• EXC oder WR wären ja schön und gut, möchte aber auf das Straßenfahren nicht verzichten. Was sollt ich sonst in meiner Freizeit tun?!:verwirrt: :rolling:


    Denke die 640er Enduro wird das richtige sein.


    DRZ 400 hat mir für die Straße zuwenig Hubraum. Und mit 18 wenn die Kumpels alle große fahren weiter NUR die LC2 auf der Straße würd mir glaube ich nicht gefallen, ins Geschäft okay.


    Was meint ihr was von anderen herstellern noch in Frage kommen würde? Brauche auch eine recht große Maschine, da ich 1,96m groß bin.

  • Zitat

    Was sollt ich sonst in meiner Freizeit tun?!


    Na die schöne Natur kennenlernen :biggrin:


    Bei einer Körpergröße von 1,96m würde die LC4 wahrscheinlich eher passen die Sportenduros sind doch etwas kompakter gebaut. Fahr so ein Ding doch einfach mal probe und schau ob es dir gefällt.

  • Hallo!


    Habe selber von der 640er (Bj 99) auf die 2003er SXC gewechselt und bin da sehr froh drüber.


    Wenn das Moped auch in das Gelände soll ist die SXC deutlich besser.


    Die Fahrwerksauslegung ist spürbar anders, die Geometrie leicht anders (Lenkkopfwinkel) und auch die Sitz- bzw. Stehverhältnisse sind durch die andere Sitzbank sowie die andere Gabelbrücke mit deutlich anderer Lenkerposition ist für Geländefahrten viel besser als bei einer normalen LC 4. Dazu kommt die bessere Bodenfreiheit und natürlich auch das Gewicht.



    Im Alltagsbetrieb mit der SXC nerven allerdings der nicht abschließbare Tankdeckel, das etwas fummelige Zündschloß und das Lenkschloß am Lenkkopf das sinnvollerweise mit einer Gummikappe abgedeckt sein sollte. Außerdem ist der Scheinwerfer der EXC (mit 35 Watt Birne) verbaut, weshalb das Licht nix taugt (kann aber umgerüstet werden.



    Zum Ölkreislauf nur kurz: Der ist seit 2004 gleich. Bei der 2003er ist der kleine Kreislauf kein Nachteil weil die Wechselintervalle angepasst sind. Thermisch haben die Möps im Betrieb fast keinen Unterschied.


    Die Zwei Personen Zulassung ist im Brief der SXC ab 2003 eingetragen, sie hat lediglich ab Werk keine Beifahrerfußrasten. Im Brief steht lediglich ein zusätzlicher Eintrag (Wahlweise 1) der einfach nur besagt das man legal ohne Beifahrerfußrasten und ohne den Gepäckträger bzw ohne die Haltegriffe unterwegs sein kann. Für den Sozius benötigt man also noch die Rasten und Griffe für den Beifahrer.
    Ein Nachteil beim Soziusbetrieb ist das Fahrwerk der SXC das weichere Federn hat.



    Für eine ganz offene Zulassung der SXC benötigt man den anderen Vergaser und den anderen Auspuff.
    (Für den Keihin gab es (zumindest bis vor kurzem) kein Abgasgutachten mit offener Leistung und der Endtopf ist bekanntermaßen zu laut...)



    Gruß


    Matte

  • Hallo Matte,


    danke für deine ausführliche Antwort!:)


    Also kann man mit der SXC auch locker mal 100-200km auf der Straße fahrn, ohne dass mir der Motor um die Ohren fliegt...?!


    Wegen der Sitzbank und dass einem da eh der Arsch weh tut mal abgesehen :rolling:

  • :biggrin: :rolling:


    Okay, denke ich habe mich so gut wie entschieden.
    Werde aber aufjedenfall beide einmal Probefahren.


    Was mich noch interessieren würde ist für welchen Zweck die SXC Fahrer ihre Maschine benutzen? Rein fürs Gelände oder auch mal für ein Sonntagstourchen?


    Thomas

  • Habe bis vor einem Jahr selbst noch eine 625er gefahren aber da ich nur im Gelände unterwegs bin hab ich mich für eine EXC entschieden welches auch die richtige Entscheidung war. Wer gern mal ins Gelände geht aber sich hauptsächlich auf der Strasse bewegt für den ist die SXC sicher die bessere wahl.

  • Zitat

    Original geschrieben von Kochendorfer
    Also kann man mit der SXC auch locker mal 100-200km auf der Straße fahrn, ohne dass mir der Motor um die Ohren fliegt...?!



    Ja, absolut!


    Der Motor ist - wie gesagt - absolut identisch bis auf den Vergaser und den Endschalldämpfer.


