Schalten mit und ohne Kupplung beim Motocross

  • Hey zusammen,


    ich hatten heute mit ein paar Buben aus meinem Verein die Diskussion, was wohl das "beste" Schaltverhalten beim Motocross (nicht Enduro) sei. Quasi die goldene Mitte aus Effizienz und Verschleiß.


    Jeder hatte ne andere Meinung. Der eine bolzt die Gänge unter Last durch, der andere nutzt die Kupplung nur zum hochschalten, der nächste zum runterschalten. Ich nutze keine Kupplung, sondern gehe zum Schalten einfach kurz vom Gas.


    Da die Jungs (bis auf mich :P ) alle relativ flott sind, hat es mich gewundert, dass es dafür wohl keine Faustregel gibt. Ich habe etwas gegoogelt und wohl die Büchse der Pandora geöffnet. Es gibt dazu 100 verschiedene Fahrer mit 150 verschiedenen Meinungen.


    An die Motocrosser unter euch deshalb die Frage: Wie haltet ihr es mit der Kupplung beim rauf-/runterschalten?


    Eventuell fährt ja jemand hier Hobbyrennen und hat die Lösung für die goldene Mitte aus Effizienz und Verschleiß für sich gefunden. ;)

  • Mach es doch so wie du es willst.

    Je weniger Kupplung, desto mehr Verschleiß an den Schaltklauen.


    Bei den 150 Meinungen ist bestimmt viel Richtiges dabei.

    Nur die Motivationen werden unterschiedlich sein.

    Lenker festhalten statt kuppeln könnte ja auch wichtig sein.

    Ich hab Rekluse, da gehts eh ohne ganz gut!

  • Beim runter schalten biste doch eh nicht in der unter " Zug " Haltung und kannst frei Kuppeln . Beim Attacke beschleunigen halt ohne . Hab ich wohl vor vielen Monden als ich noch MX gefahren bin auch so gemacht .


    Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbup:


    Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:


    Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;)

  • Moin,

    Wo ist der Unterschied ob MX oder Enduro. In der SP versucht man auch so schnell wie möglich zu fahren. Ich bin irgendwann beim schalten mit Kupplung gelandet wenn es schnell gehen soll bleibt das Gas aber offen und die Kupplung wird nur kurz gezogen um etwas Last vom Getriebe zu bekommen. Runter so gut wie immer mit Kupplung man ist dann ja sowieso meist am bremsen.

    Es gibt da glaube ich keinen richtigen oder falschen Weg das was für dich am besten klappt und sich gut anfühlt wird für dich wahrscheinlich auch am schnellsten sein. Einfach mal verschiedene Wege selbst probieren.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Hoch schalte ich in der Regel mit Kupplung aber dabei kaum das Gas lupfen, hört man quasi wenns nen sauberer Schaltvorgang war.

    Wenn ich ohne Kupplung hochschalte passiert es während eines Sprunges weil ich beim Absprung quasi ziemlich ausgedreht habe und danach ne zügige Passage kommt.


    Runterschalten oft auch mit außer ich versuche für meine Verhältnisse flott zu fahren und bin eh beim starken Anbremsen, da ist das Hinterrad eh leicht und wenn man nun noch die Kupplung beim bremsen zieht kanns manchmal ungewollte Unruhe ins Heck bringen. Dabei wird aber auch hinten leicht gebremst. Ein gutes akustischer Faktor beim anbremsen ist, wenn die Kette anfängt zu klappern, dann hat man eine gute Dosierung der Bremse hinten gefunden. Viele bremsen oft mit gezogener Kupplung hinten was auch schnell mehr Unruhe oder ein stehendes Hinterrad mit sich bringt, was man nicht will.

    Deshalb dort meist ohne Kupplung, ist aber auch nicht weiter tragisch, da eh keine Last auf dem Getriebe ist.

    - Honda CR 250 2000

    - Honda CRF450R 2021

    - KTM EXC 500 2012

    - Maico MC250 Alpha 1 1982

    - Ducati 900SS 1994

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X
    - Pannonia TLF250 1958

  • Hey Manu,


    also wenn jemand keine Rennen fährt, ist es eigentlich ziemlich wurscht. Ob er die Runde nen Tick schneller oder langsamer ist, wen juckts. Sieht beim Rennen aber ganz anders aus, da braucht man vor allem im Zweikampf die maximal mögliche Beschleunigung. Die grundsätzlich wichtigste Beschleunigungsphase ist der Start bis in die erste Kurve, da ist man quasi mit allen Gegnern im Zweikampf, da ist Gas wegnehmen praktisch 'verboten'.

