Motorschaden sxf 350 MJ 2016

  • Wenn der Händler der den Motor gemacht hat was auf sich und seine Arbeit hält , dann sollte das kein Thema werden . Ohne seine Rückmeldung ist das hier alles Kaffeesatz lesen .

    Wenn ich nen Auto verkaufe und das in der Gewährleistungszeit defekt geht , dann bringt es der Kunde zu mir ( oder ich hole es ab ) und es wird repariert . Dabei gibt es nach Schadensbegutachtung eine Rückmeldung mit Absprache des weiten vorgehens wo auch die Kosten abgeklärt werden . Meist kostet es dem Kunden nix und er zeigt sich dann erkenntlich .

    Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbup:

    Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:

    Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;)

    Ist der Keil auch noch so klein , muß er in die Nut hinein . Sollte das mal nicht so sein ...... :whistling:  :saint:

  • Wenn auf der Rechnung nur steht das er die Garantie ausschließt gilt trotzdem weiterhin die gesetzliche Gewährleistung.

    Diese muss für einen Ausschluss ausdrücklich erwähnt werden.

    Steht da nur Garantie dann hast du vor Gericht sehr gute Karten.

    Aufgrund der Gewährleistung muss der Händler 6 Monate bzw. 12 Monate für alle Geschäfte nach 1.1.2022 beweisen das kein Materialfehler vorliegt, er keinen Fehler bei der Montage gemacht hat bzw. due den Schaden schuldhaft verursacht hast.

    Das ist für den Händler nahe zu unmöglich und du bist fein raus aus der Nummer.

    Das ist doch nahezu unmöglich für ein Händler Garantie zu geben.

    Wenn es doch so ist, würde ich jedem gutem Fahrer empfehlen zum Händler zu gehen und alles machen zu lassen. Alle zwei Wochen wieder hin und alles reparieren.

    Mensch Leute das geht doch nicht. Überlegt doch mal wie Ihr die Maschinen beansprucht .

  • Und wieder jemand der den Unterschied zwischen einer freiwillgen Garantie und der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung trotz tausendfacher Erklärung noch nicht verstanden hat.

    Garantie kann der Händler/ Hersteller geben oder auch nicht und das an seine eigenen Bedingungen knüpfen.

    Schließt der Händler/ Hersteller die Gewährleistung nicht explizit aus, zu mal dies ggf. als sog. Sittenwidrigesverhalten auch angefochten werden kann, hat er 2 Jahre die Mangelfreiheit der Sache zu gewährleisten mit einer Beweislastumkehr zu gunsten des Händlers nach 12 Monaten für Verträge nach dem 1.1.2022.

    Das Gesetz und die Gerichte unterscheiden hier nicht nach Nutzen oder Einsatz der Sache.
    Also gilt die Gewährleistung für den Sportmotor genauso wie für den Großserien PKW Motor.

  • Auf meiner Rechnung habe ich gesehen das da nur drauf steht das es keine Garantie gibt aufgrund der hohen Beanspruchung der Teile!

    dann kanns bei ihm oder vor Gericht evtl ein wenig länger dauern , bis du wieder fahren kannst. :(

    siehe aber auch die vorigen Beiträge :thumbup:

    spitz rein und unter zuch wieder raus


    Diese Nachricht wurde mit Hilfe einer Taschenlampe, in das Ende eines offenliegenden Glasfaserkabel gemurkst

  • Überlegt doch mal wie Ihr die Maschinen beansprucht

    Ja, ist nur schlecht zu erklären. das andere Moppeds am Start vorbeiziehen, und doch nicht platzen :/ Auch revidierte

    spitz rein und unter zuch wieder raus


    Diese Nachricht wurde mit Hilfe einer Taschenlampe, in das Ende eines offenliegenden Glasfaserkabel gemurkst

  • Garantie wäre, wie schon mehrfach diskutiert freiwillig, dass er keine gibt bräuchte er nicht extra hinschreiben.


    Wenn er keine Gewährleistung geben will, muss er seine Arbeit schwarz oder außerhalb von D bzw. der EU anbieten.

    Die Rechtslage ist eindeutig. Fragt sich wieviel Energie man drauf verwendet ihm das klarzumachen. Ihm eine Frist zur Nachbesserung zu setzen ist der erste Schritt.

