Jäger - die 555.te .........

  • Aber jetzt im Ernst: Der Zeitgeist arbeitet in der Tat gegen uns.

    A) Das Volk gewöhnt sich an Verbote und ist ja schon dankbar, wenn es draußen irgendwo verschämt ein Bier trinken darf. Obwohl ich alles andere als ein Coronaleugner bin, wundere ich mich oft, wie schnell sich ein ganzes Volk an massive Grundrechtseinschränkungen gewöhnt hat.

    B) Ich meine, bei nahezu allen Politikern über Parteigrenzen hinweg einen Duktus zu vernehmen, der an den weiser Väter gegenüber ihren dümmlich Kindern erinnert. Man begreift sich nicht mehr als gewählter Volksverteter und das Volk nicht mehr als Souverän, sondern als Vormund von Imbezilen.

    C) Der Status Quo ist ja leider der, dass die meisten Strecken geschlossen bzw Veranstaltungen ausgesetzt oder zumindest sehr stark reguliert sind. Man benötigt scheinbar Argumente für die Öffnung und nicht gegen die Beibehaltung der Verbote, wobei es ja eigentlich umgekehrt sein sollte.

    Meine Befürchtung ist, dass man, wenn man sowieso gerade dabei ist, mit unliebsamen Dingen ( Motorsport) aufräumt, die der breiten Masse ohnehin ein Dorn im Auge waren.

  • Ein Moppedhorde im Welt verschreckt die Tiere,zerstört die Umwelt und blabla bla.

    witzigerweise bieten gerade naturfreunde , Naturwandern oder auch Schnitzeljagden mit Kindern ab 9jahre im Wald an.

    Und das verschreckt das wild nicht ? Dort wird nicht vieles ausgerupft weil mans dem nächsten zeigen möchte ?


    Das aber nur um mal kleinlich zu sein, mag ich sonst eigentlich nicht.


    Und um mal böse zu ein, man sollte so eine Gruppe mal sprengen , allein mit den Worten das Jäger Rehe, Bambis totschiessen

    (nur begibt man sich mit solchen Sachen aussagen auf dieselbe Stufe wie halt die Jäger

    DAs oben beschriebene der Naturfreunde ist manipulation, weil eben nicht alles erzählt wird

    spitz rein und unter zuch wieder raus


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  • Mir hat ein älterer Jäger der auch Endurist ist erzählt, wie er im Balkangebiet entgegenkommenden Wildrudeln begegnet ist die sich vor ihm geteilt hätten um danach weiter ihres Weges zu ziehen, völlig ohne Panik und von ca. 150 Tieren war die Rede.

    Ich gehe mal davon aus, dass er in der Situation den Motor ab stellt hatte.

  • Altmarkendurist

    ne Ziegenwildherde ? :/


    Und ich denk mal wenn man im Wald nicht wie ein irrer am Kabel zieht, also mehr technisch fährt, machen Rehe alles andere als panikartig flüchten, Aus etwas mehr abstand sind se aber schon gegangen.

    Genau so an eingezäunten Wiesen , wo ein Feldweg dran lang führt. laufen Pferde da eher manchmal parallel mit. Sowie auch Kühe, obwohl ich mir bei Milchkühen nicht sicher bin ob die das dürfen sollen

    spitz rein und unter zuch wieder raus


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  • Wir sind uns doch denke ich einig, dass so wie die aktuelle Berichterstattung geführt wird dies nicht den Tatsachen entspricht bzw. zu einseitig ist.

    Kann man das zumindest in der Offroadwelt streuen und überlegen ob man dazu eine Aktion machen könnte. Ich denke da an eine Protestaktion wie sie aktuell auch von den Motorrad Strassenfahrern gegen das Sonntagsfahrgebot geführt wird.

    Dies wird medial zur Kenntnis genommen und dadurch auch in die Bevölkerung projiziert.

    Ich denke man sollte zumindest mal die Hand heben und ein paar Sachen klarstellen.

    Zu meinem Beitrag mit der Beschreibung "Wandel der Gesellschaft" hatte ich die Politik im Sinn.

    Hier wir gelogen, betrogen und Ahnu g hat sowieso keiner mehr ( bestes Beispiel Trump). Hier werden Entscheidungen getroffen und das gemeine Volk nickt das noch ab.

