Welche Kettenradschrauben/Erfahrungen

  • Das ist zum Beispiel auch ein Detail welches mir an der TM so gut gefällt. Das Kettenrad ist mit deutlich mehr Schrauben an der Nabe befestigt. Somit wird die Last ,die auf die einzelnen Schrauben wirkt , geringer.

    TM macht das mit Sicherheit nicht einfach so, weil sie Zuviel Schrauben im Lager haben oder aus Versehen ein paar Löcher Zuviel gebohrt haben. Die werden sich schon etwas dabei gedacht haben.

  • Mit dem vorgeschriebenen Drehmoment aus dem Handbuch anziehen mit einem guten Drehmoment Schlüssel.

    Original Schrauben verwenden.

    Wenn nicht möglich 10.9 oder 12.9 Schrauben verwenden.

    An der Schraube Eding Strich oder Schraubensicherungslack verwenden.

    So kann man gut kontrollieren ob noch alles sitzt. :thumb::)

    Dito


    IMG-20200926-WA0005.jpg

    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
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  • Früher als ich auch noch Tm 125 gefahren bin,

    habe ich jede 2 Schraube weggelassen.😬

    Aber bitte nicht nachmachen bei einer 250 oder 300.☺

    Da waren 10.9 Maschinenbau Senkschrauben M8 drin mit Stopmutter.

    Sind mir nie losgegangen .Dafür sind die Radlager sehr empfindlich gewesen.

    [FONT="Arial Narrow"]Freiheit ist viel mehr als man darf[/FONT].


    [FONT="Arial Narrow"]Ganz Deutschland eine Arschleckerei. Leck dich nach oben[/FONT].:kuck:

  • Das ist zum Beispiel auch ein Detail welches mir an der TM so gut gefällt. Das Kettenrad ist mit deutlich mehr Schrauben an der Nabe befestigt. Somit wird die Last ,die auf die einzelnen Schrauben wirkt , geringer.

    TM macht das mit Sicherheit nicht einfach so, weil sie Zuviel Schrauben im Lager haben oder aus Versehen ein paar Löcher Zuviel gebohrt haben. Die werden sich schon etwas dabei gedacht haben.

    Viel größerer Vorteil den ich da sehe ist die Zugänglichkeit der Muttern.

    Bei Teilung 6 Schrauben / Muttern sind immer welche von Speichen halb verdeckt

  • Die haben dann halt nen kleineren Inbus.

    Ich find die speziellen leicht balligen mit normaler Schlüsselweite schon nicht schlecht.


    Und ja , ich zieh auch die Mutter an und nicht die Schraube ;)

  • Früher als ich auch noch Tm 125 gefahren bin,

    habe ich jede 2 Schraube weggelassen.😬

    Aber bitte nicht nachmachen bei einer 250 oder 300.☺

    Da waren 10.9 Maschinenbau Senkschrauben M8 drin mit Stopmutter.

    Sind mir nie losgegangen .Dafür sind die Radlager sehr empfindlich gewesen.

    Hat es denn schonmal einer ganz ohne Schrauben versucht?

    Vieleicht geht das ja auch?


    Am Telefon war früher ja auch ne Schnur und jetzt nicht mehr, geht aber trotzdem noch! ;)

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    HUSABERG TE300 2013
    HONDA CR500R 1998
    YAMAHA FZR1000 3LE 1992

  • Da spielen sicherlich Erfahrungswerte eine Rolle.
    Ich wüsste aber nicht, aus welchem Grund ich in 10 Löcher nur 5 Schrauben machen sollte.
    Irgendein hochbezahlter Ingenieur hat sicherlich die eine oder andere Zug- und Scherprobe zur Berechnung herrangezogen, um das Mopped so zu gestalten, dass es als "sicher" gilt.

  • Da spielen sicherlich Erfahrungswerte eine Rolle.
    Ich wüsste aber nicht, aus welchem Grund ich in 10 Löcher nur 5 Schrauben machen sollte.
    Irgendein hochbezahlter Ingenieur hat sicherlich die eine oder andere Zug- und Scherprobe zur Berechnung herrangezogen, um das Mopped so zu gestalten, dass es als "sicher" gilt.

    Italiener halt.

    Die nehmen es auch sehr genau mit der Sicherheit .

    Siehe Autobahnbrücken und Seilbahnen.

    X/

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    [FONT="Arial Narrow"]Ganz Deutschland eine Arschleckerei. Leck dich nach oben[/FONT].:kuck:

  • Irgendein hochbezahlter Ingenieur hat sicherlich die eine oder andere Zug- und Scherprobe zur Berechnung herrangezogen, um das Mopped so zu gestalten, dass es als "sicher" gilt.

    Öhhhhm, falsch :*

    Lochleibung heißt das Zauberwort. Nur wenns mal wieder ein bißchen loser sein sollte geht es in Richtung Scherkraft :thumbup:

    spitz rein und unter zuch wieder raus


    Diese Nachricht wurde mit Hilfe einer Taschenlampe, in das Ende eines offenliegenden Glasfaserkabel gemurkst

  • Mann kann ja zur Gewissensberuhigung nen Kabelbinder durch das freie Loch machen . Der ist nicht sooo schwer wie die Schraube + Mutter . ;););):saint:


    Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:


    Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:


    Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)

  • Da spielen sicherlich Erfahrungswerte eine Rolle.
    Ich wüsste aber nicht, aus welchem Grund ich in 10 Löcher nur 5 Schrauben machen sollte.
    Irgendein hochbezahlter Ingenieur hat sicherlich die eine oder andere Zug- und Scherprobe zur Berechnung herrangezogen, um das Mopped so zu gestalten, dass es als "sicher" gilt.

