Motorschaden sxf 350 MJ 2016

  • Pflichten des Käufers sind den Verkäufer umgehend schriftlich über den Mangel in Kenntnis zu setzen, ihm zweimalig eine Frist zur Nachbesserung zu setzen und ihm zweimalig die mangelhafte Sache zur Nachbesserung zur Verfügung zu stellen. Der Verkäufer hat das Recht den Mangel auf die für ihn preiswerteste Art zu beseitigen, der Käufer muss dies akzeptieren. Sollte ich da was vergessen haben bitte ich um Ergänzung.


    Habe letzte Woche erst im Rahmen der Gewährleistung einen neuen Motor für mein e mtb bekommen da dieser nach 500km deutliche Laufgeräusche machte und Lagerspiel aufwies. Allerdings hat sich der Händler diese Kosten aufgrund der noch vorhandenen Garantie beim Hersteller zurück geholt.

  • Aktuelle Urteile insbesondere im Offroadbereich sind mir nicht bekannt.

    Bei neuen Sachen holt sich h der Händler die Kosten auch üblicherweise im Rahmen diverser Garantien beim Hersteller zurück.

    Das letzte mal das ich wirklich mitbekommen habe das so was vor Gericht ging ist auch schon bestimmt 10 Jahre her. Da ging es um einen motorschaden an einem gebrauchten Wagen eines Kollegen der von der vom Händler unsachgemäß montierten Gasanlage verursacht wurde.

    Der Händler müsste die Reparatur und sämtliche anfallende Kosten tragen.

    Normalerweise hilft ein scharfer Brief vom Anwalt sollte man selbst nicht mit dem Verkäufer übereinkommen.

  • Hey Leute ;)

    Ich finde, Ihr überschiesst etwas. Das mit Anwälten, Gericht etc. ist doch evtl. Viel Rauch um (noch) Nichts.

    Ich für meinen Teil bin mal gespannt, wenn die Katze aus dem Sack respektive dem Motor ist ;)


    Peace

    hitch

  • Ich kenne die Margen recht genau, an Neumaschinen sind es tatsächlich nur 16 - 20% aber dafür an den Teilen 40 - teils über 100% das ist genau wie bei den Landwirten klagen auf hohem Niveau.

    Geld wird über Teile und Stunden verdient.

  • Ich kenne die Margen recht genau, an Neumaschinen sind es tatsächlich nur 16 - 20% aber dafür an den Teilen 40 - teils über 100% das ist genau wie bei den Landwirten klagen auf hohem Niveau.

    Geld wird über Teile und Stunden verdient.

    Sorry, aber wenn sich dein Kenntnisstand drauf beruft, dass du beim Händler mal in die Einkaufspreise gucken durftest, sieht die Wirklichkeit doch etwas anders aus. Hab länger mit nem Händler zusammen gearbeitet und da nen ganz guten Einblick bekommen, wie das so abläuft.

    Ein Markenhändler von nem Motorradhersteller hat natürlich seine Margen, das aber, weil er sich zu ner höheren Abnahme über's Jahr verpflichtet. Dort bekommt er aber nur Originalteile. Weil die für seine Kunden teuer sind, muss er sich auch Zubehörteile auf's Lager legen. Dazu Klamotten, Reifen, tausenderlei anderes Zubehör, das er von anderen Großhändlern bezieht. Wenn er da gute EKs (Einkaufspreise) haben will, muss er im Jahr schon für gutes Geld einkaufen. Wer nur auf Bedarf Einzelteile bestellt, kann kaum mit gescheiten Margen rechnen. Um in die Nähe deiner 100% zu kommen, also EK gleich halber VK, bestellt er im Jahr deutlich im fünfstelligen Bereich. Weil aber kein Großhändler alles liefern kann, muss er bei Verschiedenen einkaufen, und bei jedem einzelnen gut Geld lassen, damit er interessante Margen hat.

    Was der Blick in die Einkaufsliste nicht gleich verrät, dort sind alle EKs in Netto gelistet, die empfohlenen VKs aber in Brutto. Kostet 'n Teil VK 99,90 €, sind EK 54,- € schon 'n guter Preis. Sind aber eben nicht die knapp 100% Gewinn, weil vom VK halt die Umsatzsteuer (MwStr.) abgeht. Dann bleiben noch 84,- € übrig, und der Gewinn liegt bei 30,- €. Dumm wird's dann am Jahresende, wenn davon auch noch Einkommen- und Gewerbesteuer abgehen. Vom verbleibenden Rest zahlt er erstmal die Miete für seinen Laden, seine Mitarbeiter, Strom, Wasser, seinen Trapo mit allen Kosten, Instandhaltung, Werkzeug, Werbung etc. was da alles so anfällt. Alles zu nem kleinen Teil von jedem einzelnen Teil, das er verkauft. Der Steuerberater wahrscheinlich auch noch.

