warmwasserbereitung per wärmepumpe -> nachrüstung wie?

  • Moin,

    Was an Kalk im Speicher ausfällt hängt halt ziemlich von der Wasser Härte ab.

    Aber da kommt schon etwas zusammen. Bei guten Speicher kann man das aber in der Regel einfach abwaschen/wischen.

    Sollte man eigentlich regelmäßig machen, in der Regel wird es aber so gut wie nie gemacht.

    Wobei es wird ja nur der Übergang schlechter die wärmemenge die für die Erwärmung des Wassers gebracht wird bleibt ja gleich. Klar durch die geändert Temperatur fällt der Wirkungsgrad schlechter aus. Aber vermutlich nur irgendwo im nachkommer Bereich.

    Ich gestehe nicht mal bei den eigenen Speichern jemals gereinigt zu haben. Bei Kunden kam das auch selten mal vor. Wir haben es aber auch nie aktiv beworben und angeboten. Man muss auch damit rechnen das das Ding am Handloch nicht mehr dicht wird. Da es da x unterschiedliche Dichtungen gibt hat man auch nicht immer die richtige zur Hand. Schäden am Speicher entstehen auch gerne genau an der Stelle.

    Aber gut ist auch ein anderes Thema.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Nachtrag: Diese Stunden-Stromtarife kommen wohl in Deutschland auch so langsam auf, z.B. https://www.awattar.de/


    Jeder muss selbst wissen ob das interessant ist oder nicht, ganz ohne Risiko ist das nicht.

    Das ist quasi das gleiche wie die Preise an der Tanke die sich alle Nase lang ändern . =O

    Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbup:

    Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:

    Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;)

    Ist der Keil auch noch so klein , muß er in die Nut hinein . Sollte das mal nicht so sein ...... :whistling:  :saint:

  • Das ist quasi das gleiche wie die Preise an der Tanke die sich alle Nase lang ändern . =O

    Außer dass man beim Strom die Preise für bis zu einen Tag im Voraus weiß, beim Sprit nicht.


    So kann man dann halt Verbräuche in günstige Zeit legen, falls das möglich ist (Warmwasser, Wärmepumpe, Batterie laden, E-Auto laden, Wäsche waschen/trocknen, Geschirr spülen etc).

  • Das vereinfacht die prediktive Programmierung.
    Gerade in Verbindung mit den subventinierten Batteriepreisen attraktiv.

    Die Preise sind eigentlich immer Nachts zu mehr oder weniger der gleichen Zeit am niedrigsten. Selbst wenn man nur mit einer Zeitschaltuhr zu einer festen Zeit sein Wasser warm macht, holt man geschätzt 80-90% des niedrigsten Preises mit. Mehr dann halt per Auswertung und Programmierung.

  • wird in vielen ländern inzwischen gemacht, ist in z.b. spanien schon länger usus.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • um nochmal auf die wärmepumpe zurück zu kommen:


    ich habe verstanden, dass die arbeitszahl maßgeblich ist um zu sehen, wie effizient

    die anlage arbeitet. je größer die zahl, desto effizienter.


    kann ich das bei einer bestehenden gas-brennwert therme im bestandsgebäude rückrechnen?


    quasi:

    verbrauchte menge gas x brennwert = energiemenge fürs heizen (plus x% verlustleistung)

    bedeutet bei einer wärmepumpe mit arbeitszahl "A" ergibt das soundsoviel kWh strom, die

    ich voraussichtlich im gleichen zeitraum verbraucht hätte?


    wenn ja, dann müsste es doch auch möglich sein, in einem besonders kalten monat (z.b. jannuar) den

    gasverbrauch zu messen, dann über den theoretisch zu erreichenden Arbeitswert den maximalen

    mittleren strombedarf des monats rechnen.


    und danach kalkulieren, wieviel sich in so einem monat noch über pv erwirtschaften lässt, bzw.

    zugekauft werden muss (bzw. wie groß die PV sein müsste, um den bedarf im winter abzudecken).


    mein ziel ist es, eine umrüstung auf wärmepumpe in einem wohnhaus mit pv anlage vorher

    ausrechnen zu können, basierend auf dem realverbrauch.

