Moin, von der Reiseenduro zur "richtigen" Enduro

  • Hallo zusammen,


    bin 45 Jahre jung und war einige Jahre mit Reiseenduros unterwegs. Zuerst meine 660er Tenere und in 2019 hab ich mir ne 690 Enduro zugelegt. Habe über die Jahre hinweg das ein oder andere Training gemacht und einige tkm "offroad" zurückgelegt.

    Dabei hab ich meine Moppeds artgerecht ausgeführt. Enge Kehren, steilere Anstiege, Tiefsand treibt mir nicht mehr den (Angst-) Schweiss ins Gesicht. Aber wenn es mehr "enduromäßg" wird, Hindernisse etc. da hab ich keine Übung. Übern Baumstamm komm ich schon im Training, aber verinnerlicht ist da mangels Übung wenig. Für die Bosnia Rally sollten meine Fähigkeiten reichen und ich werde mich mit mit einem Freund da für 2022 anmelden (werde mit der 690 teilnehmen).


    Ich wohne in der Nähe von Friedrichshafen am Bodensee und habe den MSC Amtzell in der Nähe. Ein paar Arbeitskollegen sind da auch aktiv. Da ich jetzt Platz für mehr Moppeds habe (und einen Anhänger) will da ich dort mit dem Endurofahren "anfangen". Rennen wahrscheinlich erst mal nicht.

    Eher noch mal den einen oder anderen Rally Raid.


    Bei einem Training bin ich die Beta Xtrainer gefahren. Da hat mir der Zweitakter gefallen. Bisher ja nur mit 4 Takten unterwegs gewesen. Bin mir aber nicht sicher, ob ich mich mit dem Fahrwerk anfreunden kann. Vielleicht wäre die Beta 200RR was, oder die Rieju Ranger?

    Ich muss die mal probefahren. Gerne würde ich auch mal eine Yamaha WR250F fahren. Bin 1,70m "groß" und mit >110kg eeetwas schwer :rolleyes: . Das soll/wird weniger werden.


    Die Enduro wird, wenn ich mir den Gebrauchtmarkt ansehe, wohl eher neu gekauft. Jedefalls will ich nicht laufend schrauben, sondern fahren, üben und besser werden.


    Vielleicht hat ja jemand noch eine Anregung zur Moppedwahl, oder besitzt sowas und wohnt in der Nähe :saint:




    Viele Grüße

    Martin

  • Moin,

    Guter Ansatz den du da hast- vor vielen Jahren, als die luftgekuehlten BMW GS noch neu und im Rallyesport das Mass der Dinge waren, haben sich diverse erfahrene Gelaendesportler ne DR 350 zum trainieren geholt....

    Denke du bist mit jedem deiner Vorschlaege gut bedient- ob es ein 2 Takter sein soll ware fuer mich die Frage-persoenlich hab ich bei einer aehnlichen Fragestellung ,als ich vor etlichen Jahren fuer das Rallyefahren etwas mehr trainiert habe mir die damals neue 350Freeride als Trainingsgeraet gegoennt und nie bereut. Hab sie mmer noch....Der Sprung zur 690 ist allerdings schon gross, da ware was in der Mitte schon nett- hab dafuer eine FE350..

    Falls es nur ein "Zweitmoped" sein darf ist die 250er 4T jedweder Farbe sicher nicht verkehrt

    Die WR250F bin ich ofters gefahren, ist zumindestens in den letzten Jahren so ab 2018 ein absolut geiles Geraet solange man die halbwegs offen fahren kann, die TUV drosselung ist ziemlich beschissen.

    Viel Spass

  • Das mit dem tieferlegen wuerde ich so nicht empfehlen, wenn du fuer den Rallyedampfer trainieren willst musst du dich eh an eine gewisse Hoehe gewoehnen-und die "normalen" Sportenduros werden von unzaehligen Menschen unter 1m70 problemlos bewegt.

  • Moin, danke für Eure Antworten.


    Ich bin auch an relativ hohe Moppeds gewöhnt. Mit meiner 690 (910mm Sitzhöhe) komme ich schon gut zurecht. 930mm bei der 200rr würde ich jetzt unproblematisch sehen. Wenn es fällt, dann fällts, hauptsache des Bein ist raus. Ich werde das wohl ausprobieren müssen und kann ja ggf. immer noch Federweg reduzieren, aber vor Jahren bin im mal in der Türkei eine 450 KTM gefahren (Urlaub), viel zu viel Dampf, aber es ging ganz gut von der Höhe her.


    Hat jemand einen Vergleich zwischen Xtrainer und Ranger?

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