    Und so ein Auftreten stelle ich mir für die Darstellung unserer Interessen vor.

    Mag sein das, daß überzogen ist aber mit der "Kopf in den Sand-Technik" erreichen wir nichts.

  • Altmarkendurist

    ne Ziegenwildherde ? :/


    Und ich denk mal wenn man im Wald nicht wie ein irrer am Kabel zieht, also mehr technisch fährt, machen Rehe alles andere als panikartig flüchten, Aus etwas mehr abstand sind se aber schon gegangen.

    Genau so an eingezäunten Wiesen , wo ein Feldweg dran lang führt. laufen Pferde da eher manchmal parallel mit. Sowie auch Kühe, obwohl ich mir bei Milchkühen nicht sicher bin ob die das dürfen sollen

    Nein Zyni, es war mehr Rotwild in den rumänischen Karpaten.

  • Die Jägersmänner wollen doch nur aus einem Grund allein im Wald sein ! Es soll halt keiner sehen das diese den SUV ab und an im Matsch versenken , dann den nächsten Bauern rufen müssen der diese dann mit dem Traktor raus zieht , der dann den halben Wald dabei zerfurcht und auch noch fest stellen muß das der Jäger zu viel " Meister " getrunken hat . ;)


    Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbup:


    Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:


    Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;)

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  • Jokai68: Ich teile dein Anliegen. Ich glaube aber, dass wir auf taube Ohren stoßen würden, insbesondere angesichts des gesellschaftlichen Klimas. Unser Zeitalter des Gender- Mainstreaming, der Cancel-Culture, der Fridays-For-Future Bewegung etc lebt ja vom schlichten alten schwarz- weiss Dualismus: Hier die Guten, dort die Bösen (wir). Aber während man früher das Böse unter Einsatz der Gesundheit oder des Lebens bekriegen musste, reicht es heute, einfach auf der richtigen Seite zu stehen und mit dem Finger auf die Bösen zu zeigen. So leicht wie heute war es noch nie, zu den Guten zu gehören, es reicht eine behauptete Überzeugung, der keine Taten folgen müssen. Einfach und befriedigend zugleich.

    Das werden sich niemand nehmen lassen wollen.

    Die interessanteste Idee, wie ich finde, wurde hier irgendwo im Forum geäußert: Die Jägerschaft begreift noch nicht, dass sie im selben sinkenden Schiff sitzen wie wir, aber auch hier zeigt man sich bereits besorgt:


    https://www.jaegermagazin.de/a…igung-die-gruenen-jaeger/


    Offensichtlich geht es derzeit aber nicht nur uns und den Jägern, sondern auch Schießständen an den Kragen, auch Waffenbesitzer sind beunruhigt.

    So hat Joerg Sprave vom slingshot channel ( enorme Reichweite auf youtube) eine Petition gestartet, Anna Lena Baerbock möge ihre Magisterarbeit veröffentlichen, sodass sie auf Plagiarismus überprüft werden kann.

    Ich will damit sagen: Viele Interessengruppen sehen die gesellschaftlichen und politischen Entwicklung mit wachsender Besorgnis, aber es kämpft nicht nur jeder für sich, schlimmer noch: Manche Gruppen zerfleischen sich sogar gegenseitig. ( Jäger gegen Enduristen, Vereine gegen Grenzgänger...). Divide et impera.


    Vielleicht sollte man stattdessen von Seite entsprechender Verbände den Schulterschluss mit all jenen, für deren freie Entfaltung eine Regierungsbeteiligung gewisser Parteien eine Bedrohung darstellt, also auch mit der Jägerschaft, zumindest versuchen zu erreichen. Was uns eint, ist ja die Überzeugung, dass dem Bürger eine verantwortungsvolle Teilhabe an der Natur in Form der Ausübung seines Hobbies nicht noch schwerer gemacht werdrn darf. Das können aber nicht Einzelne anstoßen. Ich weiß nicht, wer da als unsere Interessenvertretung antreten könnte. Die IGE? Da sitzen doch clevere Leute, die entsprechend vernetzt sein dürften und über Verhandlungsgeschick verfügen. Die Interessengemeinschaft Pro Enduro? Irgendwer müsste zugehen auf Jäger, Mountainbiker etc und es müsste sich eine gemeinsame Lobby gegen die Verdrängung des Menschen aus der Natur bilden

  • Leutes, ich les schon öfter hier und im artverwandten Thread motocross-illegal-im-wald... und möcht auch ma meine Meinung dazu verbreiten, auch wenn die wohl nich jedem gefallen wird.


