichen Kräfte aus.

    Eine Kickstarterwelle ist zum Schweißen unter Umständen schon ein sehr anspruchsvolles Teil, weil sie aus Stählen hergestellt sein kann, die nur noch eingeschränkt (mit speziellen Wärmebehandlungen) schweißgeeignet sind.

    Lass das lieber einen machen, der weiß, was er da tut, sonst kannst du dir da ganz schön die Knochen ramponieren, wenn die Welle im ungünstigen Moment bricht.

    • Offizieller Beitrag

    Kann ja in Bechtl wieder `nen Auffrischungskurs geben. Vll bekommen wir Drehstrom, dann gehts sogar in die Alu-Runde.


    Was mit Deiner Welle passiert ist, nennt man Härtung!!
    Im Wasser noch abgeschreckt wird sie dann glashart.
    Mußte wieder anlassen (sozusagen enthärten).




    Gruß LOU



  • Lou, rede mal Deutsch. :cool:


    Ich versteh kein Wort:rotwerd:


    Durchgebrochen ist das Teil echt wie Glas:mecker:
    Vom Aussehen war´s , als hätte "emmi" dran rum gemacht.
    Also ging so.


    Ich glaube das lass ich machen.

  • Kaltschweißen ist eher mit dem Kleben verwandt und für deine Anwendung völlig ungeeignet. Damit kann man beispielsweise ganz gut Gehäuse reparieren, d. h. es fällt nicht von allein auseinander, hält aber keine größeren zusätzlichen Kräfte aus.

    Eine Kickstarterwelle ist zum Schweißen unter Umständen schon ein sehr anspruchsvolles Teil, weil sie aus Stählen hergestellt sein kann, die nur noch eingeschränkt (mit speziellen Wärmebehandlungen) schweißgeeignet sind.

    Lass das lieber einen machen, der weiß, was er da tut, sonst kannst du dir da ganz schön die Knochen ramponieren, wenn die Welle im ungünstigen Moment bricht.



    Die zwei Kickstarterwellen werden umfunktioniert als Gestänge für die Hinterradbremse.
    MZ Gedönns,Gestänge wo hinter dem Motor von rechts nach links wechselt.

  • wenn du aus 2 eine machen willst
    must du die eine anbohren sackloch min 2 cm
    die andere abdrehen das es ne passung ist zusammenstecken
    schweissen in öl werfen


    danach naht abschleifen und auskühlen lassen



    jezt hilf dir selbst:teufel:



  • zu spät, die ist hohlgebohrt und genau auf Länge:yeah:

  • na, dann ists eh nicht so wichtig, daß das hält:teufelgri


    kannste das nicht mit einem Teil lösen?



    Ich weis nichts passendes.
    Ratschlag war von den MZ´lern.
    Passt eigentlich sehr gut, wenn´s passt:teufel::teufel::teufel:
    Brauch halt genau die dicke und länge, dann auf beiden Seiten das Gerippte.
    Passt dann ein Simson Kickstarter drauf, welcher dann der Bremshebel ist. Andere Seite kommt ein Teil drauf wo das Bremsgestänge eingehängt wird.


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  • Wenn die Wellen hohlgebohrt sind, dann machst du da einen Einschiebling rein (Außendurchmesse gleich Innendurchmesser der Wellen) mit ca. 4-5 cm Länge, bohrst beide einzelne Wellen mehrfach an und machst dann Lochpunktschweißungen.
    Kapiert???



    Außerdem warst du bei Lou Schweißkurs gaaanz weit hinten. :finger:

  • Wenn die Wellen hohlgebohrt sind, dann machst du da einen Einschiebling rein (Außendurchmesse gleich Innendurchmesser der Wellen) mit ca. 4-5 cm Länge, bohrst beide einzelne Wellen mehrfach an und machst dann Lochpunktschweißungen.
    Kapiert???



    Außerdem warst du bei Lou Schweißkurs gaaanz weit hinten. :finger:



    Gute Idee emmi:thumbup:.(Das erste)
    Wo hast du das abgelesen!!!!!!!!!!!


