Protektoren und Schützer

  • Hi Leute,


    eine zweite Frage von mir freu mich schon auf eure Meinungen. Welche Protektoren machen für Trial Anfänger / Trial Wanderer Sinn, sodass man Montags wieder halbwegs gut in die Arbeit gehen kann. Dachte an Rückenprotektor und Knieschoner?


    Schöne Grüße!!

  • Mit etwas Glück, findest du 3 bis 400 Beiträge zu dem Thema.

    Knieschützer nimmst du aus der ca. 100€ Kategorie! z.B Thor!

    Brustpanzer z.B. LEATT 3D Airfit 280€.


    Das Set benutze ich und bin rundum zufrieden.

    Rückenprotektor - keine Ahnung!

    Neckbrace LEATT 5.5 hab ich noch. 3.5 nicht empfehlenswert, zerbricht ohne Sturz!


    Dennoch ist es am wirksamsten, am WE nicht allzu oft umzukippen, um Montag wieder

    auf Arbeit zu können.

  • Danke, hab leider im Trial Zusammenhang keine Beiträge gefunden hier, deshalb selbst gefragt.

    Für was den Brustpanzer? Kann ich mir nicht ganz vorstellen.. 🤷🏼‍♂️

  • Kommt darauf an, was Du machen willst. Für‘s reine Trialen und die da geforderte maximale Beweglichkeit Trialklamotten (also auch die sexy Strechhöschen), Trial-Knieprotektoren soft von Jitsie, Rückenprotektor, Trialhelm, Handschuhe. Da wäre mir der typische Cross-/Endurokram zu viel, der ist dafür für alles andere, was schneller/über größere Distanzen als Trialsektionen geht, gedacht.

  • ich nutze soft-protektoren, die ich auch beim enduro nutze.

    protektoren-hemd, mit brust-rücken-schulter-ellenbogen protektoren.

    dazu eine protektorenhoes für steiss/hüfte, knieproti.


    zum einen, weil ich das eh habe, zum anderen weil ich mir dann keinen kopp

    machen muss, obs mich jetzt von dem hindernis runterschlägt oder nicht.

    bewegungseinschränkung habe ich bis jetzt nicht gehabt, aber als "alter sack"

    wird das thema beweglichkeit imo eh überbewertet. :)


    warum schutzkleidung?

    einfaches beispiel: zum trial gehört wenden am hang. das ist, je nach steilheit des hanges,

    mehr oder weniger anspruchsvoll.


    aus reinem übermut bin ich beim training den jungs nachgefahren, die normaler weise die

    grüne spur fahren. weil ich fahr ja enduro, sollte daher kein problem sein.

    also, motiviert rein in den hang. in der kurve ist mir dann erst die idee, dann das talent ausgegangen.

    das ergebnis war, dass ich kopfüber von dem apparat runtergeflogen bin, mopped huckepack

    ca. 4 meter weit runter gerutscht.


    ich war um meine protektoren sehr froh!


    das verletzungsrisiko für wirklich schwere verletzungen ist imo sehr klein beim trial,

    die geschwindigkeiten sind naturgemäß sehr sehr klein. das ist ne andere nummer als

    bei enduro oder gar motocross.


    trotzdem hab ich es geschafft nach 15 jahren verletzungsfrei enduro mir gleich am anfang vom trialen

    ne rippe zu brechen. frag nicht, war reine dussligkeit.


    gerade als anfänger steigt man dann doch das ein oder andere mal ungalant von dem bock runter.

    und das an vermeintlich einfachen stellen.

    ich hab da gerne protektoren an, denn die tun dann das, was sie sollen.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

    3 Mal editiert, zuletzt von heiopei ()

  • siehe hier


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    Stefan Geiger

  • Rippe beim Trial angeknackst kenn ich, es ist halt (wie bei Cross, Enduro, Skifahren und überhaupt...) eine Frage der Abwägung mehrerer Faktoren, das muss jeder für sich selber rauskriegen. Ich hab ziemlich kaputte Knie, würde ohne Orthesen kein Enduro (oder Ski) fahren, aber beim Trial funktioniert das bei mir nicht, ebensowenig das komplette Protektorenhemd. Da fühl ich mich zu eingeschränkt, ich kenne aber auch Kollegen beim Trial, die das volle Schutzprogramm tragen.

  • Ist doch beim Helm genauso: Ich hab mir auch schon beim Trial böse das Gesicht verschrammt und die Brille verbogen; das hätte ein geschlossener Helm mit Kinnteil wohl verhindert, Aber beim Trial stört der mich gewaltig, da muss es ein offener Helm sein.