    Mal vorab, ich will mich KEINESFALLS auf die Seite der Jäger oder der Allesverbieter stellen. Bin in ganz jungen Tagen zwei Jahre lang selbst erst mit 80er, dann mit Trial fast täglich im Wald unterwegs gewesen. Und ich habe es GELIEBT! Und ich hatte dabei verschiedene unangenehme Erlebnisse und Abenteuer mit der grünen Zunft. Die Letzte dieser Art hat mich dann zum MX wechseln lassen, was ich bis heute nicht bereue. :)


    Muss aber trotzdem sagen. dass sich einige der Aussagen hier etwas sehr nach Wunschdenken und realitätsfremd anhören.

    Bei aller Liebe zum Sport darf man doch ein paar Tatsachen nicht vergessen, die nun mal so sind, hier aber noch mit keinem Wort erwähnt wurden.


    Erstmal ist Wald ja nunmal nicht einfach nur ein Gelände, auf dem Bäume rumstehen. Er ist auch EIGENTUM von irgendjemand oder -was, entweder von einer Person, einer Firma, oder sonst von Stadt oder Gemeinde.

    Selbst wenn es jetzt grundsätzlich erlaubt wäre, auf frei zugänglichem Gelände Motorrad zu fahren, trägt der Eigentümer immer auch eine Mithaftung, wenn irgendwas passiert.

    Kann also so einfach frei in Wald und Flur eigentlich Niemand erlauben.


    Hier wird viel davon geredet, was wir NICHT dürfen, aber Jäger, Forstbetriebe oder die Holzwirtschaft trotzdem alles so macht. Auch hier wieder, was der Eigentümer auf seinem Grund erlaubt oder verbietet, ist grundsätzlich erstmal seine Sache.

    Wer von euch einen Garten hat, und euer Nachbar fährt Autocross und macht Startübungen auf eurem Rasen und Blumenbeeten, dem werdet ihr auch was erzählen. Oder eure Frau.

    Und genauso macht das der Waldbesitzer auch.


    Ich bin kein Freund der Jagd. Wie es grad bei uns erlaubt sein kann, mit schweren Schusswaffen frei in die Landschaft zu knallen, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Es hat aber ewig Tradition und ist nunmal erlaubt. Es ist auch nicht nur Hobby und schon auch nötig, weil eben niemand einen Bär oder Wolf im Garten haben möchte, und sich seit deren Ausrottung Rehe, Wildschweine und Hasen massig vermehren. Ja Wölfe gibts wieder einige, aber wenn das erste Kind zu schaden kommt, sind die auch wieder weg.

    Da haben die Jäger neben der reinen Jagdlust also schon auch eine Aufgabe.

    Wenn jetzt ein Jäger so ein Waldstück beim Eigentümer pachtet, dann kostet ihn das erstens massig Geld, und er hat dadurch zweitens auch die Pflicht und das Recht, dort zu jagen.

    Das er dann nicht ganz erfreut ist, wenn sich das Wild lieber in andere Gebiete verpieselt, weil hier ständig Mopeds unterwegs sind, kann man ja nun auch irgendwie verstehen. Denn zahlen tut er, nicht wir.


    Zur Holzwirtschaft. Waldexperten sagen schon lang, dass es in D'land fast keine Wälder, sondern nur noch Holzplantagen gibt. Soll weder für die Natur noch für die Wälder selbst so gut sein. Die überwiegenden Fichten z.B. stehen nicht stabil genug, um immer häufigere Unwetter zu überstehen. ABER wie bei allem gehts auch hier in erster Linie um's gute Geld. Und wenn der Waldbesitzer mit seinem Grundstück Geld verdienen will, dann darf er das halt auch.

