die energiewende - ideen, theorien, lösungsansätze

  • Mein Reden, Eigenstromnutzung und Gewinn sind eben nicht ident.

    Gewinn ist was Absolutes und Eigenstromnutzung was relatives, nämlich der Anteil von den 100% aus eigener Herstellung, die dem eigenen Verbrauch zufliessen.

    Eine Balkonsolar hat nahezu 100% Eigenstrom trotzdem wenig Gewinn, weils einfach wesentlich zu klein ist.

    Erhöht man die Fläche, kann man irgendwann nicht mehr jederzeit alles selber verbrauchen. Das macht aber trotzdem viel aus, weil man viel Strom nicht einkaufen muss. Irgendwann bringts halt kaum noch was oder wird sogar ein Verlustgeschäft, weil die Menge Kaufstrom kaum noch zu senken ist, während jedes Panel aber trotzdem den vollen Preis kostet.

    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

  • Bedeutet also, Heiopei sollte Panele abbauen, um mehr zu verdienen?

    nein, das bedeutet, viel mehr Leute sollten schnellstmöglich kleinen Anlagen zum hauptsächlichen Eigenverbrauch auf ihre Dächer machen anstatt sich jahrelang den Kopf zu zerbrechen, ob sie große Anlagen bauen sollen, oder lieber nicht.

    Ich geb dir nochmal ein Beispiel wie falsch die Lenkungsimpulse der Politik mMn sind (eigentlich sind es zwei, denn) ich habe zwei Nachbarn, die in der Zwischenzeit ausschließlich Akku-elektrische Autos fahren (um mit mehreren 2,5 Tonnen SUWs pro Haushalt das Klima zu retten); aber keiner von beiden hat auch nur ein PV-Panel auf dem Dach !!!

    Never forget: You Meet The Nicest People on A Honda :)


    Kontrolle ist eine Illusion, man hat genau solange die Kontrolle, bis man sie verliert !


    David Bailey wrote: If you don't have a Honda ... well, you don't have a Honda! :teufelgri


    Wer später bremst, fährt länger schnell !
    Hubraum statt Wohnraum und PS statt Ventile

  • SUV mit Netzstrom ist natürlich schon ein Schmankerl! Am besten immer nachts laden.😂

    Noch besser: Die Firmenwagen in Hybridversion, die dann aus Faulheit nie elektrisch geladen werden. (Sprit zahlt eh der Arbeitgeber) Der Hybridverbrennerbetrieb ist meist vom Verbrauch schlecht und ein kompletter E Antrieb mit Batterie muss umweltschädlich hergestellt werden.


    VG Erhard

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  • Na wenn Jemand sich einen neuen Wagen aus umwelttechnischen Gründen holt obwohl der alte noch fährt ist es nen Heuchler, der zu viel Tagesschau und Anne Will gelunzt hat...

    Aber ist halt schön wenn man den Konsumwahn auch einmal reell begründen kann.

    Bei den meisten mit nem SUV würde zu 99,5% sicher auch nen Polo funktioniere.

    - Honda CR 250 2000

    - Honda CRF450R 2023

    - Maico MC250 Alpha 1 1982

    - Maico MC490 Mega2 1981

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X

    - Moto Guzzi V7-700 1969

    - Pannonia TLF250 1958

  • Außer auf neu Häuser in BaWü gibt es AFAIK keine Pflicht PV-Anlagen zu montieren. Das muss jeder selber wissen (besser rechnen) ob sich das für ihn rentiert. Nach meinen Rechnungen ja und die neuen Regelungen, keine Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen plus keine Einkommensteuer sind da ideal um ein wenig die Inflation im Geldbeutel auszugleichen.


    Auch wenn die Strompreise schon wieder beginnen zu fallen, bleibt trotzdem ein Riesenunterschied zwischen Einspeisung und Verbrauchspreis. Wer gar nix selber verbrauchen will (oder kann) kann ja trotzdem die 13 cent Einspeisung kassieren.

    Wer nichts weiß muss alles glauben

  • Es gab ja mal Zeiten da wurden Einspeisungen mit über 50 Cent vergütet. Da sah das noch anders aus.

    Es ist trotzdem alles ein Irrsinn mit der Energiewende. Zuerst wird der Strom über Steuern, Abgaben und Umlagen immer mehr verteuert und nun gibt es vom Staat Hilfsleistungen
    in einem noch nie dagewesenen Ausmaß. Hier mal eine Übersicht der Umlagen:


    Strompreis


    Dann noch die CO2 Steuer bzw. Bepreisung, die ja bei der Verstromung von Kohle und Erdgas fällig in Form von Verschmutzungszertifikaten fällig wird aber paradoxerweise durch Merit Order auch den CO2-freien Ökostrom teurer macht, da dieser keinen losgelösten, gesonderten Preis am Markt hat.