    Mit der MX2 schalte ich eigentlich immer mit Gas weit offen und ohne Kupplung hoch. Nur wenn der Boden zäh ist und die Gänge nur schwer reingehen, lupf ich sie zum Schalten mal nen Tick. Probleme mit dem Getriebe hab ich dabei in 14 Jahren noch nie gehabt. Und beim Runterschalten hab ich noch nie wegen dem Schalten gekuppelt, halt nur, damit ich den Motor nicht ausbrems und er in engen Ecken nicht abstirbt. Und ohne Zug tut da dem Getriebe auch eh nichts weh.

    Bei der MX1 ist Hochschalten unter Volllast und ohne Kupplung schon schwieriger, weils da noch ganz anders an der Kette zieht. Da braucht man schon eher die Kupplung. Die zieh ich dann aber auch nicht, sondern tipp sie mit dem Zeigefinger nur kurz an, bis der Gang rein flutscht. Aber mal ehrlich, keiner von uns ist Profi, und wem das bei der 450er deshalb zu wenig Schub ist, der muss schon richtig was drauf haben. Da zähl ich ganz sicher nicht dazu. ^^


    Also, MX2 immer möglichst max. Schub, die hat auch weniger Drehmoment, da kostet jede Schubunterbrechung gleich Zeit. Und die Bikes sind fürs Schalten unter Last auch gebaut.

    Bei der MX1 mindestens auf der Startgeraden den Hahn weit offen lassen und wenn nötig Kupplung tippen.


    Wenn sich das trotzdem zu heftig für dich anfühlt, mach's wenigstens im Zweikampf so, wo's beim Beschleunigen auf jeden cm ankommt. Wenn du vorn und hinten viel Platz hast, kannst du ja mit Kupplung schalten.

    Ohne musst du aber oft genug trainiert haben, damit's auch im Rennen ohne nachzudenken klappt. Nur dann kannst du dadurch auch Zeit und cm's gewinnen.


    Also, dann weist du jetzt, was du nächstes mal zu üben hast. ;)

  • Beim Runterschalten bin ich eigentlich immer auf der Bremse, ergo ist das Gas geschlossen und kein Zug vorhanden. Da flutscht der niedrigere Gang schon vom ans Schalten denken rein, weshalb ich mich frage, ob das kuppeln dort überhaupt in irgendeiner Weise sinnvoll ist?


    Schalten in der Luft klappt noch nicht so doll, wäre aber wohl am effizientesten.


    Beim Anbremsen vor der Kurve die Kupplung ziehen, habe ich probiert aber das taugt mir irgendwie nicht. Da muss ich mich voll aufs Herausbeschleunigen aus der Rille konzentrieren. Gerade bei tiefen Rillen fällt es mir dann schwer, zum Gas auf noch die Kupplung richtig zu dosieren. Gefühlt macht mich das durch die Kurve langsamer.


    Hochgeschaltet habe ich bisher immer durch Zudrehen des Gases. Da spürt man aber schon deutlich mehr Widerstand, oder muss wirklich komplett zudrehen, um den Gang reinzubekommen. Das kostet so viel Zeit, dass ich auf den Geraden am laufenden Band regelrecht stehengelassen werde.


    Und die Bikes sind fürs Schalten unter Last auch gebaut.

    Das hört man immer, aber ist das dem Getriebe auf Dauer wirklich so egal? Als Hobbypilot fange ich da halt zu Rechnen an. Runter spürt man, dass es unproblematisch ist wenn das Getriebe entlastet ist aber hoch? Da muss ich - zumindest bei meinem Bike - schon ganz anders reißen.


    Wo ist der Unterschied ob MX oder Enduro.

    Naja, bin noch nie Enduro auf Zeit gefahren aber nach meinen wenigen Enduroerfahrungen würde ich sagen, dass die Kupplung dort viel wichtiger ist als beim MX. Es gibt viel mehr unvorhergesehene Situationen, in denen man sie wirklich braucht. Außerdem kommt es eher nicht auf jedes Zehntel an, das man beim Schalten liegen lässt.

  • Bzgl runterschalten habe ich ja schon geschrieben, und die Kupplung zum dosieren braucht es aus ner Rille raus nicht wenn der Gang passt und 4 Takter gefahren wird.

    Wenn dort die Kupplung gebraucht wird eher um eine doofe Situation zu retten.


