Elektro Enduro aktuelles

  • Martin Kemmeter:

    Wär genial wenn es bald auch deutsche BHR Händler geben würde.

    Wegen der Probefahrt der Electric Motion können wir uns ja mal treffen dann kannst du meine mal fahren.


    Preise: BHR ca. 8790 Euro mit Straßenzulassung.

    Stormbee noch nicht fest knapp unter 9000 oder 10000 Euro


    Ich sag mal wenn man bei einer gemütlichen Endurowanderung 80 km weit kommt würde mir das schon reichen.

    Mit der Electric Motion Escape (großer Akku 2600WH) komme ich auch wenn ich sehr sparsam fahre nicht weiter als 50 km beim Endurowandern inkl. Auffahrten.

    Die wiegt aber auch nur 78 kg. Die Übersetzung geht intern per Riemen. Hat man jetzt die 128 kg Stormbee mit Stahlgetriebe wäre bei gleich großem Akku schon wesentlich weniger Reichweite drin.


    Wegen dem Gewicht wären 125 kg noch ok. Meine 4T Betas haben vollgetankt mit Schützern auch immer zwischen 122-126 kg gewogen.


    Elektro ist für mich eigentlich hauptsächlich wegen dem leisen Fahren interessant.

    So kann man mal hier oder da ohne Krach zu machen bisl spielen gehen.

    Endurourlaub oder Veranstaltung fahre ich lieber noch meine 4T Beta weiter.


    Grüße

    M@tt

  • M@tt: Auf das Angebot mir der EM komm ich gerne zurück, danke! Ich schick Dir meine Kontaktdaten per PN, dann können wir uns mal austauschen.


    Klar sagt mir Richard Schalber was. Ich hab ein schönes Bild seiner HPN-Ralley-BMW und daneben die damalige Rallye-Husky von "BamBam" Barreda Bort. Da sieht man schon einen gewissen technischen Fortschritt, so klasse die HPN-Kisten auch waren :)

  • Sieht gut aus.

    Was die machen müssten wäre Werbung mit Angeboten inkl. Preisen als Umbaukit für z.B. Beta KTM Yamaha usw.

    Dann wahrscheinlich nur ohne Straßenzulassung möglich.

    Interessant z.B. wenn man bei seinem aktuellen Crosser einen Motorschaden hätte.

  • Tolle Sache vom Schalber!

    Früher kamen solche Innovationen ja grundsätzlich aus Deutschland und gingen in die Welt.

    Jedenfalls was KFZ betrifft!!

    Ob man die E Umrüstung ohne patentrechtlichen Streit bewerben kann, halte ich zur

    heutigen Zeit für ausgeschlossen bis unmöglich!

    Da stehen bestimmt schon Winkeladvokaten in irgendeinem Winkel!

    Nachhaltig wäre es auf jeden Fall und das wollen ja einige sehr gern!


    Ich würd es bei meinem Motorrad gern machen!

  • Ob man die E Umrüstung ohne patentrechtlichen Streit bewerben kann, halte ich zur

    heutigen Zeit für ausgeschlossen bis unmöglich!

    Wieso ?

    Es gibt doch auch schon Leute die Oldtimer auf Elektroantrieb umbauen ? Du hast dann halt keinerlei Gewährleistung seitens des Motorradherstellers mehr das ist ja klar .

    Die Idee ist sicher gut , ich kenn sogar einen Maschinenbaubetrieb hier in der Nähe der da involviert ist .

  • Umbauer für Autos gibts einige aber auch die halten sich mit Preisen zurück.

    Dabei sind die Patente kein Problem. Einige Hersteller von Auto-look-a-likes haben seit neuestem Probleme, weil es

    die großen Hersteller teilweise geschafft haben sich nachträglich die Form der originale schützen zu lassen obwohl sie

    meist seit Jahrzehnten nicht mehr auf dem Markt sind.


    Der Vorteil eines E-Antriebes ist, dass man problemlos aktuelle Abgas- und Lärmwerte einhalten kann.

    Lediglich die elektromagnetische Verträglichkeit muss gewährleistet sein.

  • Die erste Patente über elektrisch angetriebene Fahrzeuge (Zwei- und Vierräder) sind von der 1890er, also 130 Jahre alt.


