Reifen mit Straßenzulassung für TÜV ja oder nein?

  • Hallo,


    ich wollte für meine KTM 400 EXC Racing, Bj. 2002 neue Reifen kaufen für den TÜV, weil ich hinten Reifen mit dem Maß 130/?-18 drauf habe und bei mir im KFZ-Schein aber 140/80-18 drin stehen.


    Die Reifen Michelin AC 10 (z.B. bei http://www.hells.de) und BFGoodrich Crossengo (z.B. bei http://www.sm-sport.de) habe beide Straßenzulassung.


    Der Metzeler Six Days Extreme oder der Metzeler MCE Karoo (beide bei http://www.motocross-shop.de) habe keine Straßenzulassung, obwohl der Karoo auch für den Einsatz auf Straße empfohlen wird.


    Nun meine erste Frage: Ist irgendwo auf dem Reifen vermerkt ob er Straßenzugelassen ist oder nicht, mit irgendeiner Abkürzung?


    Zweite Frage: Ich verstehe nicht, warum der Karoo für den Straße empfohlen werden kann, wenn er keine Straßenzulassung hat:verwirrt: .


    Dritte Frage: Wie unterscheidet sich der Enduroreifen eigentlich zum Crossreifen bezüglich der Straßenzulassung oder ist die Reifenwahl für den TÜV scheißegal, Hauptsache die Größe 90/90-21 für vorne und 140/80-18 für hinten stimmt, weil es so im KFZ-Schein steht?


    Kann jemand für mich Licht ins Dunkle bringen für diese 3 Fragen?


    Vielen Dank im Voraus und MfG
    AJP-Endurorider

  • Servus


    Erste Frage: nicht zugelassen für Straßenbetrieb: Abkürzung NHS (Not for Highway Service), soll zwar nicht bindend sein für D, würde ich aber nicht austesten wollen, da das meistens reine Crossreifen sind.


    Zweite Frage: keine Ahnung, frag mal bei Metzeler.


    Dritte Frage: (Normalerweise) nicht nur Größe, sondern auch Tragfähigkeitsindex und Geschwindigkeitsindex beachten.
    Der Reifen sollte mindestens die Angaben im Schein aufweisen oder bessere Werte haben (also höhere Tragfähigkeit oder höheren Geschwindigkeitsindex).
    Weitere Infos dazu gibts massig im Netz.


    Vielleicht reicht das als grobe Orientierung

  • Kommt immer auf den TÜV Experten an.


    Also auf die Grösse achten alle. Kann ja auch jeder die Zahlen vergleichen.Schein gucken, Reifen gucken.;)


    Aber auf die Tragfähigkeit und den Speed Index achtet eigentlich die wenigsten.


    Wenn ja würde ich da nicht mehr hingehen.


    Die DOT Nummer , die einen Reifen als Strassentauglich deklariert, wie z.B Metzler SIX Days ,AC 10, Mt18,etc interressiert eigentlich nur die Amis, den technischen Komissar beim Offroad Rit in Holland, aber fast nie den TÜV Mann.


    Einfach mal ausprobieren, aber die Grösse sollte immer passen.


    Ich habe meie Xr auch mit Cross Reifen getüvt bekommen, weil halt nur auf die Grösse geschaut wurde.:glotz:

    [FONT="Arial Narrow"]Freiheit ist viel mehr als man darf[/FONT].


    [FONT="Arial Narrow"]Ganz Deutschland eine Arschleckerei. Leck dich nach oben[/FONT].:kuck:

  • Hallo!


    Es verhält sich folgendermaßen:


    Wenn in den Fzg.-Papieren eine Reifenbindung mit Hersteller und Profilbezeichnung eingetragen ist, muß diese eingehalten werden.
    Hat man andere Reifen als die eingetragenen montiert, muß eine auf das Fahrzeug bezogene Freigabe des Reifenherstellers vorgelegt werden.


