Husquarna TE 250i 2019 Auslaßsteuerung

  • Hallo,

    weiß jemand ob es bei den TE250i in der Auslaßsteuerung auch verschiedene Federn zum Wechseln gibt...so wie es bei den Vergasermodellen war?

    Da gab es doch die Rot,grün,gelbe Feder wo man das Verhalten der ASS beeinflusst hat.

    Im Handbuch habe ich nichts gefunden.


    Danke

    Gruß Bernt

  • Servus

    Es gibt wohl andere Federn, aber die sind beim Paket in der Auslieferung nicht dabei.

    Ich wüsste jetzt auch nicht was man mit einer anderen Feder verbessern könnte. Ich bin mit dem Auslieferungszustand ganz zufrieden. ( KTM 300 tpi 2018).

    Achso. Man kann an der Vierkant Schraube wohl an der Vorspannung herum spielen. Hatte ich bis jetzt auch noch nicht für nötig erachtet.

    Gruß Bernd ✌️

  • Hier kannst du dich durch die TPI Dynocharts von James Dean wühlen.

    Er hat alles getestet (GET, Dolly, Springs, usw.)



    Klick auf das Bild:




    Das hier dürfte deine Frage beantworten:





    Hier noch ein Video:



    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Anders als bei den Vergasermodellen hat der Hersteller nicht vorgesehen, dass die Federn gewechselt werden können und sollen. Man hat wohl eine andere/veränderte Zielgruppe im Sinn.


    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

  • Also ich glaube das ist mir zu hoch...

    Kann mir nicht jemand sagen ob es wie bei den Vergaser Modellen die Rote Feder gibt und das Moped etwas aggressiver macht...vom die Feder ist,ist mir egal...von mir auch von James Dein;-)

  • Kann ich dir sagen: Es gibt keine andere Feder von KTM für die TPI Modelle. Punkt!

    Natürlich kannst du Federn der Vergasermodelle einbauen und sehen was passiert, bzw. bei James Dean nachschauen.

    Das wurde alles schon mehrfach gesagt, denke ich.


    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

  • anstatt der 3 unterschiedlichen Federn kannst du auch so ein Werkzeug verwenden, dann kannst du selbst experimentieren welche Einstellung für dich passt, zumal der Preis für das Teil supergünstig ist:


    Also spannst du deine Fahrwerksfedern auch mehr vor, anstatt passende für dein Gewicht zu verwenden?


    An Werkzeug kannst du da auch übrigens etwas X-beliebiges reinstecken, Hauptsache es hält.

  • Ich war letzte Woche noch bei meinen Husky Dealer, er hatte davon abgeraten bei den TPI Modellen die Feder zu ändern geschweige noch die Vorspannung zu verändern !

    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM

  • Ich war letzte Woche noch bei meinen Husky Dealer, er hatte davon abgeraten bei den TPI Modellen die Feder zu ändern geschweige noch die Vorspannung zu verändern !

    Ist ja auch klar warum. Die Einspritzung liefert ja deswegen nicht andere Spritmengen, das Luft/Benzin Verhältnis passt also nicht mehr. Andere Federn und/oder Vorspannung erfordern daher meiner Meinung nach eine Neuabstimmung vom Einspritzkennfeld.

    Beim Vergaser war das anders. Da zieht dann mehr oder weniger Luft dann eben mehr oder weniger Sprit mit raus und das Verhältnis bleibt einigermaßen stabil.


    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

  • Ä, sorry, aber Erhard das ist absolut nicht plausibel.


    Der Vergaser zieht ja nicht selber mehr oder weniger Sprit bei geänderter Auslasssteuerung. Wenn man den Hubraum ändert und sich damit bei gleichem Ansaugtrakt die Strömungsgeschwindigkeit im Vergaser ändert, ja. Deshalb werde ja oft aufgebohrte Motor bei gleichem Ansaugtrakt magerer bedüst, da der Venturi Effekt stärker zum tragen kommt, weil die Strömungsgeschwindigkeit im Vergaser schneller wird.


    Aber die Auslassteuerung hat nicht wirklich viel mit dem "saugenden" Unterdruck zu tun, daher wird man bei diesen marginalen Änderungen auch kein neues Kennfeld brauchen. Bzw, der Vergaser hat vorher auch nicht selber automatisch irgendwelche Spritmengen korrigiert. ;)

    Davon ab, sollte man es schon halbwegs im GEspür haben ob eine Kiste sauber läuft oder eben nicht. Also Feder gewechselt, läuft wiedererwarten schlecht, ok zurück zum vorherigen Setup. Da bricht einem kein Zacken aus der Krone.