    Dann hat er die besseren EKs halt, weil er in größeren Stückzahlen einkauft. Da hat er dann immer viel Geld auf Lager liegen, das lang gebunden ist, bis er das Zeug mal wieder los wird. Und immer wieder werden Sachen auf ewig zum Ladenhüter, und das Geld ist in den Wind geschossen. Bei den Klamotten kommt dazu, dass jedes Jahr ne neue Kollektion raus kommt. Was er dann vom alten Zeug noch auf Lager hat, kriegt er nur noch mit reichlich Rabatt weg. Und spätestens das zwei Jahre alte Zeug verramscht der Importeur dann so an den Endkunden, dass der Einzelhändler kaum noch seinen EK raus bekommt. Apropos Rabatt, heute will jeder Kunde auf praktisch alles Rabatt haben. Wenn das 99,-€ Teil dann für 90,- weg geht, sind die Kunden oft nicht mal richtig zufrieden, aber was bleibt da für den Händler überhaupt noch übrig..


    Nicht so Wenige glauben ja wirklich, der Händler kauft das 100,- Teil für 25,- ein und macht dann ständig den fetten Reibach. Deshalb nur mal dran erinnert, wie das in der Regel so abläuft. Der Hersteller von wasauchimmer hat seine Kosten für Material und Herstellung, und muss auch seinen Gewinn machen. Er ist dabei aber Hersteller und nicht Händler, und schon garnicht Geldeintreiber. Er hat also idR keine Lust, mit jedem einzelnen Händler Geschäfte zu machen und dann auch immer seinem Geld nachzulaufen. Im Ausland schon garnicht. Er sucht sich deshalb wenige zuverlässige und finanzstarke Großhändler, und im Ausland Importeure, die dann die Produkte auf die Einzelhändler verteilen, bei denen dann die Endkunden einkaufen. Zwischen jeder dieser Stationen gibts Versandkosten, und der Staat greift auch überall reichlich in die Taschen. Von dem, was dann übrig bleibt, muss jeder Beteiligte seinen Gewinn machen. Hersteller und Großhändler verdienen dabei vor allem an der Menge, die sie verkaufen, aber weil MX/Enduro kein Massensport ist und da E-Teile nie so gefragt sind wie warme Brötchen, wird der Einzelhändler an den Teilen nie wirklich reich. Und wenn dann die wenigen wirklich großen Händler wie 24 mit ständigen Schnäppchen die Preise kaputt machen, und sich viele Fahrer nen Sport draus machen, wo sie im Net und im Ausland die geilsten Schnäppchen machen können, wird's für den Händler vor Ort halt immer schwieriger. Verdienen kann er hauptsächlich mit Reparaturen. Der Reichtum vom Teileverkauf ist jedenfalls ein Märchen.

    Naja, vielleicht bleiben irgendwann nur noch die großen Händler übrig. Für den reinen Hobbyfahrer mags egal sein, wenn er mal auf Teile warten muss und mal ne Woche nicht fährt. Wer aber Rennen fährt und immer auf Teile und Unterstützung auch an der Strecke angewiesen ist, guckt dann auch schonmal dumm in die Röhre. Sollt man vielleicht auch mal dran denken, wenn's einem mal wieder so wichtig ist, mit Schnäppchen paar kleine Euro zu sparen.

  • Wenn hier schon über Margen diskutiert wird, sollte man sich über die Definition einig sein:


    (Verkaufspreis – Einstandspreis) / Verkaufspreis x 100 = Brutto-Marge (in %)


    Eine Marge von 100 % bedeutet, der Händler kauft die Ware für 0 ein.

    EK = 1/2 VK: 50 % Marge

  • Ich finde, das mit den Margen ist ein Nebenkriegsschauplatz. Warum sollte einer für seine Arbeit in der Werkstatt nicht geradestehen, nur weil er am Verkauf eines Motorrads wenig verdient?


    Der einzige Ex-Vertragshändler, dem ich in der Sache vertraue hat mir bestätigt, dass er in schwierigen Zeiten manchmal nur 50€ an einer Maschine hatte, daran habe ich keinen Zweifel. Das ist sicher auch ein Grund dafür, dass es immer weniger Motorradhändler gibt. Am Zubehör dürfte mehr verdient sein aber da ist die Konkurrenz der Online-Händler nicht zu verachten. Jedem Kunden sollte klar sein, dass diese Art sein Geld zu verdienen kein Zuckerschlecken ist.


