Offroadgelände im Gemeindewald

  • Bei mir in der Nähe gibt es ein relativ großes Waldstück, welches sich in Gemeindebesitz befindet. Als ich dort letztens spazieren war, ist mir aufgefallen, dass es dort eine MTB-Strecke gibt, die vermutlich auch mit der Gemeinde abgesprochen ist, da sich daneben ein Schild befindet auf dem ein paar Verhaltensregeln stehen.

    Nun hatte ich die Idee, dass man ja eventuell mal bei der Gemeinde vorsichtig nachfragen könnte, ob es nicht möglich wäre dort eine Endurostrecke zu bauen (Das Gelände dort ist echt klasse). Ich weiß, dass das mit den ganzen Genehmigungen und dem ganzen Sch*** nicht einfach werden würde, aber immerhin ist der Wald kein Natur-, Trikwasser- oder Sonstwas-Schutzgebiet. Die nächsten Wohnhäuser sind alle ungefähr 1,5 - 2km weit weg.


    Mich würde mal eure Meinung interessieren, was ihr denkt, ob es sich lohnen würde bei positiver Resonanz der Gemeinde Ganze weiter zu verfolgen?

    Weiß jemand ob das Gelände dann eingezäunt werden müsste, unter diesen Umständen wäre das denke ich nämlich nicht umsetzbar.

  • Das wird dir keiner beantworten können.

    Eingezäunt heißt aber nicht immer ein Zaun. Oft reicht auch mit Bändern abgesperrt.


    Das kann dir aber nur die Gemeinde sagen, welche Anforderungen sie stellen.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Jonima,


    sei mir bitte nicht böse, doch diese Frage klingt noch sehr nach Träumerei…


    Wenn Du solch ein Projekt wirklich durchziehen willst und auch nach x-Wochen und x-Rückschlägen die notwendige Energie aufbringen kannst um das Projekt durchzuziehen, dann hättest Du auch jetzt schon die notwendige Energie um Dir die grundlegenden Fragen durch Recherche selbst zu beantworten. Allein die Frage an uns ob es sich lohnt die Gemeinde zu fragen? Na klar lohnt es sich, es ist sogar eine Voraussetzung… allerdings solltest Du dann schon sehr gut vorbereitet in den Termin gehen.


    Also nicht hingehen: Hallo, ich möchte gerne ein Endurogelände im Wald, welches Formular muss ich ausfüllen und was muss ich tun? Der deutsche Amtsschimmel mag es wenn er Dinge nur abnicken oder ablehnen muss, weniger mag er die ganze Arbeit drum herum, und schon garnicht mag er detaillierte Fragestellungen ausarbeiten müssen.


    Zeig denen das Du ne konkrete Idee hast und auch nen ungefähren Plan wie man den umsetzen kann. Sag denen welches Team / welcher Verein dahinter steht (alleine gehts jedenfalls nicht) und das auch die Frage der Finanzierung einigermassen ausgelotet ist…


    Wenn man einigermassen glaubhaft rüberbringen kann das man ausreichend Engagement und Wissen mitbringt, dann kann man auch beim deutschen Amtsschimmel viel bewegen und bekommt Dinge geregelt von denen man vermuten würde: unmöglich… nööö doch möglich :)


    Also, scroll mal hier per Suchfunktion durchs Forum, da findet sich schon einiges.

    Mach Dir Gedanken in welcher Gruppe/Verein ihr das durchziehen wollt.

    Mach Dir Gedanken zu Umsetzung, Finanzierung und Erhalt

  • sei mir bitte nicht böse, doch diese Frage klingt noch sehr nach Träumerei…

    Danke für deine Antwort, ich bin dir da nicht böse, sSo ein Bisschen Träumerei ist natürlich schon auch dabei.

    Vermutlich hätte ich auch einen Verein (vielleicht sogar noch nen zweiten), der da mit hinter stehen würde. Die haben zwar schon ein kleines Gelände auf dem Gelände einer Kiesgrube, das ist aber jetzt nicht soo toll.

