Dakar 2021

  • Bei jeder Etappe ne richtig selektive Passage einbauen? Und wenns nur 5-10 Km sind.

    Das würde den Charakter der Rallye komplett verändern und man würde auch andere Motorräder sehen.


    Ob man das will steht auf nem anderen Blatt aber so ginge es.

  • Au... und noch einen hatte es erwischt:



    12:37 Luciano Benavides crashes

    Luciano Benavides, who was in third place after 239 km, has crashed after 242 km. The Argentinean has injured his shoulder and has been airlifted by helicopter to the hospital in Tabuk.

  • Bei jeder Etappe ne richtig selektive Passage einbauen? Und wenns nur 5-10 Km sind.

    Das würde den Charakter der Rallye komplett verändern und man würde auch andere Motorräder sehen.


    Ob man das will steht auf nem anderen Blatt aber so ginge es.

    und wie sollte das, dass Tempo Verlangsamen ? die Profis geben danach einfach wieder Vollgas, und die Leidtragenden sind die Privatfahrer, welche auch ohne Carls dinner bereits am Limit Laufen. und evtl gar nicht Durch die Sektion kommen.


    Man muss aber auch sagen das wäre in etwa das gleiche wie wenn man die Moto GP jede 5 Runde auf ne Supermoto Strecke umleitet...


    isst nun mal ne Rallye und keine Enduro Veranstaltung. Von dem was ich gehört hab geht die Croatia Rallye geht dann eher in die richtung... Rallye mit enduro Charakter.

    gibt daher ja eigentlich für jeden das was er sucht.

  • Vor ein paar Jahren gabs mal die Idee das Mousse in den Reifen zu verbieten, vllt. könnte das ne Lösung sein. Dann müsste man Speed rausnehmen weil sonst Reifenschäden drohen.

    Wobei bei den Autos hagelt es Reifenschäden, das ist auch nicht pralle. Gestern (?) ist ein Toyota nach ~ 150km gestrandet weil er nach 4 Platten keine Ersatzräder mehr hatte.

    Solche Unfälle wie von Price heute lassen sich einfach nicht verhindern.


    Was mich stört ist der andauernde Teiletausch. Reifen sind natürlich ein Muss, aber zum Beispiel Kolben- oder Kupplungstausch widerspricht meiner Meinung nach einer Marathonrallye. Bei den Autos ist es noch schlimmer, da wird am Ruhetag u.a. die komplette Aufhängung mit Radträger, Bremszange etc. getauscht. Reifen, Bremse (Scheibe+Beläge) + Teile die kaputt gehen sollten getauscht werden, der Rest muss ne Rallye halten.

  • Tempo rausnehmen ginge schon, indem verwinkeltere Strecken und die Bilder kürzer hintereinander folgen.
    Aber ob eine Rallye ala Croatia Rallye, wo man alle paar 100m einen Abbieger hat, der Dakar gerecht werden......

    Mir kommt auch vor, es wird sich gerade an den 180 aufgehängt. Klar, klingt spektakulär und da wäre ein Abgang sicher nicht lustig. Jedoch wird bei den Highspeedpassagen eher weniger passieren.
    Selbst wenn man auf 100km/h reduzieren würde: Würde noch genügend passieren. Ich schätze, dass die meisten Unfälle sogar bei Passagen, wo keine 100 möglich sind, passieren......

    Ein Punkt ist sicher auch die Übermüdung. Bei bis zu 900km am Tag, der generellen Länge, passieren einfach mehr Konzentrationsfehler, aber lebt nicht die Dakar von solchen Superlativen?

  • Das mit dem Teiletauschen halte ich teilweise auch für übertrieben. Beispiel gestern der Toyota vom Zitzewitz: Das Getriebe hat am ersten Tag der Marathonetappe (sprich: Auto muss 2 Tage halten) etwas Öl verloren. Abends kommt der Servicetruck (als Rennteilnehmer) und die Leute aus dem Servicetruck als "contenders" dürfen über Nacht sicherheitshalber das Getriebe wechseln, während die Autobesatzung schön im Camper ruht und morgens mit dem Kaffee in der Hand mal fragt, ob sie fertig sind. Klar ist das aus Sicht von Zitze berechtigt, aber das finde ich vom Reglement her recht sinnlos (dann darf man es nicht Marathonetappe nennen bzw. andere Teilnehmer sollten zumindest abends nicht helfen dürfen).

    Ich finde aber z.B bei der Enduro-WM auch nicht gut, dass die Mechaniker schrauben dürfen, vielleicht bin ich da altmodisch.


    Ansonsten: Die Weber-Vlogs von Zitze finde ich Top, sehr interessant und viele Hintergrundinfos.


    VG Stefan

  • und wie sollte das, dass Tempo Verlangsamen ? die Profis geben danach einfach wieder Vollgas, und die Leidtragenden sind die Privatfahrer, welche auch ohne Carls dinner bereits am Limit Laufen. und evtl gar nicht Durch die Sektion kommen.

    Man würde (müsste 9 mit anderen Motorrädern fahren die dann halt keine 180 laufen.

    Die ersten Dakar MAschinen waren auch normale Enduros mit grossem Tank.


    Klar wäre das dann vom Charakter her ne völlig andere Rallye, deshalb schrieb ich ja man muss das wollen.

  • es ist doch bei der Dakar gleich wie bei uns, man ist sich bewusst das ein Risiko besteht, man ist jedoch der Meinung, man hat alles im Griff und je mehr brenzlige Situationen man rettet, desto sicherer fühlt man sich, bis man eine Situation dann nicht mehr in den Griff bekommt.


    Ob das mit den Reifenwechsel z.B. sinnvoll ist? Man sehe sich z.B. die Reifen vom Walkner heute an, fraglich ob das Reifenwechselverbot zur Sicherheit und weniger Vollgas beiträgt...

  • ooch, zunächst mal nen kicker wieder dran bauen, hatten se ja schon mal bei de dakar.....

    dann nada gar nix an serviceteam....

    und schlafsack und co zum unterwegs schlafen wieder auf de karre.

    dann wirds ne spannende rallye..

    dann brauchste auch nix selektives mehr.

    aber dann wirds eben für de sponsoren langweiliger/ unspektakulär...

    wobei, wenn man es dann statt dschungelcamp, wüstencamp nennen würde.?

  • Wenn sich die beiden Hondas fetzen könnte Sunderland der lachende Dritte sein. Morgen ist die Königsetappe, die Startposition von Sunderland ist von den ersten 3 die Beste. Denke aber der Sieg geht an Honda.

    JBB sehe ich auch noch mit Chancen, 15 Minuten sind aufholbar.

  • mit aushilfsprommies ne rallye? :D

    Ich glaube, jeder Bürger der nur im Geringsten etwas mit einem Stollenreifen am Hut hat, würde da gern mal fahren. Ohne Punkte/ Rang usw, völlig klar. Einfach Blut und Schweiß erleben.

    Leider halt unbezahlbar teuer (für mich jedenfalls)

  • Ich bekenne mich zu der Minderheit, die sowas nicht fahren möchte.

    Vor dem Tempo bei Raliies allgemein habe ich zuviel Schiss, als dass es mir Spass machen würde.

    Meinen Respekt vor jeder/m, der/die sich sowas antut.


    Aber ein gscheiter Single-Trail auf einem leichten Enduro-Moped, oder eine griffige MX-Strecke machen mich deutlich mehr an.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!