  • Moin,

    Es ist so oder so Wahnsinn ein Luxus gut wie ein Auto zu fördern. Das hat mit Umwelt nichts zu tun. Das ist nur ankurbeln der Wirtschaft. Wenn ich das gejammert gehört hab von den Leuten die ihr Auto nicht mehr zugelassen bekommen haben im letzten Jahr und so nur die reduzierte Förderung bekommen habe. Da wird eine Kiste für 50000€ oder so gekauft und am Ende gejammert das 2000€ Förderung verloren werden.

    Entweder ich bin der Meinung so ein e Ding hilft dem Klima und ich möchte da mitmachen oder nicht.

    So lange jeder nur schaut wie er am meisten Geld mit der Geschichte sparen oder sogar verdienen kann, wird das ganze sowieso eine luftnummer bleiben.

    Eine wirkliche Wende die irgendwas für das Klima bringen soll wird so nichts werden.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Da wird eine Kiste für 50000€ oder so gekauft und am Ende gejammert das 2000€ Förderung verloren werden.

    Naja, das ist jetzt aber nicht grad die breite Masse. ;) Und klar, wer so viel Geld hat, braucht über 2000€ hin oder her nicht zu jammern.

    Dennoch ist klar:

    Die Energiewende kostet Geld, und insbesondere E-Autos sind derzeit noch teurer als Verbrenner.

    Was schlägst Du vor, wenn nicht einen finanziellen Anreiz als Anschub zu Beginn?

  • Naja, das ist jetzt aber nicht grad die breite Masse. ;) Und klar, wer so viel Geld hat, braucht über 2000€ hin oder her nicht zu jammern.

    Dennoch ist klar:

    Die Energiewende kostet Geld, und insbesondere E-Autos sind derzeit noch teurer als Verbrenner.

    Was schlägst Du vor, wenn nicht einen finanziellen Anreiz als Anschub zu Beginn?

    Wie wäre es als Anreiz für die Umwelt erstmal bei gewissen Dingen die Steuern weglassen. Beim Auto z. B. Basis E Autos ohne Ausstattung fördern. Man will ja was für die Umwelt und gegen den unnötigen Konsum tun oder nicht?


    Intensiver die Forschung in die Richtung betreiben, vorhandene Fahrzeuge finanziell attraktiv umzurüsten anstatt alles immer neu neu neu.


    Aber recht schnell kommt man zur Erkenntnis das für die Politik alles was zusätzlich eine große Nachhaltigkeit hat eher nicht so erwünscht ist, bringt ja weniger in die Kasse wenn Jemand 30 Jahre sein Auto fährt und ab und an modernisiert.


    Ebenso könnte man auch mal überlegen ob ein OEM 35 verschiedene Modelle braucht, wozu nen Polo und nen hochgelegten Polo?

    Bei Daimler klappte es auch mal recht gut mit 3 Basismodell en bevor Sie der Meinung waren das auch der letzte Hölenmensch eine A Klasse oder Smart braucht.


    Effizienz und Nachhaltigkeit würde man schon erhöhen wenn die Bänder nicht täglich Unmengen an Autos runterplummsen lassen würden.


    Aber der Vorstadthirsch, bei dem es für den Tuareg nicht reicht will halt nen schicken modischen T Roc in Farbe Kupferpaste metallic.

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    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X

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    - Pannonia TLF250 1958

  • mensch erhard, machs (dir) doch nicht so kompliziert. :saint:


    ralf hat das schon richtig verstanden: wenn man um amortisation

    der anlage bemüht ist, dann ist eine kleine anlage, die möglichst

    nichts einspeist (sondern all erzeugter strom direkt verbraucht wird),

    das mittel der wahl.


    man muss dann damit leben, dass im winter oder im dunkel strom aus

    dem netz dazugekauft werden muss. dafür sind die kosten der anlage

    klein und die investition ist schnell erwirtschaftet.


    wenn man sich so viel PV aufs dach schraubt, dass es auch im tiefsten

    winter reicht den strombedarf am tag zu decken, dann muss man damit leben

    dass der meiste strom (der im sommer erzeugt wird) ins netz "verschenkt" wird.

    und das rechnet sich (aktuell) eben nicht.


    daher wäre es in meinen augen vernünftig, die einspeisevergütung des solarstroms

    moderat zu erhöhen. 50ct sind vielleicht etwas viel, aber so 18-20ct pro kWh wären über den daumen hilfreich, dass die große anlage sich rechnet und damit auch möglichst viel

    pv-strom erzeugt wird der ins netz kommt.


    diese zustände hatten wir 2010.

    meine damals gebaute anlage hat sich nach 8 jahren amortisiert (incl einem neuen

    wechslerichter) und produziert seither für mich strom für umme.

    im sommer tanke ich damit die elektrogurke. (im winter muss ich eben zukaufen).

    das kann sich also schon lohnen, wenn man richtig dimensioniert und vielleicht

    ein wenig (vorher) rechnet.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • Es gab ja mal Zeiten da wurden Einspeisungen mit über 50 Cent vergütet. Da sah das noch anders aus.