    Wenn einer ganz viel Langeweile hat könnte er ja die AFR bei ner TPI bei unterschiedlichen Gegebenheiten abnehmen.

    - Honda CR 250 2000

    - Honda CRF450R 2021

    - KTM EXC 500 2012

    - Maico MC250 Alpha 1 1982

    - Ducati 900SS 1994

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X
    - Pannonia TLF250 1958

  • Moin,

    doch, Erhard hat nach meiner Meinung recht. denn wenn mehr Luft durch den Vergaser geht bekommt die auch mehr Sprit. Die TPI hat aber wie die meisten einfachsten Einspritzugen in Mopeds keine direkte Erfassung der Luftmenge. Also ist die Anpassung da nicht so gegeben

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Okay, ja wenn tatsächlich mehr Luft durchgeht, klar.

    Meiner Überlegung nach, wird die Kiste aber auch bei geschlossener ALS im Teillastbereich z.B. nicht viel weniger Ansaugen, da dies unterhalb vom Brennraum passiert und das im Umkehrschluss ja bedeuten würde (wenn dem nicht so ist), dass Restgas im Brennraum verbleibt, welcher nicht die gesamter Menge Frischgas "überströmen" lässt, weshalb noch Gemisch im Kurbelhaus unter Druck verbleibt, was wiederum dann bedeuten würde, dass beim Ansaugen entsprechend weniger gesaugt wird.


    Da aber die Auslasssteuerung die Steuerkante verschiebt und ggf noch den Resonanzeffekt beeinflusst, bin ich der Meinung, das eben dies kaum Einfluss im Ansaugbereich hat. Ansonsten würde so ein Motor auch extrem schlecht laufen wenn entsprechend Restgas verbleibt.

    Wenn eben aber eine korrekte Füllung statt findet, so ändert sich nichts am Ansaugvolumen.


    Ergänzend dazu würde dies meiner Meinung auch nur unter annährend Volllast zum tragen kommen, da die Drosselklappe die Zufuhr vorher eh schon einschnürt.



    Und da oben hat doch Jemand anscheinend auch rumexperimentiert, was meine Überlegung stützt, denn ich glaube kaum, dass der Kollege jedes mal ein neues KEnnfeld raus gefahren hat. ;)



    Achja, dazu ergänzend zu der Thread Überschrift, ist doch nicht so schwer sich den Namen des eigenen Krades zu merken? HusqVarna....

    - Honda CR 250 2000

    - Honda CRF450R 2021

    - KTM EXC 500 2012

    - Maico MC250 Alpha 1 1982

    - Ducati 900SS 1994

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X
    - Pannonia TLF250 1958

    Einmal editiert, zuletzt von Stolle1989 ()

  • Also ganz kurz: Natürlich zieht es dem Vergaser bei mehr Luftströmung auch mehr Benzin raus. Das ist ja der Sinn der komplexen Konstruktion.

    Das klappt in gewissen Grenzen und ausserhalb sollte der Vergaser bzw. dessen Setup dann angepasst werden.

    Und natürlich ändert sich die Luftmenge je nach ALS Setup im "Regelbereich" der ALS. Darüber (ganz offen) nicht und darunter (ganz zu) auch nicht.


    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

  • Weshalb ändert sich sich im Regelbereich die Luftmenge drastisch?

    Oder wird einfach nur die asutreten Abgassäule schneller?


    Ich habe nie behauptet, dass bei schnellerem Luftstrom im Vergaser bei gleichem Schieberstand sich nicht mehr Sprit dazu mischt.

    Deshalb habe ich auch geschrieben das bei BigBore Motoren oftmals magerer bedüst wird, schnellere Strömung innerhalb des Vergasers.


    Ggf. verstehe ich das System der ALS ja auch nur falsch aber eine technisch plausible Erklärung würde mir dann ggf die Augen öffnen.


    Angenommene Kenngrößen:

    Drehzahl: 6000upm

    Gasstellung bzw anliegende Last: 50% Drosselklappe

    Einfach mal angenommen ALS steht einmal 30% und einmal 60% auf.


    Was genau bestimmt nun, dass bei 30% ALS nicht einfach das Abgas schneller durch den Abgas flutscht als bei 60%, der Zylinder annährend leer ist und beim Ansaugvorgang logischerweise entsprechend dem Restvolumen im Kurbelhaus Menge X angesaugt wird?