    Ändert nichts daran, dass im genenannten Fall der TE mit Höfllichkeit und guten Worten nicht weiter kommt, sich entscheiden muss, ob er's auf sich beruhen lässt und zahlt oder mit höflichen aber diesmal deutlicheren Worten erklärt, wie es weitergeht.

  • Wenn ich für den Betrieb Normteile oder Werkzeuge kaufe habe ich je nach Warengruppe bei manchen Händlern Teils 70% Nachlass auf den Listenvk der Hersteller.

    Niemand würde duaerhaft solche Rabatte geben wenn ihm nicht immer noch genug übrig bleibt.

    Selbes gilt auch für Motorradteile und ich habe schon einige Listen mit Einkaufspreisen gesehen und da ist der Ek netto für den Händler oftmals deutlich weniger wie die Hälfte des Bruttoverkaufspreises. Füpr Teile die er nicht in großen Mengen kauft sondern als OEM Teil die er auf Abruf im Lager des Herstellers bestellt.

    Und wenn etwas mit allen Kosten 50€ in der Beschaffung kostet und ich es für 100€ Verkaufe sind das trotzdem 100% die ich an dem TEil verdiene.

    Rechnet oder glaubt was ihr wollt ich habe meine Erfahrung und Meinung dazu und habe mich schon manches mal gewundert wie billig manches doch ist und wie teuer es dem Arglosen Kunden dann verkauft wird.

    Sehr gutes Beispiel Aral 5W30 Longlife beim örtlichen freundlichen 35,50 der Liter im VK im 1l Gebinde.

    Unverhandelt und als einzelnes gebinde bekoome ich den Liter am Markt für etwa 5,50€ verhandelt und in größeren Mengen habe ich das Zeug im 1l Gebinde schon für 4€ gekauft.

    Im 1000l IBC wie viele Werkstätten es kaufen kostet der Liter um die 2,50€.

    Wie viele 100% Marge oder Gewinn oder was auch immer sind das denn dann?

  • (Verkaufspreis – Einstandspreis) / Verkaufspreis x 100 = Brutto-Marge (in %)


    Eine Marge von 100 % bedeutet, der Händler kauft die Ware für 0 ein.

    EK = 1/2 VK: 50 % Marge

    Ja Jogi, hast du recht, hatte das mit dem Kalkulationszuschlag verwechselt. Ich selbst würds ja eher von unten her berechnen, was zahl ich im EK, wieviel % davon schlag ich für den VK obendrauf. Aber kaufmännisch hast du natürlich recht, da wird's vom VK her gesehen, und da wär die Hälfte natürlich 50%. Meine Ausbildung is aber auch schon paar Tage her, da verwechselt man schonmal was. :)

    Ob Brutto- oder Netto-Marge ist aber wurscht, weil da die % immer gleich sind (solang EK und VK beide br oder n sind).



    Knackpunkt ist aber, dass es hier so hingestellt wird, als würden die Händler das Zeug fast geschenkt bekommen und uns alle ständig abziehen, was aber def nicht so ist.

    Ek netto für den Händler oftmals deutlich weniger wie die Hälfte des Bruttoverkaufspreises. Füpr Teile die er nicht in großen Mengen kauft sondern als OEM Teil die er auf Abruf im Lager des Herstellers bestellt.

    Ist nur möglich, wenn er ständig in entsprechender Größenordnung einkauft, denn zu verschenken hab weder Hersteller noch Großhändler was. Oder sind mal Sachen im Abverkauf die raus müssen, da kann jeder mal was zum guten Preis abgreifen. Und wie schon gesagt, die %e richten sich nicht nach der Höhe jeder einzelnen Rechnung, sondern wieviel er übers Jahr abnimmt.

    Leute wie Twenty kaufen auch direkt beim Hersteller ein und sparen sich den Zwischenhändler, geht aber nur durch den erheblichen Umsatz. Die überwiegende Mehrheit der kleineren Händler kann das aber nicht. Auch dein Werkzeughändler kriegt das wenn direkt vom Hersteller. Wenn der dir 70 gibt, muss er selbst 80 - 90 bekommen. Stell mal vor du produzierst mit viel Aufwand Teile, gibst du die dann zum Schnäppchenpreis ab und jeder Händler verdient bis zum 10-fachen dran? Sehr großzügig..


    Und wenn etwas mit allen Kosten 50€ in der Beschaffung kostet und ich es für 100€ Verkaufe sind das trotzdem 100% die ich an dem TEil verdiene.