    Begründungen wie "Sportgerät" oder "besondere Belastungen" sind Mumpitz, vorgeschoben, irrelevant, kann er sich in die Haare schmieren. Dafür gibts Wartungsvorschriften und genaue Pläne für den Tausch von Verschleißteilen bis hin zu Kolben, Ventilen etc. etc. nur wenn er nachweißt, dass man sich nicht dran gehalten hat ist er raus aus der Haftung.

    Kommt also nur auf Deinen persönliche Seelenzustand an. Wenn's Dich zu sehr stresst, hak es ab und wünsch ihm nen Furunkel an A.. und zu kurze Arme zum kratzen. Sowas ist es nicht wert sich runterziehen zu lassen. Oder gib's dem Anwalt und sag ihm, Du willst erst wieder Nachricht, wenn der Typ eingelenkt hat hat. Oder Du siehst es sportlich und setzt ihm ein paar Fristen um zu sehen, wie lange er braucht um es zu kapieren.


    Wenn Du schnell wieder fahren willst und keine andere Maschine, bleibt aber nur in die Tischplatte zu beißen und es jemanden machen lassen, der seriös ist.

  • Wenn man es ganz ernst meint übergibt man das seinem Anwalt und klagt parallel zivilrechtlich auf Nutzungsausfall/- entschädigung.

    Sogar damit kommt man meistens durch.

    Ist nur die Frage ob der andere dann auch das Geld hat um die Rechnung zu betzahlen.

  • Wenn ich hier im Forum sehe wie unbekannt einigen die geltende Rechtslage ist wundert es mich auch nicht mehr warum die meisten Händler ertsmal alles ablehnen und auf die Unwissenheit der Kunden hoffen um so billig aus der Sache raus zu kommen.

  • Hallo Jungs!

    Jeder 2. schreibt: " Bevor man nicht reingeschaut hat, kann man nix genaues sagen!"

    Und alle schreiben los, Fehlerschätzung, Gewährleistung, Klagen!

    Find ich nicht so toll!

    Und nun ich.....

    Ich denke hier hat ein kleiner technischer Fehler einen mehr oder weniger großen Schaden verursacht.

    Vielleicht hat der noch nicht mal was mit der Reparatur zu tun.


    Ich vermute, hier wird, um wieder fahren zu können, wieder Geld fließen müssen.

    Und es wird das Geld des künftigen Fahrers sein.

    Alles andere wäre gut für ihn, ich glaub es wird nix!

    Mal schauen!

    Wünsche allen Beteiligten möglichst wenig Ärger und Erfolg bei der Lösung des Problems.

  • Jeder 2. schreibt: " Bevor man nicht reingeschaut hat, kann man nix genaues sagen!"

    Und alle schreiben los, Fehlerschätzung, Gewährleistung, Klagen!

    Find ich nicht so toll!

    Zwischen zwei verständigen, gutwilligen Partnern könnte man das problemlos und ohne großes TamTam lösen. Wir vereinigten Klugscheixxer hier kennen ja aber die Beteiligten nicht persönlich, also müssen wir uns danach richten, was uns berichtet wird. Und wenn eine Werkstatt von vorneherein jede Verantwortung ablehnt, indem Formulierungen gebraucht werden, die dem juristischen Laien einreden, er habe keinerlei Ansprüche, dann ist das zumindest kein gutes Zeichen.


    Die Fälle, die ich kenne mussten meistens hinterher was selber zahlen, weil sie nicht ausreichend Gelegenheit zur Nachbesserung gegeben haben. Denn dazu hat die Werkstatt das Recht, sogar mehrfach, soo unfair ist die Rechtslage nämlich gar nicht. Man sollte sicher Anwälte und Gerichte vermeiden aber zumindest ein guter Anwalt macht das korrekt, setzt Fristen und gibt der Werkstatt ausreichend Gelegenheit zum Nachbessern. Und wie gesagt - er schirmt einen vom frustrierenden Schriftverkehr ab und teilt nur die wirklichen wichtigen Dinge mit ;)


    Man sollte jedem die Chance geben, sich zu erklären und eine sinnvolle und für alle akzeptable Lösung suchen. Man muss nicht immer gleich eskalieren. Aber nach meiner Lebenserfahrung gibt's halt auch Leute, die irgendwie nur auf die gelben Briefe reagieren, bzw. sie holen sich selber keinen Rat, wie eigentlich die Rechtslage ist.