    Bitte aber nichts von Schweissen sagen, weil das hast du genau so wenig drauf als ich:finger:

  • Hey Stefan,
    wenn Du elektrisch schweissen willst (Elektrodenschweissen) dann nimm eine Stahlelektrode,
    schleif an die Wellenenden eine Fase sodaß ein "V" entsteht. Spann die Wellenhälften in ein Winkeleisen und schweiß das "V" aus. Du kannst die Hälften noch vor dem Schweissen erwärmen (dunkelrotglühend) und tauch das geschweisste NICHT in Öl, Wasser o.Ä. Im Gegenteil lass es von alleine abkühlen oder besser leg es noch in den Kachel- o. Schwedenofen, wenn Du sowas hast, und glüh es nach. Dann langsam abkühlen lassen.
    Wir machen sowas in der Arbeit oft genug, kannst mir schon glauben. Nimm aber am Besten die Stahlelektroden (Stahlreparaturelektroden). Kriegt man in jeder Schlosserei (bei uns auf jeden Fall).
    Viel Spass.

  • Gute Idee emmi:thumbup:.(Das erste)
    Wo hast du das abgelesen!!!!!!!!!!!


    Bitte aber nichts von Schweissen sagen, weil das hast du genau so wenig drauf als ich:finger:



    Ich habe hier so ein schönes Büchlein, herausgegeben vom TÜV, über Schweißungen an tragenden Teilen. Wenn man lesen kann, dann kann man da einige Sachen auch umsetzen.


    Du solltest aber erstmal etwas Grammatik pauken bevor du dich an so schwere Lektüre begibst..:finger:



    PS:
    Du kannst vielleicht besser unter den Armen schweißen als ich. Aber am Schweißgerät bin ich der King. :finger:

  • Hey Stefan,
    wenn Du elektrisch schweissen willst (Elektrodenschweissen) dann nimm eine Stahlelektrode,
    schleif an die Wellenenden eine Fase sodaß ein "V" entsteht. Spann die Wellenhälften in ein Winkeleisen und schweiß das "V" aus. Du kannst die Hälften noch vor dem Schweissen erwärmen (dunkelrotglühend) und tauch das geschweisste NICHT in Öl, Wasser o.Ä. Im Gegenteil lass es von alleine abkühlen oder besser leg es noch in den Kachel- o. Schwedenofen, wenn Du sowas hast, und glüh es nach. Dann langsam abkühlen lassen.
    Wir machen sowas in der Arbeit oft genug, kannst mir schon glauben. Nimm aber am Besten die Stahlelektroden (Stahlreparaturelektroden). Kriegt man in jeder Schlosserei (bei uns auf jeden Fall).
    Viel Spass.



    Hi Kollege, alles klar:thumbup:.
    Hört sich gut an, was du schreibst.
    Ich habe nur kein normales Schweissgerät:rotwerd:.
    Ich seh schon, es ist schwieriger als ich dachte.
    Muß zum Schlosser, werde aber vorher nochmal an den Resten ein letzter Test machen.:zunge:


    und trailero sagt was von Öl werfen, wenn ich den seh kommt er in den Schwitzkasten:(.


    emmi, für daß sehe ich , wo ich Schweiss und fuchtel nicht auf dem Tisch hin und her bis es funkt:teufel:
    Du bist mein Funkenmariechen:teufel:;)

  • Ich habe nur kein normales Schweissgerät.


    Was ist denn eigentlich ein unnormales Schweißgerät? Weiter oben hast du was von Kaltschweißen geschrieben, das kenne ich eigentlich nur als Bezeichnung für irgendwelche "Wunderkleber" für Metalle, als ein besonderes Klebeverfahren bei Kunststoffen oder als Schweißen von Grauguss ohne Vorwärmung.

    Ohne den Strom einzuschalten mit der Elektrode solange auf das Werkstück einzudreschen, bis die Elektrodenhülle etwas am Werkstück haftet, bringt zwar ähnliche Ergebnisse wie bei deiner Bremshebelwelle, ist aber nicht unbedingt einem gängigen Schweißverfahren zuzuordnen.
    :teufelgri

  • Was ist denn eigentlich ein unnormales Schweißgerät? Weiter oben hast du was von Kaltschweißen geschrieben, das kenne ich eigentlich nur als Bezeichnung für irgendwelche "Wunderkleber" für Metalle, als ein besonderes Klebeverfahren bei Kunststoffen oder als Schweißen von Grauguss ohne Vorwärmung.