    Dann müsste er locker 60% bekommen. Aber selbst dann gehen von den 100,- die 19% MwStr runter, vom Gewinn bis zu 42% Einkommenstr plus Gewerbe. Dann zahlt er die kompletten Sozi davon, vielleicht noch Kirchensteuer und den ganzen anderen Kram. Was denkst du was da von dem Fuffy noch übrig bleibt? Und dann will der gute Kunde noch seinen Zehner Rabatt, was für ihn 10% sind, für den Händler aber schnell mal 50% von dem, was vom Gewinn noch übrig ist.


    Kollege von mir arbeitet in ner Autowerkstatt, die bekommen 'n top Öl in großen Mengen in Fässern und ham da 40% drauf. Da bekomm ich auch's Öl fürs Bike zum EK. Aber wenn du dein Öl und so viel anderes zu solchen genialen Schnäppchenpreisen bekommst, warum bist du dann nicht schon längst selbst Händler und machst ein Schweinegeld? Die Chance würd ich mir nicht entgehen lassen. ;)

  • Moin,

    also mal zurück zum Thema. Klar Gewährleistung kann der Händler nicht ausschließen, bei einer Reparatur steht er aber nur für seine Arbeit gerade und nicht das da nicht irgendwas anderes kaputt geht. Zieht es eine Schraube nicht fest oder zu fest und dadurch geht was kaputt sein Problem, genau wie ein von ihm eingebautes Lager. Wobei das Lager kann er sich dann wieder bei seinem Lieferanten und der beim Hersteller holen. Ist halt immer ein entsprechendes Teater und jeder sagt erstmal ich gebe nichts mein Teil war in Ordnung.

    Aber Gewährleistung sagt halt nur das der Gegenstand bei Übergabe in Ordnung war. Wenn an einem gebrauchen Fahrzeug was kaputt geht wird man den Schaden in der Regel selbst bezahlen. Außer es geht halt genau das wieder kaputt was gerade getauscht wurde.

    Am Ende erstmal ganz vernünftig mit dem Händler besprechen und am besten einvernehmlich klären. Wobei wenn ein gerade getauschter Kolben Gefressen hat würde ich auch darauf bestehen das es der Händler auf seine Kappe macht. Das würde vermutlich auch vor Gericht raus kommen, nur das würde ziemlich dauern und allen Zeit Geld und nerfen Kosten.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Ich verstehe die ganze Diskussion nicht (mal davon abgesehen, daß sie hier schon x-mal geführt wurde).


    Wollen wir nicht einfach abwarten, was bei dem Motorschaden rauskommt, bevor (wie halt so jedesmal) einige wieder die "Gewährleistung/Garantie/böser Händler/Rechtsanwalt" Diskussion anstimmen?

  • denn zu verschenken hab weder Hersteller noch Großhändler was

    der Kunde aber auch nicht.

    Knackpunkt ist aber, dass es hier so hingestellt wird, als würden die Händler das Zeug fast geschenkt bekommen und uns alle ständig abziehen, was aber def nicht so ist.

    Und so allgemein kann man das auch nicht so hinstellen , bzw stehen lassen.

    Stell mal vor du produzierst mit viel Aufwand Teile, gibst du die dann zum Schnäppchenpreis ab und jeder Händler verdient bis zum 10-fachen dran? Sehr großzügig

    Die garantie ist im Großhandel eh ein wenig eingeschränkter , oder ? n halbes Jahr ? Nur gegenüber Endkunden gibt halt die 2Jahre Gewährl. , bzw 1 Jahr. Und das trägt dann der Händler selber Wer qualitätsmäßig günstiger einkauft, sollt mal sein Geschäftsmodell überdenken, welchen Markt er bedienen möchte :/

    Hersteller ein und sparen sich den Zwischenhändler, geht aber nur durch den erheblichen Umsatz

    Nö, sicher auch nicht. Versuch mal nem Großhändler ,Waren von 1 Mio abzuschwatzen, wenn deine Firma nur 10 oder 20k abgesichert ist. Da kannste mit soviel likes betteln wie du möchtest


    just imho


    b2t

    Hat der falco45 sich schon ausgeklingt ? Ich hätt merinen schon längst kontaktiert

    spitz rein und unter zuch wieder raus


    Diese Nachricht wurde mit Hilfe einer Taschenlampe, in das Ende eines offenliegenden Glasfaserkabel gemurkst