    Aufgeben und zahlen ist immer eine Option. Zahlen schafft Frieden, heißt es ja. Das gilt aber für beide Seiten.


    Man selbst is

  • Und wieder jemand der den Unterschied zwischen einer freiwillgen Garantie und der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung trotz tausendfacher Erklärung noch nicht verstanden hat.

    Garantie kann der Händler/ Hersteller geben oder auch nicht und das an seine eigenen Bedingungen knüpfen.

    Schließt der Händler/ Hersteller die Gewährleistung nicht explizit aus, zu mal dies ggf. als sog. Sittenwidrigesverhalten auch angefochten werden kann, hat er 2 Jahre die Mangelfreiheit der Sache zu gewährleisten mit einer Beweislastumkehr zu gunsten des Händlers nach 12 Monaten für Verträge nach dem 1.1.2022.

    Das Gesetz und die Gerichte unterscheiden hier nicht nach Nutzen oder Einsatz der Sache.
    Also gilt die Gewährleistung für den Sportmotor genauso wie für den Großserien PKW Motor.

    Dann kann dem hier sein Händler Konkurs anmelden, weil er ständig was kaputt hatte.

    Das war bei einem Rennen und sein Motorrad pfiff so seltsam, weil er es ständig im Grenzbereich fuhr.

    Nie im Leben geht das auf die Kappe vom Händler. Ob Garantie, Gewährleistung oder was auch immer.


    Trotzdem wünsche ich jedem der ein Schaden hat, daß er diesen wieder kostenlos ersetzt bekommt in der Zeit.


    Bin mal gespannt was bei dem Fall hier heraus kommt.

  • Wenn die Wartungsuintervalle eingehalten wurden geht auch der oben gezeigte gebrochene Kolben im Rahmen der Gewährleistung zu lasten des Händlers.

    Glaub es oder nicht.

    Aber solange wie es Leute gibt die deine Auffassung teilen kommen die Händler natürlich damit durch.

    Das ganze nennt sich unternehmerisches Risiko. Dafür sind ja auch die Teils enormen Margen da die sich der Händler in die Tasche steckt damit er genug verdient oder Spielraum hat sollte Ihn das Pech ereilen er im Rahmen der Gewährleistung einen Schaden ersetzen muss.

    Der Händler hat im Gewährleistungsfall natürlich das zweimalige Recht der Nachbesserung, nach der zweiten erfolglosen Nachbesserung ist sogar ein Rücktritt vom Kauf für den Kunden möglich und der Händler muss das ganze Moped zurücknehmen.

  • Wenn ich hier im Forum sehe wie unbekannt einigen die geltende Rechtslage ist wundert es mich auch nicht mehr warum die meisten Händler ertsmal alles ablehnen und auf die Unwissenheit der Kunden hoffen um so billig aus der Sache raus zu kommen.

    das bgb findest du im netz.

    versuche dich mit den gegebenen tatbestandsmerkmalen und daraus resultierenden rechtsfolgen im gutachtenstil.

    ich gehe davon aus, du siehst "rechtslagen" aus einer anderen perspektive.


    das ist von mir "klugscheißerisch" im großen stil.


    ABER will nur sagen... so einfach ist es im einzelfall nicht, auch wenn du bei ähnlichen begebenheiten ein anderes resultat erzielen konntest.

  • Die Erfahrung zeigt das Gerichte im Einzelfall sehr wohlwollend für den Verbraucher urteilen.

    Da gibt es auch nicht sehr viel Spielraum und das meine ich mit geltender Rechtslage, wendet man die entsprechendemn Paragraphen an ist man als Käufer dem Verkäufer gegenüber vor Umkehr der Beweislast deutlich im Vorteil.

    Mir sind die entsprechenden Paragrphen im BGB wohl bekannt da ich in einzelnen Fällen Leuten dieses schon auf ihre Ladentheke geknallt habe.

    Ich bin damit bis jetzt immer sehr gut gefahren und habe schon oft Dinge ersetzt bekommen wo andere gemeint haben das ich da niemals etwas bekomme.

    Für alle die es genau Interessiert § 437 ff BGB.

  • habe mich mal für ein gebrauchtes Bike interessiert, dass vom Händler angeboten wurde. Der hat es laut eigener Aussage einem Kunden neu verkauft, für diesen gewartet und dann wieder in Zahlung genommen. Den Motor hat er dann nach eigener Aussage vor dem Weiterverkauf revidiert.


