Alte Geschichten , von damals als es noch Geländesport gerufen wurde

  • Oh heiliger Strohsack! Das war mir gar nicht aufgefallen mit dem Gipsfuß. Da hat es ihn aber ordentlich erwischt gehabt. Odenheim 1976 war am 22.08.1976, und wenn er da noch Gips hatte war es eine sehr langwierige Verletzung. Und dann fährt er Gelände, Respekt.

    Die wollten ganz einfach fahren, egal was gerade weh tut.

    Ich weis noch, das muß Bensheim gewesen sein. Glaube die erste Veranstaltung nach der SixDays . Rolf Beppler hatte sich da das Schlüsselbein gebrochen gehabt auf seiner Husky. In Bensheim war er gemeldet und ist dann Samstags zum Arzt soweit wie ich weis und der sagte dann, nicht fahren. Ich weis noch, daß er im Fahrerlager rum gelaufen ist und nicht nett geschaut hatte ;) .

    Kalli, frag Ihn mal was er sagt wenn du die SixDays ansprichst. Er regt sich bestimmt immer noch auf, daß er geflogen war . Oder frag besser nicht ^^

  • Kommt drauf an wie das mit den Six Days gemeint ist. 1980 in Brioude hat sich der Rolf Beppler das Schlüsselbein gebrochen. Da war er Vorausfahrer mit dem Erich Sander.

    Denn wie schon bezüglich der Vorausfahrer bei den Six Days 1975 auf der Isle of Man angemerkt: Vorausfahren war einsam und gefährlich!

  • Das war ne Sehnenscheidenentzündung von der Schreibmaschine im Geschäft, PC gabs da noch keine! Den hatte ich auch noch dann anschließend in Holland dran. Erinnerst du dich Achim: Wo die Gespanne in dem tiefen Wasserloch schier abgesoffen sind? Und die Übernachtung in dem schicken Hotel? Mann, Mann, alles darf nicht veröffentlicht werden.


    Und klar Stephan erkenne ich da jemanden! :P

    Aber den im weißen T-Shirt nicht.

    #610
    Bevor ich mich drüber aufrege ist es mir lieber Wurscht!

    (Aufschrift Mund-Nase-Schutz einer Bedienung im Schneider Weißbräu Kelheim 09-2020) (;


  • Der Kalli mit Gashand=Gipshand und auf dem oberen der Holger Dietz mit Karo Hemd. Stephan ist das die Crossprüfung der 2.Tage Fahrt? Sieht mir danach aus.

    Gut erkannt ! Das Dorf im Hintergrund ist Schwabenheim. Int. 2-Tage Fahrt Selztal.

  • Habe noch ein paar schöne Bilder gefunden:Horst Hartmann und Reinhold Noss Wales England 1972 oder 1973.jpg

    Vater mit Reinhold Noss 1973 in Wales Llandrindod


    Horst Hartmann und BMW Tuner Günter Michel.jpg

    Vater mit Günter Michel (BMW Michel, Bruder von Willi Michel) 1973


    Wer war nochmal der Solo Fahrer ?

  • . Erinnerst du dich Achim: Wo die Gespanne in dem tiefen Wasserloch schier abgesoffen sind? Und die Übernachtung in dem schicken Hotel? Mann, Mann, alles darf nicht veröffentlicht werden.


    Karl natürlich erinnere ich mich, aber ich denke etwas kann man schon berichten: die Gespanne sind richtig abgesoffen und nicht nur schier. Dagegen war das Schlammloch in Mauer eine Vogeltränke. Die BMW Zylinder komplett überspült und das hat uns den Hinterachsantrieb und den Sieg gekostet.

    Über den Entlüftungsdom oben am Antrieb kam Schlammwasser rein und 10 km vor dem Ziel am zweiten Tag, nach über 500 km hat es diesen zerlegt. Das blöde war, dass wir in Führung lagen und deshalb die Segel streichen mussten. Die Übernachtung war im Sheraton Inn, da hatten uns Deutsche Teilnehmer die Holländer einquartiert, während die eigenen Leute in Gasthäusern und Privatunterkünften genächtigt haben, dementsprechend waren die Preise gepfeffert. Der Gerhard Würtz hat aber Rache genommen und ist am Abend des ersten Fahrtages mit Dreckklumpen an den Stiefeln in die Lobby marschiert und hat seine Stiefel in die erst beste Schuhputzmaschine gehalten, so dass der Sand durch die Gegend geflogen ist. Sah cool aus aber kam natürlich nicht so gut an. Lustig war Abends auch auf einem Zimmer das Zusammentreffen aller deutschen Gespannfahrer Hartmann, Würtz, Zander, Reich incl. Co Piloten und Betreuer. Ganz speziell hatten auch zwei Engländer übernachtet, da es Nachts Reif gegeben hatte, haben sie "unter" ihren Bedford gelegen und um das Auto herum mit Strohballen winddicht gemacht, denn im Kombi hatten nicht alle von ihnen Platz. Schöne Zeiten!

