Erfahrung mit KTM 690 Enduro R?

  • Schaue mich derzeit etwas auf dem Markt nach neuen Mopeds um. In 1-2 Jahren soll dann mal etwas Frisches und Alltags tauglicheres her als meine GG EC250. Das 2-Takt Gerappel nervt vor allem, wenn man doch mal etwas Straße fahren möchte. Sollte zwar erst etwas in Richtung Rieju MR300 gehen, aber mittlerweile geht es mir mehr um Allroundfähigkeiten. Die 690 scheint ja auch über die Jahre hinweg doch recht deutlich optimiert worden zu sein, was man so lesen kann. Und eine hübsche ist die, leck mich en de Täsch.


    Gibt es jemanden der ein neueres Modell fährt und mal berichten kann (Probleme, Besonderheiten, wie fahren sich 75 PS in einer Enduro :D )? Taugt so ein Moped für Feldwegsäcke (wie mich) und auch mal Straße um kleine Ausflüge zu machen? Hab kürzlich ein Video gesehen, da berichtet einer, dass das Moped bei höheren Geschwindigkeiten eine Katastrophe auf der Straße sein soll. Ist da was dran?

  • höheren Geschwindigkeiten eine Katastrophe auf der Straße sein soll. Ist da was dran?

    spezfizier mal:

    -weil das Halstuch im Wind an zu flattern beginnt

    -Windschutz für groß oder klein nicht optimal

    -Lenker unruhig bei Speed

    -etc oder ähnliches


    Es ist schwierig auf etwas zu antworten was nur vage angedeutet ist :(

    spitz rein und unter zuch wieder raus


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  • ich kann nur sagen:


    vor ein paar jahren ist ein gewisser th. kaiser mit einer 690R direkt aus der kiste

    (also ernsthaft komplett ohne vorbereitung) die tuareg rallye mitgefahren.


    einen ersatz RB-träger von einem mitfahrer geliehen, drangespaxt, fertig.


    der apparat hat das klaglos weggesteckt. und schub hat das dinges richtig satt.

    der fahrer ist dann rund 2000 gelände-km später auf dem podest gestanden.

    in der "profi" wertung, wohlgemerkt.


    also, die karre kann das. :D

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • Musst dir halt klar sein worauf du dich einlaesst-wo die 2T Enduro anfaengt spass zu machen ( technisches klein-klein) ist die 690er am Anschlag, und wo die 2T nervt( Forstwege, Landstrassen, Wueste) ist die 690er in ihrem Element.

    Kupplungsnehmer ist nervig, aber rel billig in den Griff zu kriegen, 4CS bei den aelteren ist relativ beschissen und aufwaendig zu richten, Xplor ist besser und mit rel wenig Aufwand echt gut, Seriienuebersetzung ziemlich nervig(wie bei jeder Enduro ), Fahrverhalten auf der Strasse abhaengig von den Reifen.

    Ein Autobahnbrenner ist das Ding sicher nicht, aber auf der Landstrasse eine Macht.

    Hab auf meinem GPS regelmaessig Toppspeeds zwischen 120 und 150 und kein Problem mit flatterndem Halstuch...

    Falls du dich nicht entscheiden kannst gibts ja auch die 701:CFCB83E1-6A98-4F24-BE69-666CF75A0CA6.jpg

  • Und ein gewisser Rudi Pöschl ist hat mit einer bereitgestellten 701er Husky das KRKA Enduro gewonnen.....

    Dabei hat er z.B. einen gewissen Pascal Rauchenegger, seines Zeichens WM Podestfahrer, auf die Plätze verwiesen. Und nein, KRKA Enduro ist keine Schotter-Autobahn.

  • Und ein gewisser Rudi Pöschl ist hat mit einer bereitgestellten 701er Husky das KRKA Enduro gewonnen.....

    Dabei hat er z.B. einen gewissen Pascal Rauchenegger, seines Zeichens WM Podestfahrer, auf die Plätze verwiesen. Und nein, KRKA Enduro ist keine Schotter-Autobahn.

    Und Chris Birch wuerde mit der 690er wahrscheinlich auch auf den Erzberg rauf kommen, Normalsterbliche eher nicht..

  • Funktioniert sowohl im Gelände als auch auf der Straße bis jetzt tadellos.

    Kleinklein ist eher nicht so ihr Ding, geht aber auch.

    Da wie dort ist der Reifen der limitierende Faktor.

    Tempo 160 ist kein Problem, 200 mit Serienübersetzung ist auch drin, macht jedoch eher weniger Spaß.


    Wenn du nach nem Allrounder suchst, definitiv TOP.


    Die Euro5 Abstimmung hat auf der Straße ein spürbares Loch, lässt sich jedoch (illegal) beheben.


    Hab vorne ein 14er statt dem 15er Ritzel montiert, gefällt mir damit bedeutend besser.


    Das Fahrwerk schluckt erstaunlicherweise relativ viel weg, würde sagen die Abstimmung ist besser getroffen als bei den "richtigen" Enduros aus Mattighofen.


    Was wirklich erstaunlich ist: man hört das Ding quasi nicht. (Serie)

    Macht sich sozusagen das Leben nicht unnötig schwer....

  • du hast aber ne 701. Weil q4qtt nach 690R gefragt hat

    spitz rein und unter zuch wieder raus


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  • upps :saint: smiley_grübel.gif

    iat mir garnicht aufgefallen, aber stimmt. Aber was ist da alles gleich zwischen HVA und der Trunkenpolz , lt techn Daten gibt es kleine unterschiede?

