die energiewende - ideen, theorien, lösungsansätze

  • Das ist halt ein interessanter Ansatz vor allem für Länder mit viel Meeresküste

    Der Ansatz ist so alt wie die Schifffahrt. Hatte damit auch schon beruflich zu tun. Alles Totgeburten, weil die Umgebungsbedingungen nicht in den Griff zu bekommen sind. (Korrosion, Verschmutzung)



    PS:
    Ich will den Ansatz nicht schlecht reden - die Energie liegt vor und müsste nur "abgezapft" werden
    Es gibt hunderte Ansätze, toll animierte kinetische Modelle, wie man die Bewegungsenergie umwandeln kann. Aber am Ende scheitert es immer an der gleichen Problematik.

  • Ich meinte eher wenn man dann irgendwo bei nur noch 10% fossiler Energie ist sollte es doch ok sein oder ?

    Ganz ohne Co2 ist ja auch doof ;)

    10% wäre fantastisch!!!!!! CO2 wird aber auch bei 0% nicht ausgehen, sondern ist erstmal noch lange zu viel in der Atmosphäre.

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  • ...............Wir Deutsche verbrauchen heute schon so viel Energie. Die Infrastruktur von Erdöl im Boden bis zu Benzin im Tank haben Menschen gebaut. Sie können also auch etwas Anderes bauen, selbst wenn das größer ist."



    https://www.heise.de/hintergru…ie-Windkraft-4686017.html

    Sehr richtig, aber auch die bestehende Infrastruktur wurde in vielen Jahrzehnten aufgebaut und auch das enorm viele Geld, was darin steckt wurde allmählich aufgebracht.

    Es muss also geplant werden, wie man nach und nach umbaut, mit dem besten Effekt der eingesetzten Mittel.

    Also, was kann gleich weg, weil es eh nix mehr wert ist und/oder der Ersatz besonders schnell CO2 und andere THG´s einspart.

    Was kann umgebaut und weiter genutzt werden. Zum Beispiel alte Gebäude, so müsste nicht neuer Beton hergestellt werden. (Zementfabriken erzeugen extrem viel CO2!)

    Das ist die Herausforderung für den Transfer. 3 Jahrzehnte sind hier nicht wirklich großzügig gedacht.....


    VG Erhard

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  • Naja, wie Teuer mag wohl die bequeme Energie so um 1900, wo nur wenige sie hatten, gewesen sein?

    war sie dann für viele nicht auch unerschwinglich? Und da stand ja diese Neue Art des lebens auch am Anfang.

    Meldungen des Tages waren, nen Tenerefahrer der wohl vorgestern in Ungarn zu tun hatte, und 5 Tankstellen anfahren musste um noch Diesel zu bekommen.

    nen Arbeitskollege heute, das shell diesel schon rationieren will???

    und in den Mittags nachrichten, das alle grad wie blöde ihre Heizöltanks voll machen.


    Hmh.


    da kommen sehr bald und schnell ganz neue berechnungen zu dem Thema, und es werden sachen genutzt werden zur gewinnung, die wir im Traum noch nicht hatten...

  • Moin,

    Ja technologisch offen sollte das ganze geführt werden. Aber wenn unser Lebensstandard halbwegs so bleiben soll, dann muss man auch ehrlich sein und wird weiterhin massiv auf Energie aus dem Ausland angewiesen sein.

    Wenn man dann auch noch die Kosten und den Aufwand für die Infrastruktur mit bedenkt, ist man recht schnell beim mix aus Gas und Strom und sogar weiterhin flüssige Energie. Also eigentlich alles wie jetzt nur halt nicht mehr Fossile Quellen sondern als Umwandlung aus Sonne und Wind.

    Eine große Teile der Technik gibt es sogar schon. Allerdings im Moment noch teurer. Bei Sonne ist der Wirkungsgrad eigentlich egal, die scheint genug, halt nur nicht hier.

    Wie gesagt, die Kosten sind noch ein Problem und natürlich die Umsetzung in kurzer Zeit. Aber das ist bei allem so. Oder glaubt jemand das Strom aus Wind und Sonne hier im Land ohne massiven ausbauen der Infrastruktur funktioniert.


    Meine Befürchtung ist dass eben genau bei den wenigsten angekommen ist,dass unser Lebensstandard nicht zu halten ist. Und keine technischen Lösungen werden das ändern.

  • Und das mach mal den Leuten klar.

    ich hab mal in 2011 aufm Dampfer gehockt, soon leichen fledderer, vor ägypten, wo 2 tage der Motor kaputt war und dann das Trinkwasser ausging...

    im Rahmen einer Rallye, der Allgäu Orient Rallye.

    was ich dann gesellschaftlich erlebte... da zehre ich heute noch von.

    somit weiss ich, was noch kommen wird.

  • Gezeiten- und Wellenkraftwerke

    Wobei Gezeiten durch die Anziehungskraft des Mondes entstehen, Wellen überwiegend durch Wind. Selbst wenn die Wellenkraft auch noch dort genutzt werden kann, wo kein Wind mehr weht, dürfte die direkte Nutzung der Windenergie effektiver sein als der Umweg über das Wasser.

    Wenn man die Anziehungskraft des Mondes auch unmittelbar nutzen könnte, DAS wäre mal ein gigantischer Schritt. Wird aber leider ein Traum bleiben. ?(


    Jedenfalls blieb meines Wissens die Nutzung von Ebbe und Flut zur Energiegewinnung wenigsten hierzulande mehr Aufwand als Ertrag.

