Gebts endlich zu - Eure schlimmsten Schrauberfehler !!!!

  • Ich kann da nichts ungewöhnliches erkennen :/  ^^

  • ...mir passiert das ständig mit Reifen die eine Laufrichtung haben....


    Noch einmal versichert das alles stimmt, sich bildlich vorgestellt wir herum sich das Rad dreht, aufgelegt , geprüft , montiert , und dann , ... zum Schluss doch wieder falsch. :cursing: :cursing:

  • Für meine Tochter habe ich ein Fahrrad von Freunden übernommen und fit gemacht mit neuem Tretlager, Radlagern, Zügen, Schaltung, etc.

    Beim Ausbau des alten Tretlagers bin ich ins Schwitzen gekommen und hab eine größere Verlängerung nach der anderen besorgt. Mit der Lötlampe angewärmt und was weis ich noch alles. So ging der Vormittag dahin…

    Es hat ewig gedauert bis ich draufgekommen bin - Linksgewinde.

    Und zack, offen 8o

  • Wollte mal an einem Honda Motor ein Lager rausziehen, easy Sache dachte ich mir; aber das popelige Lager hat gehalten wie blöd :glotz:


    bis ich Hammel gesehen hab, das ich unter dem Lager am Gehäuse angesetzt habe! Richtig angesetzt flutschte es sauber raus. Und Respekt an Honda: die dünne Wandung des Gehäuses war bei all der Kraftanwendung noch heil :thumbup:


    Glück gehabt ;)


    Gruess

    hitch

  • ne größere Verlängerung

    Erinnert mich grad an mein erstes MX-Bike. Aller Anfang is ja schwer. Als ich bei der zum ersten mal das Hinterrad draußen hatte und's wieder einbau, denk ich so, dass da ja beim Fahren viel größere Kräfte auf das Rad wirken als bei meinen vorherigen Moppeds, und deshalb die Achse logischerweise auch viel fester angezogen werden muss. Also mit der Ratsche vollste Pulle angezogen, dann den starren Hebel auf die Nuss und mim Fuß alles was geht, und als da Ende war noch mim vollen Körpergewicht auf den Hebel... Auf einmal gabs nen extrem lauten Knall und ich lag der Länge nach auf der Erde. Musst mich dann erstmal sortieren, und als ich dann guck, lag Hebel mit Nuss auf der Erde, auf der Steckachse war keine Mutter mehr drauf, und das Gewinde von der Achse sah total komisch aus. Dann fiel mir ein, dass noch irgendwas volles Rohr gegen das geschlossene Garagentor geknallt war. Als ich guck liegt in der Ecke neben dem Tor die Mutter, von innen blitzeblank, und erst da schnall ich, dass das Gewinde komplett aus der Mutter gerissen war und jetzt noch in dem Gewinde der Achse steckte. Naja, wenigstens ganz schnell gelernt, dass nach fest halt irgendwann ab kommt.. X/ ^^

  • Schönes Thema :)

    Ich hätte einen bündig abgebrochenen Stehbolzen in einem Motorgehäuse im Angebot. Das Ganze musste von einem Experten aufwendig ausgefräst werden mit zahnarztarigem Werkzeug

    Oder bei meiner DT80 einen 110er Zylinder verbaut mit einem Tuning Kolbenbolzenlager aus dem Götz Katalog. Ich wunderte mich etwas, warum das Lager aus Kupfer war. 120 km ging es gut und dann kam der Knall.


    Ein weiteres Highlight war eine vermeindliche Standgaseinstellschraube an einer 600er 4 Zylinder, die aber keine war, sondern eine 4-fach Klemmschelle aus dem Yamaha YEC KIT Programm. Ich war so schlau daran zu drehen und siehe da der linke Zylinder in Fahrtrichtung zog daraufhin Nebenluft und ist quasi abgeraucht / ausgegühlt.

    Zu guter Letzt kein eigentlicher Schrauberfehler aber auch ein Motorendefekt, sog. Fukushima Pleuel von Yamaha. Die hatten nach der Nuklearkatastrophe den Zulieferer gewechselt und danach sind reihenweise die Pleuelschrauben gerissen. Ich einen nagelneuen 600er Motor aus der britischen Supersport meisterschaft erworben der nach dem Einfahren und Abstimmen bei 139PS lag. Eine Runde hat er gehalten und beim Anbremsen der Geraden in Brünn war dann Feierabend dank Pleuelabriss.

