Straßenzulassung für Suzuki PE 250 ?

  • SP400

    Hat den Titel des Themas von „Straßenzulassung für 250 PE ?“ zu „Straßenzulassung für Suzuki PE 250 ?“ geändert.
  • Moin,


    ich könnte mir vorstellen, daß irgendjemand auf die famose Idee kommt, die Abgas- und Lärmvorschriften auf aktuellem Stand anzuwenden, da es ja noch keine Zulassung für dieses Fahrzeug gab ... damit dürfte das Vorhaben zum Scheitern verurteilt sein, ähnlich wie bei der Inbetriebnahme eines zwar fabrikneuen, aber noch nie zugelassenen Motorrads aus den 70ern, das nach dem Auspacken aus der Kiste bisher nur 45 Jahre im Ausstellungsraum gestanden hat ...
    https://oldtimer-veranstaltung…-aus-sammlungsaufloesung/

  • Moin,


    ich könnte mir vorstellen, daß irgendjemand auf die famose Idee kommt, die Abgas- und Lärmvorschriften auf aktuellem Stand anzuwenden, da es ja noch keine Zulassung für dieses Fahrzeug gab ... damit dürfte das Vorhaben zum Scheitern verurteilt sein, ähnlich wie bei der Inbetriebnahme eines zwar fabrikneuen, aber noch nie zugelassenen Motorrads aus den 70ern, das nach dem Auspacken aus der Kiste bisher nur 45 Jahre im Ausstellungsraum gestanden hat ...
    https://oldtimer-veranstaltung…-aus-sammlungsaufloesung/

    Dass "irgendjemand" auf die Idee kommt spielt keine Rolle. ;)


    Aber der Fakt ob Papiere vorhanden sind oder nicht.

    Bzw. genauer gesagt, ob man nachweisen kann, dass die Maschine schon mal zugelassen war oder nicht.

    Hierbei gelten Papiere aus der ganzen Welt aber halt irgendwas Offizielles.

    Es gelten dann diee Vorschriften des Jahres der Erstzulassung.


    Bei altem Fuhrwerk, vor dem Computerzeitalter gelingt dieser Nachweis durchaus auch durch eine eidesstattliche Erklärung

    des Verkäufers, er habe die Papiere, die eine frühere Zulassung beweisen verloren.

    Bei diesen Erklärungen veranstalten die Landkreise unterschiedlich viel Terz, was die Sache sehr lästig machen kann.

  • eidesstattliche Erklärung

    des Verkäufers, er habe die Papiere, die eine frühere Zulassung beweisen verloren.

    genau das ist der entscheidende Fehler
    denn nur er (Verkäufer) kann dann auch einen neuen Brief beantragen... zumindest bei uns in der Gegend... da kannst du mit einem Kaufvertrag wedeln wie du willst...

    anders , wenn ich selbst die "eidesstattliche" abgebe... früher direkt im Straßenverkehrsamt möglich... mittlerweile nur notariell beglaubigt möglich (auch bei uns in der Gegend)

    ... Hintergrund ist wohl, dass einige "eidesstattliche" abgegeben wurden, dabei lagen die Briefe irgendwo

    im Safe..
    jeder Landkreis/Straßenverkehrsamt hat da seine "eigenen Spielregeln"

    daher im Vorfeld einfach schlau machen hilft ungemein

  • jeder Landkreis/Straßenverkehrsamt hat da seine "eigenen Spielregeln"

    daher im Vorfeld einfach schlau machen hilft ungemein

    Das meinte ich - vorher fragen.

    Da gibt's allerdings einigen Spielraum, hier ging es kürzlich, weil der weit entfernte Verkäufer einen Schlaganfall erlitten hatte.

    Am einfachsten ist es, wenn der "Verkäufer" zufällig aus dem eigenen Landkreis ist und selber vorsprechen kann ;)

    Eine falsche Erklärung ist aber eine Straftat!! Also nicht auf dumme Gedanken kommen.


    Eine Alternative ist, sich einen Rahmen mit Brief zu besorgen und diesen zu verwenden.