  • Ich habe mich nicht ausgeklinkt! Mit Händler/Werkstatt wurde schon längst telefoniert! Ich soll den Motor vorbeibringen und er schaut nach! Ich habe hier keine Diskussionen über Margen von Händlern anfangen wollen! Ich wollte lediglich wissen ob jemand mit so einem Fall Erfahrung hat, denn nach einer Rechnung für eine Motorrevision von 2017€ erwarte ich das der Motor länger als 7-8 BH hält! Für jemanden den das Geld nicht weiter interessiert weil er mehr als genug hat mag das selbstverständlich sein das man dann wieder 1000€+ investiert, aber jemanden der sich für diesen Sport jeden Cent zusammen kratzen muss ist es hart wenn sowas passiert und er eine komplette Saison ausfallen lassen muss inklusive Training und seinen hart erarbeiteten Leistungsstand verliert weil er nicht trainieren kann! Dann will man wissen ob man im Recht ist wenn man sagt der Motor wurde neu gemacht und sollte erstmal halten! Bei 50BH oder mehr hätte ich ja nicht mal was gesagt aber weniger als zehn würde ich jeden mal sehen wer da nicht streiken würde! Und das jede Werkstatt bzw Händler probiert um solche Kosten zu drumrum zu kommen ist ja klar keiner will kosten haben die er vermeiden will! Mir geht es bloß darum ob ich ein Anspruch habe um mein Hobby weiter betreiben zu können denn noch so ne Rechnung würde bedeuten Hobbyaufgabe oder finanzieller Ruin! Und Motoren die sonst 80 BH oder mehr halten sollten schon nach einer Revision wenigstens annähernd so viel halten! Damit jeder mal eine Vorstellung hat was alles gemacht wurde und warum ich nach Hilfe suche hab ich mal die Rechnung mit reingestellt!


    Achja und selbstverständlich rede ich erstmal normal mit dem guten Mann und probiere es ruhig zu klären aber wenn dann gleich kommt das ich kosten übernehmen soll ob komplett oder teilweise obwohl ich das nicht muss will ich gleich wissen was ich antworten kann/muss um weitere Diskussionen zu vermeiden und nen Anwalt einschalten zu müssen weil er merkt das ich mir der Rechtslage bewusst bin und er bei mir nicht auf Blödfang gehen brauch! Bis Ende nächster Woche werde ich mehr wissen!

  • Gegen die Arbeitszeitkosten von 270.- darf man eh nix sagen. Da ist neben Motor de- und montage auch noch Kurbelwelle Pleuelsatz umpressen dabei. Geh mal heut in eine BMW-Autowerkstatt, da kriegst nichtmal 2 Arbeitsstunden für das Geld...

    Gruß

    Hans

  • Dann müsste er locker 60% bekommen. Aber selbst dann gehen von den 100,- die 19% MwStr runter, vom Gewinn bis zu 42% Einkommenstr plus Gewerbe. Dann zahlt er die kompletten Sozi davon, vielleicht noch Kirchensteuer und den ganzen anderen Kram. Was denkst du was da von dem Fuffy noch übrig bleibt? Und dann will der gute Kunde noch seinen Zehner Rabatt, was für ihn 10% sind, für den Händler aber schnell mal 50% von dem, was vom Gewinn noch übrig ist.

    Das ist ja genau der springende Punkt, warum Händler auf Teile große Margen haben. Wie du richtig schreibst, muss von der Marge dann alles gezahlt werden, von der Miete über Instandhaltung, Lagerkosten, bis hin zum Krankenstand vom Mitarbeiter. Deshalb sind so hohe Margen wie von donktm beschrieben ja auch keine Seltenheit und für den Händler notwendig.

  • Gegen die Arbeitszeitkosten von 270.- darf man eh nix sagen. Da ist neben Motor de- und montage auch noch Kurbelwelle Pleuelsatz umpressen dabei. Geh mal heut in eine BMW-Autowerkstatt, da kriegst nichtmal 2 Arbeitsstunden für das Geld...

    Gruß

    Hans

    Na ja, er berechnet auch noch 39€ für das reinigen des Motors, je nach Verschmutzung und Aufwand bleibt da auch schon was über und für das pressen und wuchten der Kw auch noch mal 139€ das ist in Wirklichkeit höchstens 1h Arbeit. In Summe ha er also schon 458€ an Arbeitslohn. Teile sind auch eher auf der teuren Seite und 1l Öl für 21,60 ist auch mal wieder das doppelte vom Marktpreis. Ölfilter bekommt man für 4,50. Er hat da schon ganz gut was verdient an der Nummer. Bei den anderen teilen bleibt ja auch noch einiges übrig. 249€ für ein Pleuel ist auch ein stolzer Preis.

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