    Wer hier dagegen schimpft und auch gegen Ackerbau und Viehzucht, darf selbst auch keine der daraus gewonnenen Produkte verbrauchen. Wird jedem wohl schwer fallen.


    Ja RICHTIG, das ganze Umweltgerede ist dabei oft scheinheilig, wie so vieles auf der Welt, aber wie gesagt, wem's gehört, der entscheidet auch, was drauf passiert.



    Zur anderen Seite der Geschichte. Grad hier in Deutschland ist jedes Bewegen von motorisieren Fahrzeugen bis Anschlag reglementiert. Wird sich auch niemals ändern.

    Nichts geht ohne Führerschein (außer E-Bikes und -Roller), ohne Zulassung und Versicherung. Und schon garnicht ohne Straßenverkehrsgesetz. Nichtmal im Gebüsch.

    KLAR fährt man im Wald nicht auf der Straße, aber welche Versicherung bezahlt dann, wenn mal was passiert? Welche Regeln sollen gelten, ''Er kam von links um den Baum und ich von rechts, also hatte ich Vorfahrt''..??

    Sind nicht nur viele Rentner im Wald unterwegs, genauso Kinder. Hab meine ganze Kindheit in Griffweite zum Wald gelebt und mit Kumpels viel Zeit da verbracht. Was sollen Eltern da sagen, hinter jedem Baum erst rechts/links gucken, ob kein Moped vorbei geflogen kommt?

    Wer darf überhaupt da fahren? Den Lappen für die Leistung unserer Mopeds gibts frühestens mit 20. ( ..huch, ich hab ja nich mal nen Bike-Führerschein =O).

    MX-Bikes sind dann eh Essig, und hat hier einer seine Trial zugelassen?

    Grad in Deutschland legal niemals möglich. Und in Italien oder Spanien wirds auch kein Gesetz geben, das es erlaubt, da wirds teilweise geduldet sein.


    Zyni und Greenfrog, ihr schreibt von Beispielen von MX-Strecken, kann ich mit seltenen Tierarten auch bestätigen. Aber um MX-Tracks gehts hier doch garnicht, sondern ums fahren im freien Wald, ist doch ein riesen Unterschied.

    MX-Strecken sind in der Regel ZUGELASSENE SPORTGELÄNDE, die sich auf einen klar begrenzten Raum erstrecken, meist mit Zaun drum, und mit klaren Öffnungszeiten.

    Auf denen gibts feste Regeln, z.B. immer nur in einer Richtung, nie nur einer allein auf der Strecke, Tankmatte drunter, kein Öl ablassen etc.pp. Im freien Wald nie zu regeln.

    Auch für Rettungskräfte immer erreichbar. Aber im dichten Gebüsch?

    Wenn du auf'm MX-Track Öl verlierst, macht dir der Club schon Dampf, denn der haftet sonst dafür. Wenn du dir aber im Bachbett am Stein den Motor zerschlägst und das Öl geht den Bach runter... X/


    Deshalb seh ich für Enduro als einzige Möglichkeit genauso wie MX eine feste zugelassene Strecke. Müssen halt genug Fahrer als Club zusammen ein geeignetes Gelände finden, auf denen ne Strecke genehmigt wird. Kann ja in der Art einer Sonderprüfung sein, gibt es doch in manchen Gegenden auch. Das wird immer die einzige legale Möglichkeit sein.

    Hier bei uns gibts nur MX-Strecken, auf denen auch jeder Endurosportler trainiert. Beschwert hat sich noch keiner.

    Als Erhard letztens im Semmelthread fragte, ob man in Sontra denn auch ne Enduro fahren darf, wurd ich ja schon etwas stutzig, denk ja wohl, das war 'n Witz? :/


    Leider entstehen durch freies Fahren auch immer wieder Probleme. In Grevenbroich gibt es noch ein weiteres 'Loch' von der RWE, vielleicht zehnmal so groß wie das mit den MX-Tracks. Dort sind immer wieder Leute unterwegs, obwohls da verboten ist. Die Stadt sieht da keinen Unterschied zwischen diesen 'Wildfahrern' und den Leuten auf der Strecke. Die fragen dann beim Club, warum die noch sonstwo rumfahren müssen, wenn sie schon die Strecke haben. Wenn das immer so weiter geht, kann deshalb irgendwann die Genehmigung auch weg sein. Die RWE ärgert sich auch drüber. Die lassen drei Clubs mit ihren Strecken auf ihr Gelände, und trotzdem fahren noch Leute wild. Wenn da mal was schlimmes passiert und die RWE dann keinen Bock mehr hat auf das alles, können die Clubs alle weg sein.