    In den meisten neuen ZLBs steht sinngemäß häufig nur: ''Reifenfreigabe gemäß des Fahrzeug-Herstellers beachten'', wenn also nichts explizites drinsteht legt man am besten die entsprechende Freigabe des Reifen-Herstellers vor, die gibt es bei den meisten Herstellern als Download.


    Das wichtigste ist eigentlich, das neben der Reifengröße der Speed- und Loadindex zum Fahrzeug passen (Speedindex ist z.B. H, Loadindex eine bei Motorradreifen 2-stellige Zahl).


    Zur Straßenzulassung der Reifen gibt es folgendes zu sagen:
    Alle Reifen mit dem Vermerk ''NHS'' bzw. ''No Highway Service'' haben keine Freigabe für den öffentlichen Straßenverkehr.
    Alle Reifen, für die es fahrzeugbezogene Freigaben des Reifenherstellers gibt sind auch für den öffentlichen Straßenverkehr freigegeben.


    Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen.


    Gruß, Thomas

  • Mulchmeister: Sei mir nicht böse, aber leider hast Du wenig Licht gebracht.
    Wenn in den Papieren keine Reifenbindung steht, dann trägt nur der amtsgläubige Deutsche eine Freigabe zur technischen Untersuchung. Es gibt einen Grund, warum man uns im Ausland ständig belächelt. Einige Motorräder z.B. YAM WR250 hatten verschiedene Breite für das H-Rad im CoC, aber nur eine fand den Weg in das deutsche Zulassungspapier. Fahren darf man die Reifen trotzdem, denn ich kann nicht für die Probleme des Amtsschimmels herhalten. Natürlich kann das erstmal in der Diskussion enden, aber das Recht ist auf meiner Seite.
    Wenn ein Speed- und ein Loadindex angegeben ist, darf jeder Reifen auf der Strasse gefahren werden. NHS gilt nur im Ami-Land.

    Gruss
    Choice
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  • also ich weiss nicht wie es bei den Enduros ist aber Super Sportlwer und Quads haben ein E Zeichen auf dem Reifen was sie für den Straßenverkehr freigibt und fals die Dimension nicht die sind wie im Zulassung Teil 2 gibtes von den Herstellern Reifenfreigaben für bestimmte Machinen.


    Also so kenn ich das.


    übrigens das E Zeichen muss im Kreis sein.

    Ich bin nicht Dumm ich bin Legastheniker!!!!
    Legastheni gilt als Entwicklungsstörung der Lese-Rechtschreib-Fertigkeiten bei normal entwickelter Inteligenz.
    Einstein war auch einer.


    TOP http://www.psychoparts.de/ TOP

  • Zitat von choice

    Mulchmeister: Sei mir nicht böse, aber leider hast Du wenig Licht gebracht.
    Wenn in den Papieren keine Reifenbindung steht, dann trägt nur der amtsgläubige Deutsche eine Freigabe zur technischen Untersuchung. Es gibt einen Grund, warum man uns im Ausland ständig belächelt. Einige Motorräder z.B. YAM WR250 hatten verschiedene Breite für das H-Rad im CoC, aber nur eine fand den Weg in das deutsche Zulassungspapier. Fahren darf man die Reifen trotzdem, denn ich kann nicht für die Probleme des Amtsschimmels herhalten. Natürlich kann das erstmal in der Diskussion enden, aber das Recht ist auf meiner Seite.
    Wenn ein Speed- und ein Loadindex angegeben ist, darf jeder Reifen auf der Strasse gefahren werden. NHS gilt nur im Ami-Land.



    Bin dir nicht böse, keineswegs.
    Ich hab nur 3 mal in der Woche mit den amtlich anerkannten Prüfern der diversen Prüforganisationen zu tun und weiß durchaus, von was ich schreibe.


