Mein Reifenerfahrungsfred!! Für Reinschnupperer geeignet!!

  • Der MX53 ist schon ein anständiger MX Reifen der auf Hartböden halbwegs hält und im Sand und Schlamm gut abliefert ist. Wenn's auf die Haltbarkeit nicht primär ankommt, finde ich den MX33 deutlich besser auf nassen, schlammigen oder sandigen Untergrund. Ich war damals von dem MX32 so überrascht, dass ichs kaum glauben konnte wie fahrbar Schmierseife im nassen Groschwitz auf einmal ist.


    VG Micha

  • Ich war vom 27. bis 30. April. es hat ab 20.4. jeden Tag bzw. Nacht stundenlang wie aus Kübeln geschüttet. Wir hatten zwar nur schönes Wetter, aber der Boden war ein Horror, speziell steile Abfahrten haben teils dramatisch geendet.
    Ich und mein Kumpel hatten Michelin Enduro Medium vorne/hinten mit vorne etwas härterem und hinten recht soften Mousse. Haben dort wo es eher Waldboden war gut funktioniert, leider waren 80% der Strecke extrem glatt und bei den Anstiegen wäre mir ein Mitas 754 lieber gewesen...

  • Zum Maxxis kann ich was sagen 8o . Ist ja ein Hartbodenreifen, heißt recht weiche Gummimischung. Hat auf trockenem harten Boden auch ordentlich Grip. Aber durch diese Stärke, da die Stollen sehr eng beieinander liegen, funktioniert er im Matsch nicht wirklich. Seitenhalt ist unter matschigen Bedingungen auch bescheiden.


    Meine Meinung: Auch wenn ein FIM Reifen von der Stollenhöhe eher Nachteile bietet, kann er bedeutend besser "klettern" als ein MX-Reifen. Die harte Karkasse des MX-Reifens schmiegt sich bei weitem nicht so gut an wie ein FIM-Reifen. Meinte auch lange Stollenhöhe überwiegt, wurde aber eines Besseren belehrt. Quasi nur noch FIM-Reifen zum Endurieren...

    Mh...muss ich sickern lassen. danke!

  • Hi Charly,


    ah das wusste ich nicht, dachte der wäre FIM konform. Muss ich mir mal ansehen den Metz. Bridgestone E50 schreib ich mal auf die Liste. Ist ja zum aus der Haut fahren wieviele Möglichkeiten es da gibt... wer die Qual hat, hat die Wahl. Vom escalator weiß ich nur das es ihn gibt. Danke dir!

  • Der MX53 ist schon ein anständiger MX Reifen der auf Hartböden halbwegs hält und im Sand und Schlamm gut abliefert ist. Wenn's auf die Haltbarkeit nicht primär ankommt, finde ich den MX33 deutlich besser auf nassen, schlammigen oder sandigen Untergrund. Ich war damals von dem MX32 so überrascht, dass ichs kaum glauben konnte wie fahrbar Schmierseife im nassen Groschwitz auf einmal ist.


    VG Micha

    Das klingt gut! MX33, Haltbarkeit ist mir echt egal, aber sowas von rumeiern ist einfach ein Graus. War das erste mal, dass ich unseren Guide, der der Beste Fahrer ist den ich persönlich kenne (außer Dieter Rudolf und ein paar ÖM Fahrern), mehrmals auf der Fresse liegen sah. Schmierseife beschreibt es echt gut, hab ich persönlich so noch nicht erlebt, Dann lieber einen Reifen in zwei, drei Tagen opfern. Ich habe ja echt gute Erfahrungen mit dem EF07_einfach_grün gemacht. Allerdings war es damals nicht so extrem schmierig.
    Danke für den Tip, den MX53/33 hatte ich auch deswegen im Visier weil der 53er mit dem Tubliss gut konnte. Ich steige im Herbst von Mousse/Mousse auf Mousse vorne/Tubliss hinten um.

    Gruß Doc

  • Ich fahre nach wie vor sehr gerne den Shinko Cheater 525. Bin ich mit Tubliss schon ein paar Male mit 0 bar gefahren. Für meine Begriffe taugt der überall, auf Hartboden verschleisst er naturgemäß schneller.


    Normal fahre ich den 110/100-18 mit Tubliss. Hat auch den Vorteil, daß der Reifen eine kleineren Durchmesser hat als die normalen 140/80-18 FIM-Reifen, also kommt das Moped hinten niedriger.


    Hab mir jetzt auch probeweise einen 120/100-18 bestellt. So riesig, wie hier irgendwo mal behauptet wurde, ist der nicht, etwa wie die 140er FIM Reifen von Breite und Durchmesser.

    Den will ich mit einem MEFO 18-0 GEX Mousse ausprobieren.