    Selbst beim kleinen Ölkreislauf gibt es keine Probleme. Wenn man die Ölmenge und die Wechselintervalle ins Verhältnis setzt ist das Öl beim Kleinen Ölkreislauf sogar noch sauberer als beim großen Kreislauf. (Es ist im Verhältnis weniger Abrieb darin.) Zwei Filter haben beide...


    Beim kleinen Ölkreislauf habe ich deutlich kürzere Warmlaufphasen und im direkten Vergleich - in einigen Situationen - bis zu 10 Grad höhere Ölthemperatur.


    Ich habe meiner SXC einen Lüfter spendiert. Das ist vor allem beim rumwühlen im Dreck ohne Tempo schon Sinnvoll.




    Gruß


    Matte

  • Besorg dir doch eine LC4 Six Days. Die vereint die guten Seiten beider Modelle.
    Ist halt eine LC4 640 mit SXC Rahmen und Federbein(bis Bj.2002). Vergaser bin ich mir nicht sicher. Die sind halt etwas seltener und natürlich werden die auch etwas höher gehandelt.
    Habe selber so eine und fahr mit der auch auf Reisen oder längere Endurotouren
    Im Gelände habe ich mit der die gleichen Sachen angestellt, wie nun mit meiner EXC.



    mfg
    Steve

    ...wir brauchen seinen Ausweis nicht zu sehen......das sind nicht die Droiden ähh Enduristen die wir suchen ...ihr könnt passieren...........weiterfaaaahren ....weiterfaaaahren

  • Ich habe meine 640er Sixdays gegen eine WR (426) getauscht. Habe immer mehr Spass am echten Geländefahren und stelle selbst die Strassenmaschine auf den Hänger wenn's mal etwas weiter gehen soll.


    Nachteil von EXC und Konsorte ist bekannt - da ist jeder Kilometer Strasse ein Kilometer zu viel. Nicht das sie das nicht wegstecken, aber Spass macht Strasse mit den Teilen nicht. Zudem sind die langen Federwege und die kriminellen Bremsen nur sehr vorausschauenden Fahrern im Strassenverkehr zuzumuten.


    Ich wäre vermutlich die SXC nicht länger gefahren als die 2001er Sixdays. Zwar macht der Vergaser (SXC hat den FCR, die Sixdays den normalen Unterdruck-Mikuni) mehr Spass, dafür fährt das Teil kaum einer gedrosselt und zugelassen - ist also illegal unterwegs. Weiter hat die normale Lc4 einen grösseren Tank (Werksangabe 12 Liter) und eine problemlose Zulassung (offen und mit 2-Personen eingetragen). Der Gewichtsvorteil der SXC ist im härteren Gelände zwar von Vorteil, nur: wer versucht mit der Lc4/SXC auf einer harten Endurotour an den 400er Sportenduros oder den 2-Taktern dran zu bleiben muss recht schmerzfrei sein im Bezug auf Ersatzteilversorgung und Krankenkassenprämie. Man kommt zwar wirklich weit, aber die Maschine ist nicht für Wegwerfaktionen gemacht. Knapp 160 Kilo Leergewicht aus den Büschen zu bergen macht auch nur 1x Spass, dann wird's für die Gruppe nervig). Zudem geht bei heftigen Abflügen entweder irgendwas an der Maschine (Armaturen, Hebel oder Plastiks) - oder der Fahrer in die Brüche. Und den Aufpreis für die edel lackierten Sixdays-Plastiks bezahlt man ja auch weil sie so schön sind - wäre schade die mutwillig zu zerkratzen.


    Ausser man fährt viel echtes Gelände hat die normale Lc4 in "Katalogausführung" mehr Möglichkeiten. Für Rallyeeinsätze, wenn der Tank getauscht und Tüv uninteressant ist, ist hingegen die SXC mit dem Top-Vergaser die perfekte Wahl. Vom Preis her müsste man sich wieder überlegen eine KTM Adventure zu nehmen. Die hat zum grossen Tank auch gleich die rahmenfeste Verkleidung inbegriffen und ist zweifelsohne eine perfekte Reisemaschine, auch in härteren Bedingungen. Die war (bis 2000?) mit dem durchgefärbten Tank und dem 660er Zylinder sowie den Hecktanks die offizielle "Rallye-KTM". Die neusten Modelle haben vorne eine Doppelscheibenbremse und sind damit 100%ig strassentauglich, auch mit voller Zuladung und Gepäcksystem für ne Weltreise und 2-Personen auf dem Sattel.