    Das mit der einen Größe in den Papieren ist ziemlich beknackt, stimmt wohl.
    Liegt aber einfach daran, das nur die kleinste der zugelassenen Dimension ihren Weg in die Zulassungspapiere findet.
    Beispiel:
    BMW K 1200 R gibt es vom Hersteller mit 180/55 ZR 17 auf 5,50 Zoll Felge und mit 190/50 ZR 17 auf 6,00 Zoll Felge. In den Papieren steht aber nur die kleinere Größe. Jedesmal wenn die Jungs mit ihren Böcken zur HU auf der Prüfstelle anrollen gibts deswegen Diskussionen. Denen geht man aus dem Weg, wenn man die entsprechende Freigabe des Reifenherstellers über die Reifendimension mit Verweis auf die dafür notwendige Felgenbreite mitschleppt.


    Die Tatsache, das man uns im Ausland belächelt; ihr werdet es nicht glauben:
    In Deutschland gilt kein generelles Tempolimit, deshalb müssen die Fahrzeuge in unserem Land bei allen möglichen Fahrsituationen (also auch bei allem was die Möhre hergibt; ist ja bei uns legal auszufahren) betriebs- und verkehrssicher sein. Das ist nur gewährleistet, wenn entsprechend den zu erwartenden Geschwindigkeiten passende Reifen montiert sind; d.h. gleicher Hersteller mit aufeinander abgestimmten Profilen.


    Fliegt jemand in einem Land mit generellem Tempolimit mit 200+ auf die Fresse ist die Frage der richtigen Bereifung zweitrangig; er war ja eh zu schnell unterwegs und bei z.B. legalen 130 km/h auf der Autobahn ist es ziemlich wurscht, welche Socken montiert waren wenn der Unfall bei 200+ passiert ist.


    Nimm die Freigaben über die zugelassenen Größen mit auch wenn Du keine Hersteller- oder Profilbindung hast und fahr zu einem Händler der (Gelände-)Motorräder vertreibt; dann klappts auch mit dem Prüfer.
    (Oder kommst halt zu mir, dann klappt das)


    NHS gilt sehr wohl für Reifen in Europa, denn wo NHS draufsteht ist kein e-Prüfzeichen drauf und damit keine Straßenzulassung gegeben.
    Hat man bei allen MX-Reifen.

  • Mulchmeister: Lass' uns bitte hier Sachverhalte nicht verwechseln, das Verhalten des amtlich anerkannten Prüfers und die europäische Rechtssprechung.
    Der Austeller des CoC für das Fahrzeug übernimmt natürlich die Haftung dafür, dass das von ihm produzierte Fahrzeug unter normalen Umständen alle erdenklichen Betriebszustände ohne Probleme durchläuft.
    Schreibt er also keine Reifenbindung vor, so existiert sie nicht! Ich glaube nicht, dass "kleinfürstlich" amtlich beglaubigtes Gutachterrecht eine solche europäische Regel bricht.
    Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, habe aber mit meiner Ex (WR250F), einen solchen Fall versucht exemplarisch zu lösen und bin leider nicht weiter gekommen. Mein Einwand bei der Zulassungsbehörde wegen der Reifengrössen wurde abgetan, meine potentielle Selbstanzeige (es war ja am brandneuen Motorrad ein abweichender Reifen montiert) vom Polizeipräsidium mit Panikattacken ("Bleiwe Se bloss ford") abgewehrt.
    Ich denke, wenn man mit diesem Wissen und mit einigermassen Selbstbewusstsein auftritt, sollte man alles "Vernünftige" durch den TÜV und sonstige Untiefen bekommen.
    In Nordbaden sind wir mit guten, geländererfahrenen Prüfern ausgestattet. Die wissen was gut geht und was nicht. Da wird zwar kein Blödsinn abgenommen, aber auch nichts reklamiert, was man bei einer Enduroveranstaltung eh nicht braucht.

    Gruss
    Choice
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  • Dumm bei der Sache ist nur, das dir nicht die europäische Rechtsprechung sondern der amtlich anerkannte Schwachverständige den Stempel aufs Blech klebt.
    An den Prüfstationen hocken meist die Knaller, die man wegen zuviel Korinthenkackerei nicht nach draußen in die Werkstätten schicken kann, ohne das die nach einer Woche irgendwo Hausverbot (oder Prügel) kriegen.
    Recht haben und Recht bekommen sind 2 Paar Schuhe!