    Ich würde auch gern mal wissen in wie weit die Getriebe zum hochschalten unter Last gebaut werden, was ist der technische Unterschied?

    Bislang konnte ich da keinen Unterschied zu normalen Getrieben feststellen.

    Bei Rennautos gabs das mal, da sind dann kurzzeitig zwei Gänge drin aber die Schaltmuffen geben so viel Drehwinkel frei das es kurzzeitig ohne Verspannung geht. Wenn man da aber den Hebel nur halbherzig zieht knallt es gewaltig. :D


    Und unter Volllast die Kupplung für den Zeitpunkt des schaltens zu lupfen kostet nicht spürbar Zeit.


    Viele nutzen wohl auch den einsetzenden Begrenzer aber das hört sich beim Hobbypiloten eigentlich nur schneller an als es ist. :D

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  • Hab grad erst mal geguckt, was du denn für'n Bike fährst, auch MX2, dann spielt 450er erstmal keine Rolle. Nur nochmal kurz, umso mehr Zug auf der Kette ist, umso schwerer gehen die Gänge unter Volllast rein. Deshalb ist die Kupplung bei der MX1 zum Schalten viel öfter nötig als bei weniger Hub.


    Bin bisher etwa gleichviele Hondas und Suzukis gefahren und hatte da eigentlich nie Probs mit unter Volllast schalten. Auch bei Yam und Kawa von Kumpels ging das gut. Warum das bei dir so schwer geht, weis ich nicht. Wenn du ja Leute bei dir hast, die immer unter Schub schalten, frag doch mal jemand, ob du's mal mit seinem Bike versuchen darfst. Und kannst ihn ja auch mal mit deinem fahren lassen, ob er da nen Unterschied merkt.

    'Richtig Gas wegnehmen' ist aber der mit Abstand langsamste Weg. Wenn du Rennen fahren willst, musst du da dringend von weg. Dann gewöhne dir wenigstens das kurze Kupplungstippen an, das ist noch der bessere Kompromiss. Trotzdem zur Sicherheit nochmal, auch da unterbrichst du kurz den Schub, und wenn der Gegner neben dir liegt und schaltet unter voll, kann das reichen, um in der nächsten Ecke nen Tick vorn zu liegen.


    Ok zum Kupplung tippen. Wie du beschreibst wie du in die Kurve fährst, nehm ich leider an, dass du nicht immer nen Finger an der Kupplung hast? Dann erstmal die Frage, wie kuppelst du denn überhaupt, hoffentlich nicht wie in der Fahrschule mit allen vier Fingern am Hebel? Also egal was dir sonstwer sagt, bei der MX2 reicht IMMER ein Finger zum kuppeln. Wenn's dir zu schwer geht, check Zug und Hebelei durch was da nich ok ist, das muss einfach gehen. Ich nehm immer den Zeigefinger, manche den Mittel, muss aber jeder selbst probieren, was ihm da besser liegt. Jetzt super wichtig, diesen Finger IMMER am Hebel lassen, grad bei der MX2 ohne wenn und aber! Beim MX kann sich die Strecke in jeder Runde verändern, da kann's immer und überall passieren, dass der Gang nicht mehr optimal passt und man kurz mit der Kpp nachhelfen muss. Und selbst wenn man normal unter voll schaltet, kanns auch da immer mal sein, dass man doch die Kupplung braucht. Deshalb immer Finger am Hebel. Und wenn du immer mit K schaltest, geht's eh nicht ohne. Wenn du da jedes mal erst den Finger vom Lenker an den Hebel nehmen willst, K antippen, Finger zurück annen Lenker, dann der nächste Gang.. überleg mal, wie oft du schalten musst, da geht garnix ohne ständig Finger dran.

    Wenn dir das erstmal fremd ist, hilft nur üben üben üben, so lang bis es ganz von selbst geht. Wenn ich mich auf irgend'n Moped oder Fahrrad setz, gehen ganz automatisch die Zeigefinger gleich an die Hebel, ohne dass ich drüber nachdenken muss, weil das meine normale Grundhaltung ist. Sogar wenn ich's Bike schiebe, passiert das ganz von selbst. Also wenn du Rennen fahren willst, sollt das bei dir auch so sein/werden.