    Oder stimmen die offizielle daten evtl nicht ganz

    spitz rein und unter zuch wieder raus


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  • Die IMHO wichtigsten Unterschiede, zumindest bei den BJ ca. 16 bis 19 (genauer wird es Dany wissen):
    Husky 270mm Fahrwerk und Aufnahmen für Rahmenfeste Aufbauten.


    Inzwischen ist diese Differenzierung wieder weg.

  • Hier ist das Video, in dem der Fahrer das Fahrverhalten bei höherer Geschwindigkeit bemängelt:

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    Habe aber wiederum auch andere Videos zur 2021er gesehen, da knallen die mit 180 km/h über die Autobahn und keiner beschwert sich. :/

  • Die IMHO wichtigsten Unterschiede, zumindest bei den BJ ca. 16 bis 19 (genauer wird es Dany wissen):
    Husky 270mm Fahrwerk und Aufnahmen für Rahmenfeste Aufbauten.


    Inzwischen ist diese Differenzierung wieder weg.

    Das wollte ich auch fragen, was denn hier die Unterschiede zwischen den beiden Modellen wären. Die Reifen sind doch auch noch anders. Bei der 690 die Metzeler Enduro 3 Sahara und bei der 701 die TKC 80 von Conti, nicht wahr? Hat das Gründe mit den Reifen?


    Was mir noch ganz gut schmecken würde, wenn die KTM noch einen LED-Scheinwerfer in den nächsten 1-2 Baujahren bekommen könnte. Gibt es dazu Infos dazu bzw. könnte man sowas legal nachrüsten?

  • Gut zu wissen. Kannst du das mal etwas näher beschreiben wie sich das auswirkt (Drehzahlbereich usw.)? Wie würde man sowas beheben?

    "Unten raus", also gefühlt von 3-5k Umdrehungen würd ich schätzen, fühlt es sich so an als ob etwas Leistung fehlen würde. Beheben kann man das mittels PowerCommander und entsprechender Abstimmung am Prüfstand. Ist natürlich nicht legal.



    Welche Reifen serienmäßig montiert sind ist in etwa so egal wie bei den Sportenduros, ist ja gleich gewechselt.


    Das Video oben hab ich nicht geschaut, 1. weils keine Rolle spielt und 2. weil mein Moped auch bei 150 ruhig liegt. Und das obwohl ich die Felgen nicht ausgewuchtet habe beim Reifen montieren.

  • Hier ist das Video, in dem der Fahrer das Fahrverhalten bei höherer Geschwindigkeit bemängelt:

    Dass hängt immer davon ab, womit man vergleicht:
    Verglichen mit einer BMW GS ist selbst die 790/890er bei höherer Geschwindigkeit schlimm, nicht Autobahntauglich. Ich hab sogar einen Rallyetower montiert. Der Winddruck ist bis 200 zwar nicht schlimm, aber um den Helm herum sehr, sehr laut. Ohne Oropax nicht länger fahrbar, selbst mit Oropax singen die Ohren schon nach wenigen 100km.


    Und klar, ganz ohne Windschutz und bei der aufrechten Sitzposition wird über 100 der Winddruck sehr groß.


    Die Reifen sind doch auch noch anders.

    Reifen sind Verschleißteile, werden je nach Bedarf montiert und somit egal.


    Was mir noch ganz gut schmecken würde, wenn die KTM noch einen LED-Scheinwerfer in den nächsten 1-2 Baujahren bekommen könnte. Gibt es dazu Infos dazu bzw. könnte man sowas legal nachrüsten?

    Vmax + besseres Licht: Da ist ein Fairing Kit z.B. von Auora (wie es Dany fährt) oder Rade (günstiger) empfehlenswert.

    Das Video oben hab ich nicht geschaut, 1. weils keine Rolle spielt und 2. weil mein Moped auch bei 150 ruhig liegt.

    Da liegt sogar die EXC noch ruhig. Das ist heute eh Standard. IMHO spielt für schnellere Tempi nur die Aerodynamik eine Rolle. Winddruck auf der Brust, am Helm und die Lautstärke der Luft um den Helm herum. Mit Rade Tower wurde es bei meiner 790er besser, gegenüber der niedrigen R-Scheibe, aber auf der AB ein höheres Tempo ist auch hier schnell nervig. Zumindest den Plan, z.B. bis HR auf der AB runter zu fahren, hab ich schon wieder verworfen.

  • Habe aber wiederum auch andere Videos zur 2021er gesehen, da knallen die mit 180 km/h über die Autobahn und keiner beschwert sich

    Er geht in seinem Video auch auf die Bereifung ein, Mitas-E07 ?, und er spricht aber auch von Seitenwinden oder sogar vonwechselnden Seitenwinden. und das zerrt zum einem am Oberkörper =arme, und auch am Helm. Das evtl die Lenkrichtung ein wenig beeinflusst. Es wackelt halt. Sein nicht vorhandenes Windschild, tut bei den Verhältnissen sicher auch nicht gut. Und Autobahn , Bundesstrasse musst du immer mit verwirbelter Luft rechnen. unangenehmer wird das noch bei wechselnden seitenwinden.


    Eine Enduro , ist kein Supersportler. Und auch mit den REifen , ist Kurvenräubern eher nur mit kleinen Einschränkungen möcglich. DAfür gibt es dann andere REifen

    spitz rein und unter zuch wieder raus


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