  • Bei Strassenmaschinen wird schon peinlichst auf die Grössen, Freigaben, etc. geachtet.Dient ja auch der eigenen Sicherheit.


    Aber bei Sport Enduros sind die meisten Prüfer da wesentlich kulanter.
    Sind ja auch meistens mitdenkende Menschen.;)


    Ich würd es einfach mal mit der stimmenden Grösse probieren, bevor man sich extra für den TÜV eine Paarung kauft.


    Das TÜven beschränkt sich doch meistens auf das vorhandene Leuchten der Birnchen,Spiegel und auf das unsägliche Messen der Abgaswerte.Wobei den meisten gar nicht klar ist, was sie da überhaupt messen.


    Mich ärgert am meisten, man bezahlt viel Geld für eine Leistung, die auch meine Oma erbringen könnte,sofern sie noch hell und dunkel unterscheiden kann.:biggrin:

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    [FONT="Arial Narrow"]Ganz Deutschland eine Arschleckerei. Leck dich nach oben[/FONT].:kuck:

  • § 36 der Straßenverkehrs-Zulasungs-Ordnung (StVZO) regelt die Maße und Bauart der Fahrzeugreifen.


    Reifen müssen den Betriebsbedingungen, insbesondere der Belastung und der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges entsprechen.


    Daraus ergibt sich: in D müssen Reifenbreite, Querschnitt, Felgengröße Speed und Loadindex und DOT Nummer und ECE müssen erkenbar sein!!Siehe Seitenfläche eines Reifens (nach ECE-R 30 - Norm) .
    Fehlt ne Angabe = keine Freigabe.


    Der restliche Scheiß wie NHS ist für D irrelevat, anders in France oder USA.


    Also hört auf solchen Mist hier immer wieder zu verbreiten und lest mal auf ner Seite von DEKRA, TÜV oder GTÜ nach!!! Der Tüv sagt euch auch, welche Reifen noch gefahren werden dürfen, vorher fragen!!

    Praktisch werden ist schwierig, wir sind hier in einem Internetforum!!! :teufelgri

    Handwerker bauten die Arche Noah, Ingenieure die Titanic!

  • Zitat von Sucram

    ... Daraus ergibt sich: in D müssen Reifenbreite, Querschnitt, Felgengröße Speed und Loadindex und DOT Nummer und ECE müssen erkenbar sein!!Siehe Seitenfläche eines Reifens (nach ECE-R 30 - Norm) .
    Fehlt ne Angabe = keine Freigabe.


    [U]Der restliche Scheiß wie NHS ist für D irrelevat, anders in France oder USA...


    :dito: :dito: Um das ganze in eine Faustregel zu packen: Sobald ein Speedindex drauf ist, ist der Reifen straßenzugelassen (kenne keinen Fall bei dem umgekehrt die anderen Angaben fehlten) - Die alten Barum MX-Reifen hatten sogar eine Zulassung bis 130. Für meine Moppeds (mit 10 oder 17KW) im Brief hat das meist gereicht :biggrin: Heutzutage muss man fürn TÜV halt so nen modernen Straßen-Enduro-Reifen vom Kumpel ausleihen oder man kauft sich nen Teuren Michelin Enduro-Competition oder so was.

  • Zitat von Sucram

    Der restliche Scheiß wie NHS ist für D irrelevat, anders in France oder USA.


    Nicht ganz. In der ECE R 75, die auch für Deutschland verbindlich ist, steht explizit drin, dass die ECE-Regelung nicht für Reifen mit der Kennzeichnung "NHS" gilt.


    Das bedeutet ganz einfach, dass man gar nicht mehr nach irgendwelchen anderen Kennzeichnungen auf dem Reifen suchen muss, wenn man das "NHS" gefunden hat. Der Reifen hat dann definitiv keine Zulassung für den Straßenverkehr.

  • Zitat von chris123

    Nicht ganz. In der ECE R 75, die auch für Deutschland verbindlich ist, steht explizit drin, dass die ECE-Regelung nicht für Reifen mit der Kennzeichnung "NHS" gilt.