    Kurz zum Runterschalten, da siehst du's ja auch so, dass dazu keine K brauchst, weil die Gänge von allein reinflutschen. Trotzdem kommt's auch da drauf an, wie du in die Kurve gehst. Wenn du sie richtig scharf anfährst, also mit viel Tempo rein, spät und hart bremsen, da ist es schon sicherer die K zu ziehen. Da kommt das Bike durch die Bremswellen sehr in Unruhe, und oft musst du dabei auch Spurrillen genau treffen. Da weist du nie so genau was passiert, und 'n kleiner Motor ist auch schnell mal aus. Und dann zum optimalen Rausbeschleunigen ist es auch bei der kleinen 4-T besser, mit der K die Drehzahl zu optimieren. Und beim Hochschalten nimmst du sie dann ja eh wieder.

    Und wenn du richtig tiefe Rillen hast, weist du auch nie, wie die unten drin aussehen, welche Kanten und Löcher und sonstwas die haben, da isses auch da immer besser, jederzeit mit der K nachhelfen zu können. Darum nochmal, IMMER Finger dran.


    Ob Schalten in der Luft effizient ist, hmm, also bei den meisten Sprüngen musst du eigentlich garnicht schalten. Wenn du von flach auf flach springst, kannst du das Tempo eh voll mitnehmen, und wenn du beim Table in die Abfahrt springst, passt der Gang auch meist noch. Nur wenn du oben drauf landest, schon in der Luft runter schalten, oder auch sonst bei steilen Sprüngen, wo du hart wieder runter kommst, sind aber eher selten. Und bei Landung in nem langen Hang schaltet man vielleicht in der Luft schon hoch, hat man aber auch nicht so oft.


    Das Getriebe hat keine Specials wie irgendwelche Rennwagen, ist aber stabil genug ausgelegt, um Schalten unter Zug dauerhaft zu verkraften. Von 14 Jahren hab ich jetzt 13 wenn immer möglich unter Last geschaltet und weder je nen Getriebeschaden noch besonders großartigen Abrieb im Öl gehabt. Und das obwohl ich's Öl nicht mal superoft wechsel, vielleicht einmal im Monat oder so. Frag auch mal deine Kollegen bei dir die immer so schalten, ob sie da jemals Ärger hatten, ich denk aber nicht.


    Ach und beim Enduro meinte er nicht das Tricksen im Wald oder den Feldweg, sondern die Sonderprüfung, und da kommts halt schon auf jede Zehntel an. Und auch da kostet jedes Mal Gaswegnehmen einiges an Zeit.

  • Bzgl schalten in der Luft gibt's schon genügend Situationen die dies begünstigen.

    Am Drehzahllimit abgesprungen und danach geht's flott weiter - > hochschalten.


    Wenn direkt nach Sprüngen Kurven kommen - > runterschalten.


    Und es gibt genügend extrem schnelle Fahrer wie auch Trainer die auch beim MX2 Bock sagen, flüssig fahren, nicht hektisch fahren und die Kupplung nicht in jeder Kurve quälen weil es nicht immet notwendig ist wenn man sauber fährt.


    Es gibt auch Fahrer die das bewusst trainieren indem Sie den Kupplungshebel abbauen. Ist halt so.

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    - Ducati 900SS 1994

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X
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  • MXxx Danke für deine ausführliche Beschreibung!


    Das Hochschalten hat bei mir von Anfang an mehr Kraft gebraucht. Egal ob das Getriebe entlastet ist oder nicht. Es ist jetzt nicht so, dass ich wie ein Bekloppter am Hebel reißen muss, aber man spürt schon einen deutlichen Widerstand. Teilweise fällt es mir deshalb echt schwer im Sitzen einen Gang hochzuschalten, weil da noch zusätzlich ungünstige Hebelverhältnisse hinzukommen. Mit der Einstellung des Hebels habe ich schon experimentiert und da ich in der Regel eh im Stehen schalte (außer beim Start) habe ich es so eingestellt, dass es dort gut funktioniert. Bin noch nie auf einem anderen Bike gesessen, das sollte ich mal versuchen. Eventuell stimmt bei mir ja etwas nicht. Höchstwahrscheinlich liegt es aber an mir. ;)


    Dann erstmal die Frage, wie kuppelst du denn überhaupt,

    Ich habe ausnahmslos immer die Zeigefinger auf Kupplung- und Bremshebel, egal bei welchem Zweirad. Das habe ich mir irgendwann mal angewöhnt und kann ohne nicht mehr fahren, sonst werde ich verrückt. Zeigefinger reicht mir, meine Kupplung zieht sich butterweich. Wie du schon sagst, muss man öfter mal schnell in die Kupplung greifen und ich muss das sehr oft. ^^ Also das passt bei mir schonmal.


    also bei den meisten Sprüngen musst du eigentlich garnicht schalten.