    Man glaubt garnicht wie viel selbst heutzutage noch mit gutem Bauchgefühl konstruiert wird. ;)


    Bzgl der Kettenrad Schrauben, diese sollten nie auf Sicherung belastet werden, dann ist die Auslegung komplett falsch, sie erzeugen nur die Vorspannkraft, um das Kettenrad an die Nabe zu pressen. Die Kraftübertragung erfolgt nur über die Haftreibung zwischen Nabe und Blatt.

    - Honda CR 250 2000

    - Honda CRF450R 2021

    - KTM EXC 500 2012

    - Ducati 900SS 1994

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X
    - Pannonia TLF250 1958

  • Das Kettenrad ist mit deutlich mehr Schrauben an der Nabe befestigt. Somit wird die Last ,die auf die einzelnen Schrauben wirkt , geringer.

    auf die schrauben, wenn die fest sind, wirkt nur sie zugkraft in längsrichtung, keine scherkraft.

    bei der 300er TM hatte ich auch immer nur 6 schrauben drinne. einfache 8.8 nach din 7991 mit u-scheibe und stopmutter klasse 8.

    schön war halt dass man die mutter von der bremsscheibenseite aus mit ner nuss und verlängerung anziehen konnte.


    loctite nutze ich auch nur wenn´s nötig ist im motor. schrauben verliere ich trotzdem nicht.

  • Achtung Romanlänge, sorry!


    Hatte nie Probleme an der Stelle. Hab auch immer die alten Schrauben wieder verwendet mit Loctite.

    Festziehen immer die Mutter, nicht die Schraube, da geht mehr Drehmoment, weil Aussensechskant,

    Verwende entsprechend angeschliffene Ringschlüssel, dass ich gut an den Speichen vorbeikomme. Dazu dürfen die Muttern dann nicht zu hoch sein und die Schrauben nicht zu lang überstehen.


    Ab und an checken durch Nachziehversuch ist immer eine gute Idee.


    Ich habe das nie so gesehen, dass Loctite eine feste Verklebung wäre, die versagt falls man die Schraube nachzieht. Es bleibt immer eine gute Sicherungswirkung nach meiner Erfahrung.

    Naürlich sind neue selbstsichernde Mutter auch sehr gut.

    Eine Mutter mit breiter Auflage durch einen Bund ist günstig. Muttern ohne Bund eher nur mit soliden Beilagscheiben um die Kraft gut in die weiche Alunabe einleiten zu können.


    Es ist wichtig, dass der Schraubenkopf flächig in der Senkung aufliegt. Manchmal hat die Senkung weniger Durchmesser als die Schraube und einen Rand. Dann wäre die Auflage nur auf einem dünnen Rand, der sich setzen und locker werden kann. In dem Fall mit einem genügend breiten Senker nacharbeiten.


    Weiters muss das Kettenrad flächig perfekt auf der Felge liegen, ohne Dreck.

    Dann kann eigentlich nix mehr schief gehen.


    Wichtig ist dass die Schrauben das Kettenrad fest auf die Nabe drücken. dadurch hält das. Scherung tritt nicht auf. Bei vernudelten Löchern ist halt die Gefahr, dass die plane Auflage verformt ist und dadurch die flächige Pressung nicht vorhanden. Dann eben plan machen und gut ist. Auf Grate am Zahnrad ist auch zu achten.


    Die (Quer-)Kraft wird nicht durch Scherung der Schraube übertragen (so lange sie nicht locker ist...), sondern durch die Verpressung von Zahnrad und Nabe (Presskraft mittels der Schraube) und den so erreichten Reibschluss zwischen Zahnrad und Nabe. Deshalb sind die gut zueinander passenden Flächen so wichtig.


    https://www.schweizer-fn.de/ma…e/schraubenverbindung.php

    pasted-from-clipboard.png

    Wie man an dem Bild sieht ist die Bohrung größer als die Schraube - eben weil die gar nicht auf Scherung belastet wird. Man könnte schon so konstruieren, mit Passbohrung und Passschraube. Dann aber eher nicht in Kombination mit geringer Dicke der Platten und auch noch Senkkopf...


    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

    Einmal editiert, zuletzt von erhard ()

  • Da hab ich ja was losgetreten.

    Meine Ausbildung und die letzten Kenntnisse bzgl Metall usw ist fast 30 Jahre her.
    Hab da nur lapidar was hingeschrieben.

    Zug- und Scherkraft hatte ich lediglich exemplarisch in die Tastatur gekloppt. War mir nichtmal sicher, ob es die Begriffe so überhaupt noch gibt.

    Einige behaupten ja neumodisch auch, es hieße wohl Schraubendreher statt Schraubenzieher, Gliedermaßstab statt Zollstock und die machen ein, statt einzuwecken. Diese Klugscheißer können sich in die Hose "einmachen", aber sollen bitte meine Marmelade in Ruhe lassen.


    Aber danke für den kleinen Exkurs in Festigkeitsberechnungen, wieder was gelernt für mein Abenteuer "Berliner Schrauber gesucht" :D

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