Bremsanlenkung am Hinterrad

  • Hallo und eine Frage:


    Bin am aufbauen einer 1978 er Hercules GS mit 175 cc.


    Thema abstützen der Ankerplatte am Rahmen, bei einigen Modellen ist die Befestigung der

    "Ankerstrebe" am Rahmen, bei einigen Bikes sehe ich dass die Schwinge als Abstützung

    verwendet wird.

    Wo liegt denn der Unterschied...?

    Was macht, warum, bei nem Neuaufbau Sinn?


    Beide Fotos habe ich aus dem netz kopiert.


    bremse_1.JPGBremse_2.JPG

  • Das hat was mit der Aufnahme des Bremsgestänges zu tun,im oberen Bild deutlich zu sehen,dass dieses am Schwingenpunkt aufgenommen ist,beim unteren nicht,der Weg des Gestänges,bzw eigentlich der Weg vom Pedal zum Bremsnocken und die bewegung der Ankerplatte muss ausgeglichen werden

  • Das hat was mit der Aufnahme des Bremsgestänges zu tun,im oberen Bild deutlich zu sehen,dass dieses am Schwingenpunkt aufgenommen ist,beim unteren nicht,der Weg des Gestänges,bzw eigentlich der Weg vom Pedal zum Bremsnocken und die bewegung der Ankerplatte muss ausgeglichen werden

    Vielen Dank, aber wirklich verstehen tu ich das nicht..... :thumb:

  • Wenn die Bremsankerplatte an der Schwinge befestigt ist ( per Strebe oder mittels einer Nut und Nase an der Schwinge ) bewegt sie sich relativ zur Schwinge nicht .


    Wenn die Bremsankerplatte am Rahmen befestigt ist bildet sich ein Parallelogramm, die Bremsankerplatte bewegt sich beim Einfedern relativ zur Schwinge und muss daher auch drehbar gelagert sein . Angeblich verhindert das das Hinterradstempeln beim anbremsen auf Bodenwellen .


    Ich hab nie einen Unterschied bemerkt .

  • Bei Husky zB sind WR an der Schwinge und CR am Rahmeneck--wie Twin schon sagte, MC gegen Stempeleffekt des Hinterrades beim anbremsen. Bei den Monos ab 1986/1987 auch schon direkt an der Schwinge innen wie oben auch Twin schrieb mit Führungsleisten








  • Vielen Dank, aber wirklich verstehen tu ich das nicht..... :thumb:

    Wie der Pabst sagt. Wenn da ein Gestänge die Bremse betätigt, wird der Abstand des Gestänges beim Einfedern verändert. Der Fuß auf der Bremse macht also teilweise die Einfederbewegung mit (das muss aber nicht dramatisiert werden....)

    Bei Betätigung mit Hydraulik oder Bowdenzug entfällt der Effekt.

    Es gibt aber noch eine weitere Auswirkung, also auch bei hydraulischer Betätigung: Anti-dive. Ohne Rahmenabstützung federt das Hinterrad durch das Bremsmoment ein. Das ist aber kein Nachteil, sondern erhöht die Fahrstabilität. Deshalb sind aktuelle Maschinen ohne Abstützung (am Rahmen). (Und weils einfacher, leichter und robuster ist)


    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

    Einmal editiert, zuletzt von erhard ()

  • Wir hatten einge Zeit die Diskussion, dass die Rahmenabgestützten aka "schwimmenden" Trommelbremsen an den Twinshock-Huskys

    Vorteile bringen müssten und einige wollte sie unbedingt haben. Aber nach vielen Fahrversuchen und Rückmeldungen von verschiedenen

    Fahrern mit sehr unterschiedlichem Fahrkönnen ist es im Sande verlaufen.


    Beide Versionen funktionieren gleich gut (oder schlecht) ;)

    Schwingenabstützung ist also auch bei Trommelbremsen völlig OK und viel einfacher.

  • Dein erstes Bild ist eine Werksmaschine, schau mal wo die den Mittelständer dran haben. Die Hinterradnabe ist Gummigelagert.

    Das zweite Bild ist ein MC Rahmen und der Mittelständer wurde unten rein gebaut. Die Hinterradnabe dürfte dort von Husky sein, also nicht gelagert.

    Ich habe beide Varianten gefahren, kein Unterschied bemerkt.

    Stylisch ganz klar so wie die Werksmaschine. :thumb:

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