    Da haben die Anlagen aber auch noch extrem viel gekostet. Es waren tatsächlich 99 Pfennig und es hat sich so lala rentiert. Die besten Jahre waren so um 2010/2011 da war das Verhältnis zwischen Anlagenkosten und Einspeisevergütung super. Wenn Du Google-Earth bemühst, wirst Du feststellen, dass in BaWü oder Bayern aufm Land die Dächer voll mit PV sind, die meisten aus dieser Zeit. Danach wurden die Vergütungen so stark abgesenkt, bis es sich nicht mehr rechnete.


    Jetzt gerade entsteht ein kleiner Boom, weil es sich wieder rechnet. Der Hemmschuh sind eher Lieferschwierigkeiten bei Wechselrichtern und leider sind die Paneele nicht soo billig, wei sie eigentlich sein müssten wg. Covid etc. Teilweise rechnet es sich sogar ineffiziente Anlagen (Dünnschicht) abzubauen und eine neue Anlage draufzumachen. Man bekommt dann zwar viel weniger pro kWh aber dafür viel mehr pro m³.

    Wer nichts weiß muss alles glauben

  • Mal eine ganz andere Frage:

    Gibt es brauchbare PV "Dachversiegelung"? Also PV statt Dachziegel/Dachsteine? Warum sollte man ein Dach neu eindecken und dann über die Ziegel eine zweite Schicht legen...?

    Heißt "in-dach-Solarmodule.."

    Hat da jemand Erfahrungswerte?

  • Mal eine ganz andere Frage:

    Gibt es brauchbare PV "Dachversiegelung"? Also PV statt Dachziegel/Dachsteine? Warum sollte man ein Dach neu eindecken und dann über die Ziegel eine zweite Schicht legen...?

    Heißt "in-dach-Solarmodule.."

    Hat da jemand Erfahrungswerte?

    Auch eine Idee! Verstehe ich gut, gleichzeitig lustig, wie verschieden man denken kann.

    Ich hatte überlegt PV draufzumachen, damit des Dach(-geschoß) nicht so warm wird an heißen Sommertagen und eventuell den PV-Strom für Klimatisierung zu nutzen. (das Gedöns um Wirtschaftlichkeit und Umwelt ist untergeordnet, kleines Haus+wegen einer Dachgaube passt da eh wenig Fläche hin.)

    Ich wäre jetzt aber doch interessiert, das PV Thema mal anzugehen. Wie macht man das? Wo kriegt man gute Berater und Firmen her?


    VG Erhard

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  • Auch eine Idee! Verstehe ich gut, gleichzeitig lustig, wie verschieden man denken kann.

    Naja, wenn die Sanierung des Dachs sowieso ansteht - irgendwie blödsinnig zwei neue und wasserundurchlässige Lagen übereinander aufs Dach zu legen. Zumal die Ausrichtung nicht so schlecht ist.

    Die Ränder werden halt nach wie vor normal eingedeckt, wie ich gesehen habe. Habe auch noch 2 Solarkollektoren (Warmwasser) auf dem Dach, der Bereich muss dann natürlich auch weiterhin normal eingedeckt werden & die Kollektoren obendrüber...

    Die Idee gefällt mir jedenfalls. Werde dran bleiben, aber da mache ich mir wohl erst in 2 Jahren Gedanken drüber...

  • PV "Dachversiegelung"? Also PV statt Dachziegel/Dachsteine? Warum sollte man ein Dach neu eindecken und dann über die Ziegel eine zweite Schicht legen.

    Wie bei allen 2 in 1 Funktionen - wenn eins kaputt geht ist die zweit Funktion nicht mehr gegeben. Sturmschaden/Hagel machen PV kaputt -> Dach undicht.
    Wahrscheinlichkeit von PV kaputt <-> Wichtigkeit von Dach dich

    Die erwartete Lebensdauer ist unterschiedlich.
    PV 20 Jahre Dach?? 30-50 Jahre (in D wird noch für die Ewigkeit gebaut)
    Technologiesprung in 10 Jahren? Spekulativ, vielleicht kommen in 10 Jahren die 30% (Wirkungsgrad) Module und der Strom kostet 1,80 Euro/kWh. Bei Aluschienen viel einfacher auszutauschen.
    Billige Dachziegel nehmen/Dachpappe
    Optisch kommen "full black" auch ganz gut.
    "fullscreen"= rahmenlos
    Also fullscreen und full black, dann noch die Enden der Alustangen schwarz machen, niedrige Dachhaken etc.

  • bei der Indchlösung ist die Wärmeabfuhr auch problematisch es brauch ne gute Hinterlüftung also wir der raum unter dem Dach weniger, die Indachmodule haben im Vergleich zu Aufdachmodulen auch weniger Leistung auf die Fläche gesehen.

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