  • Erinnert mich grad an mein erstes MX-Bike. Aller Anfang is ja schwer. Als ich bei der zum ersten mal das Hinterrad draußen hatte und's wieder einbau, denk ich so, dass da ja beim Fahren viel größere Kräfte auf das Rad wirken als bei meinen vorherigen Moppeds, und deshalb die Achse logischerweise auch viel fester angezogen werden muss. Also mit der Ratsche vollste Pulle angezogen, dann den starren Hebel auf die Nuss und mim Fuß alles was geht, und als da Ende war noch mim vollen Körpergewicht auf den Hebel... Auf einmal gabs nen extrem lauten Knall und ich lag der Länge nach auf der Erde. Musst mich dann erstmal sortieren, und als ich dann guck, lag Hebel mit Nuss auf der Erde, auf der Steckachse war keine Mutter mehr drauf, und das Gewinde von der Achse sah total komisch aus. Dann fiel mir ein, dass noch irgendwas volles Rohr gegen das geschlossene Garagentor geknallt war. Als ich guck liegt in der Ecke neben dem Tor die Mutter, von innen blitzeblank, und erst da schnall ich, dass das Gewinde komplett aus der Mutter gerissen war und jetzt noch in dem Gewinde der Achse steckte. Naja, wenigstens ganz schnell gelernt, dass nach fest halt irgendwann ab kommt.. X/ ^^

    Lass mich raten:

    im richtigen Leben heisst Du



    Amboss der Rabiator


    :D

  • Mein Dümmster Fehler war Saisonbeginn letztes Jahr mit meiner EXC 500 2017 Supermoto.

    Ich natürlich voll in Schale geworfen will die gute warmlaufen lassen.

    Nachgerüstetes Zündschloss auf ON gestellt und den E-Startknopf gedrückt - NICHTS Passiert.


    Also erstmal Batterie gemessen - alles i. O.

    Zündschloss wieder ausgebaut - immer noch nichts.

    Startknopf durchgemessen - alles i. O.

    Anlasserrelais geprüft - alles i. O.



    Naja am Schluss hab ich mir den Seitenständer angeschaut - die 2017er hat nämlich einen Seitenständerschalter.


    Also Seitenständer hochgeklappt und alles funktioniert 8o

  • Amboss der Rabiator

    :D


    Naja, meine beste Schrauberleistung hatt ich hier ja schonmal geschildert, aber weils so schön passt..


    Es wart einmal bei einem Rennen in Kleinhau, als ich des Morgens mein Gefährt starten wollte, mir aber fast nen Wolf getreten hab und das Ding trotzdem keinen Pieps von sich gab. Also Kerze gecheckt, funkt wunderbar, Weiter versucht, nix tut sich. Kommt'n Kollege und sagt, er hilft mir schieben. Wers Fahrerlager dort kennt, geht ganz gut den Berg runter. Natürlich gut, weil man runter beim Schieben gut Speed drauf kriegt. Natürlich blöd, wenn se trotzdem nich will und man wieder rauf muss. Genauso kams, und nach so geschätzt 7-8 mal runner und wieder hoch ging dem Kumpel so langsam die Luft aus, und die Lust noch dazu. Fragt 'n anderer Kumpel so beiläufig, ob denn mit meinem Luffi auch alles ok wär. Ich leicht gereizt Klar, du weist doch wie pingelig ich damit bin. Ok, trotzdem mal zur Sicherheit die Sitzbank runter geschraubt und UPS.. war da doch glatt statt dem Filter die Waschabdeckung drauf. :rolleyes:


    Naja, jedenfalls hat mich mein Schiebekumpel an dem Tag doch ziemlich gehasst.. :D



    Ach ja, im Training dann gleich in der zweiten Runde hinten platt gefahren, warn ziemlicher scheiss Tag.. X(

  • Auf meine damalige Ural wollte ich einen neuen Trecker- Vorderreifen aufziehen und rödelte wie blöd an der Achsschraube rum.

    Als Spengler habe ich einen Latthammer genommen und als Hebel durch das Schraubenloch gesteckt.

    Nachdem der Hammer abgerissen war habe ich noch mal in der Anleitung gelesen: Linksgewinde.

    Ging dann enorm schwer auf aber es war nix (ausser dem Hammer) kaputt.


  • Hatte auch mal was ähnliches, nur bei mir war es ein Stofflumpen, den ich im Ansaugstutzen vergessen hatte. Peinlicherweise beim Lufi-Wechsel vor einem Rennen. Die Kiste hat die Startprüfung souverän gemeistert und ist nach 1 Km ausgegangen. Zurück in 's Fahrerlager geschoben und irgendwann kam er Fauxpas ans Tageslicht =O

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!