    Als ich Ihn nach Gewährleistung gefragt habe, hat er ebenfalls die Story vom Wettbewerbsgerät erzählt. Ich wollte nicht rumdiskutieren und da mir eh ein zwei andere Sachen am Bike negativ aufgefallen sind, die er kleingeredet hat, habe ich es stehen lassen.


    Wenig später hat er dann die Anzeige aktualisiert: "Verkauf im Kundenauftrag".


    Keine Ahnung was die da getrickst haben oder wie er den Käufer überreden konnte es nochmal zurückzunehmen. Werde dort aber auf jeden Fall nie niemals nicht wieder einen Fuß hinsetzen.


    Natürlich kommt man nicht sofort mit der Gesetzeskeule... schon gar nicht bevor alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Aber wie donktm schon sagt. Es gibt halt schwarze Schafe die

    ertsmal alles ablehnen und auf die Unwissenheit der Kunden hoffen um so billig aus der Sache raus zu kommen.

    Da ist es schon wichtig seine Rechte (und Pflichten) genau zu kennen.



    So, genug offtopic:

    bin jedenfalls gespannt, was der Händler nach Begutachtung des Motors sagt. Ich denke ja, er wird einfach nachbessern, so wie sich das gehört :)

  • Diese muss für einen Ausschluss ausdrücklich erwähnt werden.

    Die gesetzliche Gewährleistung lässt sich bei Geschäften von Gewerblich zu Verbraucher (B2C) nicht ausschließen, auch nicht durch entsprechende Vereinbarungen, Klauseln oder Zustimmung des Verbrauchers / Kunden:


    Zitat

    Komplett ausschließen können Sie die Gewährleistung bei einem B2C-Geschäft nicht, dies verbietet das Gesetz in § 476 Absatz 1 BGB.

    Ausschluss von Gewährleistung bei defekten Waren (B2C)
    Hallo, ich habe eine größere Menge von gebrauchten Computerteilen erworben. Diese teste ich derzeit. Es ist allerdings so, dass nahezu jedes Teil einen Mangel…
    www.frag-einen-anwalt.de


    Zitat

    (1) Auf eine vor Mitteilung eines Mangels an den Unternehmer getroffene Vereinbarung, die zum Nachteil des Verbrauchers von den §§ 433 bis 435, 437, 439 bis 443 sowie von den Vorschriften dieses Untertitels abweicht, kann der Unternehmer sich nicht berufen. Die in Satz 1 bezeichneten Vorschriften finden auch Anwendung, wenn sie durch anderweitige Gestaltungen umgangen werden.

    § 476 BGB ⚖️ Buergerliches-gesetzbuch.net

  • Anspruchsgrundlage gefunden. Schonmal super.

    Gegennormen wurden allerdings außer acht gelassen.


    Definition und subsumtion sind nicht vorhanden, kann man aber niemandem verdenken, der keine "rechtslagen" kennt :)


    Ist wie: ich kenne meine rechte!


    Ach was... pflichten gibt es auch noch? ;)

  • Die Erfahrung zeigt das Gerichte im Einzelfall sehr wohlwollend für den Verbraucher urteilen.

    Ich finde, die Entwicklung an den Gerichten geht gerade in die andere Richtung, insofern als die Richter sehr wohl unterscheiden zwischen üblichem Verschleiß und nutzungstypischen Reparaturen auf der einen und wirklichen Schäden auf der anderen Seite.

    Hast du Beispiele für aktuelle Urteile (Aktenzeichen) aus dem Offroad- bzw. Sportbereich? Ich habe da nichts gefunden, und gerade die Begründungen wären ja sehr interessant.

  • Die gesetzliche Gewährleistung lässt sich bei Geschäften von Gewerblich zu Verbraucher (B2C) nicht ausschließen, auch nicht durch entsprechende Vereinbarungen, Klauseln oder Zustimmung des Verbrauchers / Kunden:


    https://www.frag-einen-anwalt.…n-Waren-B2C--f359114.html


    https://buergerliches-gesetzbuch.net/paragraph-476

    Deswegen schrieb ich ja das der Ausschluss der Gewährleistung ggf. als Sittenwidrig angesehen wird.

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