    Ich werd mir dann mal so ein Bisschen ein Konzept machen, bzw. überlegen, auch mit dem Verein nochmal reden und dann einfach mal vorsichtig nachfragen.

  • Hoppla, ich hab aus Versehen die Frage gelöscht (fragt bitte nicht, wie ich das hinbekommen habe :doof: ). Lautete ungefähr so:


    Bei mir in der Nähe gibt es einen relativ großen Wald in Gemeindebesitz. Da hab ich letztens eine MTB-Strecke entdeckt. Da dort auch ein Schild mit Verhaltensregeln ggü. Wanderern und so steht, gehe ich davon aus, dass das mit der Gemeinde abgesprochen ist.

    Nun hatte ich die Idee, dass ich ja mal bei der Gemeinde nachfragen könnte, ob es nicht möglich wäre dort auch eine Enduro.Strecke zzu bauen (Das Gelände ist echt klasse und kein Natur-, Wasser-, oder Sonstwas-Schutzgebiet).

    Nun die Frage, ob es sich lohnt da bei der Gemeinde mal vorsichtig nachzufragen und das Ganze bei positiver Resonanz weiter zu verfolgen oder ob das letztendlich nur viel Zeit und Geld verbraucht und nichts dabei herauskommt.

  • Nun hatte ich die Idee, dass ich ja mal bei der Gemeinde nachfragen könnte

    Turi


    Das ist ziemlich treffend, aber auch 13 Jahre alt, und die Zeiten sind nicht leichter geworden.


    ein querkopp, in der Nachbarschaft reicht, um es noch wackliger werden zu lassen

    spitz rein und unter zuch wieder raus


    Diese Nachricht wurde mit Hilfe einer Taschenlampe, in das Ende eines offenliegenden Glasfaserkabel gemurkst

  • Es ist nicht unmöglich. Lest mal das deutsche SportGESETZ. Gibt’s tatsächlich.

    Dort steht sinngemäß, dass einem Titelträger ( deutscher Meister/ Europameister/ Weltmeister) in der Nähe seines Wohnortes eine geeignete Trainingsmöglichkeit zu schaffen und zur Verfügung zu stellen ist. In Zusammenarbeit mit dem Verein dem der betreffende angehört.

    Wenn also ein Verein einen Meister in seinen Reihen hat und eine Strecke möchte, dann MUSS die Stadt/ Gemeinde/Landkreis ein Gelände zur Verfügung stellen, das der Verein dann herrichten und nutzen darf.

    Deshalb sind manche Vereine sehr interessiert daran dass gute Fahrer *innen dort Mitglied sind.

    Ich hätte mal die Möglichkeit gehabt, aber der örtliche Verein hatte kein Interesse....

    Also Verein gründen, einen Topfahrer verpflichten und nach einem Jahr eine Strecke beantragen. So einfach ist das. 😉

    • Offizieller Beitrag

    Bernd K aus H bist Du Dir sicher mit dem Sportgesetz? Google fand diese Antwort hier:



    Sportrecht, Sportgesetz und Sportgerichte in Deutschland

    Ein eigenes Sportgesetz gibt es in Deutschland nicht. Sportrecht berührt verschiedene Rechtsgebiete. Zum Beispiel:

    • Arbeitsrecht
    • Vereinsrecht
    • Medienrecht
    • Wirtschaftsrecht
    • Steuerrecht
    • Haftungs- und Versicherungsrecht
    • Straf- und Dopingrecht

    Wann Sportrecht in der Praxis angewandt wird, hängt immer vom jeweiligen Rechtstatbestand ab.



    https://www.sportwissenschaften.info/sportrecht/

  • So wurde es mir vor über 20 Jahren vom dmsb in Frankfurt mitgeteilt. Da muss es irgendwas geben. Es gibt genug Beispiele. Zb aktuell eine downhill Fahrerin die extra eine Strecke in ( ich meine, bin mir aber nicht sicher) garmisch bekommen hat. Oder bei uns in der Stadt wurde einer Meister im Ringen. Da bekam dann der Verein extra ne Halle. In der nächsten größeren Stadt das gleiche im Fechten.