  • Hab gestern mal meinen neuen Terraforce 1 x grün montiert. Ich muss sagen ging sehr gut. Auch mit dem Lucioli Schlauch. Wenn man es mal raus hat und die Löcher der beiden Reifenhalter am Schlauch perfekt passen dann geht es wirlich sehr gut zu demontieren und zu montieren. Der Reifen ist von der Karkasse wie ich finde auch wirklich sehr schön weich.....in 10 Tagen geht es dann los nach RO bin gespannt. Letztes Jahr hatte ich einen Zeltex Riga Gomme drauf der war ähnlich von Profil und Härte. Mit dem war ich super zufrieden.

  • Der MX53 ist schon ein anständiger MX Reifen der auf Hartböden halbwegs hält und im Sand und Schlamm gut abliefert ist.

    Schreibst Du über beide Reifen oder nur vorne oder hinten?

  • In Rumänien hat der Bridgestone E50 Extrem eine super Figur gemacht. Obwohl er schon ordentlich angefahren war. Top Seitenhalt. In den Bachbetten super. Nur auf nassen Lehm und in ganz tiefem Matsch ging nicht mehr viel.

  • Halten wir fest und vielleicht habe ich es nicht erwähnt, mir geht es in erster Linie um den Hinterreifen. Vorne habe ich mich wirklich schon festgelegt. (Bridgestone M59, C19)

    Als da wären Empfehlungen für:
    Dunlop MX33
    Dunlop MX53 (den hatte ich mit Tubliss und war angetan davon, guter reifen)
    Metz 6Days SuperSoft -no FIM

    Shinko 525 Cheater (120/100/18 würde mich sehr interessieren)
    Bridgestone E50

    Ich möchte es auf diese Reifen einschränken. Der Michelin Enduro Med taugt mir ganz gut, aber unter den beschriebenen Bedingungen war er nicht besser eher schlechter als der von mir für gut befundene Kitas EF07_einfachgrün. Sonst verwende ich speziell wenn es trocken ist und auf harten Böden den Mitas EF07_gelb. Viel gescholten ist er doch, speziell auf den bekannten Schottergrubenböden mit Erde, Schotter alles großen, Sand und Steinen weit besser als ich dachte. Vor allem hält er dreimal so lange wie ein Michelin Enduro Med.

    Ich will einfach einen Reifen der in diesem scheiß nassen kroatischen Wald halbwegs funktioniert. Und ich denke einer der oben genannten könnte mit dieser dünnen Schlammschicht auf hartem bis mittelhartem Untergrund umgehen. (Nicht funktioniert hat der Michel Med, der Michel S12, der Mitas EF07gelb, der 754er, alle mit Mousse).

  • Der Shinko ist sicher interessant wobei ich den 120er nehmen würde. Habe jetzt schon mehrfach gehört, dass der bei Nässe sehr gut funktionieren soll. Die Amis loben ihn auch sehr. :/
    Danke für den Tipp, muss mich informieren.

  • Schreibst Du über beide Reifen oder nur vorne oder hinten?

    Sorry, ich hab maßgeblich den hinteren beschrieben. Den 53er finde ich vorne nicht ganz so toll. Den Punkt für Langlebigkeit würde der 53er vorne wohl auch bekommen.


    Edit:

    Meine Auffassung hat mit Enduro fahren nichts zu tun. Ich kann nur von MX und den paar Passagen neben der Strecke berichten.

  • Hatte ich in 110 mal auf der Freeride. Gummi weiche Karkasse hart......ich mag beides eher weich. Aber ging gut mit weniger Luftruck. Hat auch gut gehalten.

    Danke.
    Alter, ich hab bis 3 in der Früh alles über die oben genannten Reifen gelesen bis ich 4-eckige Augen hatte. Ich will mich nicht ganz festlegen weil ja bis zum nächsten Ausritt im kroatischen Chaoswald noch ein paar Monate vergehen. Aber den MX53 hab ich jedenfalls schon ausgeschieden.
    Im Moment ziele ich tatsächlich auf den Shinko ab, Dr. Dirt könnte den in die Bananenrepublik liefern. Besonders gut fand ich das Fazit eines Amis, der seine persönliche Lieblingkombi Bridgestone M56 / Shinko 525 Hybrid nannte. Ich bin ja ein fanatischer Anhänger (dank Mankra) vom M59. Der funktioniert wirklich auf jedem erdenklichen Boden sehr ordentlich. Hat keine mir bekannten Schwächen und beisst sich auch mit etwas härterem Mousse (gefühlt 0,8 bis 0,9bar) auf jedem Untergrund fest.

  • Ich kenne nur den cheater. Der ist schon ein toller reifen. Aber ich finde der Bridgestone ist zumindest bei dem was ich bisher gefahren bin eine andere Qualität.

    Der Seitenhalt ist einfach top. Und Vortrieb im Bachbett hat er als wär kein Wasser da.


    Gefahren bin ich ihn mit ca 0,2 bis 0,5 bar und Tubliss.

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