Wasserdurchfahrt

  • Hallo Leute,


    ich fahre mit meiner 04' EXC durch ein Wasserloch. Das Wasser steht ca. bis zur Mitte des Motorblocks.
    Fahre ich nun langsam, im ersten Gang, ist's kein Problem.
    Werde ich aber nun mutig und fahre ein wenig schneller, so stirbt mit mein Motor ab und lässt sich nur mehr schwer starten (sonst springt sie eigentlich immer gleich an ...)


    Meine Vermutung ist, dass durch die unterste Öffnung des Luftfilterkastens hinter dem Vergaser Wasser angesaugt wird.


    Kennt dieses Problem - bzw. eine Lösung - jemand?


    LG
    Karli



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    http://www.bz-bau.at/enduro

  • ..ich vermute eher, das durch die höhere geschwindikeit (höhere spritzwelle vom wasser) der kerzenstecker naß wird und so eine leitungsbrücke bauen kann ??

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  • Zitat

    Original geschrieben von casicool
    ..ich vermute eher, das durch die höhere geschwindikeit (höhere spritzwelle vom wasser) der kerzenstecker naß wird und so eine leitungsbrücke bauen kann ??


    hmmm, nach dem Waschen des Mopeds, und ich spare auch im Bereich unter des Tanks/der Elektrik/des Vergasers/des Zylinderkopfes nicht mit Wasser, habe ich keine Probleme mit dem Starten.


    LG
    Karli

  • ...irgendwo habe ich hier mal gelesen, wenn die vergaserschläuche ganz unter wasser stehen, das die mopeds dann streiken........vielleicht liegts dann an der drehzahl das der vergaser bei höherer drehzahl nicht genug beatmung bekommt und das bei niedriger drehzahl das wohl zu vernachlässigen ist ???


    mit dem wasser ziehen kann ich mir nicht vorstellen, spätestens danach solltest du deinen ölstand mal kontrollieren ob der höher ist und eventl. wasser im öl ist.....halte ich aber für unwahrscheinlich !!

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  • Ich hab mich vor der Brelsau (bekanntlich immer viel Wasser) mit der ganzen Sache ein bisschen beschäftigt.
    Nimm mal ein Glas mit Wasser, start das Moped und häng die Vergaserschläuche ganz rein. Die Drehzal sinkt nach ein paar Sekunden, bis der Motor aus ist.
    Danach lässt du immer einen Schlauch weg, und denjenigen der Wasser saugt, legst du einfach am Ramen hoch bis in den LUFI Kasten (man kann auch einen längeren Schlauch verwenden.
    Pass aber auf das der Schlauch nicht abknickt, sonst läuft sie wieder nicht.

  • Wenn du den Schlauch in den LuFi-Kasten legst, magerst du das Gemisch ab. Der Schlauch ist für die Schwimmerkammerbelüftung und deine Bedüsung ist darauf eingestellt, dass Umgebungsluftdruck in der Schwimmerkammer ist.


    Also einfach nur den Schlauch hochlegen.


    Da ich auch ein Fan hochwissenschaftlicher Untersuchungen bin, schlage ich vor, einen Luftdruckmesser an der Schwimmerkammer anzuschließen um damit während der Fahrt kontrollieren zu können, ob der Schlauch frei ist.:biggrin:

  • Du hast an jeder Seite des Vergasers eine Schimmerkammerbelüftung, und von jeder Entlüftung gehen zwei Schläuche weg.
    (Der 5. Schlauch ist Schwimmerkammer-Ablass und interessiert hier nicht weiter.)


    Es reicht, wenn du von jeder Seite einen der beiden Schläuche hochlegst.


    Die Karre geht nur aus, wenn alle vier Belüftungsschläuche im Wasser (oder sonstwie dicht) sind...


    Ciao,
    C.

  • Hi,


    vorweg herzlichen Dank für eure Hilfe.
    Die Theorie/Tatsache mit den Vergaserschläuchen kann ich nachvollziehen. Nach diversen Schlammfahrten, wenn die Schläuche verklebt sind, bockt das Motorrad nämlich auch.


    Allerdings denke ich doch, dass das Problem Geschwindigkeitsabhängig ist. Bei der Durchfahrt mit dem ersten Gang gibts nämlich kein Problem. Fahre ich aber die selbe Linie im selben Wasser mit dem zweiten Gang (und laut Gehör mit annähernd gleicher Drehzahl) so stirbt das Motorrad ab.


    Herzliche Grüße
    Karli


    http://www.bz-bau.at/enduro

  • ... ist Serie bei der EXC !!


    Bin da aber auch erst drauf gekommen, weil wir selbige Theorie bei einer WR hatten, die nachdem sie im Schlamm eingetaucht war danach ausgegangen ist.


    Die anschließenden /Analyse/Überlegungen brachten auch die Idee mit dem Schnitt im Schlauch zu Tage; war aber wieder ein anderer Kumpel da da ganz alleine drauf gekommen ist!!

  • Zitat

    Original geschrieben von Weixi
    Ja, das sind die Vergaserschläuche, leg sie einfach etwas höher, aber nicht abknicken, dann läuft sie auch "unter Wasser" normal.


    Aber Vorsicht!! Nicht unter Periskoptiefe tauchen:teufelgri

    Je älter ich werde um so so schneller war ich früher :aetsch: und übrigens ab jetzt ist Gentleman-Time ;)


    [FONT="Comic Sans MS"]Earl of Dirt 2006[/FONT]


    :mx:www.ses-racing.de:mx:

  • Da hilft nur noch eine Mund-zu-Schlauch Beatmung.


    Irgendwie fing ich das aber schon merkwürdig.


    Bin mit meiner schon durch Bäche gefahren, da stand mir das Wasser fast bis zur Sitzbank und ich hab mir gedacht wo bekommt das Teil überhaupt noch Luft her und es ist da nichts passiert.


    Langsam war ich da auch nicht gerade, weil ich da stellenweise etwas unruhig wurde und schnell durch wollte.


    Zumal es hier um ein Wasserloch geht also nicht um ne Flussdurchfahrt.


    Gruss.


    Andy

    KTM - Freude am Schrauben :biggrin:


    Wenn es zum Ingenieur nicht reicht, kannst du immer noch Arzt werden :teufelgri

  • Zitat

    Original geschrieben von MICH
    ... ist Serie bei der EXC !!


    :respekt: mal ohne Scheiß,aufgefallen ist mir das auch ,aber hab mir nie was dabei gedacht und wollte die kaputten Schläuche beizeiten mal austauschen => wieder was gelernt :cool:

  • Zitat

    Original geschrieben von heinzelmann
    Irgendwie fing ich das aber schon merkwürdig.

    Solange du fährst, haut's in der Regel hin.
    Blöd wird's erst, wenn du mal im Wasser stehen bleibst bzw, stehen bleiben musst...


    Ciao,
    C.

  • Man könnte ein T-Stück in die Belüftungsschläuche eisetzen und von dort einen Schlauch in den Luftfilerkasten legen. Krempel für 2,- €.
    Oder man kauft beim Zupin das "PC Carburetor Vent System" für das zehnfache Geld. Ist das gleiche, nur teurer und viel cooler.


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