    Das funktioniert wie gesagt auch bei "Briefen" aus dem Ausland.

    Für die ausländische Variante ist dann die oben erwähnte Briefkopie hilfreich, denn die

    Prüforga hat nicht immer für jede seltenen Maschine die Daten vorliegen.

  • Straßenverkehrsgesetz (StVG)

    § 5 Verlust von Dokumenten und Kennzeichen


    „Besteht eine Verpflichtung zur Ablieferung oder Vorlage eines Führerscheins, Fahrzeugscheins, Anhängerverzeichnisses, Fahrzeugbriefs, Nachweises über die Zuteilung des amtlichen Kennzeichens oder über die Betriebserlaubnis oder EG-Typgenehmigung, eines ausländischen Führerscheins oder Zulassungsscheins oder eines internationalen Führerscheins oder Zulassungsscheins oder amtlicher Kennzeichen oder Versicherungskennzeichen und behauptet der Verpflichtete, der Ablieferungs- oder Vorlagepflicht deshalb nicht nachkommen zu können, weil ihm der Schein, das Verzeichnis, der Brief, der Nachweis oder die Kennzeichen verloren gegangen oder sonst abhanden gekommen sind, so hat er auf Verlangen der Verwaltungsbehörde eine Versicherung an Eides statt über den Verbleib des Scheins, Verzeichnisses, Briefs, Nachweises oder der Kennzeichen abzugeben. Dies gilt auch, wenn jemand für einen verloren gegangenen oder sonst abhanden gekommenen Schein, Brief oder Nachweis oder ein verloren gegangenes oder sonst abhanden gekommenes Anhängerverzeichnis oder Kennzeichen eine neue Ausfertigung oder ein neues Kennzeichen beantragt.“


    Demnach muss derjenige, der das Fahrzeug zulassen will den Verlust anzeigen. Die Zulassungsstelle kann den alten Brief dann aufbieten lassen.

  • Recht haben und Recht bekommen...

    mich hat mal der Special-Oldtimer-Beauftragte der Dekra mit einer Briefkopie abtreten lassen...

    O-Ton:

    Grundsätzlich schreiben wir hier nichts ab... im Zeitalter von Farbkopierer & Co gleich gar nicht.

    Der nächste "Beauftragte" hat sich dann sehr gefreut, daß ich ja alle relevanten Daten parat habe...

  • Da hast Du schon recht, aber man kann dem geschulten Fachpersonal damit schon mal auf die "Sprünge" helfen.... ^^


    Mir ging es auf der Zulassungsstelle auch schon mal beim Vorgespräch so, dass der Notar beschworen wurde, aber als ich dann Wochen später mit dem TÜV-Gutachten wieder aufschlug, war der Notar interessanterweise kein Thema mehr. 8)

  • Also bei uns läuft das entspannt.

    Die eidestattliche kann man direkt auf der Zulassungsstelle machen , es gibt natürlich eine Belehrung darüber daß eine falsche Erklärung eine Straftat ist usw. usw.


    Im Nachbarlandkreis hingegen machen sie es gar nicht . Die machens einfach nicht , obwohl es ja nix illegales ist. Ich warte nur drauf daß da mal einer klagt. Aber für diese Zulassungsstelle existiert das Wort Kundenfreundlichkeit generell nicht .

  • naja im Osten ist halt nach der Wende einiges von Volkseigentum in Privateigentum mit der "eidesstattlichen" übergegangen... die Briefe der Traktoren/Maschinen lagen im Safe der LPG

    oder wurden "vernichtet"... da sind halt einige Ämter immer noch über vorsichtig...

  • Man kann eben NICHT mit Sicherheit sagen das so etwas klappt.

    Die ganzen Leute (Prüfer, Beamte...) können einem helfen; müssen aber nicht.

    Wenn er nicht will, wird er immer etwas fehlendes finden.

    Bei eine PE ist schon das fehlende Datenblatt von Suzuki Deutschland ein KO-Kriterium.

    Doch wird es Prüfer geben, die sich mit einer Briefkopie zufrieden geben, den muß man erst finden.


    Hardy

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