Lithium Batterie

  • Hatte mal eine ausgebeulte Lithium Batterie an meiner Freeride. Habe Sie dann getauscht vorsichtshalber...

    Ist auch ne Freeride, und schon gut abgehangen...

    Vielleicht doch den Laderegler checken bevor das gleiche wieder passiert

  • Ist auch ne Freeride, und schon gut abgehangen...

    Vielleicht doch den Laderegler checken bevor das gleiche wieder passiert

    Hab Sie nicht mehr hatte danch eine stink normale eingebaut. Aber in meiner TPI ist ja von Werk eine drin da ist mir noch nichts aufgefallen.

  • Laut Datenblatt hält meine 14,9 Volt Maximalspannung aus. Bei meiner Beta brauch ich mir eigentlich keine Gedanken machen da dort zu wenig Ladespannung anliegt. :D Eigentlich sollte in der Batterie eine Elektronik verbaut sein die Überladung und Unterspannung verhindert. Aber auch die Elektronik kann mal defekt sein. Bei Überladung oder sehr hohen Ladeströmen werden die Lithiumdinger dick.


    Stellt man das Mopped mit relativ leerer Batterie ab und diese entlädt sich durch die Selbstentladung zu tief dann bläht sich diese auch auf. Ist mir bei meiner alten Digitalkamera passiert. Lag wohl zu lange in der unteren Schublade.


    Generell bei Verformungen immer entsorgen. Ausnahmen sind z.B. Lipos im Modellbau die permanent hohe Ströme abgeben müssen. Die dürfen laut Hersteller etwas rund werden.

  • Was LiPo überhaupt nicht mögen ist laden mit zu viel Spannung.

    Alle Lithium-Batterien für Motorräder, die ich bisher gesehen habe, waren LiFePo4 Batterien. Die ganzen Vergleiche mit LiPo ausm Modellbau oder RC Sport sind mit Vorsicht zu genießen.

    Das gleiche mit den Batterien in Handies, Notebooks etc.

    Vom Kollegen ist das alte Strassenmoped mit Li-Batt abgebrannt.

    Welcher Hersteller und Modell war das genau? Welche Zellchemie?

  • Alle Lithium-Batterien für Motorräder, die ich bisher gesehen habe, waren LiFePo4 Batterien

    Das hast du mir schon mal geschrieben.


    Die gängigen Motorrad-Starterbatterien mit LiIon sind allerdings nicht LiPo, sondern LiFePo4.

    Ich werde mich bemühen, wie der TE, nur noch Lithium Batterie zu schreiben.

    Mich interessiert es technisch auch, ABER: intertessiert es den gemeinen Batteriekäufer? Hauptmerkmal der Batterien ist das Gewicht. Und meistens springt die Karre richtig gut an. Aber Enduros werde auch mal im Kalten gefahren und da hört man von Problemen. Rüstet jemand auf Blei zurück? Wohl kaum, der Gewichtsvorteil überwiegt. Mache ich auch so.

    Mein Funktelefon ist aufgebläht.
    Und besagtes Motorrad ist abgebrannt, vielleicht aus ganz anderem Grund. Ursache und Zellchemie unbekannt.


    Mein Punkt ist:

    *Leute kaufen eine IML-Batterie 'irgendwas-mit-Lithium'

    *LithiumXXXX Batterien brauchen elektische Maßnahmen, welche oft in den Gehäusen eingebaut sind = BMS= Batteriemanagementsystem
    *interne BMS können keine Überspannung abbauen
    *Überspannung kann am Motorrad(lichtmaschienregler) auftreten
    ==>sehr schlecht für LithiumXXXX Batterien

    *Überspannung u.a. bei:
    ->bei schlehter Masseverbindung des Regler
    ->gealtertem Regler

  • Warum ich das immer wieder erwähne: LiPo gehen bei Überladung, Beschädigung etc thermisch durch, und zwar spektakulär...


    LiFePo4 haben dieses Problem so nicht. Aufblähen, heiss werden: Ja. Aber sie brennen keine Häuser ab, wie LiPo das schon getan haben. Wen wir über "Lithium" Batterien in Mopeds diskutieren, lasst uns bitte Äpfel und Birnen (sind ja beides Obst, ehhh Batterien) auseinanderhalten.

  • Sollte man eine Lithium Batterie im Moped verbaut laden oder lieber ausgebaut an das Ladegerät anschließen?🤔

    [FONT="Arial Narrow"]Freiheit ist viel mehr als man darf[/FONT].


    [FONT="Arial Narrow"]Ganz Deutschland eine Arschleckerei. Leck dich nach oben[/FONT].:kuck:

  • Mich interessiert es technisch auch, ABER: intertessiert es den gemeinen Batteriekäufer?

    Wahrscheinlich nicht. Aber wenn wir hier in einem Forum über die Gefahr des Fahrzeugbrandes (+ Folgeschäden) schreiben/diskutieren ist dieser elementare Unterschied doch sehr wichtig.


    LiFePo4 ist zwar umständlich zu schreiben, im Normalfall auch nicht notwendig, da die zu 90% eingesetzten Shido umd JMT Batterien LiFePo4 sind.

  • Sollte man eine Lithium Batterie im Moped verbaut laden oder lieber ausgebaut an das Ladegerät anschließen?🤔

    Egal

  • LiPo spektakulär...


    LiFePo4 haben dieses Problem so nicht.

    Ah, ok. Danke.
    Zusammenfassung für mich: LiPo ist auch eine Zellchemie aus der man Akkus bauen kann. Diese Zellchemie kann bei Schäden Bränder verursachen.
    Dass LiFePo(4) etwas anderes ist, war mir nicht so bewusst.
    Ist ja wie Methanol und Ethanol.
    Ich werd ab jetzt drauf achten :thumbup: .


    lipopower.de

    Zitat

    Dieser Akkumulator ist eine Weiterentwicklung des Lithium-Ionen-Akkumulators.

    LiFe-PO4-Zellen liefern sehr hohe Entladeströme. Im Gegensatz zu herkömmlichen Li-Ionen-Zellen

    scheidet sich bei Überladung kein metallisches Lithium ab und es wird kein Sauerstoff freigesetzt.

    Beim Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator ist das so genannte thermische Durchgehen nicht möglich.

    also ist der Domainname von dem shop von der Entwicklung überrollt worden :P .

  • Meine Erfahrungen zu LiFePo-Akkus im Motorrad sind nur gute.

    Die Geschichte von " bei Kälte taugen sie nicht" mag für die morgentlichen Starts bei Enduro-Wettbewerben (binnen 1 Minute starten) eine Rolle spielen, ansonsten habe ich bis -5 Grad noch jedes Moped damit zum Laufen gebracht (darunter fahre ich aus Weichei-Gründen nicht mehr).


    Auch wenn die Mopeds bei Kälte längere Zeit im Bus stehen, springen sie mit dem "LiFePO-Startprocedere" (5 Sekunden orgeln, 20 Sekunden warten usw. bis der Akku aufgewärmt ist) immer an.


    Selbst meine alte Freeride bringe ich mit dem inzwischen etwa 6 Jahre alten Akku immer noch bei Kälte zum Laufen.

    friedrich r.

  • Friedrich du schreibst 5 sec orgeln und 20 sec warten, bei mir macht es nur klack und der Anlasser dreht nicht durch. Ich hab den Bogen bei Kälte irgendwie nicht raus.

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