    Wie gesagt, es gibt irgendein recht darauf. Aber zuerst muss der Erfolg da sein, was ja absurd ist. Denn woher soll der Erfolg kommen, wenn die Trainingsmöglichkeiten fehlen.

  • Frag mal ob eure MTB Strecke eine Genehmigung hat.

    Ich kann berichten was bei uns im Dorf war .

    Ein - zwei Jahre haben die Dorfjugend mit Schaufel und Schubkarre sich eine Strecke gemacht, mit Sprunghügel,Steilkurven,..

    Echt prima, kein Dreck rum liegen gelassen u.s.w.

    Bis mal ein schlauer im Gemeinderat drauf gekommen ist, wer trägt den dort den Versicherungsschutz, wenn einer hin fällt oder sich noch schlimmer verletzt?

    Das Gelände war ganz schnell zu.

    Die Jugend sind dann eine Ortschaft weiter gegangen und haben erst ein Verein gegründet.

    Haben dort ein kleines Gelände bekommen. (Die haben einen jungen Bürgermeister,...)

    Eltern und Firmen haben tatkräftig mitgewirkt und innnerhalb einer kurzen Zeit war ein offizelles Gelände vorhanden, scheinbar auch mit ganz klaren Regeln wer dort fahren darf und wann.

    Einmal im Jahr gibt es dort nun auch Wettbewerbe mit Schauspringen.


    Ich denke nur so geht´s.

  • [...]

    Mich würde mal eure Meinung interessieren, was ihr denkt, ob es sich lohnen würde mal bei der Gemeinde zu fragen und bei positiver Resonanz das ganze weiter zu verfolgen?

    [...]

    Meine Meinung:

    Selbstverständlich lohnt es sich, bei der Gemeinde nachzufragen.

    Am besten persönlich. Vielleicht kennst du ja jemanden, der einen Draht zur Gemeinde hat.


    Wenn du es nicht versuchst, kannst du auch nicht gewinnen. Und wirst dich ewig fragen, ob es denn möglich wäre.

    Fragen kostet nichts!

  • Meine Meinung:Selbstverständlich lohnt es sich, bei der Gemeinde nachzufragen.

    Am besten persönlich. Vielleicht kennst du ja jemanden, der einen Draht zur Gemeinde hat.

    Die Frage ist etwas schlecht formuliert, die Frage, ob es sich lohnt bezieht sich eigentlich darauf, ob ich das bei positiver Resonanz weiter verfolgen sollte oder ob das letztendlich nur viel Zeit und Geld verschlingt.

    Tatsächlich kenn ich jemanden aus dem Gemeinderat. Ich bin nämlich bei der Feuerwehr und der Vater des Kommandanten (der Kommandant wohnt neben mir und dem helfe ich auch immer wieder) ist der Ortsvorsteher von meinem Dorf. Dadurch, dass ich da immer wieder helfe kenne ich Ihn und er mich ein Bisschen. (Es schadet bestimmt nicht, wenn man jemanden aus dem Gemeinderat kennt.) Diese Familie ist hier im Dorf relativ groß (gefühlt ist jeder mit jedem irgendwie verwandt), daher gibt es in der Familie auch einen Bauern, der immer wieder Probleme mit Wildcrossern hat. Daher denke ich, dass ich den Ortsvorsteher bestimmt von der Idee überzeugen könnte. Ich werd dann vermutlich erstmal mit Ihm reden, der wird mir sicher auch sagen können wie der Rest vom gemeinderat zu dem Thema eingestellt ist.

  • Die Frage ist etwas schlecht formuliert, die Frage, ob es sich lohnt bezieht sich eigentlich darauf, ob ich das bei positiver Resonanz weiter verfolgen sollte oder ob das letztendlich nur viel Zeit und Geld verschlingt.