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    Stefan Geiger

  • Die Jahresarbeitszahl ist AFAIK genormt, verschiedene feste Lufttemperaturen und verschiedene Klimazonen (Europas)


    Was Du suchst ist eher die Leistungszahl und die geben die Hersteller für unterschiedliche Temperaturen an. Du musst halt die übliche Durchschnittstemperatur bei Dir z.B. im Januar nehmen und versuchen dafür einen Wert vom Hersteller zu finden,


    Klar kann man die Heiz-KW von Gas auf andere Heizungsarten, z.B. auch Wärmepumpen übertragen.

    Beim Ertrag im Winter muss man bedenken, dass evtl. Schnee aufm Dach liegt, der Tag verdammt kurz ist und wenns diesig ist, gehen meine Wechselrichter auch mal auf "amber", haben also nicht genug Strom vom Dach um irgendwas abzugeben. Da nutzen mir meine 30kW aufm Dach leider nix.

  • ja kann man, hab ich auch grad gemacht und gemerkt: es geht nicht

    Gasrechnung Januar 4000 kWh

    Arbeitszahl im Januar (LuftWärme) 2, besser wirds nicht

    Strom nötig 2000 kWh

    PVGIS

    JRC Photovoltaic Geographical Information System (PVGIS) - European Commission



    mit den 30kWp von 610er, in Breitengrat Bodensee, perfekt Süd (alle 30kW!), 35° Neigung

    1590kWh Ertrag

    mit Riesenakku (WäPu läuft nachts), theoretischer Zukauf vom 410 kWh

  • Moin,

    Rechnen kann man ganz viel. Nur du hast ein bewegliches Ziel mit den Energie Preisen.

    Das noch den Einfluss vom Wetter. Es gibt Rechner um den bivalenz Punkt zu rechnen. Also den Punkt an dem die Wärmepumpe nicht mehr wirtschaftlich ist und ein 2. Wärmeerzeuger übernimmt. Also z.B. ein Gas Brennwert Gerät.

    Das ganze ist halt immer abhängig von der Anlage und dem Gebäude. Je höher die benötigte Temperatur im Vorlauf zu den Heizflächen je schlecht wird die Arbeitszahl. Blöderweise wir die mit fallender Außentemperatur immer höher. Zur gleichen Zeit fällt bei Luft Wärmepumpen die Arbeitszahl und die Zeit und der Energie Bedarf zum Abtauen des Wärmetauschers steigt.

    Wie schon öfter gesagt. Wärmepumpe macht eigentlich nur mit Flächen Heizung so richtig Sinn. Da sind nidirge Vorlauf Temperaturen möglich und das ganze hat auch noch etwas Speicher Wirkung.

    Am besten eine gute Firma in der Umgebung suchen die sich die Anlage genau anschaut und was zur Anlage und dem Gebäude passende vorschlagen. Oder ein guter Energieberater. Beides zugegeben nicht immer leicht zu finden.

    Auch gibt es einfach nicht die eine Lösung die richtig ist. Alles hat vor und Nachteile und wie sich die Kosten der einzelnen Energie Träger entwickeln kann auch niemand mit Sicherheit sagen. Einzig das es nicht günstig wird ist recht wahrscheinlich.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Machen wir uns doch nix vor, es wird nie wieder günstig. aus meiner sicht auch gut so, da endlich fahrt in die sache kommt.

    erst Flächenheizung und weg von den grossen zu bewohnenden flächen. Gibt in anderen ländern auch nicht. 40qm pro Person.

    ich hab da soon bungalow im visier, 80qm für uns 3 leuts. 80qm PV mit speicher aufs dach, dazu 3000l wasser speicher im Keller, 8 Röhrenkollektoren aufm dach. Holzofen mit wassertasche. damit sollte dann was gehen.

    Zuvor alles auf FB heizung umgebaut.