  • Alfons Wiemann wechselte 1979 bis 1982 auf KTM und fuhr noch einige Moto-Cross Rennen mit 125ccm und 250ccm. Davon und einige Trainingsbilder anbei. Überwiegend-nächster Bericht- dann aber ab 1980 oder 1981 hauptsächlich ins GS-Lager. Ich bringe es nicht mehr zusammen, aber glaube als OMK-Pokalsieger bekam er eine 125er KTM RV als Prämie-siehe Bild- mit Übergabe anwesend Frau Trunkenbolz und Toni Stöcklmeier und Michael Schiessbauer und.....













  • Alfons Wiemann KTM-Zeit 1979 bis 1982 125 und 250ccm und jetzt die GS-Zeit.


    Kleine Anekdote zur 250er Zeit, müsste 1982 gewesen sein.

    Ich kam Donnerstag abends zu Alfons und er war gerade am Telefon mit Stöcklmeier Toni in etwas hektischeren Umfeld. Kurzfassung: "Toni, ich brauch schnell einen Rahmen und ein paar Anbauteile, habe mich grade net schlecht überschlagen bei einer Testfahrt vorhin. Ja es wurde halt nie langweilig mit Wild-Fonser.


    Hintergrund: Alfons wohnt in einen kleinen Dorf, wo es schnurtracks gerade durchging, "nur" so nach 2/3 der Dorfstrasse, sind etwa 400m, kommt ein kleiner 180° Bogen, dann wieder so 200 m gerade. Innerhalb des Bogens befindet sich ein Erdhügel mit fast mittig-Fahrtrichtung gesehen etwas rechts -eine Entlüftungshutze gute 50cm hoch. Ja wenn gemäht wurde sieht man den Entlüftungshutzen super, aber an den Tag war nicht gemäht und Alfons wollte noch schnell Federelemente testen


    --> also Anlauf genommen und wer Alfons kennt, weiß das dies nicht der 3. Gang war und mit Speed drüber--leider etwas zu rechts von der Idealline und an der Absprungkante stand der Gegner- und es wurde draus auch ein Vorderradtest und Alfons kam etwas suboptimal unten am Asphalt auf. Ihn nicht soooo sehr viel passiert, der Lufthutzen hat es auch überlebt, aber die 250er KTM rahmentechnisch Steuerkopf und andere Teile nicht so und am Samstag früh morgens war Abfahrt zum DM-Lauf. Also Alfons Freitag sehr früh nach Amberg, Kofferraum vollgeladen und Freitag KTM umgebaut und hat geklappt :-)


    Higlight war auch für Alfons die Teilnahme bei den Sixdays 1980 in Brioude/Frankreich mit der 125ccm #110-->Mannschaftsbild mit roten Daunenjacken. Soweit ich noch weiß, hat er auch das Zimmer in Brioude mit Bernhard Brinkmann geteilt--wenn es richtig ist, kann bestimmt Bernhard noch ein paar Anekdoten beilegen.


    1981 und 1982 ist er dann in die 250er Klasse umgestiegen.




    Teil 1 aus seinen Album


























  • Herrlich, diese "Jüngelchen" zu sehen! Ich meine die mit den roten Anoraks; Bilder von Alfons stehen da nichts nach!

    Auf dem letzten Anorakbild ganz links der Rolf Beppler, ca. mittig in der Seitenansicht mit den Händen am Bart der Dr. Helmut Ritter aus Bruchsal, rechts der Alfons.

    Und direkt links von ihm: Das ist doch nicht der Bernhard, oder?

    #610
    Bevor ich mich drüber aufrege ist es mir lieber Wurscht!

    (Aufschrift Mund-Nase-Schutz einer Bedienung im Schneider Weißbräu Kelheim 09-2020) (;


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