KTM GS 250 Baujahr 1981

  • Hallo,

    ich habe seit diesem Jahr eine KTM GS 250 Baujahr 1981, seit kurzem mit Straßenzulassung und neuem Tüv.

    Nun möchte ich noch die KTM von 12 KW auf volle Leistung eintragen lassen.

    Dies scheint ein größeres Problem zu sein, welches auch hier im Forum vor ein paar Jahren behandelt wurde.

    Mein Tüver ist mir zwar gut gesinnt, aber ganz ohne Daten (Geräschwerte etc.), ist ihm das zu heiß.


    Nun meine Frage / Bitte : Hat jemand von euch einen guten Tipp? oder mir würde eine Kopie von entsprechenden Datenblätter oder eine Kopie von einem Fahrzeugbrief mit den entsprechenden Eintragungen ausreichen.


    LG Lexa


    P.s.: KTM Werk und Andre´Horvath aus Österreich konnten mir auch nicht weiterhelfen.

  • Moinsen


    für mein 2T Straßenmotorrad Bj.75 habe ich selbstgebaute Auspuffe eintragen lassen.

    Dazu wurde eine Leiistungsmessung gemacht und dieser Wert wurde eingetagen.

    (Auspuffe müssen gekenzeichnet sein)


    bei Geräusch wurde 97P eingetragen.


    Vielleicht kannst du ja auch diesen Weg gehen 8)

    Fast from the past and premixed with love
    'The idea is to die young as late as possible'

  • mal gefragt: warum waren die 2T Moppeds überhaupt in D so sehr gedrosselt?

    Ich weiß, es gab die freiwillige 100PS Grenze. Dann die Versicherungs Kategorien 17, 27, 50PS.

    Ich hab' mal gehört bei den 2T Enduro Modellen sollen die Reifen das begenzende Bauteil gewesen sein.

    Später waren es die 2T Straßen Sportler die eine Leistung/Hubraum Grenze "nötig" gemacht haben, z.B. Honda NSR, Yamaha TZR usw.

    Weiß da jemand bescheid?


    Hardy

  • Die komplette Anlage? Was hat der ganze Spaß gekostet? Mein Tüver meinte, wenn ich den gleichen Rohrdurchmesser nehme und den Krümmer nachbaue, kann er es als Reparatur durchgehen lassen, nur den originalen Schalldämmpfer hätte er gerne. Das war das hässlichste Teil an dem ganzen Moped, der Schalldämmpfer.

  • Ja 3-Zyl. 2T Kawasaki.

    Wie gesagt komplett selbstgebaut auch Dämpfer ist aber schon lange her (1995). Wie der aussieht ist eigentlich egal! (aber Fahrsicherheit!)

    Ähnlich Passende Anlagen (pipes oder Nachbau) gibts so ab 1500€ auch zu kaufen, damals halt eher nicht!

    Leistungsmessung mit Eintragung ca. 200€ (war 2018)

  • ich meine das Gewicht spielt da auch eine Rolle

    Also das Verhältnis ps zu kg. Und da die 2 t recht leicht sind ist das eingebremst.

    höchstens wenn man gedrosselt fahren muss, wegen Führerschein.

    - Honda CR 250 2000

    - Honda CRF450R 2021

    - KTM EXC 500 2012

    - Maico MC250 Alpha 1 1982

    - Ducati 900SS 1994

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X
    - Pannonia TLF250 1958

  • Blödsinnig finde ich,

    Juckzt doch keinen ob die OFFEN oder GEDROSSELT ist !

    Du fährst doch nicht spazieren mit dem Teil, pder ist das dein Reisemoped ?

    Kurze Wege bis zum Gelände sollte man einfach GEDROSSELT FAHREN und dann juckt das NIEMANDEN !

    Klar, mit ERHOBENEM Rad an der Kreuzung oder so starten macht natürlich Probleme !

    Gruß

    Rainer

  • Vor sehr langer Zeit, ich glaube bis 1985/1990 wurde die Steuer und Versicherungen nach PS berechnet.

    Da war ein Motorrad mit sehr wenig PS günstig in der Unterhaltung.

  • steuer war nach hubraum, versicherung nach leistung.

    und da das mit viel leistung auch viel teuer war wurden gerade die sportenduros stark gedrosselt homologiert und zugelassen weil die eh nur im gelände gefahren wurden und so die kosten extrem sanken.

    idr. wurde auch keine betriebserlaubnis mit offener leistung erstellt da das eh keiner haben wollte. daher gibt es auch keine datenblätter.

    fast alles was damals bei sportenduros offen eingetragen wurde ist streng genommen auch illegal da der prüfer beide augen zugedrückt hat.

    genauso die zugelassenen crosser, die hatten meisst schon nen brief bevor die kisten beim händler waren, der prüfer hat die für die einzelabnahme nie gesehen. ;)


    ich hab damals alle strassen mopeds für die nächst tiefere versicherungsklasse gedrosselt und bis 50% an versicherungsprämie gespart.

    man muss dabei bedenken, es gab nicht so viele motorradfahrer wie heute die in den versicherungstopf eingezahlt haben. im verhältnis zu den einzahlern gab es viele unfälle und hohe kosten für die versicherer, somit waren die prämien recht gesalzen in den höheren PS klassen.

    aus kostengründen sind auch viele mit 10, 17 od 27PS rumgefahren. im alltag und nicht nur aus spass.

    für mehrere autos und mopeds in einem haushalt musste man schon sehr gut verdienen, das war selten.

  • Danke, das klingt plausibel.

    Ich hatte 1985 mal eine Kawasaki in Belgien gekauft, mit über 100PS eingetragen...Versicherungstechnisch war das ein finanzieller Overkill.

    Heute hat jede 600er mehr leistung.


    Z1000R, Hardy

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