    Lasst und doch alle froh sein, dass wir überhaupt Möglichkeiten zum Fahren haben, und wo auch jeder Endurofahrer gern gesehen ist. Das sollte man doch nicht alles riskieren, nur weil man lieber da fährt, wo's halt leider nicht erlaubt ist.


    Nur meine Meinung.

  • Erstmal ist Wald ja nunmal nicht einfach nur ein Gelände, auf dem Bäume rumstehen. Er ist auch EIGENTUM von irgendjemand oder -was, entweder von einer Person, einer Firma, oder sonst von Stadt oder Gemeinde.

    Der Wald dient der Erholung , gelle ? Ich atme auch zuviel Co² ein im Stadtverkehr, das kann auf dauer nicht gesund sein, gerade in Ballungsgebieten. Da wird man krank von. :/

    Auch hier wieder, was der Eigentümer auf seinem Grund erlaubt oder verbietet, ist grundsätzlich erstmal seine Sache

    nein, auch das unterliegt den gesetzlichen Bestimmungen.

    Er kam von links um den Baum und ich von rechts, also hatte ich Vorfahrt''..??

    Im prinzip ja, denn wenn keine Schilder stehen, gilt rechts vor links

    Es ist auch nicht nur Hobby und schon auch nötig, weil eben niemand einen Bär oder Wolf im Garten haben möchte, und sich seit deren Ausrottung Rehe, Wildschweine und Hasen massig vermehren.

    Das ist sowas von quark, aber sowas von. Woher hast du denn die Theorie. Die population der Rehe wird durch anfütterung künstlich gepuscht, damit es was zu jagen gibt.

    Selbst wenn es jetzt grundsätzlich erlaubt wäre, auf frei zugänglichem Gelände Motorrad zu fahren, trägt der Eigentümer immer auch eine Mithaftung, wenn irgendwas passiert.

    jaha zb n Endurofahrer n Drilling auf oder vor die Brust halten, um ihn am weiterfahren hindern zu wollen. Ich denke das ein teil der Jäger keine Waffe führen dürfte

    ausserdem gilt das Haftungsgesetzt auch für Wiesen,Rasenflächen,Trainingsgelände etc. Und gilt nicht nur für oder gegen Motorradfahrer, Müllverklappung, Ölentsorgung( auch wenn nur eine Hydraulik umgesteckt werden muss, in einem Trinkwassereinzugsgebiet)

    Zyni und Greenfrog, ihr schreibt von Beispielen von MX-Strecken, kann ich mit seltenen Tierarten auch bestätigen. Aber um MX-Tracks gehts hier doch garnicht, sondern ums fahren im freien Wald, ist doch ein riesen Unterschied

    Im Prinzip geht es um das ignorieren einer Minderheit. Es ist bedarf da, und es scheint mir das es sich eher wieder vergrößert. Eine gute Demokratie erkennt man daran wie sie mit ihren Minderheiten umgeht. Und jeder sich sportlich betätigt, jedes Kind das nicht vor der Flimmerkiste hockt , ist ein gewinn, oder ? Der Rst dieser Welt ist zubetoniert, mit Beton oder eine neuere wetere Vorschrift. Wohin soll uns denn die E-Community führen ? Zu noch höheren Gesundheitskosten ?

    Auch für Rettungskräfte immer erreichbar. Aber im dichten Gebüsch?

    Wenn du auf'm MX-Track Öl verlierst, macht dir der Club schon Dampf, denn der haftet sonst dafür. Wenn du dir aber im Bachbett am Stein den Motor zerschlägst und das Öl geht den Bach runter... X/


    Deshalb seh ich für Enduro als einzige Möglichkeit genauso wie MX eine feste zugelassene Strecke. Müssen halt genug Fahrer als Club zusammen ein geeignetes Gelände finden, auf denen ne Strecke genehmigt wird. Kann ja in der Art einer Sonderprüfung sein, gibt es doch in manchen Gegenden auch. Das wird immer die einzige legale Möglichkeit sein.