    Ohne den Strom einzuschalten mit der Elektrode solange auf das Werkstück einzudreschen, bis die Elektrodenhülle etwas am Werkstück haftet, bringt zwar ähnliche Ergebnisse wie bei deiner Bremshebelwelle, ist aber nicht unbedingt einem gängigen Schweißverfahren zuzuordnen.
    :teufelgri



    Sowas halt
    [/IMG]
    brauchst kein zusätzliches Gas dazu, ist alles am Draht enthalten und gibt auch keine Schlacke. Theoretisch nicht schlecht. Ein Profi wo ich schon mal angegeben habe, sagte mir es wär für den Arsch:wirr:.
    und das hier, habe ich aber noch nicht probiert:rotwerd:
    [/IMG]


    Die Bezeichnung der Geräte find ich dreckig:(.;)
    easy... und ....fix:finger:

  • nix 125A. :yeah:

    Guede Fülldrahtschweissgerät Easy MIG 125


    Fülldraht-Schweissanlage Easy Mig 125
    Gehäuse aus pulverbeschichtetem Stahlblech, 2 Schaltstufen,
    Thermo-Überlastsicherung für Fülldrähte 0,9 mm (Kleinspulen).
    Ausstattung:
    Schlauchpaket mit Direktanschluß, Massekabel mit Klemme,
    300 g Fülldrahtrolle, Schweißschild mit Glas DIN 11
    (75 x 98 mm), Drahtbürste.
    Technische Daten:
    Spannung:230 Volt
    Frequenz:50/60 Hz
    Max. Netzleistung:1,28 kW
    Netzabsicherung:8/13 A
    Leerlaufspannung:16,5-23,5 Volt
    Regelbereich:60 + 90 A
    Einschaltdauer (bei max. Strom):90 A ~ 20%
    Empf. Materialstärke:1,5 - 5 mm
    Max. Drahtstärke:0,9 mm (0,4 kg)
    Isolationsklasse:H
    Schutzart:IP 21
    Gewicht:ca. 16,3 kg

  • Hast du auch eine Anleitung zum Güde-Gerät?


    125 Ampere ist doch eher was um Bleche zu schweißen. Bei massiveren Material sollte das Gerät etwas mehr Schub (A) haben.



    Von wegen Bleche schweißen:mecker:. Geht mit dem Teil nie im Leben:O


    Wenn das hoch drehst, hast evt. Lochblech:yeah:
    Da macht´s Blubb und du kannst ein Gewinde einschneiden:teufel::teufel:

    • Offizieller Beitrag

    Du hast ein Schweißgerät mit Fülldraht. D.h. der Schweißdraht "beinhaltet" das Gas. Eigentlich bildet dieser Schutzgasdraht eine sauerstoffabschirmende Blase um den Lichtbogen. Du erkennst das, da der Schweißdraht meist sehr weich ist (und ich erkenne das an der Farbe der Schmauchspur der Düse auf dem Bild). Profis mögen das Gerät insofern nicht gerne, da das SchlauchpakDein Gerät kannst Du aber auch mit Gas betreiben und normalen Schweißdraht einlegen.
    Fülldraht geschweißte Nähte sind auch mehr oder weniger eher von minderer Qualität, da der Sauerstoffeinschluß nur mäßig verhindert wird.
    Fülldrahtschweißen bringe ich Dir nochmal bei.
    Bei Deinem Problem war schlicht und einfach nur eine Aushärtung der Welle schuld.
    Durch die Erhitzung im Schweißbereich und der Abkühlung im Wasser (wovon ich ausgehe), hast Du den Stahl gehärtet, durch nochmaliges erhitzen (mindestens kirschrot!) und abkühlen an der Luft (ein sogenannter Lufthärter, Stahl der an der Luft abkühlt und dadurch schon härtet, wird die Welle wohl nicht sein) entspannst Du das Gefüge und hast das Problem schon gelöst.



    Sollte Interesse an `nem Auffrischungs-Schweißkurs bestehen, sagt mir einfach bescheid.


    Gruß LOU

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