    Müssen nicht, aber oft kommst du ja von der Landung quasi sofort in ne enge Kurve oder speziell bei uns in Reutlingen der Sprung in den Steilhang. Da ist es schon entspannter, das Schalten in der Luft zu erledigen.



    on 14 Jahren hab ich jetzt 13 wenn immer möglich unter Last geschaltet und weder je nen Getriebeschaden noch besonders großartigen Abrieb im Öl gehabt.

    Das ist schon mal beruhigend zu lesen. Ich habe jedoch immer relativ viel Abrieb im Getriebeöl (meine Kreisläufe sind getrennt). Mein Öl ist schon nach 8-10 bh ziemlich milchig. Späne oder sonstiges sind aber keine zu sehen.


    Wenn du Rennen fahren willst, musst du da dringend von weg. Dann gewöhne dir wenigstens das kurze Kupplungstippen an,

    Ist geplant, deshalb auch die Eingangsfrage. Wenn ich keine Ambitionen hätte, würde ich immer auskuppeln und Gas wegnehmen, aber so ist man eben nicht schnell. Wir haben jetzt ja verschiedene Varianten (Kupplungstippen, Gang reinhauen etc.) diskutiert. Werde mal probieren, mit was ich am Besten klarkomme. Mir ist dabei nur wichtig, mein Getriebe so lange wie möglich zu erhalten ohne dabei zu vorsichtig (= langsam) fahren zu müssen.

  • Hey,


    Hochschalten hat bei mir von Anfang an mehr Kraft gebraucht. Egal ob das Getriebe entlastet ist oder nicht.


    Höchstwahrscheinlich liegt es aber an mir. ;)

    Hm also ohne Last sollten die Gänge eigentlich GANZ locker reinflutschen. Ohne Gas mit Kuppeln kannst du ja nichts falsch machen, sollte also nicht an dir liegen. Dein Bike ist Bj. 16(?), da hat das Getriebe schon einiges runter, und du kannst halt nicht wissen, wer da vorher wie mit gefahren ist. Bei Gebrauchten ist da halt oft ne gewisse Unsicherheit bei. Also wie schon gesagt, lass doch mal jemand mit Erfahrung mit deinem Bike fahren und abchecken, was er davon hält. Wenn ihm da was auffällt, kann dir das viel eher was sagen als jede Ferndiagnose hier.



    im Stehen schalte es so eingestellt, dass es dort gut funktioniert.

    Top, weil stehen die Grundhaltung ist, in der alles am Bike passen muss. Im Sitzen muss man das ganze Bein anheben, grad aus Kurven raus, wo man eh weit vorn sitzt.



    ausnahmslos immer die Zeigefinger auf Kupplung- und Bremshebel, sonst werde ich verrückt.

    Haha, das schafft nicht jeder so schnell. :thumb:



    von der Landung quasi sofort in ne enge Kurve oder speziell bei uns in Reutlingen der Sprung in den Steilhang.

    Wow, ist Reutlingen deine Hausstrecke? Wunderschöne Strecke, war ich vor Langem auch mal. Und netter Steilhang. ;)


    Wenn du das Gefühl hast, dass du schon bei der Landung den anderen Gang brauchst, dann leg ihn schon in der Luft ein, alles gut. Bei mir ist oft der 'alte' Gang nochmal für nen Gasstoß nach der Landung gut, weil man ja selten direkt in die Kurve springt. Und in der Kurve ist der kleinere Gang schnell eingelegt. Ist je nach Strecke aber natürlich unterschiedlich.



    Ich habe jedoch immer relativ viel Abrieb im Getriebeöl (meine Kreisläufe sind getrennt). Mein Öl ist schon nach 8-10 bh ziemlich milchig. Späne oder sonstiges sind aber keine zu sehen.

    Bissl milchig ist noch kein Problem, so lang keine Späne drin sind. Hast du denn nen Händler bei dem du deine Teile holst, oder bestellst du im Net? Händler hat eigentlich immer Vorteile, der kann auch auf sowas mal nen Blick werfen.


    Getrennte Schmierung bei der Honda gefällt mir übrigens gut, wenn da nicht Abrieb oder gar Späne durch den ganzen Motor gehen.



    würde ich immer auskuppeln und Gas wegnehmen

    Nennt man auch Oma-Fahrstil. :)


    ^^

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