  • ja, die beste schutzkleidung ist die, die man nicht braucht.

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    Stefan Geiger

  • Zu den Knieprotektoren schau mal hier:


    Erk


    Ich hab mir die Jitsie Dynamik Lang gekauft, weil sie bis in die Stiefelschäfte reinreichen. Knie und Schienbeine werden beim Trial schon schnell in Mitleidenschaft gezogen. ;)

    Was ich mir noch leisten werde, ist definitiv ein Rückenprotektor; im Moment fahre ich noch nix derart Anspruchsvolles, aber wenn irgendwann doch mal höhere Stufen kommen und man stürzt ab... 8|


    Trialklamotten müssen halt immer möglichst leicht und atmungsaktiv sein und größtmögliche Bewegungsfreiheit bieten.

    Von daher sind für mich die typischen Brust-/Schulter-/Rückenpanzer Quatsch, wir sind schließlich nicht beim Motocross oder Rallye... aber jeder wie er mag. :)

  • @ erk, probier mal das protektorhemd bzw. die weste, die ich oben

    verlinkt habe.


    gibts beim jochen bader... ;)


    die soft protektoren werden beim erreichen der körpertemperatur weich,

    ich merke die nach ein paar minuten gar nicht mehr.

    zumindest die weste (aka rückenprotektor) wäre für den trialer eine überlgung wert.


    meine tochter nutzt die übrigens (auch) beim reiten und boarden.

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    Stefan Geiger

  • Hab die von heiopei empfohlene hebo Jacket neu gekauft. Find ich super. Seitlich die Rippen weniger geschützt wie bei einem klassischen Brustpanzer aber sonst nur Vorteile: Rückenprotektor sehr groß, Ellenbogen Schützer gleich dabei (keine Entscheidung zieh ich sie an oder nicht) alles sitzt sehr gut, ist luftig und überragende Bewegungsfreiheit.

  • Ist das die Weste, die Du meintest?


    Hebo Defender Protektor Weste Race
    Hebo Defender Protektor Weste Race Die ärmellose Weste mit Rückenprotektor bietet optimalen Tragekomfort und Schutz. Das Trägermaterial besteht aus…
    trial-enduro.shop


    Das find ich nicht schlecht, sieht sehr leicht aus und hat Rückenprotektoren. :thumb:


    Aber das andere scheint mir (mit Ellbogen- und Schulterprotektoren) etwas überdimensioniert.

  • ja, die meine ich.


    die "full amor" jacke nehm ich auch nur, weil ich die vom enduro eh schon hab.

    was soll ich mir neues equipment kaufen, wenn das vorhandene auch tut.


    mich stören die schulter- und ellenbogenprotektoren nicht.

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    Stefan Geiger

  • Der Panzer dürfte zum trialen etwas überdimensioniert sein

    Ich fahr auch mit der Leatt Airfit Jacke vom Enduro:

    Diese Jacke, für eine Protektorenjacke eh besonders leicht, elastisch, stört mich nicht.


    Knieschützer die Leatt DualAxis (gibts derzeit in Aktion bei Maciag Offroad), bis auf Helm die normalen Enduro Klamotten.


    Größte Fragezeichen sind für mich die Stiefel: Mit den leichten Trial Stiefel hat man schon mehr Gefühl, aber man springt auch öfters mal etwas höher ab. Die Überknickschutz ist kaum gegeben. Ein Kumpel hat sich damit auch schon am Knöchel verletzt.

    Die MX Stiefel bieten hier einen weit besseren Schutz, sind aber nicht so gefühlvoll auf den Rasten.

  • ich nehm die enduro-stiefel (eh-da-prinzip).


    auch aus dem von mankra genannten grund, umknicken ist mit den dingern

    nahezu ausgeschlossen.

    da ich sehr oft absteigen muss, ist mir der unknickschutz ganz wilkommen.


    aktuell hab ich mehr mit ballance und gewichtsverteilung vorne/hinten zu kämpfen,

    als dass ich von flexiblen stiefeln wirklich profitieren würde.


    wenn ich besser fahre und den vorteil des weichen stiefels nutzen kann, dann werde ich

    sicher auch auf weiche stiefel umsteigen. das wird aber noch ein weilchen dauern, fürchte ich.



    -> zudem sehe ich trial als ergänzendes training fürs enduro. beim enduro muss ich auch mit

    den enduro-stiefeln klar kommen, da sind trialstiefel keine option.

    ist vielleicht eine frage der perspektive.

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    Stefan Geiger

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