    Da für gibt es Handyortung. Und für ne TRettung aus dem Wald ist die Feuerwehr zuständig. Und dort liegen nicht nur Moppedfahrer rum, sondern auch Abstürze von Freikletterern, einfache Knochenbrüche, Wolfs-, Hunde, oder Bärenbisse, Herzinfarkte ,... etc. Es gibt garantiert immer noch mehr Waldspaziergänger als Enduristen. Und die sind auch nicht im Unterholz unterwegs :/

    Sondern meist auch hier auf den Wegen. Also nix links am #baum, und von rechts kam einer. Welche vorstellung hast du denn vom im Wald fahren, warst du schon mal auf ner Verbindungsetappe im Wald mit einem Mopped ? Ich schon , auch legal. und die ein oder andere Crosstrecke aber auch. Und es gibt Notfallsender, für den Fall der Fälle. Ich denke mal nicht das das Unfallpotetial im Wald höher ist , als auf einer Crossstrecke. Moos ist nämlich weicher wenn man drauffällt, als ein Lehmboden einer Crosstrecle

    Zu den von Dir vorgeschlagenen Endurostrecken , du hast aber nicht vor ne längere Crosstrecke zu vaforiesieren ? Weil das wird nix, oder kaum was bringen. Unsere Welt ist oftmals zugemauert, und besteht sehr viel aus Verbot hier,Verbot da,... usw. Und eine zugemauerte Welt, Deutschland, die einem eher die Luft abschnürrt, mag ich nicht . Und Deutschland ist glaub ich gefühlt Weltmeister in Vorschriften machen. sicher gibt es da auch sinnvolle, und die sollen auch sein. Alles andere aber ist regulierungswut.

    Du kannst das ja gerne machen , Duckmäusern, wenn du das gut kannst, ist das eben so. Dann setz dich zu Hause hin , auf einen Stuhl, und pass auf das du nirgendwo aneckst, das geht nämlich schnell hier im Land der Bürokratie.

    Aber das soll nicht heißen mutwillig irgendwo, irgendwas beschädigen zu dürfen , oder wollen. Und ich denke die Welt der enthaltsamkeit, der bevormundung, der Verbote, der Manipulation hab ich zu genüge erfahren. Wenn die Bürokratie in Ger 83 Millionen brave folgsame Bürger haben wollen, sollen die sich 83 Millionen Roboter bauen

    spitz rein und unter zuch wieder raus


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  • Leider entstehen durch freies Fahren auch immer wieder Probleme. In Grevenbroich gibt es noch ein weiteres 'Loch' von der RWE, vielleicht zehnmal so groß wie das mit den MX-Tracks. Dort sind immer wieder Leute unterwegs, obwohls da verboten ist. Die Stadt sieht da keinen Unterschied zwischen diesen 'Wildfahrern' und den Leuten auf der Strecke.

    Mehr oder weniger hat der Geländesport , auch unter Leitung des ADAC in den letzten 40 Jahren geduckmäusert. es hat eine Rückentwicklung statt gefunden. Von Fortschritt keine Spur.


    Warum klappt das in Amerika , das die da weite Strecken haben zum Endurieren ? Neben den MX strecken . Hast du schonmal gehört das eine schiesserei im Gelandesportbereich dort stattgefunden hat ? Mit toten ? Nee soetwas gibt es eher in den Stresshochburgen. Oder aber unterdrückte Minderheiten, auch einzelne Personen die ausflippen.

    Wenn die vorher ne 3h extremendurutour hätten machen können, wären die evtl entspannter gewesen, geschweige denn n 38er saturdayevening special zu veranstalten.

    Gilt auch für Aluhutträger und andere

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  • Die RWE ärgert sich auch drüber. Die lassen drei Clubs mit ihren Strecken auf ihr Gelände, und trotzdem fahren noch Leute wild.

