Losbrechmoment der Gabel verringern, Ansprechverhalten verbessern.

  • Ich habe die Flächen nie eingefettet und soll man glaube ich auch nicht oder?

    Die Fläche soll einfach sauber sein.

    Größeren Einfluss auf die Reibung hat meist das Gewinde (auch wenn ohne Spannung die Schraube leichtgängig ist). Wie hoch die Reibung unter Zug ist, merkt man, dass trocken bei einem Alugewinde recht schnell feine Spänne, Material mit raus kommt.

    Ich geb auf Gewinde in Alu etwas Montagepaste drauf. Damit halten Alu-Gewinde deutlich länger.

    Bzw. z.B. bei den Gabelschützern mit dem kurzen Gewinde Schraubensicherung und zieh Diese dafür nur locker an.

  • Ebay - Tube Anti Seize kaufen und bei Gewinden die oft bewegt werden ein wenig drauf geben.


    Spätestens wenn man Edelstahl oder Titanschrauben nimmt wird es zum Pflichtthema.

    - Honda CR 250 2000

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  • Ich ziehe auch sie Steckachsen mit Drehmoment an, zumindestens wenn ich zuhause bin.

    Ob ich nun die Knarre mit Nuß oder den Drehmomentschlüssel mit Nuß in die Hand nehme ist ja wurscht, einzig das man paar Sekunden das Moment einstellt macht den Unterschied.
    Außerdem habe ich ja welche, warum nicht benutzen?

    Dieses Posting entspricht der EU Directive 2002/75/EC !!!
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  • genau die meinte ich (auch) ;)

    Ok, dann hab ich dich missverstanden.


    Ich hab mir auch schon oft überlegt, wie man die Dichtungsgeschichte grundlegend anders lösen könnte. Allerdings stellt sich da dann schnell die Erkenntnis ein, dass man da selber in ner halben Stunde überlegen auch nicht weiter kommt als Dutzende Hersteller, die seit Jahrzehnten nix anderes machen :D

  • was massiv hilft ist, die gabelfaust an der steckachse kurz zu entlasten.

    bei meinem letzten neuerwerb war die eine seite der gabelfaust bestimmt

    einen halben cm zu weit nach innen ausgerichtet.


    kommt vor, wenn man "schnell-schnell" alles zusammen schmeisst bei

    der montage vom vorderrad.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • Also was die Achsklemmung an der Gabel betrifft habe ich gelernt. Das Vorderrad in der Luft einmal kräftig in Fahrtrichtung drehen und dann die Bremse betätigen, damit das Vorderrad schlagartig stoppt. Die Schrauben dann anziehen.


    Bei mir im Handbuch steht, man soll wo gegen schieben und die Gabel ein paar mal einfedern, ohne Bremse, dann die Klemmen festziehen.

  • Dieses Patent mit Rad drehen und stoppen lassen finde ich schon etwas skurril.


    Achse rein und Mutter leicht anziehen, die Klemmung auf der Seite der Mutter anziehen, Mutter ggf nachziehen dann den Karren abbocken und ohne Bremse zu ziehen ein paar mal reinwippen, Klemmung auf der Mutter abgewandten Seite festziehen und fertig.


    Der Hintergrund ist, dass durch das einfedern sich der Holm der losen Seite in Axialrichtung der Achse ausrichtet.

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    Einmal editiert, zuletzt von Stolle1989 ()

  • Dieses Patent mit Rad drehen und stoppen lassen finde ich schobetwas skurril.

    Naja, der Bremssattel ist zwar schwimmend gelagert aber so zentriert sich die Scheibe ja auch zwischen den Belägen. Ich werde es nächstes mal mit einfedern versuchen.


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  • Es geht aber nicht darum das irgendeine Bremsscheibe oder Zange irgendwo zentriert wird.


    Es geht darum das die Gabelfaust der Mutter abgewandten Gabelseite sauber ausgerichtet ist, also die Gabel nicht seitlich verspannt wird.


    Es wäre theoretisch sogar besser die Bremse für das Vorhaben abzubauen, und dann rumzuwippen.

    Im ungünstigen Fall sitzt die Faust "seitlich" versetzt und durch das einfedern schiebt sie sich entsprechend hin weil dieses Problem immer brisanter wird, je weiter die Gabel einfedert.


    Theoretisch kann man sich auch sofern Referenzflächen da sind mit einem hochwertigen Tiefenmaß den Bumms ausmessen, nur sind die Fäuste in dem Bereich oft gegossen.

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  • Es geht aber nicht darum das irgendeine Bremsscheibe oder Zange irgendwo zentriert wird.