    Das bedeutet ganz einfach, dass man gar nicht mehr nach irgendwelchen anderen Kennzeichnungen auf dem Reifen suchen muss, wenn man das "NHS" gefunden hat. Der Reifen hat dann definitiv keine Zulassung für den Straßenverkehr.


    Mein TÜVer kann weder englisch noch kennt er die aktuelle "ECE R 75" - und ich halte ihn für einen TÜVer für überdurchschnittlich :biggrin: Bleibe bei meiner Faustregel Speedindex=TÜV-Plakette (sollte natürlich die in den Papieren geforderte sein)

  • Zitat von 610er

    Mein TÜVer kann weder englisch noch kennt er die aktuelle "ECE R 75" - und ich halte ihn für einen TÜVer für überdurchschnittlich :biggrin: Bleibe bei meiner Faustregel Speedindex=TÜV-Plakette (sollte natürlich die in den Papieren geforderte sein)


    So hälts meiner auch, Speed und loadindex drauf = TÜV Konform.
    Laut Google sagt die Norm ECE R 75 folgendes:


    Was besagt die Norm ECE R 75?


    ECE R 75


    Mit Inkrafttreten der ECE-Regelung Nr. 75 wurde § 36 StVZO geändert und die Bauartgenehmigungspflicht für Luftreifen eingeführt. Demnach müssen Zweiradreifen spätestens ab Produktionsdatum 01. Oktober 1998 bauartgeprüft und mit der Betriebskennung versehen sein.
    Hierbei wurde auch das neue Geschwindigkeitssymbol 'W' = 270 km/h eingeführt sowie das Geschwindigkeitssymbol 'V' = über 210 km/h neu definiert als 'V' = 240 km/h.


    Die Betriebskennung besteht aus zwei Teilen:
    a) dem Loadindex (LI), das ist die Tragfähigkeitskennzahl, z. B. 58
    b) dem Speedsymbol (SSY), das ist der Geschwindigkeitskennbuchstabe, z. B. W


    Der Loadindex gibt an, welche Last der Reifen bei der Referenzgeschwindigkeit und dem Norm-Luftdruck trägt. Das Speedsymbol gibt die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens an.


    Liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens über der dem Speedsymbol entsprechenden Geschwindigkeit, muss die Betriebskennung in Klammern gesetzt werden.


    Beispiel:
    alte Bezeichnung: 120/70 ZR 17
    neue Bezeichnung: 120/70 ZR 17 (58W)
    => die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt über 270 km/h


    Ich les da nix von NHS = Straßenverbot!

    Praktisch werden ist schwierig, wir sind hier in einem Internetforum!!! :teufelgri

    Handwerker bauten die Arche Noah, Ingenieure die Titanic!

  • Macht Euch doch einfach mal die Mühe, bei den Reifenherstellern die Beschreibungen der einzelnen Gelände-/MX-Reifen durchzulesen!


    In den Hinweisen sieht man sehr genau, welcher Reifen straßenzugelassen ist oder nicht; was hier an Halbwahrheiten gepostet wird ist schon erstaunlich.


    Mein Conti hat (wie alle anderen MX-Reifen namhafter Hersteller) sowohl Speedindex als auch Loadindex und ist trotzdem nicht straßenzugelassen, Ende der Diskussion.


    Gruß, Thomas

  • das was chris 123 schreibt, ist ja kein widerspruch zu dem,
    was sudden schreibt.


    in meinen augen die einfachere faustregel: ist ein (E) zeichen
    auf dem reifen, dann ist der in europa auf der strasse grundsätzlich
    erlaubt.


    passt dann noch grösse und speed/loadindex, dürfte der rest mit dem
    prüfer zu klären sein.


    das mit dem NHS hatte ich auch schon mal, wurde seitens
    der obrigkeit nach meinem einspruch nicht weiter verfolgt.
    ist aber auch schon ne weile her, damals stand noch explizit in der
    stvzo, dass NHS ausschliesslich für noramerika galt.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

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