    Die Frage Lc4/Sixdays oder SXC lässt sich kaum beantworten. Jede hat Ihr Einsatzgebiet und macht dort sehr viel Spass. Für den angegebenen Einsatzbereich wäre sogar ne Duke oder eine lc8 ne gute Wahl. Wenn nicht, wie schon ganz am Anfang mal erwähnt, ein Roller :cool: oder sogar ein bayerisches Produkt welches auch funktioniert (ist überall durchgekommen wo meine WR auch durchgekommen ist) und im Strasseneinsatz länger hält als die (Wüsten-)Referenz aus Mattighofen. Nachteil für Baslter hingegen, dass die Einspritzung keine Friemelaktionen mehr zulassen. Aber Strassenfahrer wollen eben Motorrad fahren - und nicht nächtelang Puzzle mit irgendwelchen Motorteilen spielen und sich zum Mechaniker umschulen lassen. Wenn Offroadfahrer die selben Kritiken anwenden würden wie Strassenfahrer, dann wären etliche Marken schon lange Pleite (auch KTM). Denn ein Motor der nicht problemlos 50-100 tausend Kilometer hält der könnte gar nicht verkauft werden. So gesehen ist es völlig egal ob Lc4 oder SXC - die Unterschiede sind genau so minimal wie die voraussichtliche Lebensdauer. Zum Glück gibt es immer wieder Ausnahmen und Mechaniker welche gerne an Ihrem Maschinen schrauben - denn davon leben die Hersteller :teufelgri


    Marc
    der immer wieder gerne auf seine Strassenhonda steigt. Tanken, Knöpfchen drücken, fahren - und alle Jahre mal einen Ölwechsel vom Mechaniker (Ventile alle 24'000 Kilometer, auch im Renneinsatz). Nur die teuren Reifen (bzw. Slicks) vermiesen einem die gute Laune ein wenig :dk:



  • Hallo!


    Die Six Days ist seit 2002 eigentlich nur noch eine andere Farbvariante der normalen LC 4:


    Früher hatte eine Six Days im Gegensatz zur Enduro das SC Fahrwerk, einen Motorschutz und einen konischen Lenker (normale LC 4 haben den aber inzwischen auch). Inzwischen ist aber das normale Fahrwerk verbaut und der Bock hat auch keinen Gewichtsvorteil gegenüber der Enduro.
    Ein Nachteil der Six Days ist vor allem das deutlich teurere und lackierte (!! nicht durchgefärbt !!) Plastik. Das Moped sieht dann nach wenigen Offroad Kilometern wirklich ziemlich alt aus...



    Damit ist das Six Days Modell heute keine alternative mehr zur SXC. Dies galt leider nur bis 2003. Da seit 2003 die SXC einen E-Starter und das Stahlheck mit 2-Personen Zulassung hat, sind die größten Nachteile der alten SC im Alltagsbetrieb weggefallen.



    Wenn man der SXC mehr alltagstauglichkeit anerziehen will, so kann man ohne Probs den 18 l Tank (benötigt die normale Enduro Sitzbank) montieren.
    (Eine Umrüstung auf den 12 l Tank macht da kaum Sinn da dieser eigentlich auch nur 11,5 l fasst, also gerade mal 30 - (max.!) 50 km mehr Reichweite bringt.)
    Dazu dann noch bei ebay ein Gepäckträger der Enduro besorgt (an dem Moped fehlen eh ein paar ordentliche Griffe am Heck) und fertig ist das allround - Bike.



    Yam660:
    Eine WR 426 ist sicherlich ein tolles Geländemoped. Gehört aber genau so wenig auf die Straße wie eine EXC.
    Die Bremsanlage der EXC ist aus meiner Sicht eigentlich kein Problem. Die Bremsanlage ist baugleich an der SXC verbaut und bringt auch auf der Straße durchaus befriedigende Bremsleistung (sofern man keine SuMo Fahrweise an den Tag legt). Wesentlich störender ist aus meiner Sicht das wirklich schlechte Licht.



    Gruß


    Matte

  • Zitat

    Original geschrieben von mosadu
    Keinen Gasschieberanschlag?????


    Doch!


    Die komplette Liste sollte (wenn ich jetzt nicht auch etwas vergesse) so aussehen:


    - Gasschieberanschlag
    - Hauptdüse
    - Nadel
    - Sieb im Auspuff
    - Schnorchel im Luftfilterkasten



    Dazu kommt dann (indirekt) noch die völlig unbrauchbare Endübersetzung und ab 2004 das SLS - System...


    Matte

  • Eine WR 426 ist sicherlich ein tolles Geländemoped. Gehört aber genau so wenig auf die Straße wie eine EXC.


    Hi Matte
    dem ist nichts hinzuzufügen (ich fahre ja auch keine Strasse - dafür hab ich ja mein vollverschaltes Schmuckstück).