    Das Konzept an sich kann man daher schon lange nicht mehr schützen, nur noch Details und Optimierungen.


    jeanjean

  • interresant wird das, wenn der wiederaufbau eines verbrenner motors teurer wird, als

    auf elektro umzurüsten.

    vorzugsweise mit annähernd ähnlichen rand-daten hinsichtlich leistung und drehmoment.


    sprich, ich hab meinen 350er (4t) motor fritte gefahren, und kann jetzt für 1500.- euro

    koplett auf e umrüsten. da würde ich nicht lange überlegen.


    was mich an den bisherigen e-bikes total abturnt sind die windigen fahrwerkskomponenten

    und die schrottigen rahmen. macht alles einen eindruck wie aus dem fahrradbereich.


    selbst die e-trials für kids (oset, kuhberg etc.) die sind was das fahrwerk angeht echt

    unterirdisch, bei der TRRS kids wirds langsam besser. dafür ist der motor so gewalttätig,

    dass das ein anfänger kind nicht wirklich fahren kann.


    also, da ist noch massig luft nach oben. niemand wird ernsthaft hinsichtlich fahrwerk einen

    (oder drei) schritte zurück machen wollen.

    von einem innovativen bike erwarte ich mir mehr, als nur einen elektromotor statt eines

    benziners.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • heiopei


    Ich kann dir ein paar Preise aus dem Surron Sektor sagen.


    Motor Nennleistung ca, 5KW max. 21KW 700€


    Akku 60V 32Ah 1200€

    der 72V mit 45Ah mit der Surron für ca. 50km offroad gut 2700€

    Der passende Controller ca. 1000€, Ladegerät 150€


    Die Silent Enduro Russen haben an ein Video geschrieben, sie würden 3-4000$ für den Umbau nehmen.


    Die Surron wiegt ohne Akku ca. 50kg

    Da kannst du bei einer Standardenduro ohne Motor wohl von 90kg ausgehen.

    Dann bist du mit Akku und eMotor dort, wo sie jetzt sind 120 - 130kg aber schon vollgetankt;-)


    Damit wird das Masse Leistungs Verhältnis natürlich schlechter.

    Da wird es akkutechnisch noch etwas Zeit brauchen, um an die Verbrenner heranzukommen.

    Die jüngeren unter uns, werden es noch erleben.

    Ich nehm was da ist.


    Unterschätze nicht die Fahrwerkskomponenten der MTB.

    Eins der Kernprobleme ist vielleicht auch, dass auf MTB im Vergleich zum Motorrad, meist immer leichtere sportlichere

    Fahrer sitzen, die das Fahrwerk weniger belasten.

    Wenn man sieht, was die Downhiller für Strecken, mit Highspeed runterblasen, muss das Fahrwerk einiges können.

  • Unterschätze nicht die Fahrwerkskomponenten der MTB.

    Eins der Kernprobleme ist vielleicht auch, dass auf MTB im Vergleich zum Motorrad, meist immer leichtere sportlichere

    Fahrer sitzen, die das Fahrwerk weniger belasten.

    Wenn man sieht, was die Downhiller für Strecken, mit Highspeed runterblasen, muss das Fahrwerk einiges können.

    Hochwertige MTB-Federelemente sind das aber nicht, denn die kosten auch nicht wesentlich weniger als beim MX.

    IMHO geht's da eher um das Gesamtgewicht Fahrer+Fahrzeug und die erreichbaren Endgeschwindigkeiten.

    Es bleiben ganz andere Anforderungen. Es hat schon seine Gründe warum moderne Mopped-Gabeln sind wie sie sind

    und z.B. keine 40mm Standrohre mehr haben. ;)

  • Hochwertige MTB-Federelemente sind das aber nicht, denn die kosten auch nicht wesentlich weniger als beim MX.

    IMHO geht's da eher um das Gesamtgewicht Fahrer+Fahrzeug und die erreichbaren Endgeschwindigkeiten.

    Es bleiben ganz andere Anforderungen. Es hat schon seine Gründe warum moderne Mopped-Gabeln sind wie sie sind

    und z.B. keine 40mm Standrohre mehr haben. ;)

    Den ersten Satz verstehe ich nicht!


    Klar sind die Anforderungen andere.


    Ich bin selbst erstaunt, was die Surron fahrwerkstechnisch wegsteckt.

    Natürlich bezogen auf mich als Fahrer mit 90kg 60 Jahren.


    Hab hingen schon auf FOX Dämpfer gewechselt, Gabel kommt später, muss noch sparen;-))

  • Umbauer für Autos gibts einige aber auch die halten sich mit Preisen zurück. ....

    Hier mal ein Umbauer aus der Nähe von Hamburg.

    in dem ersten Artikel werden auch Preise genannt.


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