  • Ja, habs zusammengefasst als Meereskraftwerke. Natürlich hat man bei den Gezeiten das gleiche Problem wie bei Sonne und Wind: die Energie ist nicht kontinuierlich. Aber sie ist in dem Fall zumindest sehr gut vorhersagbar, was die Einbindung ins Netz einfacher macht.


    Natürlich ist die ganze Meeresthematik nicht umsonst nie groß über Prototypen rausgekommen. Aber rein aus meiner Faszination für Technik find ich das Thema sehr spannend.

  • Bis jetzt sind mir nur Forschungsreaktoren bekannt, Iter z. B.

    Ja eben. Es ist nun mal technsich sehr sehr sehr schwierig die notwendigen Drücke und Temperaturen zu erzeugen und zu halten.

    Die längste erfolgreiche Reaktion war trotzdem unter einer Sekunde Dauer. Die Sonne ist der perfekte Fusionsreaktor und sie brennt 24/7 wir sind halt teilweise im Schatten ;)

  • für mich immer wieder krass:


    ein land wie australien hat mehr als genug fläche, um direkt aus sonnenenergie

    so viel strom zu machen, dass problemlos wasserstoff, methan oder sogar methanol erzeugt werden könnte.

    in wirklich rauhen mengen.

    das land ist politisch stabil und sogar relativ direkt von den auswirkungen des ozonlochs und

    der klimaerwärmung betroffen.


    trotzdem buddeln die lieber kilotonnenweise ihre kohle aus und verschiffen die.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • Wobei Gezeiten durch die Anziehungskraft des Mondes entstehen, Wellen überwiegend durch Wind. Selbst wenn die Wellenkraft auch noch dort genutzt werden kann, wo kein Wind mehr weht, dürfte die direkte Nutzung der Windenergie effektiver sein als der Umweg über das Wasser.

    Wenn man die Anziehungskraft des Mondes auch unmittelbar nutzen könnte, DAS wäre mal ein gigantischer Schritt. Wird aber leider ein Traum bleiben. ?(


    Jedenfalls blieb meines Wissens die Nutzung von Ebbe und Flut zur Energiegewinnung wenigsten hierzulande mehr Aufwand als Ertrag.

    Und nicht vergessen das man das natürliche Klima unter Umständen damit auch schädigen kann wenn man versucht sämtliche Energie aus den Wellen oder Winde oder oder zu nehmen.

    - Honda CR 250 2000

    - Honda CRF450R 2021

    - KTM EXC 500 2012

    - Maico MC250 Alpha 1 1982

    - Ducati 900SS 1994

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X
    - Pannonia TLF250 1958

  • naja, in der Natur kommt das Zeug ja durchaus auch ohne Menschen schon vor. Wir haben es nur etwas durcheinander gebracht.

    Könnte man das nicht auch aus der Luft holen, noch etwas Wasserstoff dazu und schon kann man Gas nachbauen.

    Der Energie bedarf wird halt ziemlich groß sein und der Aufwand generell gigantisch.

    Ja, das geht. Aber richtig große Anlagen muss man erst bauen. Bisher war das kein Geschäftsmodell, aber Benzin-Gestehungskosten um die 1,50€ in 2030 sind mit verlässlichen Annahmen realistisch.

    Gestehungskosten fossil Benzin sind eher so 10ct/l. Der Sprit würde an der Tanke also mindestens 1,4€ teurer als ein fossiles Pendant.

    Das wird gegen E-Autos nicht soo wirtschaftlich, ausser bei geringer Laufleistung. Für Flugzeuge ist es aber richtig interessant. Tickets wären zwar teurer, aber noch bezahlbar.


    VG Erhard

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  • Ja, das geht. Aber richtig große Anlagen muss man erst bauen.

    ... wir haben vor 10 Jahren so etwas für Audi in Werlte gebaut (1200Nm³/h H² daraus dann synthetisches Erdgas). Vor zwei Wochen war ich Mal wieder vor Ort, weil es Probleme an der Anlage gab. Zwischenzeitlich hat der Betreiber gewechselt, weil Audi die Anlage platt machen wollte :( . Das Problem bei der Sache ist, der benötigte Wasserstoff wird elektrolytisch hergestellt und damit bist Du strompreisabhängig ....

    Wenn es der reine Strompreis wäre, wäre es auch OK aber durch Steuern und Gebühren geht jeder Wirtschaftlichkeit verloren.


    Sport frei.


    Sven

  • Btw hat mal wer ausgerechnet, wie gut man denn energie in einem Schwungrad speichern kann?

    Also so ein richtig großes. 50 m Durchmesser.

    Ware das nicht was?

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    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • Schwungrad ist gut, damit könnte man auch per Hand nen DB603 ankurbeln.

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  • da könnte ja auch ein mehrere Kilometer tiefes Loch gegraben werden, ein Getriebe mit Motor oben drüber und ein tonnenschweres Gewicht dran, als Speicher.... Bei Überschuss Gewicht hoch ziehen, zur Gewinnung ablassen, theoretisch machbar, praktisch unbezahlbar...

  • Btw hat mal wer ausgerechnet, wie gut man denn energie in einem Schwungrad speichern kann?

    Also so ein richtig großes. 50 m Durchmesser.

    Ware das nicht was?

    Na und wie da gerechnet wurde, magnetisch gelagert und unter Vakuum obendrein.....

    Hat sich aber wieder erledigt irgendwie.


    VG Erhard

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  • in Werlte?

    Das rechnet sich nur, wenn einem der Windpark daneben gehört. Dann keine Netzentgelte und EEG.

    Rechnet sich noch besser in Nordirland wegen ordentlich Wind.

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