    Im übrigen , sicher auch durch die Coronakrise, haben wir da auch so ein paar Pappenheimer. Ist nur blöd , wenn durch Corona kein Gelndesport möglich ist. Und es gibt aber immer noch Forscher und Arbeiter. N Forscher wird bei der Arbeit sicher nicht glücklich werden. Er will was erleben, und eben auch die Welt erforschen.

    Where no mane has gone before !

    Und die anderen freuen sich halt wenn sie im Rudel hin- und hertrotten dürfen


    ich halte es für reichlich mental unterkomplex, alles und alle immer in den gleichen Topf stecken zu müssen oder zu wollen :cursing:

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  • Natürlich gehören zu einer Änderung der Natur-Nutzung auch an diese Situation angepasste Vorgaben in Bezug auf die Haftungsfragen im Schadensfall bzw. versicherungstechnische Punkte. --> Schilder für Verbote gibt`s ja auch an allen Stellen.....

    Man kann davon ausgehen, daß es keine generelle Nutzungsmöglichkeit in freier Natur geben wird, aber jedes Zugeständnis das man erreichen könnte wäre schon ein Pluspunkt auf den bauen kann.--> ja , das ist schon Wunschdenken, aber ohne wird man ja depressiv........

    Vielleicht sollte man auch das Bild eines durch das "Geläuf" rasenden Offroaders durch einen sich in und mit der Natur bewegenden Naturfreund 8) propagieren um den Erholungsfaktor und nicht den Sportanspruch darzustellen.


    * Und bitte nicht gegenseitig anschießen, jeder hat seine Ansichten und Verständnis zu der Thematik, die nicht unbedingt in so einem Beitrag verständlich werden*


    --> Ziel sollte doch sein, eine größere Nutzungsmöglichkeit unserer Offroader zu erreichen.

  • Hallo,


    manche Beiträge sind schon sehr verwunderlich hier.

    Vom Grundverständnis sollte man natürlich immer davon ausgehen, dass ein Motorrad wie es die meisten hier fahren abseits der Straße (bei Enduro), einer Rennstrecke oder seines Privatgrundes nicht gesetzeskonform bewegt werden kann. Bei mir und wohl vielen anderen folgt daraus ein defensiver Fahrstil da man halt einfach mal illegal unterwegs ist. Nicht jedes Wochenende in die selbe Ecke, bei Spaziergängern langsam vorbei. Auf dem Land hat man ja mit Land- und Forstwirtschaft zwangläufig zu tun, gab es hier von den alten Fahrern einige Grundregeln mit. Nicht übers eingesäte Feld, nicht durch Anpflanzungen, nicht nach 18 Uhr im Wald, keine Wege zerfräsen usw.


    Einige hier aber denken wohl, man darf überall wo kein Schild steht, fahren. Der Wald darf zwar von allen betreten, aber nicht befahren werden. Bitte zieht euch Sumoräder drauf und fahrt auf Deutschlands Straßennetz. Oder kauft euch Land in ausreichender Größe und fahrt dort.

    Ich für mich besitze selbst etwas Ackerland und Wald. In diesem triale ich auch ganz gern mal,

    auch meine Kumpels. Es stört sich niemand daran, solange nicht alles zerfurcht wird.

    Natürlich fährt man auch gelegentlich mal in fremden Gebieten. Ich fahre dort genau so, wie in meinem Wald auch.

    Nun sind in meinem Wald auch reichlich Bäume den vergangenen Trockenperioden zum Opfer gefallen. Ich pflanze in meiner Freizeit ganz gern mal nach. Ich werde damit kein Geld mehr verdienen, ich will lediglich das auch in 50 Jahren da noch Wald ist. Geld verdienen mit Rohholz? Waldbesitzer werden hier sowieso müde lächeln.

    Zum Anpflanzen zurück:

    Leider ist die Rehwilddichte recht hoch, so dass viele der kleinen Bäume abgefressen werden. Auch deswegen gibt es die Grünröcke schon seit vielen Jahrhunderten.


    Ich bin nicht dafür, dass die Jägerschaft jemanden mit dem Auto jagt oder mit der Flinte droht. Aber sie sind halt einfach mal im Recht. Und wenn man hier so liest gibt es bei manchen ja nur blutgeile Rehmörder die am besten noch ständig besoffen sind. Es wird immer viel Differenzierung gefordert, dass sollte man sich auch selbst immer mal abverlangen.