    Tatsächlich kenn ich jemanden aus dem Gemeinderat. Ich bin nämlich bei der Feuerwehr und der Vater des Kommandanten (der Kommandant wohnt neben mir und dem helfe ich auch immer wieder) ist der Ortsvorsteher von meinem Dorf. Dadurch, dass ich da immer wieder helfe kenne ich Ihn und er mich ein Bisschen. (Es schadet bestimmt nicht, wenn man jemanden aus dem Gemeinderat kennt.) Diese Familie ist hier im Dorf relativ groß (gefühlt ist jeder mit jedem irgendwie verwandt), daher gibt es in der Familie auch einen Bauern, der immer wieder Probleme mit Wildcrossern hat. Daher denke ich, dass ich den Ortsvorsteher bestimmt von der Idee überzeugen könnte. Ich werd dann vermutlich erstmal mit Ihm reden, der wird mir sicher auch sagen können wie der Rest vom gemeinderat zu dem Thema eingestellt ist.

    Hey, also Beziehungen und Kontakte können eigentlich nie schaden. Vielleicht solltest du vorher bei diesem Bekannten mal nur rein informativ nachhören, ob er dir was zur Einstellung der Gemeinde zu solchen Vorhaben sagen kann. Wenn du da wirklich im Rathaus anrücken willst, solltest du vorher unbedingt Gleichgesinnte finden, die bereit wären, an dem Projekt mitzuwirken. Ideal wär wohl einer der Vereine von denen du sprichst. Wenn da der eine schon ein Gelände hat, müssen die doch wissen, wie das mit der Genehmigung abläuft, und welche Voraussetzungen es braucht. Wie hast du dir das denn mit der MTB-Strecke vorgestellt? Ist da genug Platz, um das parallel laufen zu lassen oder wie? Hast du mit den Mountainbikern denn schonmal gesprochen, was die davon so halten? Wäre mal das Allererste, was mir da einfallen würde, schon des Anstands halber. Und vorausgesetzt, dass sie eine Genehmigung haben, können sie dir auch die entsprechenden Kontaktpersonen nennen.

  • [...]

    Wie hast du dir das denn mit der MTB-Strecke vorgestellt? Ist da genug Platz, um das parallel laufen zu lassen oder wie? Hast du mit den Mountainbikern denn schonmal gesprochen, was die davon so halten?

    [...]

    Platz ist da auf jeden Fall genug, die Strecke befindet sich man "rechten Ende" von dem Wald, die Endurostrecke, könnte daher an das "linke Ende"(da liegen ungefähr 2km dazwischen, daher denke ich, dass das kein Problem geben sollte). Ich hab da selbst noch nie jemanden fahren gesehen, bin da aber auch erst zwei Mal vorbeigegangen. Wenn ich da mal jemanden sehen sollte werde ich den einfach mal ansprechen.

  • Die größten Biotope mit dem - mit Abstand - höchsten Artenreichtum sind die Truppenübungsplätze der Bundeswehr, die regelmäßig genutzt werden!

    Es bestätigt Dir auch jeder Jäger, der neutral ist, dass das Wild genau weiß, wen es zu fürchten hat und vor wem es flüchten muss. Das ist eher der Jäger der sich "leise" mit seinem X5 anschleicht, als der - ach soo laute - Motocrosser, der da regelmäßig seine Bahnen zieht.


    Was mich nur wundert, ist das ein Landratsamt eine Genehmigung erteilen kann, gegen die gleich geklagt werden kann mir Aussicht auf Erfolg. Aber wahrscheinlich ist es hier auch der Wind im Wasserglas.... ;)


    Sport frei


    Sven

  • Ob MTB oder MX!

    Relativ einfach zu erstellende Sportstätten für junge Leute in der Natur!

    Ein echter Beitrag FÜR Kinder und Jugendliche.

    Solche Angebote würden vielschichtige Belange ortsnah abdecken.

    Bewegung in freier Natur - nicht vor dem PC

    Natur und Technik Verständnis.

    Kondition Koordination Sozialisation

    Konsumenten hochwertiger Produkte und damit wirtschaftsfördernd

    U.v.m.

    Will aber fast niemand.

    Buschwindröschen, Laubfrosch oder kleine Hufeisennase haben Vorrang.

    Außer bei Schipisten oder Fußballstadien mit steuerfinanzierter Bewachung der randalierenden Zuschauer.

    Geht auch!

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