    Das auch Gas träge ist ist mir bewusst, mir geht es aber primär darum, ob man es spürt, oder es sich auf Theorie beschränkt?


    Würde er weniger ansaugen würde dies im Umkehrschluss bedeuten, dass die Spülung im Zylinder extrem schlecht von statten läuft und beim Überströmen nicht das gesamte Frischgas vom Kurbelhaus eindringen kann, weshalb ein Restdruck/Differenzdruck im Kurbelhaus bleibt, der sich dann negativ beim Ansaugen auswirkt?

    Das ist der aktuelle Fall?

    - Honda CR 250 2000

    - Honda CRF450R 2021

    - KTM EXC 500 2012

    - Maico MC250 Alpha 1 1982

    - Ducati 900SS 1994

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X
    - Pannonia TLF250 1958

  • Das Prinzip des Resonanzauspuffs:

    Vereinfacht beschrieben werden die Abgase ab Beginn des Öffnens des Auslasses aus dem Brennraum gesaugt. Durch den immer größer werdenden Querschnitt der Auspuffanlage wird der Absaugeffekt verstärkt. Dies geschieht soweit, das sogar Frischgas mit durch den Auslass gezogen wird. Heißt es wird mehr Frischgas angesaugt. Damit das durch den Auslass entwichende Frischgas wieder verfügbar wird, verjüngt sich der Auspuff wieder. Dadurch entsteht eine Gegendruckwelle (Resonanz) welche diese wieder in den Brennraum drückt (Aufladung). Da Dieses aber alles abhängig von dem Zeitpunkt und dem Zeitraum der Öffnung des Auslasses ist, hat die ALS erheblichen Einfluss auf die Füllung.

  • Das die Resonanznummer da Einfluss mit drauf hat nehme ich direkt hin und auch bei extremen Änderungen stark mit einspielt sowieso.

    Wenn nun aber Jemand an der Schraube eine halbe Umdrehung dreht oder eine andere Feder verbaut die von der Federrate nicht meilenweit entfernt ist das so viel Auswirkung hat das die Kiste nicht mehr gescheit läuft stelle ich doch etwas in Frage.


    Drum schrieb ich wären praktische Erfahrungen hilfreich um die tatsächliche Auswirkung zu kapieren. Ggf. sehe ich das System ja auch zu grob und die kleinste Abweichung bringt es ins Ungleichgewicht.

    Ich glaube aber wie gesagt kaum, dass der oben verlinkte Kollege jedes mal nach einer Änderung ein komplettes Kennfeld raus gefahren hat. Die Frage ist ja eh wie optimal das originale Kennfeld denn ist.

    Das ein Motorrad mit anderem Beispiel 0,5mm mehr Versatz in der Gabelbrücke handlicher wird ist auch logisch, nur werden diese 0,5mm kaum für Jemanden spürbar sein.


    Drum interessiert mich hier einfach mal die Verhältnismäßigkeit, ob es denn direkt drastische Folgen gibt, was man ja beim Fahren merkt, sofern etwas Verständnis für Motorlauf hat.



    Anderes Beispiel, bei meiner Rennducati waren von einem Zylinder die Nockenwellen zu je einmal 10° und einmal 15° fernab der optimalen Steuerzeit. Theoretisch müsste dies direkt ein neues Kennfeld bedeuten. Da ich aber jede Fahrt und alle Parameter logge, kam danach heraus das sich die AFR am betreffenden Zylinder man gerade um vll 0,02 geändert hat, was wiederum unter Messungenauigkeit fällt.

    Und da ich mein Kennfeld eh selber zylinderselektiv schreibe habe ich also genau die Änderung am betreffenden Zylinder geloggt und es wurde nicht von einem übergreifenden Kennfeld "verschmiert".

    - Honda CR 250 2000

    - Honda CRF450R 2021

    - KTM EXC 500 2012

    - Maico MC250 Alpha 1 1982

    - Ducati 900SS 1994

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X
    - Pannonia TLF250 1958

  • Sag das doch gleich :D

    Eigene Erfahrungen TPI 300 Modell 18:

    Ein Verstellen der Schraube und/oder wechseln der Feder merkt man eindeutig an der Motorcharakteristik. Aber auch am Motorlauf. Hatte die gelbe Feder(Standard) verbaut, aber die Einstellschraube voll raus für eine gleichmäßigere Drehmomentkurve. Dabei verhielt der Motor sich beim Abtouren nicht so schön wie mit der originalen Einstellung. Er fing an hin und wieder aufzutouren. Hat mich aber nie gestört und hat 300 Bh gehalten....

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!