    Es geht darum das die Gabelfaust der Mutter abgewandten Gabelseite sauber ausgerichtet ist, also die Gabel nicht seitlich verspannt wird.

    Das ist schon klar, deshalb habe ich ja auch das Thema eröffnet. Die Holme/Tauchrohre sollen sich dabei ja auch ausrichten.


    Die Richtung der Holme ist ja durch die Gabelbrücke gegen, durch den Ruck beim schlagartigen Bremsen setzt sich die Achse dann entsprechend der Ausrichtung. Keine Ahnung wie ich es beschreiben soll, man sieht es jedenfalls teilweise mit blosem Auge, dass die Achse sich in der Klemmung am Gabelfuß setzt.

  • Zuhause benutze ich immer den Drehmomentschlüssel, Vorderachse konter ich die Steckachse, dann mit Drehmoment und danach erst die Schrauben von der Gabelfaust !

    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
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  • Also was die Achsklemmung an der Gabel betrifft habe ich gelernt. Das Vorderrad in der Luft einmal kräftig in Fahrtrichtung drehen und dann die Bremse betätigen, damit das Vorderrad schlagartig stoppt. Die Schrauben dann anziehen.


    Bei mir im Handbuch steht, man soll wo gegen schieben und die Gabel ein paar mal einfedern, ohne Bremse, dann die Klemmen festziehen.

    Das mit der Bremse mache ich grundsätzlich, mehrmals und in beide Richtungen drehend, damit sich die Trommelbremse gut zentriert.
    OK, die meisten unter euch werden keine Trommelbremse haben...


    Das mit dem Einfedern reicht nach meiner Erfahrung nicht aus.
    Um die Gabelholmen schön parallel zu haben benutze ich die Motion Pro Gabellehre

    ForkTru™ - Fork Alignment Tool - Motion Pro


    jeanjean

  • Naja so ein doppelter Korn im Öl könnte vielleicht was bringen . :/


    Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbup:


    Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:


    Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;)

  • Ich habe an meiner 86er Husky mal das Gleitrohr mit einem PTFE Spray behandelt. Das war damals vom "Giftschrank" bei einem BASF Praktikum für mich zugänglich gemacht worden ;) .

    Hat einen beachtlichen Unterschied gemacht, aber das war bei der Sch..ssorginalgabel auch nicht wirklich schwer.

    So Zeug gibt es immer noch, in Deutschland heißt das glaube ich Gleitlack.

    Gruß von downunder

    Mike

  • Grundsätzlich ist Schmierung von Vorteil.


    Die Tauchrohre nach den Fahren und vor allem nach den Waschen mit einem öligen Lappen abwischen.

    Wichtig nach dem Waschen damit sich keine Kalkablagerungen bilden.


    Vor dem Fahren die Lippe des Simmerings mit eine Fühllehre ein bisschen anheben damit sich ein Ölfilm bilden kann und sie nicht trocken gleitet.


    Ansonst wirkt sich Gewicht sehr positiv auf das Losbrechmoment aus. Schweres Motorrad, schwerer Fahrer, Pflastersteine im Rucksack usw...


    jeanjean

  • Vor dem Fahren die Lippe des Simmerings mit eine Fühllehre ein bisschen anheben damit sich ein Ölfilm bilden kann und sie nicht trocken gleitet.

    ich würde statt dessen eher etwas Silikonspray oder Balistol zwischen Staubkappe und Simmerring sprühen

    Probleme mit dem Fahrwerk? Fahr' schneller!


    Ich bin Bayer und damit von Haus aus schon mal viel cooler als du.

  • SRAM Fork Butter, bis sich die Dichtringe eingelaufen haben.

    Funktioniert sehr gut, Sparsam verwenden, am besten zwischen die beiden Dichtlippen vor dem Zusammenbau applizieren, alles andere ist eine ziemliche Sauerei.

    https://www.rosebikes.de/sram-…RTuncERvLSbRoCUpAQAvD_BwE

    1989 KTM 500

    1988 Aprilia TXR 312

    1988 Beta TR34

    1984 Montesa Cota 242

    1981 Bultaco 199b

    1981 Panda TC 200

    1980 SWM TL.NW 320,

    1979 Yamaha TY/Majesty 200

    1962 CZ 250

    1953 Ardie BD 176 (Trial)

  • Immer noch dicke Arme ? :/

    spitz rein und unter zuch wieder raus


    Diese Nachricht wurde mit Hilfe einer Taschenlampe, in das Ende eines offenliegenden Glasfaserkabel gemurkst

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