    Wenn Die SXC die selbe kleine Bremsscheibe hat wie die EXC, würde ich mir dann sehr überlegen mit Gepäck oder Passagier ne Pässefahrt zu machen. Da war schon meine Lc4-Scheibe am Anschlag und hat angefangen den Druckpunkt zu ändern, das macht die Mini-Bremse der WR schon nach ein paar Vollbremsungen aus Vollgas :dk: (ich dachte die EXC hätte ähnliche Bremsen wie die WR - und das Ding ist so hauchdünn und klein, dass man tunlichst auf zügige Strassenpassagen verzichten sollte, zudem geht einem das geschaukle des Fahrwerks mit der Zeit auf die Nerven wenn die Karre jedesmal taucht wenn man bremst).


    Wenn ich von der WR direkt auf die SP steige, muss ich aufpassen nicht gleich über den Lenker abzusteigen. Die riesige Doppel-Rennbremse ist kein Vergleich mit den Enduro-"Temporeduktions-Helferchen". Dies der Grund weshalb ich kein Vertrauen in die kleinen Offroadbremsen habe (werden für grosse Rallyes auch meist gegen Exemplare mit 300mm getauscht).


    Wie gesagt: offen zugelassen und mit Stahlheck wäre die SXC die beste Lc4 Enduro - wenn man nicht gleich wegen der Ausstattung die Adventure nehmen würde.


    Marc

  • Hallo Kochendorfer!!
    Ich bin von LC4 640 Bj. 99 auf 525 MXC Bj.04 umgestiegen. Hatte die LC4 auch mit Enduro u. Sumoräder, sie macht auf kleinen Landstrassen u. einfachen Geländestrecken schon Spass. Die LC4 u. SXC sind im Prinzip baugleich dh. eigentlich für anspruchsvolles Gelände zu schwer. Mein Tipp: Mehr Strasse- LC4/ SXC, Mehr Gelände- EXC/MXC. Wenn deine Kumpels überwiegend Strassenmoppeds fahren liegst du mit einem Einzylinder sowieso daneben, denn hohe Dauerdrehzahlen machen 1Zyl.- Motoren nicht lange mit. Solltest du mehr auf Gelände stehen, dann fahr mal eine EXC, du wirst begeistert sein !!! Ich fahr auf der Strasse einen V-4 Motor zum geniessen, u. eine MXC für den Rest!:biggrin: :biggrin: :biggrin:

  • Tja, wenn ich noch ne 525er MXC bekommen hätte und die Kohle gehabt hätte, dann würd ich heute noch KTM fahren :( Leider sind die Dinger so schnell weg, dass man ohne Vorbestellung kaum mal eine bekommt.


    Ist ein gigantisches Fahrzeug, vor allem eben mit dem grösseren Tank. Allerdings war mir der Griesser-Umbau mit der Rallyemaske (optimal für längere Strassenstrecken) dann leider doch zu teuer.


    Ob man im harten Gelände mit der Leistung zurecht kommt, ist dann ne andere Frage, da wäre manchmal ne 250er auch keine schlechte Wahl :kuck: Zudem sind die Sportsitzbänke von EXC und Konsorte nun kaum mehr als echte Sitzgelegenheiten gedacht sondern eher damit man kurz die Beine mal entlasten kann. Dagegen sind SXC und Lc4 schon richtig Langstreckentaugliche Sofas.


    Eigentlich egal welche Mühle man sich kauft - hautpsache man kommt mal zum fahren (was ich bei 400 Km in 8 Monaten nicht wirklich behaupten kann - das hab ich mit der Lc4 problemlos an einem Wochenende gemacht).


    Marc

  • Hallo YAM 660!!
    Ich habe meine MXC jetzt ca. 6 Monate u. bin 3500 KM (90 Std.) gefahren, dagegen läuft mein Strassenmopped fast nichts mehr. Vor 3 Jahren hatte es mich wieder das Endurofieber gepackt , hab lange gesucht u. festgestellt das die LC4 wohl mit die beste Standartenduro auf dem Markt ist ( Verarbeitung, Leistung, Getriebe usw). Nach einer intensiven Probefahrt auf einer 525 EXC war ich so extrem begeistert u. hab mich spontan zum Kauf entschlossen. Der Motor ist absolut Sahne, die Leistungsabgabe weich u. linear, ohne Vibrationen aber auch mit Power. Das gesammte Fahrzeug taugt zum Endurowandern u. zum sportlichen Fahren. Ich bin mal gespannt wie es mit der Dauerhaltbarkeit aussieht, Jahreslaufleistung von ca. 140- 180 Std. wird sie wohl machen, evtl. kommen dann gehäuft die grossen Schäden.

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