    Für die Landwirte reduzieren sie die Schäden durch Wildschweine auf dem Acker. Wenn sie es nicht tun, können die von den Jägern Schadenersatz fordern. Wie oben schon richtig geschrieben, pachten sie ihr Jagdrevier und müssen dafür jährlich zahlen.


    Wie überall gilt: wenn man sich keinen Überblick über die Zusammenhänge verschaffen kann sollte man sich mit schlauen Kommentaren über andere Interessengruppen zurückhalten. Alles andere ist nur Stammtisch-Niveau...

  • Ich für mich besitze selbst etwas Ackerland und Wald. In diesem triale ich auch ganz gern mal,

    Darfst du auch nicht , und kann unter Androhung eines Ordnungsgeldes untersdagt bzw verboten werden , gell . Und deine Kumpels gehören auch dazu.

    Hallo,


    manche Beiträge sind schon sehr verwunderlich hier.

    Vom Grundverständnis sollte man natürlich immer davon ausgehen, dass ein Motorrad wie es die meisten hier fahren abseits der Straße (bei Enduro), einer Rennstrecke oder seines Privatgrundes nicht gesetzeskonform bewegt werden kann. Bei mir und wohl vielen anderen folgt daraus ein defensiver Fahrstil da man halt einfach mal illegal unterwegs ist. Nicht jedes Wochenende in die selbe Ecke, bei Spaziergängern langsam vorbei. Auf dem Land hat man ja mit Land- und Forstwirtschaft zwangläufig zu tun, gab es hier von den alten Fahrern einige Grundregeln mit. Nicht übers eingesäte Feld, nicht durch Anpflanzungen, nicht nach 18 Uhr im Wald, keine Wege zerfräsen usw.

    *den abstz unterschreib ich dir* und trotrzdem siehe meinen ersten Satz dieser Antwort.


    Und auch hier gilt, es wird immer auf andere geschielt was die verkehrt machen, Das eigene Handeln bleibt unangetastet. auch gell ? #auch deinen Befürwortern haben da eine , meiner Meinung nach , komische Auffassung.


    ür die Landwirte reduzieren sie die Schäden durch Wildschweine auf dem Acker. Wenn sie es nicht tun, können die von den Jägern Schadenersatz fordern. Wie oben schon richtig geschrieben, pachten sie ihr Jagdrevier und müssen dafür jährlich zahlen.

    wenn die wildschweine und Rehe so einen Schaden anrichten, warum wird die Population künstlich durch anfüttern hochgepuscht? Dann wäre ein natürlich Bestand doch schonmal hilfreicher, oder ? :/

    spitz rein und unter zuch wieder raus


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  • wenn die wildschweine und Rehe so einen Schaden anrichten, warum wird die Population künstlich durch anfüttern hochgepuscht? Dann wäre ein natürlich Bestand doch schonmal hilfreicher, oder ? :/

    na weil der Jagdpächter für jeden Wildabschuss vom Jäger eine Gebühr bekommt und der Jäger Fleisch für sich und weiterhin zum verkaufen hat...

  • es gab vor kurzem einen bericht grade über den Schutz der Wölfe , der über das Wohl des eigenen Nutzvieh gestellt wird . Auch wenn es ausgleichszahlungen gibt., die aber eigentlich nix wert sind wenn man seine Tiere selber aufgepeppelt, aufgezogen hat.

    wie dem auch sei , ich kenn den ein oder anderen Jägersmann persönlich und einer fährt selber mit ner Enduro rum. Hier im Forum gibt es da auch den einen oder anderen. Und die pirschen mehr , oder machen nur ansitz. Bei allen anderen bin ich mir da nicht so sicher, und davon gibt es ein paar die keinen Jagdschein haben sollten.


    Und ihr mögt lachen, die Leute die Kröten über die Strasse tragen , die mag ich. Weil das dass genaue Gegenteil einer Jagd ist. obwohl die teils ein wenig crazy auf die Strasse hechten oder rumlaufen.

    und dann gibt es noch ein paar Spackos die gezielt über Kröten fahren , oder fahren wollten :rolleyes::mecker::dresche:

    spitz rein und unter zuch wieder raus


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