  • Die Seite mit dem Ertragsrechner ist ziemlich exakt, hab's mal mit meinen Werten, Koordinaten, Dachneigung, Stellung zur Sonne und Größe gegengecheckt, das kommt ziemlich genau hin. Man muss aber bedenken, dass man auf die meisten Häusle eher 10 kWp drauf bekommt. Die Kombination aus verschiedenen Heizungaarten gibt zwar ein gutes Gefühl aber am Ende behaupte ich mal, dass viele die Betriebs- und Wartungskosten vernachlässigen. Wie sagte diese Woche ein Heizungsbauer zu mir:

    "Bisher galt die Devise: Alle Regler voll auf rechts, damit es ja jederzeit schnell warm wird und das Duschwasser rund um die Uhr heiß ist. Man müsse ja jetzt nicht den Regler voll nach links drehen, sondern einfach nur mal vernünftig einstellen, so dass man es weiter angenehm hat aber nicht sinnlos und vor allem zu sinnlosen Zeiten die Heizung läuft. Dann wäre schon viel eingespart."

  • Machen wir uns doch nix vor, es wird nie wieder günstig. aus meiner sicht auch gut so, da endlich fahrt in die sache kommt.

    erst Flächenheizung und weg von den grossen zu bewohnenden flächen. Gibt in anderen ländern auch nicht. 40qm pro Person.

    ich hab da soon bungalow im visier, 80qm für uns 3 leuts. 80qm PV mit speicher aufs dach, dazu 3000l wasser speicher im Keller, 8 Röhrenkollektoren aufm dach. Holzofen mit wassertasche. damit sollte dann was gehen.

    Zuvor alles auf FB heizung umgebaut.

    Genau, es sollte nur noch Tyni Häuser als EFH gebaut werden dürfen. Max. 60qm muss reichen. Dafür werden nur keine Bauplätze erschlossen. Klein genug wären die Grundstücke oftmals ja schon dafür. Aber Ämter und Gemeinden, sowie gewisse Branchen haben da kein Interesse dran. Selbst wenn jemand will, gibts kaum Regionen wo er darf. Sollte in jedem Neubaugebiet möglich sein müssen.

  • Genau, es sollte nur noch Tyni Häuser als EFH gebaut werden dürfen. Max. 60qm muss reichen. Dafür werden nur keine Bauplätze erschlossen. Klein genug wären die Grundstücke oftmals ja schon dafür. Aber Ämter und Gemeinden, sowie gewisse Branchen haben da kein Interesse dran. Selbst wenn jemand will, gibts kaum Regionen wo er darf. Sollte in jedem Neubaugebiet möglich sein müssen.

    Die letzten Berufs-Ökos, die hier im Kaff akademische "Quartiersuntersuchungen" durchgeführt haben, waren überhaupt nicht begeistert von Tiny-Häusern. Der Aufwand für die Infrastruktur sei beträchtlich und die "Verdichtung" nicht gut. Sie bevorzugen mehrgeschossige Gebäude mit vielen Wohnungen, dann heizt es sich bei gleich guter Außendämmung nuch viel billiger, man kann sich ja trotzdem auf 50qm beschränken. :/ Ich hab's nicht selber gerechnet aber klingt zumindest plausibel.

  • Ich war bei der Vorbereitung für eine DIN zu tinyhäusern dabei. Das ganze ist auf die unangenehmste Art von der Baulobby kaputt gemacht worden. Und ja ich glaube am Ende sind Mehrfamilienhäuser effizienter und billiger und verbrauchen vor allem weniger Land.

  • ja, klaro sind 6er, 8er tippi toppi aus sicht der Ökonomen. das meiste dabei herausholen, und es ist nunmal jetzt die zeit der VWL er und BWL er.

    passiert hier bei uns im siedlungsbestand überall. alte Einfamilienbude wird abgerissen, neue 6er oder 8er drauf gesetzt.

    aber bald kommt ja wieder die zeit, wo wieder lebensversicherungen statt Immobilien besser ziehen, dann gehts wieder anders rum...

    mein wochenend Tiny läuft schon so gut wie autark. da leben wir zu dritt auf 24qm... klappt.

  • Und ja ich glaube am Ende sind Mehrfamilienhäuser effizienter und billiger und verbrauchen vor allem weniger Land.

    hab letztens einen Bericht im TV gesehen. Zukunft wohnen. Da wurden Studien gezeigt wie das wohnen in Zukunft aussehen könnte. Da waren da auch so Mehrfamilien Bunker für 100 Leute die nicht mal Fenster hatten. Das wäre energetisch und Baukosten mäßig am besten. Statt der Fenster waren dann Bildschirme. Da kann man sich dann den "Ausblick" von Alpenpanorama bis Nordseeküste aussuchen.

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